Autor Thema: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?  (Gelesen 2832 mal)

Nochnmikroskop

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #30 am: März 26, 2022, 21:19:43 Nachmittag »
Hallo Peter,

die MFT Kameras von Panasonic können kostenlos mit der Software "Lumix Tether" am PC betrieben werden.
Es sind aber scheinbar nicht alle Kameras dafür frei gegeben, ich benutze die Lumix DC-G9. Meine Kamera wird per USB 3.0 am PC angeschlossen, der Datentransfer, sowie die Stromversorgung klappen einwandfrei. Latenz bei der Auslösung gibt es praktisch nicht.
Anlage Screenshot von der Tether Anwendung.

Deine Canons sind aber m.M.n. genauso gut geeignet. Die Farben etc. kannst Du ja im Menü "Bildstil" (an der Kamera) fein voreinstellen, (Kontrast, Schärfe, Farbsättigung und Farbton). Dazu sind verschiedene Setups als Anw. Def. 1 bis 3 speicherbar, zumindest bei meiner alten 500D.
Den Weißabgleich solltest Du dann manuell festlegen, bei jeder Grundeinstellung des DIC dann neu.

Die festgestellten Farbabweichungen einzelner Kameras sind nicht zuletzt bedingt durch:
- Mehr Glas (Aufnahme durch das Okular)
- unterschiedliche Bildausschnitte (z.B. mehr grüne Algen, weniger Hintergrund durch Okular im Vergleich zur Canon, welche über optimierte  Optik adaptiert wurde.
- Augen Farbempfindlichkeit. Z.B sind meist rechtes und linkes Auge unterschiedlich von der Farbsicht. Im Vergleich zur Darstellung am Monitor ist die Farb- und Kontrastempfindung durch das Okular anders (deswegen mögen manche ja die Monitorbetrachtung auch nicht).

Du kannst ja mal mit der Canon durchs Okular knipsen, so wie Du es mit den anderen Kameras auch getan hast. Das Bild wird anders ausfallen, als bei der richtigen Adaption mit Ansicht über den Monitor.

LG Frank

Link zu Lumix Tether mit unterstützten Kameras https://av.jpn.support.panasonic.com/support/global/cs/soft/download/d_lumixtether.html
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Siegfried

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« Letzte Änderung: März 27, 2022, 08:14:15 Vormittag von Siegfried »

Peter V.

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #32 am: März 26, 2022, 21:51:33 Nachmittag »
Hallo,

da e shier nur um mikroskoptaugliche Kameras an sich geht, führe ich die Diskussion zum Weißabgleich etc. in einem separaten Thread fort:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43726.msg322786#msg322786

Herzliche Grüße
Peter
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Piper

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Hallo,
vielleicht bin ich mit meiner Antwort etwas spät, vielleicht ist sie aber auch noch hilfreich, falls die neue Kamera noch nicht angeschafft und der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen sein sollte.
Vor einiger Zeit hatte ich verschiedene Sony–Gehäuse ausprobiert, sämtlich spiegellos, und letztlich von denselben Objekten hintereinander möglichst identische Testfotos gemacht. Das ganze bei verschiedenen Beleuchtungsarten (Hellfeld, Dunkelfeld, Phasenkontrast, Polarisation, DIC, Fluoreszenz). Getestete Kameras:
Vollformat: Alpha 7III und SII
APS: Alpha 6400 und 6500.
Die Alpha 7S II hat einen Sonderstatus, weil ihr Vollformat–Sensor lediglich 12 MP beinhaltet.
Dafür gilt sie als besonders rauscharme Kamera und wird auch als Filmkamera sehr gelobt, weil sie aufgrund des 12 MP-Vollformatsensors beim 4K-Filmen eine vergleichsweise große Sensorfläche ausnutzt. Daher sind auch die Videofilme besonders rauscharm und schöpfen relativ viel Licht aus.

Die drei anderen getesteten Kameras haben jeweils 24 MP.
Die Alpha 6400 hat die Besonderheit, dass ihr Sensor keine Bildstabilisationsfunktion hat, folglich feststehend eingebaut ist. Bei den anderen Kameras kann man den integrierten Bildstabilisator natürlich abschalten, wenn man sie am Mikroskop montiert.

