Autor Thema: Jumping Trinacria  (Gelesen 310 mal)

Päule Heck

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Jumping Trinacria
« am: Juni 11, 2021, 14:16:32 Nachmittag »
Hallo,

da hatte es eine Diatomee aber verdammt eilig. Ich konnte sie noch so gerade von einem Streupräparat aus Mors erwischen  ;)



Grüße
Päule

anne

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Re: Jumping Trinacria
« Antwort #1 am: Juni 11, 2021, 17:04:42 Nachmittag »
Lieber Päule,
große Klasse!
Bei S. Barone werden solche Exemplare als ganz besondere Anomalien angeboten.
lg
Anne

martin_hu

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Re: Jumping Trinacria
« Antwort #2 am: Juni 11, 2021, 18:09:43 Nachmittag »
Lieber Päule

Danke für das zeigen dieser speziellen Diatomee,
habe schon einiges zu Deformationen gesammelt,
Die sind zum Teil recht häufig, vielleicht gibts einmal
Ein Präparat...

Gruss Martin

bernd552

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Re: Jumping Trinacria
« Antwort #3 am: Juni 11, 2021, 19:36:30 Nachmittag »
Lieber Päule,

wie immer toll aufgenommen ... und diese zeigt noch eine Mutation ;)

Jetzt, wo du mir netterweise mit deiner unglaublich großen Bild-Datenbank geholfen hast mich an Bestimmungen von Kieselalgen zu versuchen, kann ich nun mit deinen Mitteln die Richtigkeit deine Bestimmungen überprüfen ;D ;D

LG
Bernd

Siegfried

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Re: Jumping Trinacria
« Antwort #4 am: Juni 11, 2021, 21:33:42 Nachmittag »
Hallo Päule
Eine Laune der Natur, gepaart mit deinem Können,
löst immer wieder neue Begeisterung bei mir aus.
Ein Unikat.
    Gruß von Siegfried

Päule Heck

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Re: Jumping Trinacria
« Antwort #5 am: Juni 11, 2021, 22:51:42 Nachmittag »
Hallo,
vielen Dank für die positiven Kommentare  :). Missbildungen kommen ja immer mal wieder vor, auch bei Diatomeen. Interessant ist aber, dass ich genau diese schon in einigen fossilen Proben von Mors (Dänemark) gefunden habe.
Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Päule

CMB

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Re: Jumping Trinacria
« Antwort #6 am: Juni 12, 2021, 00:33:10 Vormittag »
Moin,

auch ich kenne solche Exemplare. Allerdings wäre ich sehr vorsichtig mit der Zuschreibung einer Missbildung.

Diatomeen sind eigentlich sehr formenstetig, Veränderungen führen meistens zu nicht lebensfähigen Formen, vielleicht einmal abgesehen von den Exemplaren, die am Ende ihrer vermehrungsfähigen Größe im Rahmen der regulären Zellteilung stehen.Nur das gezeigte und auch andere Exemplare haben diese Grenze in der Größe noch lange nicht erreicht.

Die Veränderungen betreffend bei dieser Art offenbar so etwas wie Hakenbildungen; könnte es nicht sein, dass dies dazu dienen könnte, bei dieser Art stabile Kettenverbindungen zu ermöglichen, sofern es die Lebensumstände erfordern?

Dass man solche Ketten in den Präparaten nicht findet,  könnte mit der Präparation zusammenhängen, die die Hüllen, die solche Verankerungen sichern würden, auflöst.

Nur so mal zum nachdenken…

Grüße in die Runde

CMB
« Letzte Änderung: Juni 12, 2021, 00:39:51 Vormittag von CMB »