Foren > Bestimmungshilfe

kugelige-stäbchenförmige Alge, 3µm

(1/2) > >>

MartinS:
Ich habe heute das Giesswasser aus einer PET-Wasserflasche untersucht welches, über Monate, auf der Fensterbank stand. Es hat sich am Boden eine dezente, grüne Algenschicht gebildet. Das Wasser ist eine Mischung aus weichem Mineralwasser und dest. Wasser, also keim- und nährstoffarm, hatte aber reichlich Sonne.

Ich habe den Wasserrest in der Fläsche kräftig geschüttelt bevor ich eine Probe genommen habe. Ich fand ausschliesslich diese kugeligen bis stäbchenförmigen sehr kleinen Algen (ca. 3µm Durchmesser) mit variabler Länge. Ich hatte auch eine kleinere kugelige Kolonie gesehen aber größtenteils ware die Algen vereinzelt - (vielleicht auch durch das Schütteln).
Kann jemand sagen, um welche Art es sich hier handelt ?

freundliche Grüße, Martin

 

schmidt:
Es meldet sich keiner, weil man da nach dem Bild nichts sagen kann.
Da muss man genauer hinschauen, also mit mehr Auflösung und Vergrößerung, das kann alle Mögliche sein.
Der erste Schritt wäre festzustellen ob Chloroplasten erkennbar oder ob es Blaualgen sind.

VG
pschmidt

MartinS:
Hallo schmidt
Danke für die Antwort. Weiter auflösen als 640x, bei bescheidener Bildqualität, kann ich leider nicht.
Ich habe befürchtet, daß sich nicht allzuviel dazu sagen läßt, andererseits - gibt es viele derart kleine Algen ?

Zu meiner Angabe zur Form ist mir nachträglich aufgefallen: die könnten u.U. alle stäbchenförmig sein, wenn sie mehr oder weniger liegend orientiert sind.

freundliche Grüße

schmidt:
Hallo Martin,

ja es gibt sehr viele derart kleine Algen, alleine auf dem Bild sind ja schon weit über 100 Stück  ;D.
Aber tatsächlich sehr viele, in der Praxis oft einfach als Picoplankton zusammengefasst, das währen etliche Arten kleiner Blaualgen und auch viele Grünalgen im weiteren Sinne, wie z.B Chlorella-Arten. Es können auch andere phototrophe Bakterien außer Blaualgen sein. Die Bestimmung ist da nicht immer möglich, wie gesagt eine erste Unterscheidung wäre ob es Blaualgen sind. Gut ist immer möglichst genau die chem.-physik. Bedingungen festzustellen.

güntherdorn:
hallo martin,
du hättest es ggf. nicht schütteln dürfen !
dadurch sind alle schwachen, event. charakteristischen verbindungen verloren gegangen.
warte ein paar tage und sauge dann mit einer pipette RUHIG ein wenig bodensatz für den objektträger auf.
möglichst ohne verwirbelung.
eine "formation" könnte weitere infos bringen.
ich hatte auch schon an bakterien gedacht, die aus optischen gründen ggf. grünlich erscheinen.
zu klären wäre auch noch die beweglichkeit.
ciao,
güntherdorn

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln