Was ist inzwischen möglich mit Handy-Kameras?

Begonnen von rhamvossen, Mai 12, 2024, 17:36:57 NACHMITTAGS

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rhamvossen

Hallo,

Ich frage mich was Heute mit Handykameras für Mikrofotografie möglich ist. Meine eigene Erfahrungen mit dem Handy sind beschränkt und betrifft nur Modelle die schon etwas alt sind und warscheinlich nicht die beste Kameras haben: Samsung Galaxy A8 (SM-A530F, 16 MP, 1/2.8", 2018) und der Samsung Galaxy A3 (SM-A300FU, 8 MP, 2015).
Es muss inzwischen weit bessere Handy-Kameras geben. Und dan meine ich nicht die sehr exotische Modelle die einen 1 Zoll Sensor haben. Ich bin interessiert in gängige Modelle. Oft wird von Neueinsteiger nach geeignete Kameras für die Mikrofotografie gefragt. Würde es nicht logischer sein erst mal zu untersuchen was für eine Bildqualität mit dem eigenem Handy erreicht werden kann? Jeder had eine Handy-Kamera, warum nicht da anfangen? Ok, das die mechanische Adaption nicht problemlos ist verstehe ich natürlich. Aber das lässt sich doch lösen.

Mich würde einem Vergleich zwischen eine gute Kompakt-Kamera/System-Kamera und eine Gute Handy-Kamera interessieren. Die oben genannte Handy- Kameras waren jedenfalls schechter als eine noch viel alteren Kompaktkamera (Olympus Stylus 725 SW, 7.1 Mp, 1/2.3" CCD, 2006). Und  schon deutlich schlechter im Vergleich mit eine bescheidene Systemkamera wie die Nikon 1 J1 (10 Mp, 1" CMOS, 2012). Sobald man ein Bild das mit eine durchschnittliche Handykamera gemacht wurde vergrössert sieht man die für diese Kameras so typische Artefakten. Aber wie siehts aus mit eine richtig gute Handykamera womit auch in RAW afgenommen werden kann? Von Iphones wird oft gesagt das die gute Kameras haben. Kann Jemand mal etwas zeigen, Totalbild und Ausschnitt? Beste Grüsse,

Rolf

Caro

Hallo Rolf,
die Adaption ist, glaube ich, kein Problem, da es extra dafür Halterungen gibt. Ich hatte mich nämlich selber mal dafür interessiert. Das Problem bei meinem iPhone ist, dass es automatisch zwischen den eingebauten Objektiven wechselt. Das kann man, glaube ich, abschalten, ich weiß nur noch nicht wie. Vielleicht hat hier ja jemand einen Tipp.

Viele Grüße
Caro

Thomas Böder

Caro, nimm die App ProCam.
Da kannst du das Objektiv quasi festnageln.  :)
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Technival 2
Kleinmikroskope: Leitz, Reichert, ROW, Lomo

Nochnmikroskop

Zitat von: rhamvossen in Mai 12, 2024, 17:36:57 NACHMITTAGSHallo,

Ich frage mich was Heute mit Handykameras für Mikrofotografie möglich ist. Meine eigene Erfahrungen mit dem Handy sind beschränkt und betrifft nur Modelle die schon etwas alt sind und warscheinlich nicht die beste Kameras haben: Samsung Galaxy A8 (SM-A530F, 16 MP, 1/2.8", 2018) und der Samsung Galaxy A3 (SM-A300FU, 8 MP, 2015).
Es muss inzwischen weit bessere Handy-Kameras geben. Und dan meine ich nicht die sehr exotische Modelle die einen 1 Zoll Sensor haben. Ich bin interessiert in gängige Modelle. Oft wird von Neueinsteiger nach geeignete Kameras für die Mikrofotografie gefragt. Würde es nicht logischer sein erst mal zu untersuchen was für eine Bildqualität mit dem eigenem Handy erreicht werden kann? Jeder had eine Handy-Kamera, warum nicht da anfangen? Ok, das die mechanische Adaption nicht problemlos ist verstehe ich natürlich. Aber das lässt sich doch lösen.

