3D - Paraffinschnitte - Malinol - Gradientenmethode

Begonnen von rlu, Februar 17, 2026, 10:59:05 VORMITTAG

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

rlu

#15
Hallo,

Gradientenausgleich:

da ich mir das Leben unnötig schwer mache. 1.4 Kondensor und ein 10er Objektiv, welches nicht gerade sitzt. D.h. die Beleuchtungsmitte befindet sich nicht im Zentrum vom Sensor. Damit bekomme ich einen ziemlichen Beleuchtungs-Gradienten.
Eine Möglichkeit wäre ein Staubbild aufzunehmen und dieses Staubbild mit jedem anderen Bild zu verrechnen. Das geht in Picolay und auch in Helicon.

Ein anderer Ansatz ist in Affinity Photo oder einem andere Bildbearbeitungsprogramm.
Zuerst einen Weißabgleich vorzunehmen. Dann sich den Informations-Picker nehmen und im RGB - Modus auf die Farbe Weiß schauen. Weiß ist 255/255/255. Also muss in den Bereichen, wo das "Weiß" diesen Wert nicht erreicht, aufgehellt werden. Dazu den Filter/Einstellung "Helligkeit/Kontrast" nehmen und dann den Wert so weit hochziehen, dass in den dunkleren Bereichen der gewünschte Helligkeitswert erreicht wird. Und jetzt kommt der "künstlerische Teil". Mit dem Verlaufswerkzeug kann gesteuert werden, welcher Teil vom Bild aufgehellt werden soll. Damit bekommt man einigermaßen perfekte Übergänge bzw. ein homogeneres Bild.
Gehe davon aus, dass das auch irgendwann die KI kann, aber bis dahin, selber machen.

animiertes-gif-online-umwandeln.de.gif

Farbe raus - erleichtert den Überblick.
Die Kontraste sind schon unglaublich bei dieser Färbung, es ist also nicht nur die Farbe allein.
Bild in SW.
Die Spezialisierung der Zellen kommt hier richtig zur Geltung:

rlu

Hallo,

heute ist mir folgendes aufgefallen. Ich hatte noch ein Leerpräparat  mit Maninol ohne Schnitt im Wärmeschrank bei 60°. Das lag da schon immer drin. Beim Anfassen verrutschte das Deckglas. Die Außenbereiche waren aber hart. Nachdem es eine Weile draußen war, konnte es nicht mehr verschoben werden.

Vielleicht interessant.

Liebe Grüße
Rudolf