Diatomeen-Kreispräparat Cormacks, Oamaru

Begonnen von JaRo, August 31, 2022, 09:02:12 VORMITTAG

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JaRo

Moin,
ich dachte ich zeige hier auch einmal wieder ein neues Werk. Dieses Kreispräparat war bisher für mich das anspruchsvollste. Die Diatomeen aus der Probe waren im Mittel deutlich kleiner als bei dem ähnlich großen mit Material aus Newport Beach (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=42681.0). Trotz 389 (zumindest laut meiner Zählung  ;D) einzelner Frusteln ist der Kreis hier nur 1.5 mm im Durchmesser...
Die Bilder sind mit dem 6,3er Apochromaten am Jenamed 2 entstanden, beim zweiten haben ich ein bisschen gespielt ;).
Viele Grüße
Jan

Jürgen Boschert

Lieber Jan,

Gratulation zu diesem beeindruckenden Werk !

Wunderschön.
Beste Grüße !

JB

Peter Reil

Hallo Jan,

ein sehr beeindruckendes Präparat hast du da geschaffen - ganz dickes Kompliment von mir!

Als Liebhaber solcher "Salonpräparate" freue ich mich, dass diese Kunst noch nicht ganz ausgestorben ist.

Freundliche Grüße
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

Thomas Böder

Ich bin zutiefst beeindruckt!
Respekt!

Grüße, Thomas.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

anne

Hallo Jan,
ganz große Klasse!
Du machst mit den alten Techniken wirklich tolle Arbeit.
Ich hätte nicht die Geduld für so viele Stunden (100+?) an einem Präparat.

lg
anne

Peter V.

Hallo Jan,

Du stehst ja bzgl. der Legefähigkeiten Möller in Nichts mehr nach. Wahnsinn!

Hezrliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Michael K.

Hallo Jan,

Das ist eine perfekt gelegte Arbeit. Du hast meinen vollen Respekt. !!
Mal eine technische Frage,  welche Art von Legeborste nutzt du?  Ich bin mittlerweile dazu übergegangen Glasnadeln zu nutzen. Diese ziehe ich mir selbst. Ob man Fäden aus Glasfasermatten oder ähnliches nutzen könnte, habe ich noch nicht getestet.
Wie kommst du an das Material aus Oamaru heran?

Gruss
Michael


RainerTeubner

Hallo Jan,

Glückwunsch zu dieser perfekten Arbeit und zu den beeindruckenden Photos!

Viele Grüße!

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Standard Universal
Bildbearbeitung: Gimp, Helicon focus und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

sushidelic

Hi Jan,
absolut beeindruckende Arbeit.
Bleib dran, Respekt!
LG Michael

Siegfried

Hallo Jan
Auch von mir, Glückwunsch und Hochachtung für diese klasse Arbeit.
Ich glaube, wenn ich deine beiden Bilder noch länger anschaue,
träume ich heute Nacht von Diatomeen.
   Gruß von Siegfried

peter-h

Hallo Jan,

Hochachtung für diese Arbeit. Da komme ich aus dem Staunen nicht heraus !
Es freut mich, dass diese Legekunst nicht verloren geht.

Viele Grüße
Peter

Peter V.

Hallo,

mal eine Frage eines Unwissenden: Wieso sind die Diatomeen immer so fest mit dem Ortsnamen Oamaru verknüft? Was ist das Besondere an diesem Ort? Besondere Formen? Leichte Zugänglichkeit? Aussgerwöhnliche Vielfalt oder Masse? Diatomeen sind doch ubiquitär und sicher an vielen Orten der Welt reichlich zu finden... Warum also so oft "Oamaru"?

Hezrliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.


Rawfoto

Guten Abend,

Einfach nur unglaublich   :)

Liebe Grüße

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

JaRo

Hallo,
vielen Dank für die sehr positive Resonanz! Eure Kommentare motivieren mich weiterzumachen. :)

@Peter Reil
Defintiv, ich finde auch dass das eine bewahrenswerte Kunst ist. Die alten Methoden von Möller und Co. haben auf jeden Fall auch bewiesen, dass sie gute Ergebnisse liefern und die Präparate lange stabil sind... Vielleicht schaut sich in 100 Jahren ja dann auch jemand die Präparate an, die man heute erstellt und hat genauso Freude daran. :)

@Anne
Ich werde schneller ;). 100 h waren es hier nicht ganz. Ich habe mal erfahren, dass Möller für eine 400er-Platte ca. 4 Arbeitstage kalkuliert hat. Das ist so die Größenordnung wo ich hin möchte...
@Michael
Ich nutze nach wie vor Haare. Glas- oder Wolframnadeln werden aber auch von einigen (modernen) Legern verwendet soweit ich weiß. Das Oamaru-Material habe ich dankenswerterweise von einem ebenfalls Diatomeen-interessierten Freund bekommen. Leider waren es pro Fundort nur sehr kleine Mengen, sodass es jeweils nur für ein großes Präparat gereicht hat (das andere habe ich ja schon gezeigt...)
@Peter V.
An Möller reiche ich noch nicht heran :) Das ist gerade was die ästhetische und technische Perfektion und die Abstände der Diatomeen voneinander angeht, echt nochmal ein anderes Level. Und an den nervlichen Stress eine 4000er Platte zu legen und dann einzudecken mag ich nicht einmal denken  ;D. Am Universum hat Möller wohl ca. 4 Jahre gearbeitet...
Der Fundort Oamaru zeichnet sich aus meiner Sicht vor allem durch die große Vielfalt an Formen und guten Erhaltungszustand der Diatomeen an einem Ort aus. Es gibt aber durchaus andere Fundorte, die ebenfalls eine ähnliche, wenn auch nicht ganz vergleichbare Vielfalt aufweisen. (Newport Beach, Dunkirk, Malaga Cove, etc.).
@Peter H. und Gerhard
Vielen Dank!
Viele Grüße
Jan