Mich würde einem Vergleich zwischen eine gute Kompakt-Kamera/System-Kamera und eine Gute Handy-Kamera interessieren. Die oben genannte Handy- Kameras waren jedenfalls schechter als eine noch viel alteren Kompaktkamera (Olympus Stylus 725 SW, 7.1 Mp, 1/2.3" CCD, 2006). Und  schon deutlich schlechter im Vergleich mit eine bescheidene Systemkamera wie die Nikon 1 J1 (10 Mp, 1" CMOS, 2012). Sobald man ein Bild das mit eine durchschnittliche Handykamera gemacht wurde vergrössert sieht man die für diese Kameras so typische Artefakten. Aber wie siehts aus mit eine richtig gute Handykamera womit auch in RAW afgenommen werden kann? Von Iphones wird oft gesagt das die gute Kameras haben. Kann Jemand mal etwas zeigen, Totalbild und Ausschnitt? Beste Grüsse,

Rolf
Hallo Rolf,
welchen Vergleich möchtest Du denn sehen? Soll es sich um Mikroskop-Fotos handeln? Womit hast Du damals die Vergleichsfotos zwischen Deinem A8 und den Kompaktkameras gemacht?
Ich habe, um 5G-Empfang hier im Haus zu testen, ein Samsung A13 5G gekauft (ca. 120Euro), später dann ein höherwertiges, vor allem wegen der Kamera. Beide sind aber nicht am Mikroskop adaptiert, könnte ich aber versuchsweise am Stemi testen. Als Kompaktkamera hätte ich ein Nikon, die ist aber auch schön ein paar Jahre alt.

RAW Aufnahmen sollten immer gehen, bei der richtigen App. Benutze ich aber am Handy (noch) nicht.

LG Frank
Meistens Auflicht, alle Themenbereiche
Zeiss Axiolab, Keyence VHX, Olympus SZX16, Canon EOS 700D, Panasonic G9, Touptek u.a.

Lupus

#4
Hallo,

das Thema ist mittlerweile sehr komplex, weil fast jedes Jahr neue Modelle mit geänderten technischen Kamera-Spezifikationen herauskommen, es selbst beim gleichen Hersteller jeweils deutlich unterschiedliche Ausstattungsvarianten in sehr unterschiedlichen Preiskategorien gibt, und außerdem technisch viel mehr "getrickst" wird als noch vor mehreren Jahren.

Die Optik selbst dürfte sich nicht so wesentlich weiter entwickelt haben, m.E. war die für den jeweiligen Sensor schon immer fast ausgereizt. Die Sensoren wurden aber sicher deutlich weiter entwickelt. Auch geht der Trend bei der "Hauptkamera" (Normales Weitwinkel) wieder zu hohen Pixelzahlen.

Als Beispiel:
Das Samsung-Spitzenmodell S24 Ultra hat bei der Hauptkamera 200 MP, aber nur sehr kleine 0.6 µm Pixelgröße. Zumindest beim Rauschverhalten ist das nicht optimal. Als Gegenmaßnahme gibt es das sog. Bining, man kann manuell geringere Bildgrößen einstellen indem jeweils 4 oder 16 benachbarte Pixel zusammengefasst werden (d.h. effektive 50 MB/12.5 MB Auflösung).

Das Hauptproblem ist aber dass die kamerainterne Bildverarbeitung beim JPG-Bild sehr ausgeprägt ist (viel stärker als bei Systemkameras) um "gefällige" Bilder für den Verbraucher zu produzieren, die scheinbar sehr scharf und kontrastreich sind. Ein Beispiel zeigt dieser Bildausschnitt aus einem Testbericht für das S24 Ultra (oben RAW, unten JPG). Am deutlichsten sieht man es an den Farben, wie das originale Sensorbild zu Gunsten der sehr ausgeprägten Kantenschärfung und Rauschminderung und der JPG-Komprimierung leidet. Rot verschwindet bei kleinen Flächen fast ganz bzw. ist stark ausgeblichen. Am Sackgassenschild sieht man auch die Veränderungen an der eigentlich homogenen blauen Fläche, wo zusätzlich am unteren Rand ein grauer Balken "erfunden" wird.
In der allgemeinen Fotografie fällt das nicht so auf weil kein Mensch normalerweise so stark heraus vergrößert. Wenn man aber gute detailgetreue Mikrofotos erzeugen möchte, ist das ein deutlicher Nachteil. D.h. ohne RAW-Verarbeitung kann man die technische Ausstattung moderner Smartphones in der Mikroskopie nicht sinnvoll nutzten.
https://www.dkamera.de/news/samsung-galaxy-s24-ultra-smartphone-und-kameratest-teil-2/#:~:text=Die%20Kameras%3A&text=Als%20einziges%20Smartphone%20der%20Serie,Blende%20F1%2C7%20und%20OIS.

