Autor Thema: Präzision von Stacking-Schritten  (Gelesen 1381 mal)

Kurt Wirz

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Re: Präzision von Stacking-Schritten
« Antwort #15 am: Dezember 15, 2021, 17:35:57 Nachmittag »
Hallo Stuessi

Eine Erschütterung kann in allen Richtungen gehen.
Mein Beispiel bezieht sich auf eine horizontale und vertikale Verschiebung.
Eine Verschiebung in der optischen Achse findet natürlich auch statt, der Fokus ist dadurch in einem anderen Bereich, dies wird bei Focus Stacking durch mehrere Bilder innerhalb der Schärfentiefe kompensiert.
Sind Erschütterungen vorhanden, kann man pro Stackschritt auch zwei oder mehrere Bilder anfertigen, der Fokus ist dann jeweils an unterschiedlichen Orten, also noch mehr Bilder innerhalb der Schärfentiefe, das Bild wird dadurch etwas klarer.
Zwei Bilder, ohne dass sich der Schlitten bewegt, ist bei sehr hohen Abbildungsmassstäben und Erschütterung, mit kurzzeitigem Blitzlicht zu empfehlen.

Mit Dauerlicht und dadurch massiv längerer Belichtungszeit kommt man, bedingt durch Erschütterung, die immer vorhanden ist, nicht in den Genuss dieser Gegebenheiten,
sondern zu Bildern die eher weniger hoch aufgelöst und weniger klar sind.

Alles so wie Alexander schreibt:
"In der Praxis testet man den eigenen Aufbau aus."

Kurt
« Letzte Änderung: Dezember 15, 2021, 18:48:03 Nachmittag von Kurt Wirz »

Eckhard F. H.

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Re: Präzision von Stacking-Schritten
« Antwort #16 am: Dezember 16, 2021, 06:49:47 Vormittag »
Zitat
Ich würde hier gerne mal die Meinung der Stacking-Experten dazu hören, es interessiert mich wirklich sehr.

Hallo Kay,
mich auch. Wenn man bei Vergrößerungen von 100 die Lupenfunktion aktiviert, ist die Bewegung loser Objekte(z.B. Pilzsporen) augenfällig. Die Ursache sei dabei dahingestellt. Bei hoher Vergrößerung ist Stacking offensichtlich untauglich.
Gruß - EFH

Adalbert

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Re: Präzision von Stacking-Schritten
« Antwort #17 am: Dezember 16, 2021, 09:07:09 Vormittag »
Hallo Eckhard F. H.
Zitat
Bei hoher Vergrößerung ist Stacking offensichtlich untauglich.
aber gerade in diesem Forum werden Stacks in hohen ABM’s gezeigt.
Ich gehöre zu den wenigen, die Stacks sowohl in kleinen als auch in großen ABM’s zeigen.
Normalerweise werden Stacks in kleinen ABM’s in dem Makro-Forum präsentiert.

Das Problem mit den Abweichungen von der Z-Achse wird mit der Schrittgröße gelöst,
von der X und und der Y Achse von Zerene durch Alignment und Rotation.

Ich gehen davon aus, dass Helicon Focus auch damit gut umgehen kann.

LG, ADi
« Letzte Änderung: Dezember 16, 2021, 09:53:02 Vormittag von Adalbert »

Rawfoto

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Re: Präzision von Stacking-Schritten
« Antwort #18 am: Dezember 16, 2021, 09:28:52 Vormittag »
Guten Morgen

Stimmt Adi, beide Produkte haben. Da Vorsorge getroffen - zum Glück, das greift auch mit dem 100x noch sehr gut👌

Liebe Grüße

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Peter Reil

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Re: Präzision von Stacking-Schritten
« Antwort #19 am: Dezember 16, 2021, 09:44:10 Vormittag »
Bei hoher Vergrößerung ist Stacking offensichtlich untauglich.
Gruß - EFH

Hallo,

das möchte ich ungern so stehen lassen: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=41757.msg308083#msg308083

Ich würde da keinesfalls von untauglichem Stacking der Pilzsporen sprechen.

Gruß
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, Olympus CHK, Olympus SZ 30

reblaus

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Re: Präzision von Stacking-Schritten
« Antwort #20 am: Dezember 16, 2021, 11:58:52 Vormittag »
Hallo -

schließlich gibt es eine Menge statischer Objekte bei denen sich das Stacken bei höchster Vergrößerung absolut lohnt - z.B. Diatomeen oder auch 1,5 um dicke Histoschnitte!

Gruß

Rolf