Kreutzblende für Amplival

Begonnen von Nutzer nicht mehr aktiv, Januar 19, 2010, 18:51:34 NACHMITTAGS

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Nutzer nicht mehr aktiv

Mal eine Frage in die Runde, an alle Amplival Besitzer.
Ich habe jetzt auch endlich meines hier stehen. Warte nur noch auf meine LED Beleuchtung.
Ich habe einen Pankreatischen Kondensor im Einsatz.

Hat jemand eine Schablone, wie genau die Kreutzblende dafür aussehen sollte?
Damit meine ich, die genaue Größe.

Könnte mir das jemand mal zu kommen lassen?

Nomarski

Wozu brauchst du denn eine Schablone? ???
Gerade beim bangrötischn Kondensor ist die Aperturblende so schön zugänglich wie bei keinem anderen Mikroskop! Du brauchst nur ein Stück Pappe dort in den Strahlengang schieben, daß am Rand ein sichelartiger Lichtdurchlaß verbleibt und schon hast du die schiefe Beluchtung!

Nutzer nicht mehr aktiv

Bei jedem Mikroskop kann dieses aber anders sein. Klar könnte ich jetzt etliche Schablonen schneiden, damit ich die beste Form und Größe heraus bekomme.
Da es aber hier im Forum einige gibt, die ein Amplival haben und auch eine Kreutzblende, wäre das der einfachere Weg, wenn ich diese Schablone kopiere.

Somit hätte ich diese Hürde genommen. Bleiben ja noch genug für einen Neuling im Bereich Amplival  ;)

Nomarski

ZitatKlar könnte ich jetzt etliche Schablonen schneiden, damit ich die beste Form und Größe heraus bekomme.
Was willst du denn mit etlichen Schablonen wenn du doch nur eine brauchst?
Die Aperturblende ist im Fuß, wo die Irisblede steckt! Dort brauchst du nur ein Stück Pappe drauflegen.

Aber wenn das für dich eine zu große Hürde ist, mußt du eben warten, bis dir jemand eine Kreutzblende schenkt.
Hast du schon mal den Herrn Kreutz gefragt? Den gibt es übrigens hier im Forum. ;)

Frank D.

Zitat von: Nomarski in Januar 19, 2010, 23:29:28 NACHMITTAGS
ZitatKlar könnte ich jetzt etliche Schablonen schneiden, damit ich die beste Form und Größe heraus bekomme.
Was willst du denn mit etlichen Schablonen wenn du doch nur eine brauchst?
Die Aperturblende ist im Fuß, wo die Irisblede steckt! Dort brauchst du nur ein Stück Pappe drauflegen.

Aber wenn das für dich eine zu große Hürde ist, mußt du eben warten, bis dir jemand eine Kreutzblende schenkt.
Hast du schon mal den Herrn Kreutz gefragt? Den gibt es übrigens hier im Forum. ;)

Hallo Bernd,
eine Blende sollte schon speziell auf das Mikroskop abgestimmt sein. Und das kann man leider nur im Versuch ermitteln.
Die Blende (Aperturblende, Filterblende) der allgemeinen schiefen Beleuchtung hat ja auch eine bestimmte Position für ein maximales Ergebnis.
Und von Pappe würde ich wegen der Partikel abraten.

Liebe Grüße
Frank

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ZitatWas willst du denn mit etlichen Schablonen wenn du doch nur eine brauchst?

Ich muss ja erst einmal die Optimale Schablone heraus finden Man kann nicht die vom Martin ausschneiden und in allen Mikroskopen gleich verwenden.
Martin schreibt das ja auch in seinem Artikel.

ZitatDie Aperturblende ist im Fuß, wo die Irisblede steckt! Dort brauchst du nur ein Stück Pappe drauflegen.

Danke, so viel Erfahrung habe ich auch mit einem Mikroskop.

ZitatAber wenn das für dich eine zu große Hürde ist, mußt du eben warten, bis dir jemand eine Kreutzblende schenkt.

Darauf sage ich jetzt nichts!

ZitatHast du schon mal den Herrn Kreutz gefragt? Den gibt es übrigens hier im Forum. Zwinkernd

Ja mit Martin hatte ich auch schon Kontakt. Und ich weis das er jetzt auch wieder hier im Forum ist. Auch erst seit Dezember 2009.
Und er war lange Zeit im alten Forum. Und wir haben mal beim Kornrade Treffen uns ein wenig unterhalten. Sehr netter Kerl.

Worum es mir geht ist, das ich gleich mit der Optimalen Blende arbeite. Klar kann ich so lange schnippeln, bis ich die beste Blende gefunden habe.
Aber wenn es jemand gibt, der ein Amplival im Einsatz hat und diese Hürde genommen hat, vereinfacht das doch einiges oder?
Wenn du den Artikel gelesen hast, weist du, das man sich da selber heran tasten muss. Das wollte ich mri halt einfacher machen.

Nutzer nicht mehr aktiv

ZitatUnd von Pappe würde ich wegen der Partikel abraten.

Ja darum habe ich ja schon Folie dazu hier liegen  ;D
Und ich habe noch Münzkapseln,die genau passen  ;)

Taste ich mich halt heran, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
Hatte mir halt gedacht, eine Arbeit weniger  ;D
Geht aber erst, wenn ich meine LED Beleuchtung habe. Mit der kleinen Funzel die dabei ist, kann man keinen Krieg gewinnen :)

beamish

Hallo Mike,

hier gibt es Vorlagen, die man sich auf Overheadfolie ausdrucken und dann mit der Nagelschere ausschnipseln  kann:

http://www.univie.ac.at/mikroskopie/2_kontraste/hellfeld/6a_schiefeBeleuchtung2.htm
(abspeichern und in z.B.Photoshop auf z.B.32 mm Breite bringen)

bei mir funktionieren die aber nicht. Ich glaube schon, daß da jeder mit seinem individuellen Mikroskop experimentieren muß...

