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Mikroskopkamera

Begonnen von Anton Berg, Juli 04, 2023, 15:41:56 NACHMITTAGS

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Anton Berg

Hallo Beatsy,
Deinem Beitrag in englischer Sprache kann ich leider nicht folgen. Ich komme aus einer Generation in der an deutschen Schulen noch kein Englisch gelehrt wurde und bitte daher um Dein Verständnis. Trotzdem danke ich für Deinen Beitrag.
Viele Grüße,   Anton
Mit freundlichen Grüßen,   Anton

Lupus

Hallo Anton,

Du musst eigentlich nur (am PC) mit der rechten Maustaste auf den englischen Text klicken und in dem erscheinenden Menü "Übersetzten auf Deutsch" auswählen.

Hubert

momotaro

#17
-
,,Die Kunst ist lang, das Leben kurz, das Urteil schwierig, die Gelegenheit flüchtig." — Johann Wolfgang von Goethe Wilhelm Meister's Lehrjahre (1786–1830)

Rene

Zitat von: Anton Berg in Juli 05, 2023, 10:47:42 VORMITTAG
Hallo Beatsy,
Deinem Beitrag in englischer Sprache kann ich leider nicht folgen. Ich komme aus einer Generation in der an deutschen Schulen noch kein Englisch gelehrt wurde und bitte daher um Dein Verständnis. Trotzdem danke ich für Deinen Beitrag.
Viele Grüße,   Anton

Hoera voor https://www.deepl.com/nl/app/ (of voor google translate, dit is namelijk niet bedoeld als reclame maar om zoveel mogelijk mensen te bereiken).

Met respect voor de duitstalige gemeenschap, met vriendelijke groet,
René

reblaus

Hallo Hubert -

danke für den Tip, kannte ich noch nicht ubd die Übersetzung ist sehr ordentlich.
Hat aber bei mir nicht sofort funktioniert, weil einfaches Reinklicken mit der rechten Maustaste  nicht das Menu mit der Übersetzungsmöglichkeit brachte. Das passierte bei mir erst nachdem ein Textblock markiert war.

Gruß

Rolf

Lupus

Hallo Rolf,

ZitatHat aber bei mir nicht sofort funktioniert, weil einfaches Reinklicken mit der rechten Maustaste  nicht das Menu mit der Übersetzungsmöglichkeit brachte.
das scheint auch vom Browser abhängig zu sein, ich verwende momentan Google Chrome. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass es von der Website abhängt, auf der man ist - manchmal muss man tatsächlich den Text markieren.

Hubert

PS:
ZitatIn welche Schule bist Du gegangen? In die Baumschule?
Schlechter Stil. Übrigens war Deutsch früher eine der dominanten Wissenschaftssprachen.

A. Büschlen

Hallo Anton,

meine Erfahrungen decken sich mit denen von "Beatsy". Allerdings benutze ich immer noch die Canon Eos 650/700D. Ich bediene diese Kameras auf ihrem Display. Die abgespeicherten Bilder werden mit der SD Karte auf dem MAC transportiert und dort mit einer alten Photoshop Version bearbeitet.

Gruss Arnold Büschlen
Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.

rlu

#22
Hallo Anton,

eigentlich reicht ein Adapter für das Handy. Du wirst damit Fotos machen können, die zwar nicht für einen Fotowettbewerb reichen, aber sonst ist es vollkommen OK.

Z.B.: https://www.amazon.de/gp/product/B0188KP6T8/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1
SOLOMARK Universal Telefon Adapter und Mount Stativ-Halterung
Vielleicht etwas tricky den auszurichten, aber dann arbeitet er mit deinem Handy wie ein kleiner Bildschirm.

