Hauptmenü

Köhlern am Axioskop 50

Begonnen von Mikromanagement, Januar 03, 2026, 12:29:19 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Mikromanagement

Aber im unteren Teil des Kondensors gäbe es noch ein Gewinde um etwas einzuschrauben.


Alfons Renz

Hallo,

Nachtrag zu Lupus Argument: Wenn kein scharfes Bild der Leuchtfeldblende innerhalb des Abstandes Leuchtfeldblende-Objektträger durch den abgesenkten Kondensor entsteht, dann ist die Kondensor-Brennweite zu lang.

Dem widerspricht allerdings die Tatsache, dass offenbar bei weggeklappter Frontlinse ein Köhlern möglich ist. Wenn jetzt eine zweite Linse oben eingeklappt wird, kann sich doch die Brennweite nur verkürzen und damit müsste die Abbildung der Leuchtfeldblende beim Heben des Kondensors wieder in die Objektebene kommen.

Irgendwo ist da der optische Wurm drin...

Grüße,

Alfons

Mikromanagement

Dann bleibt vielleicht noch die schwenkbare Frontlinse als Fehlerquelle.


reblaus

In meinem funktionierenden 44 52 36 ist unten keine Linse. Der Schraubring dient nur zum Festschrauben der Ringschwalbe.

Gruß

Rolf

Lupus

Hallo Oliver,

Du hantierst nach den Fotos mit zwei verschiedenen Kondensoren? Der mit der ausgebauten Linse ist doch ein anderer als auf dem Foto im nächsten Beitrag?

Hubert

Mikromanagement

Zitat von: Lupus in Januar 06, 2026, 09:51:42 VORMITTAGHallo Oliver,

Du hantierst nach den Fotos mit zwei verschiedenen Kondensoren? Der mit der ausgebauten Linse ist doch ein anderer als auf dem Foto im nächsten Beitrag?

Hubert

Hallo Hubert

Ich besitze aktuell nur den 44 52 36, mit Hellfeld, Ph1, Ph2 und Hilfslinse an Position Ph3.

Viele Grüsse
Oliver

Alfons Renz

Hallo Oliver,

Nach schlaflos durchgrübelter Nacht kam mir den Gedanke: Eventuell ist die bei niedriger Vergrößerung und ganz abgesenktem Kondensor sichtbare Blende gar nicht die Feldblende, sondern die Aperturblende?

Lässt sich ja leicht prüfen, indem man die Apertur- und Feldblende wechselseitig öffnet und schliesst.

Viel Erfolg,

Alfons

Mikromanagement

Zitat von: Alfons Renz in Januar 06, 2026, 10:30:26 VORMITTAGHallo Oliver,

Nach schlaflos durchgrübelter Nacht kam mir den Gedanke: Eventuell ist die bei niedriger Vergrößerung und ganz abgesenktem Kondensor sichtbare Blende gar nicht die Feldblende, sondern die Aperturblende?

Lässt sich ja leicht prüfen, indem man die Apertur- und Feldblende wechselseitig öffnet und schliesst.

Viel Erfolg,

Alfons

Hallo Alfons

Das muss ich daheim nochmals prüfen.
Wahrscheinlich hast du recht.
Ich hatte bei späteren Versuchen die Aperturblende auf 0.5 gestellt, da dies so im Manual bezüglich Köhlern so beschrieben ist.
Sorry, wenn ich euch dadurch verwirrt oder schlaflose Nächte bereitet habe.

Generell verursachen Ph Objekte aber nicht diese Probleme, oder?
Bei mir sind ja das 20x und 40x Ph.

Viele Grüsse
Oliver

reblaus

Hallo Oliver -

Empfehlung - konzentriere deine Versuche auf das 20er PlanNeo, eingeschwenkte Kondensor-Frontlinse und Stellung "H", dann gibt es nicht so viele Missverständnisse bei der Diskussion. Die kleinen Vergrößerungen sind vergleichsweise problemlos, vor allem nachdem du jetzt Übung beim Zerlegen des Kondensors hast.

Gruß

Rolf


Lupus

Hallo Oliver,

es wäre interessant Fotos mit z.B. dem Zwiebelpräparat analog dem Beitrag #24 mit dem 20er Objektiv und deutlich zugezogener Leuchtfeldblende konkret zu sehen.

