Ich sehe nichts, was mache ich falsch?

Begonnen von Werner R., Juni 28, 2024, 18:30:04 NACHMITTAGS

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Jakob_Wittmann

#15
Servus Werner,


tut mir leid, dass hier mit Wolfgang ,,Dissonanzen" aufgetreten sind. Wolfgang, den ich ungemein schätze, ist an sich der Inbegriff an netter Hilfsbereitschaft.

Ganz sicher ist es so, dass bei einer Kommunikation ausschließlich durch kurze Texte im Chatsystem eines Forums Situationen entstehen können, die beispielweise bei persönlichen Kontakten oder bereits ,,nur" Telefongesprächen nicht passieren würden.

Ich kann gewissermaßen
,,ein Lied davon singen", denn ich war etwa 10 Jahre lang Globalmoderator eines Forums für Literatur, das von namhaften Autoren, Vertretern von bekannten Verlagen und natürlich Lesern frequentiert wurde.

Ich möchte ansonsten keinerlei Wertung die von Dir beschriebenen Empfindungen betreffend abgeben, bitte.

Nur so viel sei mir erlaubt, bitte: Man kann manchmal durchaus etwas
,,in die falsche Kehle bekommen". Selbstverständlich ist dies keineswegs eine Form von Beurteilung, denn natürlich ist es absolut probat, dass Du Deine Sicht der Dinge schilderst. Und das ist auch sehr gut so!

:)  Aufgüsse, was sieht man womit und wie deutlich kann man bestimmte Dinge erkennen.

(Mini-Exkurs zu Deinem Swift SW350T. Ich habe u. a. ein nahezu baugleiches, das unter dem Label ,,Compra" vertrieben wurde und wird. Diese Instrumente mögen zwar keine Köhler-Beleuchtung haben, aber die optische Leistung ist meist schwer in Ordnung!)

Probiere ruhig den Ansatz mit unterschiedlichen Teilen von Pflanzen aller Art. Von Salatblättern bis quer durch die Botanik ... Beim Zusatz von ,,Futter" (paar Tropfen Milch, ein oder zwei gekochte Haferflocken und/oder ähnlich) können sich bestimmte Organismen manchmal rasch vermehren. Darunter auch Bakterien.

Aber solche Experimente machen Freude und können interessante, manchmal sehr verblüffende Ergebnisse hervorbringen.

So etwas zu protokollieren, ist übrigens immer eine gute Idee.

Feuchtes Moos: Wenn Du dies etwas ausdrückst und einen satten Tropfen auf einem Objektträger aufbringst, sind die Chancen Bärtierchen zu entdecken sehr groß.

Gleichzeitig ist ebenso ein Vorkommen von Fadenwürmern (Nematoden) und auch anderer mehrzelliger Organismen typisch.

Es könnte sein, dass Du ein deutlich geringer vergrößernd als 10×-Objektiv für so etwas brauchen könntest. Solltest Du dies auch so empfinden:

Ich sortiere gerade meine Bestände. Möglicherweise hätte ich da etwas für Dich ...


Apropos Moose und ,,für Dich":

Je nachdem wie es mit dem Umfeld Deines Wohnortes bestellt ist, kann es ja sein, dass Du einen umständlichen Zugang zu Proben hast.

Ich kann Dir gerne – sagen wir mal – etwa 10 Moospolster leicht befeuchtet in Behältern zusenden. Porto: keines.

Entgelt: Eine Ansichtskarte Deines Heimatortes.  8)  ;D

Falls Du dies oder auch sonst etwas benötigst: Melde Dich, bitte. Ich würde mich darüber freuen!


Liebe Grüße


Jakob


Ein kurzer Nachtrag:

Von wegen sehen oder wenig bis gar nichts sehen in einem Präparat, das aus einem Aufguss stammt. Wenn ein Aufguss übel zu riechen beginnt, kann es sein, dass vorwiegend Bakterien in diesem zu finden sind.

Manchmal kann man relativ große solche bereits mit einem 40-fach Objektiv einwandfrei beobachten. Dabei kann eine schiefe Beleuchtung die Wahrnehmung enorm verbessern. Schiefe Beleuchtung kann man sehr leicht  und mit vielfältigen Methoden erreichen.

Ich füge hier ein Beispiel an, bei dem ich die Filterfassung des Kondensors in den Lichtweg geschwenkt habe. Das reichte schon zum Herstellen einer schiefen Beleuchtung, wobei man die Helligkeit variieren sollte (heller).

