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Richtiger Blick ins Mikroskop

Begonnen von Maria, Februar 22, 2026, 23:42:58 NACHMITTAGS

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rlu

#15
Hallo Maria,

du legst oben auf die Okulare ein weißes Papier drauf.
Das Licht von deinem Mikroskop ist natürlich eingeschaltet.
Wenn es in deinem Raum etwas dunkel ist, siehst du zwei helle Licht-Punkte.
Die markierst du dir mit einem Stift.
Der Abstand dieser Punkte sollte mit dem Abstand deiner Pupillen übereinstimmen.

Liebe Grüße
Rudolf

Peter_le

Zitat von: Maria in Februar 25, 2026, 11:53:39 VORMITTAG- noch mit Fragezeichen: "0" Einstellung am Okular auf den weißen oder roten Punkt... ???

Der eine Punkt: mit eingelegter Original Strichplatte.  Der andere: Ohne

liftboy

Hallo Maria,

weil ich mein Lebtag mit Aufzügen zu tun hatte, bin ich der LIFTBOY. Aber lifeboy ist auch nicht schlecht, ich leb ja noch, und nicht schlecht :-)

liebe Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

AlexS

hallo Maria,
ich komm ja aus der Astronomie Ecke, da schaut man sich die Justage am Stern an , indem man eine Seite vom Bino unscharf stellt.
Ein Stern wird dann zum runden Fleck.
Wenn nun der scharfgestellte Stern der einen Seite beim hineinblicken genau mittig auf dem Fleck liegt, so ist das Bino perfekt justiert.
Das geht nur mit unscharfstellen , weil das Hirn sonst sofort versucht beide Punkte zu vereinen.
In horizontaler Richtung ist das auch kein Problem , das machen wir ständig wenn wir naheligende Gegenstände betrachten, wir schielen dann etwas.
Sind die Punkte / Sterne aber vertikal versetzt, kann das das Auge nicht so einfach ausgleichen.
Es versucht es aber und das verursacht dann Kopfschmerzen .
Ich vermute bei dir einen entsprechenden Versatz.
Versuch mal ein möglichst punktförmiges Präperat zu finden, das sich nicht bewegt und stelle eine Seite wie oben beschrieben etwas unscharf und achte mal darauf in welcher Position zum Fleck sich der Punkt befindet.
Ich hoffe so war ich etwas verständlicher.
VG Alex

3D Alfons

Hallo maria,
Nun  noch etwas wichtiges was noch nicht angesprochen wurde
Wir sehen mit dem Gehirn  des gewohnt ist mit unterschiedlicher Augenatellzng das geaehene abzutasten, was beim Okular nicht geht.
Feldstecher haben extreme weitwinkel Okulare und ein raumbild für gutes beobachten Was es beim mikroskop nicht gibt 
Bei raumbildentfernungsmesser kann es zonale Sehausfälle geben 
Alles ist unterschielich ausgeprägt und muß wohl hingenommen werden 
Grüße von der Mosel 

rlu

Hallo Alfons,

du kannst, wenn du auf den Button "MEHR" klickst "Bearbeiten" wählen.
D.h. du kannst deinen Beitrag auch später noch editieren.
Das mache ich auch ständig.

Es gibt das Programm write
https://www.deepl.com/de/write
Wenn man da einen Text reinkopiert, wird er inhaltlich nicht verändert. Einfach mal testen.
Du musst den Text ja nicht übernehmen. Er bietet nur Alternativen an.


Klaus Henkel sagt in seiner Mikrofibel, so weit ich mich erinnern kann, man soll mit dem Feintrieb ständig arbeiten, um ein räumliches Bild im Kopf zu erzeugen. Oder zumindest zu erkennen,  was weiter vorne und weiter hinten ist.
Auch die Defokussierung wird erwähnt: Seite 80. D.h. die Kontraststeigerung durch das leichte Unscharf-stellen.


Zitat"Bei Raumbild-Entfernungsmessern kann es zu zonalen Sehausfällen kommen."
Was meinst du damit?

Liebe Grüße
Rudolf

Peter V.

#21
Hallo,

ZitatAlles ist unterschielich ausgeprägt und muß wohl hingenommen werden

Wahre Worte - teilweise! Für Optik gilt das womöglich, für Posts und deren Form und Lesbarkeit nicht unbedingt...

 ;) Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

3D Alfons

Hallo zusammen,
Bin zur Zeit erkrankt, besser geht nicht, bitte um Nachsicht.

rlu

Hallo Alfons,

alles klar. Vielen Dank für deinen Beitrag.
Mach weiter so. Deine wichtigsten Punkte habe ich glaube verstanden.
3D - ist sowieso ein spannendes Thema.

Liebe Grüße
Rudolf

Maria

#24
Moin

@ Alex (AlexS)

Danke für Deine Klarstellung. Ja ich habe es verstanden und werde die Justierung überprüfen.


@ Rudolf (rlu)

Danke für den Hinweis auf die "Mikrofibel" von Klaus Henkel. Ich werde die entsprechenden Seiten noch mal genau nachlesen.


Vielen Dank Euch allen.. :D  :D .

LG
Maria


Manfred Melcher

Hallo zusammen. Ich bin auf diesen Faden gerade erst aufmerksam geworden. Es gibt einen Punkt der in den rrsten Antworten angesprochen wurde, der mich etwas verwundert. Was sollen diese Einstellübungen mit Fernblick vor dem Mikroskopieren bewirken? Es gibt ein Phänomen das sich Instrumentenmyopie nennt. Das heißt die Augen stellen sich beim Blick durch ein optisches Instrument mehr oder weniger auf eine Nahentfernung ein. Diese Naheinstellung wird ja dann über den Fokusknopf ausgeglichen und stellt keinen Nachteil dar. Diese Naheinstellung ist nicht ermüdender als ein Blick in die Ferne. Deshalb sehe ich in solchen "Vorbereitungsmaßnahmen" wenig Sinn.

Liebe Grüße
Manfred

Peter Reil

Hallo Manfred,

ich wollte mich gar nicht einmischen in die "hochwissenschaftliche" Diskussion.
Aus Erfahrung mit sehr vielen Menschen (jung und/oder alt) kann ich sagen, dass niemand solcher "Vorübungen" bedarft hatte.

Gruß
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

Maria

#27
Hallo

@Peter & Manfred

Danke für Eure Meinungen. Ich dachte ich hätte es verstanden und jetzt kommt doch noch eine komplett andere Sichtweise... :D  :D . Egal. Belassen wir es hier bei den Betrachtungen. Ich werde meinen Weg finden.

Vielen Dank für Eure Thread zu diesem Thema. Sie waren für mich sehr interessant und hilfreich..
Ich bin dann mal weg.. :)!

LG
Maria

Peter_le

Abend Manfred,

Bei vielen Anwendungen stellt das auch kein Problem dar.

Aber bei manchen speziellen Anwendungen leider schon. Z.b. Wenn bei einem Trinokulartubus die Kamera auf dieselbe Ebene scharfgestellt (parfokal) werden soll wie die durch den Okulareinblick mit den Augen. Und ein Okular hat dann noch eine Strichplatte..

Das Problem durch falsche Tubuslänge steckt da auch noch drin. Das System muss dann umfokussiert werden, der Arbeitsabstand verändert sich, dann kann es passieren dass man das Präparat gar nicht mehr scharfstellen kann.

Grüße
Peter