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perfect loop

Begonnen von Jürgen H., September 26, 2023, 11:38:44 VORMITTAG

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arminius

Hi,
klar kann man den Ringkabelschuh platt machen. Aber nicht mit nur einem Hammer. So genau kann keiner schlagen.
Zwischen Ringkabelschuh und Hammer gehört ein Schlagbolzen aus Stahl, welcher genau auf den Ringkabelschuh aufgesetzt wird.
Das Ganze dann natürlich auf die abgeflachte Oberseite eines stabilen Schraubstocks.
Dann kräftig zwei oder dreimal draufschlagen und mit Schieblehre (Messschieber) nachmessen. Allerdings wird er nicht nur flacher,
sondern auch breiter im Außendurchmesser und enger im Innendurchmesser. Müsste ich mal testen.

LG,
Armin

Nochnmikroskop

Zitat von: arminius in September 28, 2023, 22:45:05 NACHMITTAGS
Hi,
.... Aber nicht mit nur einem Hammer. So genau kann keiner schlagen. .....

LG,
Armin

Hallo Armin,
ich habe schon 2 Hammer verwendet (einer als plane Auflage) und den Kabelschuh auf eine Stahlzulage gelegt. Aber 3 Hammerschläge (kein Kilo Schmiedehammer vorhanden) reichten nur für 0,2 mm mehr Durchmesser und kaum messbare Dickenminderung. Danach habe ich mit dem "Kaltumformen" aufgehört.
Vielleicht doch lieber nur Abschleifen, wie Gerd schrieb?
Zeige doch bitte Dein Ergebnis, meine mechanischen Mittel sind hier begrenzt.
Die Breite des Schuhs ja schon über 2 mm, da könnte man auch ohne Plätten kleine Bohrungen einbringen, um den Effekt vorher - nachher zu vergleichen. Werde ich nach meinem Urlaub mal testen.

LG Frank
Meistens Auflicht, alle Themenbereiche
Zeiss Axiolab, Leitz Orthoplan, Keyence VHX, Olympus SZX16, Canon EOS 700D, Panasonic G9, Touptek u.a.
keine KI

Werner

Das wird nicht klappen. Die Kabelschuhe sind aus verzinntem Messing, das wird beim Hämmern/Walzen sehr hart. Muß vor jeder weiteren Bearbeitung weichgeglüht werden, sonst bricht es.
Es gibt genügend preiswerte Dünnbleche (auch aus Edelstahl, auch im Sortiment) z.B. als Fühl-Lehre (Spion) oder Unterlegbleche ab 50 µm Dicke oder Messingfolien. Die kann man Lasern lassen oder man schleift sie mit Schleifstiften im Proxxon/Dremel passend (auf Holz kleben). Ätzen geht auch, Abdecken mit Lack oder Wachs und Freikratzen. Elektrolytisch Ätzen (Anode) funktioniert Zuhause auch. Für Edelstahl braucht man evtl. Flußsäurehaltige Salzsäure (wie beim Auflösen einer Probe für die Chem. Analytik).
Lasern lassen scheint wirklich am einfachsten, Lohnbetriebe findet man.
[Ich habe mal die Pendel-Aufhängung einer Pendeluhr aus der Stepperfolie einer uralten Harddisk mit Wachsschutz neu geätzt, geringe Nacharbeit der Kanten mit Schleifstift]

Gruß - Werner