Smartphone Galaxy S24 Ultra Vergleich RAW JPG.jpg

Ein Vorteil modernerer Kameras mit Teleobjektiv (optisch, nicht digital) wäre, dass man den Bildausschnitt des Okular-Sehfeldes besser ausnutzen kann und damit auch die Sensor-Pixel. Dummerweise sind aber die Sensoren für die Tele-Kameras in der Regel wesentlich einfacher und haben viel weniger Bildpixel. Beim S24 Ultra z.B. erfasst der Bildwinkel des Teleobjektivs zwar 1/3 des Weitwinkel-Bildwinkels, dafür hat das Tele nur 10 MP was dann diesen Vorteil auch wieder aufhebt.

Hubert

Caro

Zitat von: Thomas Böder in Mai 13, 2024, 07:44:26 VORMITTAGCaro, nimm die App ProCam.
Da kannst du das Objektiv quasi festnageln.  :)

Danke für den Tipp, der erste Eindruck ist sehr gut. Glücklicherweise gab es die App sogar kostenlos :-)

dicentra

Hallo Rolf,

deine Frage ist meines Erachtens etwas unklar: Handy-Kameras machen einiges möglich. Die Frage zielt vielleicht eher in die Richtung: was erwartet der Anwender?! Ich habe in meinem Büro z.B. zwei Fotografien im DIN A2-Format (also ca. 40x60cm) hängen, die ich mit dem Handy aufgenommen habe. Diese werden durchweg (auch von fotoaffinen Betrachtern) als technisch gute Fotos bezeichnet. Ich fotografiere mit dem Handy, mit APS-C-Format und mit einer digitalen Mittelformatkamera. Die meisten meiner Aufnahmen mache ich mit Mittelformat, die Erinnerungsfotos inkl. Mikroskopie mit APS-C oder Handy. Wenn die Aufnahme im weitestens Sinne nichts taugt liegt es bei mir nie an der verbauten bzw. verwendeten Technik, sondern am Anwender oder der mangelhaften Adaption der Kamera bzw. des Handys.
Aber wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben hatte bin ich was die technische Qualität angeht bei meinen Dokufotos am Mikroskop nicht so anspruchsvoll wie bei meiner "ernsthaften" Fotografie. Große Unterschiede zeigen sich meines Erachtens vor allem bei höheren Empfindlichkeiten (ISO), da fällt auch ein modernes Handy im Vergleich zu einer Kamera stark ab.
Das ist meine rein subjektive Meinung ohne groß Vergleichsaufnahmen zeigen zu können oder zu wollen, ich bin einfach kein Backsteinmauerfotograf, wie das in der Amateurfotografie heißt  ;D

Grüße
Oli

Peter V.

#7
Hallo,

ich kann jetzt nicht mit großen Vergleichen aufwarten. Ich selbst nutze hin und wieder das Smartphone für statische Objekte. Ich verwende es nur freihändig, was allerdings vielen Nutzern Probleme bereitet. Ich bekomme das problemlos und sekundenschnell hin, da ich berufsbedingt auf eine ähnliche Motorik, wie sie beim "Einfangen" des Okularbildes mit dem Handy erforderlich ist, trainiert bin. Das ist aber - wie ich festgestellt habe - nicht jedermanns Sache.

