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Jenamed 2 aus Kanada

Begonnen von Luette, April 20, 2026, 16:01:59 NACHMITTAGS

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Werner

Es muß nichts kaputt gegangen sein, wenn die Sicherungen schnell genug geflitzt sind. Der Trafo ist überlastsicher, solange er kalt ist. Der Triac ist laut Foto ein 600-V-Typ, was bei 230 V gerade noch ausreicht (800 V wäre besser). Für 117 V sind beide Primärwicklungen parallel gelötet, für 220 V wie im Schaltplan angegeben. Für 240 V warscheinlich auf Lötöse 6 statt auf 5 (mit Ohmmeter: der höhere Wicklungswiderstand ist der richtige).

Sicherungen 400 mA (oder 200 mA für 240 V, egal) ersetzen und das Mikro zum Test an 117-V-Vorschalttrafo anschließen. Falls keiner vorhanden ist, kann man sich behelfen:
Fast jeder Trafo hat außer 220/230 V intern Anzapfungen für 110/220 V fürs Ausland (100 V für Japan). Dort kann man 120 V abgreifen für das Mikro. Wenn das funktioniert, lötet man dort die Drähte am Trafo für 240 V um.

Hinweis: ALLE Netz-Spannungsangaben gelten mit ± 15 % Toleranz (!), so wurde früher dimensioniert, alle Kisten sollen auch bei Unterspannung funktionieren und bei Überspannung keinen Schaden nehmen. sic!

Gruß - Werner


Peter Reil

Ich gebe Werner in allen Punkten recht. Seine Hinweise sind richtig. 

Aber: Der Fachmann braucht solche Hinweise nicht - und der Nichtfachmann sollte die Finger von 220 V Experimenten lassen.

Gruß
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom