Autor Thema: Teilchen in Impfstoffen  (Gelesen 3824 mal)

Frank37

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Teilchen in Impfstoffen
« am: Februar 20, 2022, 22:59:28 Nachmittag »
Es gibt ja schon ein paar ältere Beiträge zu dem Thema, aber da wurden entweder nicht selbst mikroskopierte Fotos gezeigt oder es wurde sich gleich über die Aluhüte ausgelassen.
Ich möchte aber schon gern wissen, was ich da unter dem Mikroskop sehe. Die winzigen kleinen Punkte sind wahrscheinlich die Nanolipide mit der darin eingeschlossenen mRNA. Aber was sind die ganzen anderen kleinen geometrischen Teilchen, Vierecke, Ringe, Spiralen usw? Dass das alles Kristalle von Salzen sind, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht kann jemand etwas Licht ins Dunkel bringen?

Vergrößerung meist 1000fach, Dunkelfeld

ImperatorRex

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #1 am: Februar 20, 2022, 23:06:22 Nachmittag »
Hallo Frank,
mache doch einfach mal eine "Blindprobe" mit Aufnahmen eines:
- "sauberen" Objektträger mit Deckglas,
- bzw. eines solchen mit einer eingetrockneten, isotonischen Kochsalzlösung.

Würde mich mal interessieren, was da alles zum Vorschein kommt ;-)
viele Grüße
Jochen
« Letzte Änderung: Februar 20, 2022, 23:08:06 Nachmittag von ImperatorRex »

Aljoscha

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #2 am: Februar 20, 2022, 23:07:37 Nachmittag »
Mehr als irgendwelche Verschmutzungen, Putzschlieren, etc.  sehe ich nicht auf den Bildern. Bild 3 dürfte eine schlichte Luftblase sein.

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #3 am: Februar 20, 2022, 23:15:24 Nachmittag »
Hallo Frank,
mache doch einfach mal eine "Blindprobe" mit Aufnahmen eines:
- "sauberen" Objektträger mit Deckglas,
- bzw. eines solchen mit einer eingetrockneten, isotonischen Kochsalzlösung.

Würde mich mal interessieren, was da alles zum Vorschein kommt ;-)
viele Grüße
Jochen

Genau das habe ich gemacht. Da sieht man keine solchen Strukturen.
Die Impfstoffe sind aus der Ampulle mit steriler Kanüle/Spritze aufgezogen und sofort auf den Objektträger gebracht.
Staubteilchen sind ein paar zu sehen, aber wenn dann oberhalb und unterhalb der Fokusebene des Impfstoffes.
Ich habe inzwischen Stunden damit verbracht, die Teilchen zu mikroskopieren und sie sind definitiv im Impfstoff.

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #4 am: Februar 20, 2022, 23:19:51 Nachmittag »
Mehr als irgendwelche Verschmutzungen, Putzschlieren, etc.  sehe ich nicht auf den Bildern. Bild 3 dürfte eine schlichte Luftblase sein.

Ich dachte auch zuerst an Luftblasen. Sind es aber wahrscheinlich nicht, ich habe einen solchen Ring, der sich am Rand befand mittels Druck auf das Deckglas versucht nach "draußen" zu drücken. Er blieb auch am Rand absolut formstabil. Man sieht die Ringe auch, wenn der Impfstoff eingetrocknet ist und sie sind absolut kreisrund. Luftblasen sind meist ein ganz klein wenig unkreisförmig.
« Letzte Änderung: Februar 20, 2022, 23:25:15 Nachmittag von Frank37 »

Mikrokosmos

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #5 am: Februar 21, 2022, 19:54:52 Nachmittag »
Neben den Lipiden mit der mRNA ist z.B. auch Saccharose, Kaliumchlorid oder Kaliumphosphat enthalten, das kann sich je nach Impfstoff stark unterscheiden.

Selbst Verunreinigungen sind nichts seltenes.
Auch bei den neuen Covid-Impfstoffen wurden Verunreinigungen (Metallpartikel) von öffentlicher Seite (Moderna, Japan) bestätigt.

Selbst die Nadeln sind nicht immer sauber und enthalten auch gerne mal Metallpartikel aus der Produktion.

Du kannst Dir ja auch mal anschauen, welche Inhaltsstoffe die Hersteller angeben. Teilweise gibt es auch Angaben zu den Verunreinigungen.