Mit diesen grauenvoll klobigen und oft trotzdem unpräzisen Handyhaltern konnte ich mich nie anfreunden und mag so etwas auch nicht an einem Okular hängen haben. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Adaptiert man ein Smartphone (vielleicht sogar mit einem - besseren und vor allem an das konkrete Handymodell angespassten - selbst gebauten Smartphonehalter) an den Trinoausgang, hat man das Problem, dass man Einstellungen nur im Stehen vornehmen kann. Dennoch kann das im Einzelfall durchaus sinnvoll sein.

Aber: Meines Erachtens ersetzt - unabhängig von der Bildqualität - eine Smartphonekamera allein aus Gründen der Praktikabilität nach wie vor nicht ein dauerhaft eine fest adaptierte "richtige" Kamera, schon gar nicht, wenn man primär tümpelt und es mit bewegten Objekten zu tun hat.

Im Automatikmodus hat man hin und wieder Probleme, zum Beispiel mit dem automatischen Umschalten auf eine andere Kamera (viele Smartphones habe ja mittlerweile mehrere Kameras an Bord), mit dem Pro-Modus (zum Beispiel bei meinem Galaxy S20) lässt sich aber recht gut arbeiten.

Gestern habe ich zuäfllig noch zu reinen Dokumentation ganz quick und dirty ein paar Fotos freihändig durch das Okular aufgenommen, wovon ich eines völlig unbearbeitet, so wie es auf der Karte als JPG gepeichert wurde, zum Download in meine Cloud hochgeladen habe. Ich habe allerdings nicht auf den Weißabgleich geachtet, der bei DIC eh schwieirig ist. Zudem ist die White Balance Funktion im Kameraseinstellenü meines Smartphones nicht so toll (oder ich habe sie nicht richtig durchschaut). Wer mag, kann es herunterladen und selbst "vergrößern" und schauen, wie stark die JPG-Artefakte etc. sind. Man muss dann allerdings das Bild auch wirklich komplett herunterladen.

Das S 20 war 2020 das Spitzenmodell von Samsung (wobei ich dessen Kamera nicht wirklich toll finde), aber bei den Smartphonekameras ist die Entwicklung ja rasant.

https://magentacloud.de/s/NC43ZcDrSeRqwRe

Unten noch drei Bilder bearbeitete Bilder dieser Ausgangsdatei. Das erste Bild wurde komplett mit den smartphoneinternen Bildbearbeitungsfunktionen bearbeitet (was naturgemäß sehr subjektiv ist) , das zweite Bild zusätzlich am PC noch entrauscht und bei dritten Bild noch zusätzlich in Photoshop Elements die "Farbstich entfernen" Funtkion eingesetzt.


Micra.jpg

Micra2.jpg

Micra3.jpg

Herzliche Grüße
Peter



Dieses Post wurde CO2-neutral erstellt und ist vegan. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Lupus

#8
Hallo,

eine Ergänzung zu den obigen Testbildern:
Die hatten eine Größe von 4000x3000 Px (12 MP). Ein weiterer Ausschnitt aus einem Foto des S24 Ultra, aber mit den vollen 200 MP (JPG), zeigt natürlich eine deutlich höhere Auflösung. Wenn man sich aber wieder die Details ansieht, werden hier noch mehr Artefakte erzeugt wie man an den vertikalen Geländergitterstreben (unten) und den "Schatten" am Regenfallrohr (rechts), mit roten Pfeilen markiert, sieht. Diese zusätzlichen Linien würde ich an einer Diatomeenaufnahme oder Feinstrukturen von Pflanzenschnitten nicht sehen wollen.  ;)

Smartphone Galaxy S24 Ultra 200MP JPG.jpg

Hubert

rhamvossen

#9
Hallo,

Danke an Allen für die Antworten und Vergleichsbilder.

@Frank
Zitatwelchen Vergleich möchtest Du denn sehen? Soll es sich um Mikroskop-Fotos handeln?

Na klar 8)

ZitatWomit hast Du damals die Vergleichsfotos zwischen Deinem A8 und den Kompaktkameras gemacht?

Schau mal hier auf meinem HP: https://mikroskopiedernatur.de/mikrofotografie

Ein Vergleichsbild wie dieses zeigt deutlich die Problematik:



Oder dieses:



Links eine System-Kamera, rechts die Handy-Aufnahme, in beide Fällen.

