Diatomeen mit "Carl Zeiss Objektfinder" selektieren.

Begonnen von Michael K., März 31, 2026, 21:15:16 NACHMITTAGS

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Stuessi

Hallo Martin,

wozu brauchst Du die Spiegelung?

Ich klebe den Film mit der Schichtseite nach unten auf einen Objektträger und
schaue dann mit dem Mikroskop von hinten durch den Film.
Dafür brauche ich nur den Ausdruck von finder6_mono_invers.pdf

Viele Grüße,
Rolf



Michael K.

Hallo

es hat was mit dem Blicks durchs Mikroskop zu tun. Dort sind ja rechts/links und oben/unten vertauscht
während das Stereomikroskop seitenrichtig anzeigt.
Zweiter Punkt dürfte sein, das die Fotoschicht empfindlicher ist aber das Trägermaterial.
Ich habe mir die nicht invertierte Vorlage auf A2 drucken lassen. Mir fehlt aber noch die Ausrüstung wie Kamera und die Chemie dazu. Ich bin gespannt, ob ich das noch kann  :o


LG
Michael

Schuhmicro

#32
Hallo Rolf, Michael

ich denke wohl zu viel.
Ich habe auch eine Version mit 2 fach Spiegeln gemacht (Punktspiegelung) wenn ich jetzt genau darüber nachdenke brauche ich die Spiegelungen nicht. es kommt auch darauf an wie man den Film aufkleben will.

Der 1-fach gespiegelte finder ist fürs Stemi.

Rolf: Da Du den Film siehst brauchst Du das auch nicht logisch herleiten sondern nur durchs Mikroskop gucken ob das jetzt Spiegelverkehrt ist oder nicht  8) .

Mit der Auflösung bin ich schon zufrieden das ist gut lesbar ein bischen mehr wäre auch ok, aber der graue Hintergrund ist einfach nicht so schön oder liegt das an der Belichtung vom Foto?

Als Entwickler fuer hohen Kontrast empfiehlt die "KI" ADOX NEUTOL und meint dass die Graustufen damit verschwinden. falls noch mehr Kontrast und Auflösung nötig Durchlichttisch verwenden und auf Folie LaserDrucken oder belichten lassen mit Laser Filmbelichter
(filmbelichtung24.de A2 bis 3.657dpi 42€ Die Antwort ist 42!)

Gruss
Martin

K. B.

Hallo Martin,

die KI versteht leider nicht was ein Papierentwickler ist, der ist für Abzüge auf Fotopapier gedacht bei dem die Körnung deutlich größer ausfallen kann ohne das es negativ auffällt, da hätte man mit sicherheit kaum noch lesbare Schrift.
Der ADOX CMS 20 II ist auf den dazu passenden Entwickler abgestimmt, mit anderen Entwicklern bekommt man ohne viele Tests normalerweise nicht die benötigte feine Körnung.
Den Grauschleier könnte man durch Kontaktbelichtung wegbekommen wo man aber eine geeignete Vorlage bräuchte, andernfalls wird einem nahezu immer das Streulicht einen Strich durch die Rechnung machen.

Viele Grüße
Kay
Mikroskop: Olympus BH-2 BHTU/ BHS mit Trino (DL; PH; Fluo; DF; AL)
                  Zeiss GFL Trinokular (DL; PH; Fluo; AL)
                  Olympus CK2 Invers Trino (DL; PH; Fluo)
                  Olympus GB (DL; PH)
Mikroskopkamera: Canon EOS 550D; EOS RP

Schuhmicro

#34
Hallo Kay,

ADOX Fotowerke GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von Fotoimpex
das Folgende Zitat stammt direkt vom Hersteller Fotoimpex nicht von der KI:
ZitatIn normalen Standard-Entwicklern steigt die Empfindlichkeit des CMS 20 II auf bis zu EI 80/20° und der Kontrast wird ultrahart. Der Film kann so als Dokumentenfilm genutzt werden.

Auch mir ist nicht Klar was mit Standard-Entwickler gemeint ist (Kodak D-76 oder Ilford ID-11 in Stammlösung.)? aber ein "Dokumentenfilm" hat eine sehr hohe Auflösung und Keine Graustufen
.
noch ein Zitat vom Hersteller
ZitatADOTECH IV Entwickler bringt eine sehr gute Halbtonwiedergabe
Wir wollen aber keine Halbtöne haben.

Zitat von: K. B. in April 25, 2026, 23:22:29 NACHMITTAGSdie KI versteht leider nicht was ein Papierentwickler ist
Gut dass Du das sagst da stimme ich dir zu, das ist wohl nicht der richtige Entwickler. Der ADOTECH IV ist für unseren Zweck als Dokumentenfilm genauso ungeeignet.

Gruss
Martin

Michael K.

Hallo,

Kann es sein das mit Standart Entwickler Rodinal gemeint ist? Wenn ich zu den Tests komme, werde ich stückweise vorgehen. Also aus der Original Filmpatrone soviel abschneiden das es für 2 oder 3 Negative
reicht. Diesen kurzen Streifen werde ich entwickeln und schauen was dabei rum kommt. 
Ich habe keinerlei Anhaltspunkte mit welchen Belichtungszeiten / Blenden ich arbeiten muss. 
Hätte eine alte russische "Zenit" Kamera (M42 Gew) zur Verfügung.
Die A2 Vorlage würde ich plan an die Wand hängen, Raum abdunkeln und nur die Vorlage beleuchten.
Wenn man die Vorlage von hinten beleuchtet dürfte das was schwarz ist auf dem Negativ leicht grau werden.
Genau das will ich ja nicht.
Ich denke da gibts noch einige Punkte mehr zu beachten. Fokus, Paralellität Kamera/Vorlage, Blende, Belichtungszeit...
Mal schauen ob ich was annähernd brauchbares zuzstande bringe.


LG
Michael

K. B.

Hallo Martin,

was mit Standard-Entwickler gemeint ist kann ich auch nicht sagen.

Das Problem bei der Filmentwicklung ist, das man meistens nicht Kontrast und Detailwiedergabe gleichzeitig pushen kann, in einem normalen Entwickler werden die Filmkörner größer und der Kontrast steigt, gleichzeitig bekommt man dann wieder Probleme mit der Lesbarkeit der feinen Strukturen, man könnte evtl. etwas unterbelichten und dafür länger mit einem Feinkornentwickler entwickeln.
Ich würde den leichten Schleier für die gute Lesbarkeit in Kauf nehmen.

Hallo Michael,

einen Versuch wäre es wert, vielleicht ist das Korn ja fein genug, das man es trotzdem auch noch unter dem Mikroskop gut lesen kann.

Viele Grüße
Kay
Mikroskop: Olympus BH-2 BHTU/ BHS mit Trino (DL; PH; Fluo; DF; AL)
                  Zeiss GFL Trinokular (DL; PH; Fluo; AL)
                  Olympus CK2 Invers Trino (DL; PH; Fluo)
                  Olympus GB (DL; PH)
Mikroskopkamera: Canon EOS 550D; EOS RP

reblaus

Hallo -

eigentlich war das doch früher mit den SW-Filmen so, dass gerade die höchstauflösenden auch den stärsten Kontrast zeigten? Bei der Herstellung von Vortragsdias (was ist das?  ;D ) war das doch immer das Problem.

Gruß

Rolf