Im Endeeffekt habe ich mich für die Alpha 6400 entschieden. Mein Anliegen bestand darin, eine Kamera zu haben, bei der die aufgenommenen Fotos schon ohne Bildnachbearbeitung möglichst „perfekt“ sein sollten. Denn dies kommt einem reibungslosen Workflow natürlich entgegen. Und unter diesem Kriterium hat die 6400 im direkten Vergleich am besten abgeschnitten. An zweiter Stelle kam die Alpha 7III. Bei deren Mikrobildern fehlte aber im Gegensatz zu der 6400 bei gleicher Fokussierung oftmals die letzte Schärfe. Dies war in der normalen Fotografie nicht so, weshalb ich vermute, dass hier wahrscheinlich mikroskopspezifische Adaptationsaspekte maßgeblich sein dürften. Die Alpha 6500 wurde genauso adaptiert wie die 6400. Deren Bilder waren im direkten Vergleich aber auch weniger scharf - ausdrücklich auch dann, wenn ich die integrierte Bildstabilisation bewusst abgeschaltet hatte. Vielleicht hatte ich diesbezüglich aber auch ein Montags-Modell erwischt. Die Alpha 7S II spielte in der Mikrofotografie nur bei Floureszenz im direkten Vergleich ihre spezifische Stärke aus. Bei den anderen Beleuchtungsarten waren die Farben durchweg blasser und natürlich waren die Aufnahmen im direkten Vergleich bei halber Auflösung auch deutlich weniger vergrößerungsfähig.

Als Allround–Kamera habe ich mich folgerichtig im Endeeffekt für die 6400 entschieden. Diese klebt fest am Mikroskop. Jedes Foto sitzt.

Alle erwähnten Sony–Kameras haben einen hervorragenden und vollständig erschütterungsfreien elektronischen Verschluss, den man bei Bedarf aktivieren kann. Dann löst die Kamera geräuschlos aus. Zu allen Kameras gibt es natürlich berührungsfreie Fernbedienungen. Alle Kameras sind natürlich uneingeschränkt blitzlichttauglich. Sie können auch mit PC–Bildschirmen oder anderen externen Monitoren gekoppelt werden. Ich persönlich verzichte darauf. Denn die Displays sind so weit kippbar, dass man alles hierauf auch am Mikroskop sehr gut erkennen kann. Und die bei Bedarf mehrstufig aktivierbare Fokus-Lupe vergrößert frei wählbare Bildbereiche auf dem Display so sehr nach, dass man im Extremfall einen einzelnen Zellkern formatfüllend sieht und feinstufig fokussieren kann.

Vorteilhaft wirkt sich am Mikroskop bei der Alpha 6000er-Serie natürlich auch deren Handlichkeit und geringes Gewicht aus.
Ich kenne auch zwei andere ambitionierte Anwender, die mit Sony alpha-Kameras am Mikroskop arbeiten und hiermit beste Erfahrungen gemacht haben. Einer von beiden ist Frank Fox. Er verwendet neben seinen Vollformat–Kameras auch gerne die Alpha 6500 und macht mit dieser Kamera auch seine 4K–Videofilme. Er hat mir persönlich erzählt, dass er im direkten Vergleich den moderneren Sensor dieser Sony–Kamera sogar für leistungsfähiger hält als den Vollformat–Sensor seiner älteren Canon-Kamera. Hierbei handelt es sich aber nur um Nuancen, die man allenfalls im direkten Vergleich sieht.

Soweit mein subjektiver Erfahrungsbericht.
Herzliche Grüße
Jörg Piper



rolo-m

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Hallo Jörg, Deine Erfahrungen kann ich bestätigen (bei mir: Nex5n, A7II und A6500). Die A6500 verfügt über die Funktion "Kantenanhebungsstufe", dabei werden Kanten im Objekt, die in der Schärfeebene liegen, farblich unterlegt. Beim Stacken für mich extrem hilfreich. Leider wird diese Darstellung nicht auf einen externen Monitor (HDMI) oder per WiFi mittels App, übertragen.
Die Megapixel sind nicht entscheidend, dagegen rauscht die alte Nex5n deutlich mehr als die neuere A6500, was die Nachbearbeitung erschwert. Wie bereits Gerhard Zimmert (RAW-Foto) völlig zu recht feststellt: möglichst kleine Pixel bei wenig Rauschen. Bei der A6500 sind das 3,5µm.

Grüße Roland

Peter V.

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Hallo,

leider ist die 6400 - wie viele Kameras auch anderer Hersteller - derzeit nicht lieferbar  :-\ Aber das ist ja mittlerweile bei fast allen Produkten der Normalzustand seit Corona und Ukrainekrieg, ich merke es täglich auch bei absolut banalen Medikamenten, die nicht mehr lieferbar sind.