Aber um genaueres sagen zu können wären einige Dinge von Bedeutung, darunter:
1. Welcher Impfstoff wurde untersucht?
2. Handelte es sich um eine noch verschlossene Flasche, oder war diese schon angebrochen?
3. Hast Du die Kühlkette vorschriftsgemäß eingehalten?
4. Bei welcher Temperatur hast Du die Fotos gemacht, wie lange war der Impfstoff ungekühlt?
5. Welches Mikroskop hast Du benutzt?
6. Mit welcher Kamera hast Du die Fotos gemacht? Mikroskopkamera, Spiegelreflex, Smartphone...?
7. Hast Du eine Möglichkeit die Objekte zu vermessen (Durchmesser)?
8. Wie gut sind Deine Mikroskopie-Kenntnisse? Wie lange bist Du schon dabei?

Hinweis:
Zu diesem Thema hatte kürzlich ein Forum-Mitglied eine Arbeit verfasst welches die eine oder andere Deiner Fragen beantworten könnte:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?action=dlattach;topic=42721.0;attach=23154

Lieben Gruß
Mikro K.
« Letzte Änderung: Februar 21, 2022, 20:04:14 Nachmittag von Mikrokosmos »

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #6 am: Februar 22, 2022, 17:19:29 Nachmittag »
Hallo Mikro K.
Danke für die ausführliche Antwort.

Die Nadeln habe ich tatsächlich bei meiner Referenzmikroskopierung mit Kochsalzlösung nicht benutzt, das werde ich mal genauer untersuchen.

1. Impfstoffe Moderna und Biontech/Pfizer (Comirnaty)
2. Die meisten Flaschen waren schon benutzt, die letzte, aus der auch einige Bilder hier stammen, war noch versiegelt. In der Versiegelten war subjektiv die gleiche Menge an Fremdstoffen, wie in den Geöffneten.
3. Kühlkette wurde nicht eingehalten, da mir die Impfstoffe übergeben und vorher bei Raumtemperatur gelagert wurden.
4. 21 °C Raumtemperatur, allerdings kann ich die Temperatur auf dem Objektträger durch die LED-Beleuchtung rückwirkend nicht genau ermitteln.
5. Olympus mit Ölkondensor, Dunkelfeld
6. AmScope 5 MP
7. Daran arbeite ich gerade, die meisten Objekte sind geschätzt zwischen 1-10 µm.
8. Meine Kenntnisse sind Anfängerniveau, ich mikroskopiere seit ca. 4 Monaten unregelmäßig.

Die verlinkte Arbeit ist sehr interessant, ich werde einige der darin genannten Ursachen in der nächsten Zeit näher untersuchen und dabei wird hoffentlich ein Großteil der Bilder eine Zuordnung zu ihrer Ursache finden.
Leider wird in dem PDF-Dokument nicht näher auf die extrem genauen geometrischen Gebilde eingegangen (Kreise, Vierecke ... ) Aber wenn die zahlreichen anderen steinkeilartigen Strukturen eine Erklärung fänden, wäre das schon mal ein toller Fortschritt. Ich bin grad für eine Woche unterwegs und kann erst ab nächste Woche wieder ans Mikroskop.
« Letzte Änderung: Februar 22, 2022, 19:39:03 Nachmittag von Frank37 »

Carsten Wieczorrek

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #7 am: Februar 22, 2022, 19:45:04 Nachmittag »
Hallo,
da sind ja schon einige geometrisch interessante Objekte dabei (sogar das Logo von Conrad-Elektronik, ein Schelm.....  8) )
Ich glaube, da entwickelt sich gerade die Lust, auch mal so eine Probe durch meine Kontrast-Farm zu treiben. Hat jemand etwas abzugeben?

Grüße
Carsten
Für's grobe : GSZ 1
Zum Durchsehen : Amplival Hellfeld, Dunkelfeld, INKO, Phasenkontrast
Zum Draufsehen : Vertival Hellfeld, Dunkelfeld
Zum Polarisieren : Amplival Pol u Auf-/Durchlicht
Für psychedelische Farben : Fluoval 2 Auflichtfluoreszenz
Für farbige Streifen : Epival Interphako

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #8 am: Februar 22, 2022, 21:54:57 Nachmittag »
Hallo,
da sind ja schon einige geometrisch interessante Objekte dabei (sogar das Logo von Conrad-Elektronik, ein Schelm.....  8) )
Ich glaube, da entwickelt sich gerade die Lust, auch mal so eine Probe durch meine Kontrast-Farm zu treiben. Hat jemand etwas abzugeben?

Grüße
Carsten

Wenn ich auf deinen Namen klicke, erscheint "Sie haben keinen Zugriff auf diesen Bereich". Bin ich noch zu neu im Forum?
Wie kann ich dir eine pn schicken?