Und hier zwei Bilder aufgenommen mit dem Olympus Stylus 725 SW:



Solche Qualität habe ich mit einem viel neueren Handy noch nicht gesehen. Die Stylus war aus 2006, mit 7 Mp!


Für mich zeigen auch die Bilder von Peter V die typische Handy-Qualität. Da ist etwas drin das mir nicht gefällt, zu wenig Dynamik, zu viel nachgeschärft. Die Bilder sind nicht "smooth" wie man das bei Systemkameras und gute Kompaktkameras sieht. Peter, kann dein Handy auch RAW Bilder speichern? Beste Grüsse,

Rolf


Peter V.

#10
Hallo Rolf,

Du hast aber schon gesehen, dass die drei Bilder, die ich gezeigt habe, bereits von mir nachbearbeitet wurden!?

Das Original ist NUR der Download!

https://magentacloud.de/s/NC43ZcDrSeRqwRe

Hast Du die Originaldatei heruntergeladen und angeschaut oder nur die 3 Bilder, die ich hier angehängt habe?
Ich habe die Bilder vorgestern auch wirklich nur für mich "quick an dirty" angefertigt und vielleicht auch nicht alles im Einstellmenü der Smartphonekamera optimiert.
Ich finde aber, dass das Originalbild eben nicht zu stark geschärft ist (die von mir nachbearbeiteten Bildern aber schon, das ist mir auch aufgefallen). Ich habe die Bearbeitung allerdings auch am Smartphone selbst durchgeführt und ein Problem ist, dass Bilder auf unterschiedlichen Monitoren auch extrem unterschiedlich wirken. Aber sie sind schon deutlich überschäft, das stimmt.

Schau Dir aber bitte nochmal die Originaldatei an!

Das S20 bietet leider kein RAW an.

Herzliche Grüße
Peter


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rhamvossen

#11
Hallo Peter,

Ja, das Original habe ich mich natürlich auch angeschaut. Es sieht etwas besser aus, aber ich finde es immer noch von eine Qualität die typish ist für die meiste Handy's. Mich würde ein RAW Bild (Mikroskopbild) von einem guten Handy-Kamera interessieren, unbeartbeitet und eventuell ein bischen nachbearbeitet. Das habe ich im Forum noch nicht gesehen. Es muss doch Mitglieder geben mit gute iphones und andere High-Tech Smartphones? Beste Grüsse,

Rolf

PS: ich habe gerade deine Aufnahme von Hyalotheca gesehen. Das finde ich schon viel besser aussehen.

3D Alfons

Hallo zusammen, 
Nur Mal zum Nachdenken:
Es gibt bei Digitalfotografier einen Trend zu kleinen Bildsensor  Chips. 
Also auch Smartphone versuchen. 
Früher ging CZJ mit der MFAKS  bis auf 120 X180.
Groß format kann also nicht so falsch gewesen sein. 
Grüße von der Mosel. 

Bob

Hallo Rolf,
mit aktuellen Vergleichsfotos kann ich nicht dienen, ich möchte aber auf einen wichtigen Aspekt für die Auswahl des Handys hinweisen: Die typischen Weitwinkelobjektive passen schlecht zu normalen Okularen. Um nicht nur einen kleinen Kreis in der Mitte zu bekommen braucht man ein Weitwinkelokular, z.B. 12,5 x 20.
Heute haben viele Handys zusätzliche Kameras mit Superweitwinkel, teilweise Porträttele, aber oft nicht mit genau so gutem Sensor wie die Hauptkamera. Ideal wäre also ein Handy mit sehr gutem Sensor in der Porträttele-Kamera.

rhamvossen

Hallo Bob,

ZitatDie typischen Weitwinkelobjektive passen schlecht zu normalen Okularen

Stimmt. Besser sind Okularen mit eine kleine Augenlinse und eine Vergrosserung von 12.5x-15x.

Vor 10 Jahren hätte ich gedacht, dass Smartphone-Kameras innerhalb weniger Jahre die Qualität von Systemkameras erreichen würden. Jetzt vermute ich das das in die nächste 10 Jahren nicht passieren wird.

Beste Grüsse,

Rolf