Herzliche Grüße
Peter
« Letzte Änderung: Mai 21, 2022, 17:09:58 Nachmittag von Peter V. »
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unkenheini

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #36 am: Mai 21, 2022, 16:58:56 Nachmittag »
Moin,
Hat jemand Erfahrungen mit der Nikon Z6ll am Mikroskop? Mein Sohn hat eine Z6ll und ich frage mich ob sich die Investition in einen Novoflex T2-Nikon Z Adapter lohnt? Zur Zeit habe ich eine Nikon D7000 am Mikroskop und mit billigen T2 Adaptern nur Probleme (Auflagemass nicht optimal).Daher, wenn Z6ll Adapter, der von Novoflex.
Im Voraus vielen Dank für Eure Antworten.
Mit freundlichen Grüßen Jörg
Mit freundlichen Grüßen
Jörg G.

p.s. Mir ist es lieber mit Du angesprochen zu werden als mit Sie.Danke.

Peter V.

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #37 am: Juni 07, 2022, 11:59:59 Vormittag »
Lieber Herr Piper,

aufgrund Ihres ausführlichen Berichtes habe ich mir gebraucht (zum Neupreis  :o :-\, da auf lange absehbare Zeit infolge des Chipmangels nicht mehr lieferbar) die 6400 zugelegt; bislang habe ich nur mit diversen Canons DSLRs am Mikroskop fotografiert.
Ich muss sagen: Wie es scheint, ein sehr guter Tipp! Auch Frank Fox, Stephan Krall und Schraube-Roli arbeiten mit dieser Kamera (bzw. der nicht wesentlich anderen 6500) und sind damit sehr zufrieden.
Da ich ungern am PC betrachte und auslöse und mich derzeit in die Blitzerei einarbeite, begeistert mich - im Vergleich zu den Canons - hier die Darstellung mittels HDMI auf einem Monitor, die ich zur Betrachtung und Fokussierung vorziehe. Die einfacheren dreistelligen Canons haben das (bekannte) Problem, dass sie - warum auch immer- im LifeView-Modus den Blitz nicht auslösen. Keine Ahnung, was sich Canon bei der Programmierung gedacht hat...
Ein weiteres Problem bei der Canon ist, dass beim Fotografieren und Blitzen im M-Modus (1/125 oder 1/160s Synchronzeit) das Bild auf Monitor zu dunkel ist - quasi pechschwarz.
Das alles ist bei der Sony kein Problem. Die Kamera regelt die Helligkeit des LifeView Bildes extrem nach, sodass man auch im M-Modus ein helles Bild auf dem Monitor hat, mit dem man ausreichend fokussieren kann. (Das muss man natürlich alles nicht haben, wenn man die Kamera 100prozentig parfokal adaptiert hat).
Nachdem ich mich an die im Vergleich zu dem Canon DSLRS "Filigranität" der 6400 gewöhnt habe (man hat immer Angst, ein Kläppchen etc. abzubrechen), muss ich sagen, dass mir das Fotografieren damit viel Freude bereitet. Ich habe mir jetzt noch einen Fußauslöser dazu bestellt.

Herzliche Grüße
Peter



« Letzte Änderung: Juni 07, 2022, 12:02:15 Nachmittag von Peter V. »
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Aljoscha

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #38 am: Juni 07, 2022, 12:11:28 Nachmittag »
...
Die einfacheren dreistelligen Canons haben das (bekannte) Problem, dass sie - warum auch immer- im LifeView-Modus den Blitz nicht auslösen. Keine Ahnung, was sich Canon bei der Programmierung gedacht hat...
Ein weiteres Problem bei der Canon ist, dass beim Fotografieren und Blitzen im M-Modus (1/125 oder 1/160s Synchronzeit) das Bild auf Monitor zu dunkel ist - quasi pechschwarz.


Hallo Peter,

Im LiveView ist der mechanische Verschluss offen. Genau der löst aber den Blitz aus. Mit dem elektronischen Verschluss kann auch die Sony 6400 nicht blitzen. Das können nur wenige, schweineteure Spitzenmodell wie die Sony A1 oder die Canon R3.

Den schwarzen Bildschirm kriegst Du bei der Canon weg, indem Du im Menü die Belichtungssimulation abschaltest. Wenn ein ETTL-Blitz angeschlossen ist, geschieht das automatisch.

Viele Grüße

Alexander

Peter V.

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #39 am: Juni 07, 2022, 12:18:11 Nachmittag »
Hallo Alexander,

ui - ein solcher Menüpunkt ist mir noch gar nicht aufgefallen! Danke für den Hinweis - das werde ich dann gleich mal ausprobieren. Wo finde ich denn einen solchen Menüpunkt ?

Fakt ist aber doch - oder übersehe ich da etwas? - dass ich bei den dreistelligen Canons n i c h t aus dem LiveView-Modus blitzen kann.