1. Festschrauben am Okular
2. leicht öffnen abnehmen
3. verschiebbare Kunststoffschablone auf die Mitte einstellen
4. Handy von oben einschieben, dass die Knöpfe nicht gedrückt werden, bis die Kameralinse sich genau in der Mitte bzw. im kleinen Halbloch der Schablone befindet.
5. Falls das nicht geht, der Adapter hat auch noch ein zweites Gewinde!!!
6. Adapter wieder an das Okular. So weit nach oben schieben wie möglich
6a. Handy muss absolut im rechten Winkel stehen zum Okular
7. Bild suchen indem die Kamera(leicht) verschoben wird. Lichtkreis in der Mitte vom Handy. Wenn nicht, dann stimmt was nicht.
8. Vergrößern - Bild wird formatfüllend
9. Autolock Sperre einschalten. Iphone lange drücken
10. Scharf stellen
11. Aufnehmen Fotos, Serien, Filme

Ansonsten habe ich noch eine Lumix GX80 am Laufen. Ofenrohr(keine Optik) am Endlich-Mikroskop. Das geht. HDMI - clean out direkt an den Monitor ohne dass ich einen Computer anschalten muss.
Dazu musst du aber basteln.

Messen passiert dann über ein Meßokular.

Übrigens du bist hier nur akzeptiert, wenn du eine eigene Lösung adaptiert hast oder 105 Jahre Erfahrung hast. ;-)
Probieren geht über Studieren.

Liebe Grüße
Rudolf

Peter V.

Hallo,

Anmerkung als Modeator dieses Forums:

ZitatIn welche Schule bist Du gegangen? In die Baumschule?

ich weiß nicht, wer das von sich gegeben hat, aber so etwas passt nun wirklich nicht zum Stil dieses Forums und ich verbitte mir solche Äußerungen gegenüber anderen Membern!

Aber zur Aufklärung trage ich gerne bei: Es gibt betagte Foristen, die "nur" die damals sogeannte "Volkssschule" besucht haben, an der eventuell kein Englisch gelehrt wurde. Dennoch sind viele dieser "Volksschüler" deutlicher firmer im der Mathematik (auch wenn das damals nur Rechnen hießt), der Rechtschreibung und der Lebenspraxis als viele Abiturienten heutzutage!
Auch Bundeskanzler und Bundespräsidenten älterer Generationen hatte mit Englisch so ihre Probleme. Englisch war meines Wissens auch nicht zwingend Fremdsprache in der DDR, wo Russisch viel bedeutender war.

Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Peter V.

#24
Lieber Arnold,

Zitat von: A. Büschlen in Juli 05, 2023, 12:06:01 NACHMITTAGS
Hallo Anton,

meine Erfahrungen decken sich mit denen von "Beatsy". Allerdings benutze ich immer noch die Canon Eos 650/700D. Ich bediene diese Kameras auf ihrem Display. Die abgespeicherten Bilder werden mit der SD Karte auf dem MAC transportiert und dort mit einer alten Photoshop Version bearbeitet.

Gruss Arnold Büschlen

und die Qualität Deiner Bilder spricht ja nun wirklich für sich!

Aber viele Wege führen nach Rom, jeder muss einen finden. Mancher ist eben beschwerlicher... ;)

Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

mister smith

Hallo Anton,

ich kann dir meine Erfahrungen wie folgt beschreiben:

Ich besitze sowohl eine spezielle Mikroskop-Kamera, als auch die Canon 550D (APS C-Spiegelreflex),
sowie eine Canon RP (spiegellos Vollformat) und meine Lieblingskamera, die spiegellose Olympus OMD EM1 MK2. Ich kann also ganz gut die Möglichkeiten einschätzen.

Die 550D: Macht Spass am Mikroskop, lässt sich per EOS Utility Software vom Rechner aus steuern und wird, ebenso wie die 600D/650D usw., zu Recht als Kamera empfohlen.

Canon RP und Olympus EM1: Diese beiden SPIEGELLOSEN machen noch mehr Spass am Mikroskop. Bei Olympus ist eine Software mit der Bezeichnung ,,Capture" verfügbar, die extrem viele Möglichkeiten der Kamerasteuerung bietet. Diese spiegellosen Kameras haben den grossen Vorteil, dass es für alle analogen Kameraanschlüsse einen passenden Adapter gibt. Es ist also problemlos möglich, an der Olympus einen alten Mikroskopadapter von Canon, Pentax, Minolta oder M42 usw. zu verwenden.