Hubert

Mikromanagement

#70
Zitat von: Lupus in Januar 06, 2026, 13:13:49 NACHMITTAGSHallo Oliver,

es wäre interessant Fotos mit z.B. dem Zwiebelpräparat analog dem Beitrag #24 mit dem 20er Objektiv und deutlich zugezogener Leuchtfeldblende konkret zu sehen.

Hubert

Hallo Huber

Wie gewünscht

Frontlinse war jeweils eingeschwenkt.

Viele Grüsse
Oliver

jochen53

Hallo,
eine Frage, die sich mir schon lange angesichts dieses möglicherweise vom Vorbesitzer unfachmännisch verbastelten oder vielleicht mal unbemerkt vom Tisch gefallenen Geräts stellt: Bietet eigentlich die Firma Carl Zeiss dafür noch einen Service und evtl. auch die fehlenden Teile oder Ersatzteile an, der sich dieses Patienten mal annehmen könnte? Vielleicht würde sich die Investition ja doch lohnen, wenn man danach wieder ein fuktionsfähiges Gerät hat.
Viele Grüße, Jochen

Lupus

#72
Hallo Oliver,

das 2. Foto mit stark geschlossener Leuchtfeldblende zeigt starke Beugungsartefakte. Das ist normalerweise ein Zeichen für ein Beleuchtungsstrahlenbündel mit geringer numerischer Apertur, also ähnlich einer deutlich verkleinerten Aperturblende. Man könnte daraus schließen dass die Brennweite des Kondensors zu groß ist und daher die in die Objektebene abgebildete Leuchtfläche relativ weit vor der Leuchtfeldblende liegt. Dadurch würde das Beleuchtungsstrahlenbündel auch im Abstrahlwinkel von der Leuchtfeldblende beschnitten. Eine andere Erklärung fällt mir im Moment nicht ein.

Du könntest versuchen die Kondensorbrennweite zu messen, oder einfacher die Lage von Objekt- und Bildebene im ausgebauten Zustand bestimmen: Mit einer Messlupe (jedenfalls einer Lupe bei der die Lage der Brennebene von außen erkennbar ist) kann man von oben in die Kondensorfrontlinse blicken, und unter dem Kondensor etwa im Abstand der auch dem Abstand zur Leuchtfeldblende im Mikroskop entspricht ein kontrastreiches Testobjekt legen (z.B. Schrift einer Zeitung). Die scharf eingestellte Bildebene über der Kondensorfrontlinse, die man durch Variation des Abstandes der Messlupe ermitteln kann, sollte nur etwa 1-2 Objektträgerdicken über der Frontlinse liegen.

Hubert

Mikromanagement

Hallo Hubert

Danke dir, aber ich glaube, das übersteigert gerade meine Möglichkeiten.

Wäre das Fazit aber grob, Kondensor tauschen und es sollte gut sein.
Oder gäbe es mögliche versteckte Mänge, wie Jochen angedeutet hat, die eventuell schwerwiegender wären.
Noch könnte ich das Mik zurückgeben.

Im Anhang nochmal ein Bild mit dem 20x Objektiv.
Man kann den Phasenring gut erkennen.
Einstellung: LFB ganz zu, Apertur 0.9, Kondensor mit eingeschwänkter Frontlinse soweit es geht oben.

Viele Grüsse
Oliver

Mikromanagement

Zitat von: Alfons Renz in Januar 06, 2026, 10:30:26 VORMITTAGHallo Oliver,

Nach schlaflos durchgrübelter Nacht kam mir den Gedanke: Eventuell ist die bei niedriger Vergrößerung und ganz abgesenktem Kondensor sichtbare Blende gar nicht die Feldblende, sondern die Aperturblende?

Lässt sich ja leicht prüfen, indem man die Apertur- und Feldblende wechselseitig öffnet und schliesst.

Viel Erfolg,

Alfons

Hallo Alfons

Also mit geöffneter Aperturblende (0.9) mag auch das Köhlern mit dem 5x und 10x nicht mehr so recht gelingen.
Erst wenn man die n.A. des Objektivs an der Hellfeldblende einstellt, wird der Rand der LFB annähernd scharf.
Mit offener Aperturblende sieht es aus, wie unten.

Viele Grüsse
Oliver