Das verwendete (40×) Objektiv stammt aus einem Set eines Noname-Schülermikroskops, das – anders als gewisse vielbeworbene ,,Einsteiger"-Mikroskope, die fälschlich als brauchbar dargestellt werden – tatsächlich gut brauchbar ist.


jakob.wittmann@hotmail.com


,,Ein Leben mit nur einem schwarzen Mikroskop ist möglich aber sinnlos."

Bernhard-Viktor ,,Vicco" Christoph-Carl von Bülow zugeschrieben

Gerd Schmahl

#16
Hallo Werner,
noch einmal zu den Bärtierchen: Sie sind auch in gutem Bärtierchenmoos nicht so häufig, dass man gleich eines auf dem Objektträger hat, wenn man sich ein Tropfen Wasser aus dem Moos quetscht. Ich mache es ähnlich wie Peter Reil und weiche das Moos für ca. 1/2 Stunde bis 1h ein (geht zu jeder Jahreszeit, auch mit trockenem oder gefrorenem Moos). Dann schlenkere ich das Moospolster etwas im Wasser und quetsche es schließlich stark aus. Soweit wie Peter, aber ich suche in der (Petri-)Schale aus, in der ich eingeweicht habe. Das geht am besten unter einer Stereolupe bei etwa 10facher Vergrößerung oder mit einem Inversmikroskop. Mann muss die Schale erst zu Ruhe kommen lassen und dort genauer schauen, wo sich etwas bewegt. Dort sind entweder Nematoden (die dünnen Würmer erregen meist die größte Aufmerksamkeit, weil sie oft sehr heftig zappeln), Rädertiere oder eben die gesuchten B-Tiere. Sie erscheinen meist weiß oder durchsichtig, genauso wie die fast genauso großen Rädertiere als kleine recht kurze "Würmchen" oder "Raupen". Wenn Du keine Stereolupe hast, würde ich es mit einer 10fachen Lupe versuchen, wobei es dann natürlich schwerer ist, sie mit einer Pipette einzufangen, weil man sehr nahe mit der Lupe heran muss.

Eine andere Methode ist, die Tiere auf einem kleinen Fleck zu vereinen, wie z.B. am unten spitz zulaufenden Boden eines Sektglases und sie dort mit der Pipette abzuholen. Leider sammelt sich auch alles andere dort, was man aus einem Moospolster auspresst.

Es muss nicht zwingend Moos von einem Dach sein. Ich sammle auch gerne auf Bäumen oder Grabsteinen. Das Moos sollte wenigstens einmal am Tag gut besonnt sein. Das steigert die Erfolgschancen. Auch vom Boden gesammeltes Moos enthält Bärtierchen. Hier sollte man aber sammeln, wenn das Moos auf natürlich Weise gut durchfeuchtet ist. Sammelt man das Moos trocken, halten sich die Tiere in Form der Dauertönnchen im bodennahen Bereich des Moospolsters auf, weil es hier zuletzt trocken wird. Deshalb feucht sammeln und dann aber gleich den erdigen Teil abschneiden, sonst hat man sehr viele Sandkörner und abgestorbene Pflanzenteile in der Spülschale, zwischen denen die Objekte der Begierde nur schwer zu finden sind. Auf Dächern hat man naturgemäß sehr viel weniger Sand.

Ich habe etliche solcher Moospolster langsam (!) austrocknen lassen und bewahre sie in nicht ganz luftdichten Frischkäseschachteln auf. So kann ich jeder Zeit Bärtierchen aufwecken, wenn ich sie als Anschauungsmaterial benötige. Ich habe immer ein Stück von dem Moos vorher eingeweicht und kontrolliert und nur die Polster aufgehoben, die viele Tiere enthielten.

@Jakob: Ich würde sie auch nur in trockener Form verschicken. Dann gammelt nix, und die Bärtierchen liegen in ihrer extrem haltbaren Dauerform zwischen eingerollten Moosblättern. Leicht angefeuchtet verschicken heißt sie aufzuwecken und anschließend in Dunkelhaft zu stecken. Übrigens zehren auch Pflanzen Sauerstoff, wenn sie nicht belichtet werden. In trockener Form "schlafen" (Fachwort: "Kyptobiose") sie beide: Das Moos und auch die Bärtierchen und alle anderen auf das Leben in diesem speziellen von immer wiederkehrender Austrocknung charakterisiertem Lebensraum angepassten Tiere.

LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

liftboy

Hallo Werner,

entschuldige, wenn ich Dir da auf die Füße getreten bin :-(
Peter hat recht, für einen echten Anfänger ist die Fibel ein wirklich zähes Medium. (für einen Wiedereinsteiger sieht das anders aus). Ich kann Dir ein paar Dauerpräparate senden, mit denen Du die Einstellung Deines Mikros prüfen kannst (Auflösung, Randunschärfen, etc.) Damit kann man dann auch prima die Beleuchtung und den Kondensor richtig einstellen.
Wenn Du dann mit Deinem Mikro immer noch nichts hinkriegst, kann ich Dir eines von meinen leihweise zum testen geben.
Nochmals sorry

Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Werner R.

Zitat von: liftboy in Juni 29, 2024, 11:24:45 VORMITTAGHallo Werner,

entschuldige, wenn ich Dir da auf die Füße getreten bin :-(
Peter hat recht, für einen echten Anfänger ist die Fibel ein wirklich zähes Medium. (für einen Wiedereinsteiger sieht das anders aus). Ich kann Dir ein paar Dauerpräparate senden, mit denen Du die Einstellung Deines Mikros prüfen kannst (Auflösung, Randunschärfen, etc.) Damit kann man dann auch prima die Beleuchtung und den Kondensor richtig einstellen.
Wenn Du dann mit Deinem Mikro immer noch nichts hinkriegst, kann ich Dir eines von meinen leihweise zum testen geben.
Nochmals sorry

Wolfgang
Hallo Wolfgang

Eigentlich wollte ich gerade Jacob antworten und ihm sagen, dass ich mich bei deiner Antwort wie ein Schuljunge gefühlt habe, der alles falsch gemacht hat.
Ich hatte dir auf deine Antwort wieder Fragen gestellt, die du leider unbeantwortet ließt.
Zum Mikroskop. Ich habe nach Anleitung den Kondensor eingestellt, aber als Anfänger möchte ich nicht behaupten, dass alles 100%ig ist. Dass ich nichts gesehen habe leuchtet mir jetzt nach den vielen Antworten anderer Forumsteilnehmer jetzt ein. Der Heuaufguss stinkt so bestialisch, dass höchstwahrscheinlich Bakterien alles getötet hat.
Deine Entschuldigung nehme ich gerne an. Und das mit den Dauerpräparaten auch.
Sorry, möchte noch den anderen antworten, dann gibt es Mittagessen mit meinen (erwachsenen) Kindern.
Wir können ja heute Nachmittag nochmal kommunizieren.

Viele Grüße

Werner


Werner R.

Hallo Jacob

Das mit Wolfgang hat sich erledigt, alles wieder gut.
Jacob, vielen Dank für die ausführliche Antwort und Unterstützung.
Zu deiner Info, ich habe auch ein 4x Objektiv, mit dem ich immer anfange.
Wenn ich mein Euromex bekomme, dann habe ich Plan / unendlich Objektive 4x,10x,20x,40x,60x und 100x/Immersion
Bin schon gespannt auf die 10x/22mm Okulare.
Wegen dem Moos lass dir mal Zeit. Werde erst einmal selbst tätig werden. Habe ja gestern ein wenig Moos in ein Schälchen mit 1/3 Wasser angesetzt. Ab 17:00 ca. werde ich Zeit haben, zu testen.
Melde mich heute noch einmal

Viele Grüße

Werner

Werner R.

Hallo Gerd

Wieder klasse Tipps von dir, vielen Dank. Wir haben im Garten einen großen Baum, an dem sich Moos befindet.
Hab jetzt leider keine Zeit mehr, melde mich heute noch einmal

Gruß

Werner

liftboy

Hallo Werner,

ZitatHab jetzt leider keine Zeit mehr,

hah! das kenn ich. Vor 2 Wochen am Meer gewesen, die Proben stehen immer noch hier (sind fixiert, aber da lebt nix mehr)
Für die Präparate gib mir Deine Adresse per PN

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Werner R.

Hallo Wolfgang

PN ist abgeschickt.
Wie schon erwähnt hatte ich gestern ein paar Moosteile mit Blumentopfwasser angesetzt.
Heute Nachmittag dann ein paar Male versucht etwas Lebendiges herauszuquetschen.
Leider war mir wieder kein Erfolg gegönnt.
Aber irgendwann wird es schon klappen.

Melde mich wieder

Viele Grüße

WernerIMG_4286.JPG

Peter Reil

Hallo Werner,

schick mir via PN deine Adresse, dann schicke ich dir ein paar Tierchen (Japanische Lidtierchen) zu.
Die Dinger sind nicht tot zu kriegen und sehr leicht zu züchten.
Dann kast du schon mal erste Erfolge.

Gruß
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

Werner R.