Noch ein paar Bilder ...
« Letzte Änderung: Februar 22, 2022, 22:26:11 Nachmittag von Frank37 »

Mikrokosmos

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #9 am: Februar 23, 2022, 00:36:22 Vormittag »
Profile lassen sich generell nicht aufrufen, dies ist grundsätzlich deaktiviert. Wenn Du jemanden etwas schreiben willst, kannst Du dies entweder über eine private Mitteilung tun indem Du unter dem Nicknamen in einem Forum-Beitrag auf die Sprechblase klickst. Oder aber Du klickst auf das Brief-Symbol, dann kannst Du eine Nachricht an die hier im Forum hinterlegte E-Mail-Adresse schreiben.

Horst Wörmann

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #10 am: Februar 23, 2022, 18:36:42 Nachmittag »
Hallo Frank,

das Thema "Verunreinigungen im Impfstoff" geistert durch alle Youtube- und sonstigen Kanäle, auf Bitten eines Kollegen habe ich mich mal damit beschäftigt. Die Bilder aus dem Internet ähneln den Deinen verdächtig gut. Nimm's mir nicht übel, aber da muß ich meckern:

Was die Impfkritiker in diesen Foren da von sich geben, ist in fast allen Fällen hanebüchener Unfug. Beispielsweise wird alles immer nur im Dunkelfeld gemacht, weil jeder Dreck dann so schön auffällt. Um die zunächst unbekannten Objekte zu identifizieren, sollten unbedingt zusätzlich andere Kontrastierungsverfahren eingesetzt werden, mindestens aber Hellfeld (so wäre die Luftblase besser zu erkennen!). Unbedingt auch Polarisationskontrast, dann weiß man, ob ein optisch anisotroper Kristall vorliegt, oder auch nicht, dann ist es nämlich NaCl (s.u.). Fluoreszenz wäre auch nicht schlecht. Mikro-Raman wäre das beste, kann ich aber noch nicht.

Kurz: ohne eine Vielzahl von unterschiedlichen Testmethoden anzuwenden ist nur selten möglich, irgendeinen dieser Partikel eindeutig zu identifizieren.
Man falle aber auch nicht auf pseudowissenschaftliche "Veröffentlichungen" von "Professoren" herein, die das angeblich können, Beispiel Campra und Graphen. Für den Laien beeindruckend wissenschaftlich, Mikro-Ramanspektroskopischer Nachweis von Graphen im Impfstoff, mit vielen Grafiken und Mikrofotos. Wer aber nur ein bißchen von der Materie versteht, sieht sofort, daß das alles Blödsinn ist.

Mal ein paar Bilder aus einem Impfstoff:


Aufname im DIK. Für "Nanolipide mit eingeschlossenem Impfstoff" wahrscheinlich einfach zu groß. Ich habe jedoch noch keine Größenangabe für die Nanolipide gefunden.


Diverse Kristalle. Im Polarisationskontrast eindeutig als optisch anisotrop erkennnbar.


Typischer Mikrochip. Im Polarisationskontrast optisch isotrop, aufgrund der Kristallform für den erfahrenen Mikroskopiker als NaCl-Kristall erkennbar.


Dieselbe Präparatestelle wie oben, etwas später aufgenommen: der Mikrochip wächst! Mit etwas zugesetztem Wasser löst der sich aber wieder auf, was bei Mikrochips eigentlich selten ist. Hat mir aber bei Youtube keiner geglaubt. Übrigens im DIK aufgenommen, deshalb die bunte Stelle im Bild: ein anisotroper Kristall eines anderen Begleitstoffs.

Wollte damit sagen: Du kannst gerne über die Partikel im Impfstoff staunen, aber diese eindeutig zu identifizieren ist meines Erachtens nur mit großem Aufwand möglich.

PS @ Mikro-k/Mikrokosmos: der Link funktioniert bei mir nicht, kannst Du das bitte mal nachprüfen?
Erledigt, gefunden!
Viele Grüße aus Bonn
Horst

« Letzte Änderung: Februar 24, 2022, 08:55:49 Vormittag von Horst Wörmann »

olaf.med

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #11 am: Februar 23, 2022, 19:04:09 Nachmittag »
Danke lieber Horst, Du sprichst wahrscheinlich fast allen von uns aus tiefster Seele!!!

Schlimm, dass immer wieder versucht wird solchen Schwachsinn als "Wissenschaft" zu präsentieren. All diese Effekte kann man ja bei fast allen Flüssigkeiten bis hin zum Aqua dest. immer wiederfinden.

Herzliche Grüße,

Olaf (aus vollster Überzeugung geimpft und geboostert!)
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

Bernard-J

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #12 am: Februar 23, 2022, 19:18:43 Nachmittag »
Hallo,
Die Fotos sind wirklich toll!