Herzliche Grüße
Peter

« Letzte Änderung: Juni 07, 2022, 12:21:47 Nachmittag von Peter V. »
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Aljoscha

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #40 am: Juni 07, 2022, 12:24:38 Nachmittag »
Hallo Peter,

LiveView = elektronischer Verschluss. Die einzige Canon, die mit dem elektronischen Verschluss blitzen kann, ist die R3. Du musst dich also entscheiden zwischen dem reduzierten Spiegelschlag im LiveView und der Option zu blitzen. Ist bei deiner Sony auch nicht anders. Wenn Du den elektronischen Verschluss benutzt, kann sie den Blitz nicht auslösen.

Viele Grüße

Alexander

Peter V.

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #41 am: Juni 07, 2022, 12:28:49 Nachmittag »
Hallo Alexander,

ich fürchte, wir reden aneinander vorbei:

Ich möchte ein Live-Bild sehen u n d daraus direkt den Blitz auslösen. Das geht bei der Sony und auch bei z.B. der 60D, 70D, wenn man "geräuschlose Aufnahme" deaktiviert. Nicht aber bei den dreistelligen Modellen, die haben diese Option nicht. Oder übersehe ich da etwas?

Und auch den von Dir erwähnten Menüpunkt zur Belichtungssimulation finde ich aktuell bei der 650D nicht.

Herzliche Grüße
Peter


« Letzte Änderung: Juni 07, 2022, 12:37:45 Nachmittag von Peter V. »
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Aljoscha

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #42 am: Juni 07, 2022, 13:46:11 Nachmittag »
Hallo Peter,
Es sieht tatsächlich so aus, dass Canon die Option Belichtungssimulation im Menü der 650D weggelassen hat. Unglaublich!

Blitzen klappt laut Bedienungsanleitung mit dem eingebauten Blitz oder Canon Speedlites, nicht aber mit einfachen Blitzen, die über den Mittelkontakt ausgelöst werden. Da musste man den Umweg über einen Funkauslöser gehen, der ein Speedlite emuliert. Probier doch mal, ob der eingebaute Blitz im LiveView auslöst.

Viele Grüße

Alexander

Nochnmikroskop

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #43 am: Juni 07, 2022, 17:09:08 Nachmittag »
Probier doch mal, ob der eingebaute Blitz im LiveView auslöst.
Alexander

Hallo zusammen,
bei meiner 700D kann im LiveView Modus der eingebaute Blitz benutzt werden.
Dann könnte also auch ein externer Blitz als Slave im LV ausgelöst werden.
Alternativ ginge noch Magic Lantern, habe ich aber selber noch nicht ausprobiert.

Flash tweaks

A few tweaks for flash users:

§  Flash expo compensation (-10..+3 EV). Tip: you may use -10EV to trigger an external flash without putting light on the scene coming from the onboard flash.

§  Flash / No flash: use this when you are not sure whether to use flash or not. Odd pictures (by file number) will be taken with flash, even pictures without flash.

§  3rd party flash in LV: a trick for using a non-Canon flash in LiveView on Rebel cameras, which disables LiveView on half-shutter press. DISABLE this option when you don't use it!!!

https://wiki.magiclantern.fm/userguide#flash_tweaks

LG Frank
 
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https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=40306.msg297188#msg297188

Bernd

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Re: Welche konkreten Kameramodelle (Spiegellose etc,) sind geeignet fürs Mikroskop?
« Antwort #44 am: Juni 07, 2022, 20:44:50 Nachmittag »
Hallo Peter,

das Thema bltzen mit Canon DSLRs hatten wir doch in der Vergangenheit schon mal. Bei den meisten (allen?*) Kameras mit Spiegel verdeckt im Liveview der hochgeklappte Siegel den Sensor für die Blitzbelichtungsmessung. Beim Blitzen aus Liveview klappt deshalb zuerst der Spiegelrunter, dann kommt der Vorblitz zur Belichtungsmessung, der Spiegel geht hoch, der Verschluß auf, es blitzt, der Verschluß schließt und der Spiegel geht wieder runter - zumindest mit original Canon Blitz und Blitzkabel und TTL-Belichtungsmessung. Denn doppelten Spiegelschlag am Anfang kann man deutlich hören. Deshalb macht blitzen aus dem Liveview heraus, zumindest bei beweglichen Objekten, nicht wirklich Sinn.

* Ob das bei den (aktuellen) Spiegelreflex-Topmodellen konstruktiv anders gelöst ist, weiß ich nicht. Bei den spiegellosen Modellen müßte es eigentlich anders sein. Vielleicht kann der eine oder andere Besitzer eines solchen Models das noch kommentieren.

Viele Grüße
Bernd