Hallo Peter

Das hört sich ja fantastisch an.
Ich möchte ja in Zukunft auch irgendein kleines Terrarium fabrizieren, in dem Lebendiges dauerhaft existieren kann.
Wie schon gesagt, nächste Woche bekomme ich mein Euromex Mikroskop und auch meine 5MP C-MOS Kamera.
Aber für Bilder oder Videos, brauche ich erst Motive.
Schicke dir gleich PN.

Wie schon gesagt, ich bin Anfänger. Wäre es für mich nicht besser Objekträger mit Mulde zu benutzen? Und runde Deckgläser? In YT habe ich gesehen, dass manche einen runden Kreis auf den OT aufbringen, um die Fläche zu begrenzen.
Bei 4x dachte ich ich sehe etwas rum schwirren ( kitze klein ), konnte es bei 10x nicht mehr finden.
Ich stelle mir das auch relativ schwierig vor, die Tierchen im Bild zu belassen.

Viele Grüße

Werner

3nzo

Hallo Werner,
Ich hoffe, dass ich Ihre Empfänglichkeit nicht beleidige :) Denken Sie daran, dass man immer etwas unter dem Mikroskop sieht, aber um mit Sicherheit zu sehen, was man will, muss man wissen, wie man es gut nutzt, und die Beleuchtung ist dabei von grundlegender Bedeutung.
Um Ciliaten und verschiedene Bewohner von schmutzigem Wasser zu sehen, müssen Sie gegen die Anweisungen im Handbuch vorgehen. Üblicherweise steht in der Anleitung, die Kondensatorblende nicht oder höchstens um 15 % zu schließen, um die Auflösung nicht zu vermindern, was bei praktisch transparenten Wesen jedoch nicht funktioniert.
Um Leben in einem Wassertropfen zu erkennen, muss man die Blende ganz schließen oder Schräglicht verwenden. Daher empfehle ich Ihnen, die Blende zu schließen und das Mikroskop so gut wie möglich einzustellen, wenn Sie etwas schwimmendes entdecken.
Wenn Sie einen Brunnen mit schwimmenden Fadenalgen finden, nehmen Sie einige davon mit ins Wasser und Sie werden sehen, dass sie von Wimperntierchen und anderen Lebewesen bewohnt werden.
Sie müssen beharrlich sein und experimentieren, dann werden Sie zufrieden sein.
Viel Spaß und viele Grüße.

Enzo

Werner R.

Hallo Enzo

Vielen Dank für diesen Tipp. Ich habe natürlich mit der Blende gespielt.
Ja, aller Anfang ist nicht leicht.
Man braucht halt Geduld und Erfahrung.

Viele Grüße

Werner

unkenheini

Moin Werner,
Bei mir waren sehr viele Bärtierchen in einer Fußmatte zum Schuhe abputzen zu finden.Diese wurde regelmäßig bei Regen naß.Leider hatte meine Frau diese dann mal entsorgt.Gruß Jörg
Mit freundlichen Grüßen
Jörg G.

p.s. Mir ist es lieber mit Du angesprochen zu werden als mit Sie.Danke.

Werner R.

Hallo Jörg

Leider ist unsere Fußmatte an der Haupteingangstüre überdacht.
An Bärentierchen denke ich erstmal gar nicht. Wäre schon schön, wenn ich Wimpertierchen oder Rädertierchen sehen könnte. Werde heute mal wieder an einen Weiher fahren und was "abschöpfen".

Viele Grüße

Werner

Gerd Schmahl

Hallo Werner,
Zitat von: Werner R.Wie schon erwähnt hatte ich gestern ein paar Moosteile mit Blumentopfwasser angesetzt.
Heute Nachmittag dann ein paar Male versucht etwas Lebendiges herauszuquetschen.
Leider war mir wieder kein Erfolg gegönnt.
Aber irgendwann wird es schon klappen.
Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Hast Du das Moos ordentlich ausgequetscht? Dann sollte es etwas Trübe Flüssigkeit in der Schale bleiben, Dann mit der Pipette etwas von dem trüben Zeug vom Grund fischen. Es sollten dann wenigstens jede Menge Sandkörner oder anderes Unbelebtes zu sehen sein. Hast Du wenigstens das gesehen? Wenn nicht hast Du Dein Mikroskop tatsächlich nicht gut eingestellt.

Der Tipp von Enzo ist gut: zunächst die Aperturblende etwas weiter schließen. Des verringert zwar die Auflösung, erhöht aber die Schärfentiefe und den Kontrast. Wenn Du dann was gefunden hast, was Du genauer ansehen möchtest, solltest Du mit der Blende spielen, um eine optimal Beleuchtung zu erzeugen.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.