Herzlich,

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Nomarski

Hallo Frank,

ZitatDie Blende (Aperturblende, Filterblende) der allgemeinen schiefen Beleuchtung hat ja auch eine bestimmte Position für ein maximales Ergebnis.
Genau, und das ist in der Regel genau dort, wo auch die Aperturblende in Form einer Irisblende für die Hellfeldbeleuchtung sitzt. Bei den normalen Kondensoren ist diese Stelle oft schlecht zugänglich, der Kondensor müßte zerlegt werdenm um dort die Blende unterzubringen.
Aber beim Pankraten ist diese Stelle genau dort, wo man bei anderen Mikroskopen die Leuchtfeldblende zum Köhlern vorfindet, nämlich am Lichtaustritt im Fuß.
Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist eine passende Bledne im Nu dafür angefertigt.

ZitatDarauf sage ich jetzt nichts!

Ich weiß auch nicht, wie ich darauf noch mehr Hilfestellung geben kann.

Nutzer nicht mehr aktiv

Hallo Martin

Danke dir. Schaut gut aus. Vor allem die zweite Blende werde ich mal testen.
Das verspricht ja einiges.

Nomarski

Hallo Martin,

so in etwa muß die Blende aussehen, es ist darauf zu achten, daß der Ausschnitt nicht zu weit ins Zentrum ragt, da sonst der Effekt der schiefen Beleuchtung verschwindet.
Aber wenn der Bereich so schön zugänglich ist wie beim Amplival, kann man diese Blende sogar als Schieber ausführen und den Grad der schiefen Beleuchtung nach Wunsch einstellen.

Viele Grüße
Bernd

Peter V.

#11
Hallo,

wo sitzt denn bei Eurem Amplival die Aperturblende ??? Bei mir sitzt sie keineswegs im Stativfuß, sondern in der Kondensoreinrichtung.
Auch verfüge ich an meinem Amplival über keinen Filterhalter.

Wenn ich bei mir eine Kreutz-Blende in der Aperturblendenebene positionieren wollte, müsste ich mit Magneten arbeiten oder mir eine sonstige Hilfskonstruktion ausdenken.

Zudem verwende ich ( zumindest am Leica DMLB und Jenaval ) "variable" Blenden, das heißt, einen mit mattierter Folie und sichelförmig ausgeschnittener schwarzer Folie beklebte Objektträger, den ich beliebig verschieden und hierdurch den Effekt der schiefen Beleuchtung beliebig variieren kann.
Das erscheint mir sinnvoller als ein statische Blende, die zudem ja an das jeweilige Objektiv angepasst sein muss.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Nomarski

Moin!

Zitatwo sitzt denn bei Eurem Amplival die Aperturblende  Bei mir sitzt sie keineswegs im Stativfuß, sondern in der Kondensoreinrichtung.
Auch verfüge ich an meinem Amplival über keinen Filterhalter.

Dann wirst du auch keinen
ZitatPankreatischen Kondensor
dranhaben, wie eingangs erwähnt. ;)
In dem Fall wird die Sache wie du erkannt hast schon etwas schwieriger.

Gruß
Bernd

cicindela

Hallo,
Zitat von: Nomarski in Januar 20, 2010, 00:05:23 VORMITTAG
Aber beim Pankraten ist diese Stelle genau dort, wo man bei anderen Mikroskopen die Leuchtfeldblende zum Köhlern vorfindet, nämlich am Lichtaustritt im Fuß.
Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist eine passende Bledne im Nu dafür angefertigt.
Trifft das auch auf das Ergaval (mit dem Standardkondensor) zu?
Ich habe, angeregt durch das Forum, auch damit experimentiert.
In der Beschreibung heisst es auch hier, dass Filterhalter = Lichtaustrittsoeffnung am Fuss ist.
Man muss halt den Kondensor bis zum Anschlag hinauffahren.
Beim 16er Apo bekomme ich es jetzt halbwegs hin (auch Dunkelfeld) mit einer Blende aus schwarzem Papier.
Ausschneiden mit einer Rasierklinge geht recht schnell,
waehrend Ausdrucken auf Folie bei mir nur eine "Braunblende" liefert,
und Drueberlackieren an ungeeignetem Lack gescheitert ist.
Beim 40er Apo hat es bisher aber noch nicht recht geklappt,
hier macht sich ausserdem die Lichtschwaeche der Narvafunzel stark bemerkbar.

schiefe Gruesse
Franz

Frank D.

Hallo Bernd,

Mike geht es nicht um die Position der Kreutzblende am Mikroskop sondern um die Ausschnittgröße des Halbmondes.
Und diese variiert mit unterschiedlichen Zusatzeinrichtungen.
Natürlich lassen sich mit jeder beliebigen Form irgend welche Ergebnisse erzielen -zum Teil auch ausreichende-
aber man wird in einem Versuch schnell einen zu kleinen Ausschnitt, der in Richtung Dunkelfeld geht, oder den geringen Kontrast eines zu großen Ausschnittes bemerken.

Liebe Grüße
Frank