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Kondensor zerlegen

Begonnen von MiR, Februar 13, 2024, 17:58:44 NACHMITTAGS

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MiR

Werte Forenmitglieder,

da die Lamellen des Peraval-Kondensors etwas durcheinander geraten sind, muss ich der Sache auf den Grund gehen. Leider komme ich mit der Demontage nicht weiter, prinzipiell wurden die auseinandergenommenen Einzelteile des Kondensors in dem Beitrag: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=22319.msg175256#msg175256, gezeigt. Korrektur: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=47804.msg352676#msg352676
Leider sind dort die Fotos mittlerweile "verschwunden" ...

Welches Problem habe ich?
Der in Bild 1 und 2 sichtbare, silbergraue Ring (mit den schrägen Nuten) muss entfernt werden. Leider weiß ich nicht wie, möglicherweise als Ring mit Schraubgewinde ausgeführt? Selbst nach einer Woche bei 70°C und WD40 tut sich da nichts, vielleicht muss man ja auch ganz anders herangehen?
Mögliche Schrauben sind gelöst, siehe:

Bild 1 -> Madenschraube in der Kupferzunge
Bild 2 -> Stift im Befestigungsteil (Stativ)
Bild 3 -> Damit ist der untere "Ring" (mit den Lamellen) jetzt locker

Kondensor_Peraval01.jpgKondensor_Peraval02.jpgKondensor_Peraval03.jpg

Sachdienliche Hinweise sind sehr willkommen!

Viele Grüße aus Berlin,
Michael

Nochnmikroskop

#1
Hallo Michael,

die beiden gegenüber liegenden Nuten sehen mir nach Werkzeug-Ansatzpunkte aus. Ich würde mal vermuten mit einer Art Stirnlochschlüssel und unter Wärme sollte sich der Ring drehen lassen. Ich meine auch am Rand das Ende eines Gewindeganges erkennen zu können. Wenn dem so ist, kannst Du ggf. erkennen ob Rechts-, oder Linksgewinde?

Allerdings sind die Nuten schräg verlaufend. Dann solltest Du noch eine weichere Zulage an dem Schlüssel anbringen, sonst gibt es ggf. Druckstellen.

Fehlt bei einer Lamelle der Stift, der in der Nute laufen muss, oder ist der untergeschoben.

LG Frank

Kondensor_Peraval02_Anmerkungen.jpg
Meistens Auflicht, alle Themenbereiche
Zeiss Axiolab, Keyence VHX, Olympus SZX16, Canon EOS 700D, Panasonic G9, Touptek u.a.

MiR

Hallo Frank,

leider sehe ich nicht wirklich etwas, wenn es auf dem Bild auch so aussehen mag...
Der Stirnlochschlüssel scheint mir doch robuster zu sein als der Lens Wrench, das ist eine gut Idee! Wie du schon bemerkt hast sind die Nuten angeschrägt, versteh ich als Laie nicht so wirklich wozu dies gut sein soll... Hmm, ich will ja nicht als begriffsstutzig dastehen, aber kann ich mir genau unter "weicherer Zulage" vorstellen. Sollten die eigentlichen Zugriffselemente des Stirnlochschlüssels eine bestimmte Form haben? In Erinnerung sind mir da jetzt nur zylindrische Stifte.

Es sieht mir so aus als würde da kein Stift fehlen. Ich habe auch schon den Ratschlag befolgt, dass man dann doch einfach mit einer Pinzette das Ding wieder hinschieben kann. Das hat das Problem eher verschlimmert, weil wohl da mehr als nur ein Element nicht richtig sitzt, wenn es auch auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Viele Grüße,
Michael

Rama61

Hallo Michael,

hast Du da den richtigen Beitrag zitiert?

ZitatWerte Forenmitglieder,

da die Lamellen des Peraval-Kondensors etwas durcheinander geraten sind, muss ich der Sache auf den Grund gehen. Leider komme ich mit der Demontage nicht weiter, prinzipiell wurden die auseinandergenommenen Einzelteile des Kondensors in dem Beitrag: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=22319.msg175256#msg175256, gezeigt. Leider sind dort die Fotos mittlerweile "verschwunden" ...