Die Nanolipidpartikel haben einen Durchmesser von etwa 100 nm.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/labs/pmc/articles/PMC8390897/
Französischsprachig: Sei nachsichtig mit Fehlern!
Ich bevorzuge das Duzen.
www.microbiolvideos.ch

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #13 am: Februar 23, 2022, 22:02:11 Nachmittag »
Hallo Frank,

das Thema "Verunreinigungen im Impfstoff" geistert durch alle Youtube- und sonstigen Kanäle, auf Bitten eines Kollegen habe ich mich mal damit beschäftigt. Die Bilder aus dem Internet ähneln den Deinen verdächtig gut. Nimm's mir nicht übel, aber da muß ich meckern:

Was die Impfkritiker in diesen Foren da von sich geben, ist in fast allen Fällen hanebüchener Unfug. Beispielsweise wird alles immer nur im Dunkelfeld gemacht, weil jeder Dreck dann so schön auffällt. Um die zunächst unbekannten Objekte zu identifizieren, sollten unbedingt zusätzlich andere Kontrastierungsverfahren eingesetzt werden, mindestens aber Hellfeld (so wäre die Luftblase besser zu erkennen!). Unbedingt auch Polarisationskontrast, dann weiß man, ob ein optisch anisotroper Kristall vorliegt, oder auch nicht, dann ist es nämlich NaCl (s.u.). Fluoreszenz wäre auch nicht schlecht. Mikro-Raman wäre das beste, kann ich aber noch nicht.

Kurz: ohne eine Vielzahl von unterschiedlichen Testmethoden anzuwenden ist nur selten möglich, irgendeinen dieser Partikel eindeutig zu identifizieren.
Man falle aber auch nicht auf pseudowissenschaftliche "Veröffentlichungen" von "Professoren" herein, die das angeblich können, Beispiel Campra und Graphen. Für den Laien beeindruckend wissenschaftlich, Mikro-Ramanspektroskopischer Nachweis von Graphen im Impfstoff, mit vielen Grafiken und Mikrofotos. Wer aber nur ein bißchen von der Materie versteht, sieht sofort, daß das alles Blödsinn ist.

Wollte damit sagen: Du kannst gerne über die Partikel im Impfstoff staunen, aber diese eindeutig zu identifizieren ist meines Erachtens nur mit großem Aufwand möglich.

PS @ Mikro-k/Mikrokosmos: der Link funktioniert bei mir nicht, kannst Du das bitte mal nachprüfen?

Viele Grüße aus Bonn
Horst

Ja, leider wird immer sofort alles dramatisiert und oft von Leuten dokumentiert, die nicht mal die einfachsten Grundlagen kennen. (Z.B. dass eine Vergrößerung einheitenlos ist und nicht in nm angegeben wird.) Genau deshalb habe ich mich an das Mikroskopie Forum gewandt. Hier sind Menschen mit viel Erfahrung, die ich noch nicht vorweisen kann.
Dass ich Dunkelfeld benutze, liegt einfach daran, dass ich noch nicht die notwendige Ausrüstung für die anderen Mikroskopieverfahren habe.

Dass die Partikel nur mit erheblichem Aufwand eindeutig zu bestimmen sind, habe ich mir schon gedacht. Aber es hätte ja auch sein können, dass jemand solche Strukturen kennt und sofort sagt, alles klar, das ist wahrscheinlich dies oder jenes. Abgelöste Glassplitter aus den Ampullen und Partikel aus der Kanüle sind da auf jeden Fall schon mal wertvolle Hinweise, wo ich mal genauer hinschauen werde.

Ich verstehe auch, dass den meisten aus diesem Forum, diese Diskussionen zum Hals raushängen.
Deshalb interessiert mich fernab jeder Impfentscheidung rein technisch, was ich da auf den Fotos sehe.
Die riesige Spirale zum Beispiel ist mir immer noch ein Rätsel.
Danke für alle Hinweise bisher.
« Letzte Änderung: Februar 23, 2022, 22:05:04 Nachmittag von Frank37 »

plaenerdd

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  • Dresdener (Exilmecklenburger)
Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #14 am: Februar 23, 2022, 23:37:59 Nachmittag »
Hallo Frank,
die eckigen Strukturen sind mit hoher Sicherheit Kristalle.
Zitat von: Frank37
Ich habe inzwischen Stunden damit verbracht, die Teilchen zu mikroskopieren und sie sind definitiv im Impfstoff.
Wenn der Impfstoff langsam eintrocknet, müssen die gelösten Stoffe auskristallisieren. Je älter das Präparat ist, um so mehr solcher Plättchen wirst Du finden.
LG Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ SMXX;
Inverses: Willovert mit Ph