Die Mikroskopkamera: Hat FÜR MICH nur einen nennenswerten Vorteil: In der Regel kann man mit der mitgelieferten Software Messungen vornehmen, wenn man vorher entsprechende Kalibrierungen vornimmt. Leider habe ich nur eine Kamera mit USB 2 Anschluss. Da hat unter anderem zur Folge, dass die Bildfrequenz bei hoher Auflösung drastisch absackt. Das sieht dann auf dem Bildschirm nicht mehr schön aus, wenn das Präparat verschoben wird. Natürlich gibt es Kameras, die deutlich besser performen. Dann wird es aber auch hochpreisig. Ganz sicher gibt es aber noch weitere Vorteile bei den Mikroskopkameras, die für mich keine Bedeutung haben aber für einen anderen Nutzer unverzichtbar sind. Da muss jeder für sich herausfinden, welche Eigenschaften die Kamera liefern soll.

Wenn du nur EINE EINZIGE Kamera anschaffen willst, dann wäre meine Empfehlung: Eine SPIEGELLOSE . Damit kannst du nicht nur am Mikroskop aktiv werden und es gibt durchaus schon einen sehr guten Gebrauchtmarkt.

Beste Grüsse

Harry


Anton Berg

Hallo Peter,

vielen Dank für Deine Anmerkung als Moderator zu dem Zitat, es erspart mir einen eigenen Komentar. Übrigens, ich bin da nicht beleidigt, es läßt mich locker über den versteckten? Zitierer stehen.

Viele Grüße,   Anton
Mit freundlichen Grüßen,   Anton

Jakob_Wittmann

#27
Zitat von: Anton Berg in Juli 04, 2023, 15:41:56 NACHMITTAGS
Guten Tag,
Frage, wer hat welche Erfahrungen mit Mikroskpokameras in punkto Bildqualität und Kamerasoftware gemacht? Würde mich interessieren.
Herzliche Grüße,   Anton


Schönen guten Abend!

Ich möchte versuchen, meine Antwort auf diese Deine Frage möglichst einfach zu halten, denn zumindest teilweise ist die Anpassung von Kameras an Mikroskope mit Endlich-Optiken ohnehin mit etwas mit Aufwand verbunden. Enorm kompliziert vielleicht nicht, aber es gilt dabei einige Dinge zu beachten.

Ich verwende zwei unterschiedliche Kameratypen für die Mikrofotografie. Einmal den Klassiker schlechthin für diesen Zweck:

1.) Eine Canon EOS 600D DSLR *)

2.) Und eine QHY 183c, das ist eine Kamera, die für die Astrofotografie konzipiert ist. Sie hat einen relativ modernen sehr guten 20 Megapixel-Sensor von Sony, ist durch ein eingebautes Peltier-Element bis knapp 40° C unter die Umgebungstemperatur kühlbar (gegen Bildrauschen). Und: Sie hat sehr kleine (2,4 µm) Pixel, die potentiell fast schon penetrant scharfe Abbildungen bringen können.

( *) Peter (Peter V) hat bereits einiges Wissenswertes zu dieser 600D bemerkt, das ich nur vollinhaltlich bestätigen kann!)

Zu 1.) der Canon EOS 600D an einem Mikroskop:

Durch hier in diesem Forum existierende sehr gute Beiträge zum Thema Adaptierung, ABER auch durch äußerst hilfreiche, nette Tipps von kundigen Forenmitgliedern habe ich die 600D wie folgt in Verwendung:

Ein Canon Objektiv EF 50mm f1.8 dient als sogenannte Relais-Optik. Am Filtergewinde dieses Objektivs ist ein Adapter (polnisches Produkt, Preislage knapp € 40) angeschraubt. Dieser fixiert stabil mittig ein (momentan) 6 × K-Okular von ZEISS (Jena).
Man steckt diese Anordnung in den Tubus: fertig!