Mein Beitrag beschäftigt sich doch eher allgemein mit dem Zusammenbau von Blenden. Ich kann immer noch alle Bilder sehen. Habe auf Deinen Hinweis aber den Beitrag in ein PDF umgewandelt und hänge es an diesen Beitrag, da ich das Original anscheinend nicht mehr editieren kann.

Gruß

Rainer
Rama61

Nochnmikroskop

Hallo Michael,

komisch meine Antwort ist verschwunden.

Also die zylindrischen Stifte vom Stirnlochschlüssel würde ich mit einer Art Kunststoffschlauch, z.B. Schrumpfschlauch o.ä. umgeben. Dann mit einem z.B. Ölfilterschlüssel am Braunen Außenring gegenhalten, Du brauchst ja wohl recht viel Kraft (Drehmoment).

Wolfgangs Idee einen Magneten unter die Lamellen zu halten könnte auch helfen.

LG Frank
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vonsth

Hi Michael,
Lapa77 hat hier
https://mikroskopie-forum.at/forum/index.php?thread/3279-reparatur-zeiss-interphako-peraval-kondensor/
einen auseinandergenommen - vlt kann er schnell helfen?
Kann pers leider nichts sinnvolles beitragen.
Viel Erfolg!
Martin

MiR

Hallo Rainer,

danke für die Information! In der Tat ist das nicht der korrekte Link, habe es geändert. Hängt wohl damit zusammen, dass ich deinen Beitrag und den Beitrag von Lapa77 als Lesezeichen, hintereinander, abgelegt habe und in der Zeile verrutscht bin. Thematisch passt ja dein Beitrag wunderbar zum Thema, wenn auch erst im Schritt 2...

Viele Grüße aus Berlin,
Michael

MiR

Hallo Frank,

danke für die Idee, so werde ich es machen!
Nur so als Hinweis (für Andere): Der braunschwarze Außenring (Plaste) hat keine Verbindung mit dem zu lösenden Metall-Nuten-Ring. Dieser ist weiter unten im "Metallsockel" "verankert". Allerdings verstehe ich jetzt deine Bemerkung hinsichtlich der Sichtbarkeit des Gewindes!

Viele Grüße aus Berlin,
Michael

MiR

#8
Hallo Martin,

danke für den Hinweis (das ist doch schon ein sehr sinnvoller Beitrag... ;) ). Das ist wohl der Beitrag der auch hier im Forum steht (siehe korrigierter Link)? Ich habe in hier schon angeschrieben (öffentlich sowie PN/PM). Leider ist er wohl zur Zeit nicht aktiv...

Viele Grüße,
Michael

plaenerdd

#9
Hallo Michael,
ich habe so ein Teil noch nicht in Händen gehabt, aber in Bild 1 sieht man 6 Bohrungen mit (?)Gewinde und ich meine darin Madenschrauben zu erkennen. Hast Du die mal herausgedreht?

In die Nuten des äußeren Ringes würde ich eher einen Lenswrench stecken als einen Stirnlochschlüssel.
LG Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ SMXX;
Inverses: Willovert mit Ph

MiR

Hallo Gerd,

du hast so einen Kondensor noch nicht in den Händen gehalten? Hmm, dann hast du offensichtlich kein Peraval oder den CZJ-INKO bzw. auch keinen Kauf-Beifang ;).
Das abgebildete Teil ist aufgrund der fortgeschrittenen Zerlegung nur noch ein Torso. Die Gewinde tragen/halten normalerweise den nicht abgebildeten Rest. Trotzdem werde ich mal gründlich untersuchen ob hier eine Doppelfunktion besteht, danke für den Hinweis!

Viele Grüße aus Berlin,
Michael

PS: Interessant, ursprünglich hatte ich die Anfrage im Bereich "Technik" angesiedelt, mit einiger Lesebeteiligung, allerdings ohne Antworten. Sieht hier, erfreulicherweise, ganz anders aus! Zufall?

plaenerdd

Hallo Michael,
ZitatHmm, dann hast du offensichtlich kein Peraval oder den CZJ-INKO bzw. auch keinen Kauf-Beifang ;).
Nee, habe ich nie gehabt und auch nie angestrebt. Ich habe mit meinem VANOX von Olympus erstmals (und wohl auch letztmals) DIC und 26mm Weitfeld.
LG Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ SMXX;
Inverses: Willovert mit Ph