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Glyceringelantine

Begonnen von Lacerta Infinity, Februar 16, 2010, 10:43:58 VORMITTAG

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Lacerta Infinity

Hallo,
wie kann ich beim Einschließen mit Glyceringelantine diese nervenden Luftblasen vermeiden?!? Auch nach dem Einschluss kommen von der Seite
des Deckglases her noch Luftblasen.

LG Felix
Liebe Grüße,
Felix

Viel Spaß beim Mikroskopieren!
- www.felix-grabner.at -

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Hallo Felix

Ich mache das so, das ich vor dem Deckglas noch mal mit einer warmen Nadel alle Blasen entferne.
Danach Deckglas drauf. Ich nehme immer so viel, das an den Seiten noch was raus läuft. Wenn danach immer noch Blasen zu sehen sind, erwärme ich es wieder ganz leicht.
Danach bewege ich die Blase durch leichten Druck nach außen. Das ist aber eher selten.

Lacerta Infinity

Danke. Es sind aber sehr viele kleine Blasen, die lassen sich nicht richtig aufstechen.

LG Felix
Liebe Grüße,
Felix

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Klaus Henkel

Zitat von: Lacerta Infinity in Februar 16, 2010, 13:36:57 NACHMITTAGS
Danke. Es sind aber sehr viele kleine Blasen, die lassen sich nicht richtig aufstechen.
LG Felix

Irgendwie müssen die ja hineingeraten sein! Haben die die Ggl. beim Erwärmen "gekocht"? Darin gerührt? Sind die auch schon in der kalten, festen Ggl. drin? Wie ist denn Ihre genaue Prozedur beim Verarbeiten?
KH

Lacerta Infinity

Ich schreibe gleich hier noch ne Frage dran. Damit sich niemand ärgert dass Lacerta Infinity schon wieder x Beiträge schreibt.

Also weiß jemand wie ich Wimperntierchen, etc. fixieren bzw. betäuben kann damit sie fürs Fotografieren ruhighalten. Ich Belichte immer 1,3 Sekunden damit mir die Kamera, trotz SVA die ja für hohe Vergrößerungen nicht gedacht ist, keine Bilder verwakelt.

Danke und LG,
Felix
Liebe Grüße,
Felix

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treinisch

Zitat von: Lacerta Infinity in Februar 17, 2010, 23:27:53 NACHMITTAGS
Ich schreibe gleich hier noch ne Frage dran. Damit sich niemand ärgert dass Lacerta Infinity schon wieder x Beiträge schreibt.

Also weiß jemand wie ich Wimperntierchen, etc. fixieren bzw. betäuben kann damit sie fürs Fotografieren ruhighalten. Ich Belichte immer 1,3 Sekunden damit mir die Kamera, trotz SVA die ja für hohe Vergrößerungen nicht gedacht ist, keine Bilder verwakelt.

Hallo Felix,

ich weiss es nicht, kann aber berichten, was andere wissen:
laut Wassertropfen eignet sich zum Verlangsamen der Bewegung
Tapetenkleister (Methylcellulose) weil die Viskosität des Mediums
erhöht wird oder Blumendünger (Substral) wegen der darin enthaltenen
Mg2+-Ionen, die, so der Text, Calciumorte besetzen und so
ohne jeden Schaden den Cilienschlag verhindern.

So heisst es, ausprobiert habe ich keins von beiden.

Herzliche Grüße

Timm
Gerne per Du!

Meine Vorstellung.

CMB

#6
Der Beitrag von XXXX wurde wegen Verstosses gegen gesetzliche
Bestimmungen gelöscht.

CMB
(Mod)

Nutzer nicht mehr aktiv

#7
Was du auch nutzen kannst, sind Quitten Kerne.
Diese legst du in Wasser und lässt sie da auf quellen. Der entstehende Schleim, abschöpfen und in deine Probe dazu geben.

Oder aus der Apotheke Tylose (Hydroxyethylzellulose) besorgen.

Was auch funktionieren soll ist Kohlensäure. Einfach das Wasser aus der Flasche in die Probe dazu geben.
Leider hat das bei mir nie geklappt.

Auch hatte ich mal den Kühlschrank versucht. Probe hinein und kalt werden lassen. Hatte damit aber auch keinen Erfolg.

Letzte Möglichkeit, wo ich aber nie ein Rezept gefunden habe ist der Flüssige Blumendünger. Wenige Tropfen in die Probe, soll das auch bewirken, das sie sich nicht bewegen.
Hat das hier schon jemand mal versucht?

Stoffe die du im Wassertropfen findest, sind Gefahrenstoffe und dürfen nicht an Privat Personen verkauft werden. Darum bleiben uns Mikroskopiker nur diese einfachen Möglichkeiten.

Lacerta Infinity

Zitat von: Klaus Henkel in Februar 16, 2010, 14:37:33 NACHMITTAGS
Zitat von: Lacerta Infinity in Februar 16, 2010, 13:36:57 NACHMITTAGS
Danke. Es sind aber sehr viele kleine Blasen, die lassen sich nicht richtig aufstechen.
LG Felix

Irgendwie müssen die ja hineingeraten sein! Haben die die Ggl. beim Erwärmen "gekocht"? Darin gerührt? Sind die auch schon in der kalten, festen Ggl. drin? Wie ist denn Ihre genaue Prozedur beim Verarbeiten?
KH


Entschuldigen Sie bitte meine späte Antwort Herr Henkel! Ich denke dass einige kleine Luftblasen schon in der Glyceringelantine sind. Ich gehe folgendermaßen vor. Ich gebe ein Blöckchen Ggl. auf einen Objektträger und erwärme ihn über einer Kerze -sanft. Danach, nachdem die Ggl. sich verflüßigt hat, versuche ich die Blasen irgenswie wegzubekommen -was nicht gut funktioniert- und lege ich das Präperat hinein und gebe das Deckglas vorsichtig darauf.

Grüße,
Felix
Liebe Grüße,
Felix

Viel Spaß beim Mikroskopieren!
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Klaus Wagner

#9
Hallo,

in diesem Zusammenhang eine Frage an die Experten:

Gelatine oder Gelantine? Was ist richtig?

Schönen Tag noch
Klaus Wagner

www.wagner-mem.de

Jürgen Boschert

Beste Grüße !

JB

Detlef Kramer

Hallo,

im Deutschen ist Gelatine ohne 'n' richtig. Aber, wie schon Klaus Henkel ausführte, gibt es in Deutschland Gegenden, wo man Gelantine sagt. Woher das kommt, weiß ich nicht. Möglicherweise steckt dahinter eine ältere Schreibweise. Keine Ahnung.

Herzliche grüße

Detlef Kramer
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

Klaus Wagner

#12
Hallo Jürgen,

danke für den Link.

Zitat von: Jürgen Boschert in Februar 19, 2010, 16:06:14 NACHMITTAGS
Hallo,

http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/gelantine.shtml


"Die Gelatine ist nicht zu verwechseln oder durcheinanderzubringen mit der Galantine, einer Fleisch- oder Fischzubereitung, die mit Aspik überzogen ist und kalt aufgeschnitten wird."

Somit ist es vor dem Eindecken wohl die Gelatine und danach die Gelantine, denn dann liegt wohl eine Gemüsezubereitung vor, auf die die Definition oben sicher auch zutrifft  ;D


Viele Grüße
Klaus

www.wagner-mem.de