(Ein wichtiger Hinweis dazu, bitte: Ein deutlich geringer vergrößerndes Okular, ein sogenanntes "Projektiv", wäre besser geeignet. Ebenso wäre ein Objektiv geringerer Brennweite – 35 mm z. B. – günstiger für  die Bildgebung)

Solltest Du noch keine spiegellose oder auch digitale Spiegelreflex besitzen: Die oben genannte Lösung verursacht äußerst überschaubare Kosten, da gebrauchte 600D Canon Modelle ausgesprochen günstig zu bekommen sind.

Zu 2.) der QHY 183c:

Es gäbe durchaus ausgefeiltere Adaptionen, aber ich verwende diese mit einem simplen Adapter auf die 23,2 mm Aufnahme von Mikroskop-Tuben.
Deren Sensor ist übrigens der gleiche wie im Spitzenmodell von MicroLive.

Zur Software:

Für die EOS die SW Canon Utility 2.

Für die QHY 183c die Software SharpCap.

Ich hoffe, dass diese Informationen zumindest ein wenig informativ sind. Falls Du bitte gerne zusätzlich etwas wissen möchtest oder Bildbeispiele ansehen willst: Bitte einfach sagen, mach ich sehr gerne!


Liebe Grüße

Jakob
jakob.wittmann@hotmail.com


,,Ein Leben mit nur einem schwarzen Mikroskop ist möglich aber sinnlos."

Bernhard-Viktor ,,Vicco" Christoph-Carl von Bülow zugeschrieben

PolMik

Hallo Peter,
in der DDR gab es Russischunterricht, aber ab der 8. Klasse auch englisch. Natürlich ist das heutzutage mit der Übersetzungssoftware, z.B. von Google, kein Problem mehr. Auf jeden Fall wurde noch Deutsch und Mathe gelernt, womit heutzutage sogar Abiturienten Probleme zu haben scheinen. Sei es drum. Die Plinsen gendern eben. Ihr Problem. Die Frage Kamera am Mikroskop wurde hier schon sehr oft diskutiert. Ich hatte auch erhebliche Probleme. Die noch nicht komplett beseitigt sind, weil ich fast nur Pol mache.

Zum Thema, ich habe eine Flexcam C3 von Leica am Motic SMZ 171. Ist aber nicht parafocal. Das funktioniert gut. Die Bilder kann man schon als scharf bezeichnen, aber typisch für Stereomikroskope haben keine Tiefenschärfe. Dann noch eine Canon R10 am DM 750 P. Das funktioniert relativ gut. Ist parafocal. An den Bildern von Olaf Medenbach sieht man, dass auch Pol-Bilder perfekt funktionieren können. An diese Qualität kommt man nicht so einfach ran. Mit meinem neusten DM 750 mit Phasenkontrast habe ich noch keine Fotos probiert. Dann habe ich noch Auflicht mit dem DM 750 vor. Ist, wie Leica leider immer, sehr sehr teuer.

Wie wir in vielen Artikeln hier diskutierten, ist die Fotografie unter allen möglichen Bedingungen manchmal ziemlich tricky. Ich würde jemandem, der einen sehr guten Einstieg sucht auch immer Christian Linkenheld empfehlen. Bei Pol mit alten Leitz natürlich Olaf Medenbach.  Kunst kommt von Können. Es kommt darauf an, was man fotografieren möchte. Demzufolge gibt es keine Möglichkeit einen allgemeinen Rat zu geben. Die Frage, schon zu Anfang, genügt nicht für eine umfassendere Antwort.

Liebe Grüße
Michael 

olaf.med

Wenn mit "Olaf Medenbach" ich und meine Beiträge auf meiner Homepage gemeint sind, dann wurden alle Bilder mit der primitivs möglichen Adaption gemacht: Coolpix 3,5 MB und Periplan-Okular ;D.

Herzliche Grüße, Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0