Autor Thema: Botanik: Mein erstes Etzold-Grün Präparat - Lunaria rediviva *  (Gelesen 7153 mal)

Muschelbluemchen

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Botanik: Mein erstes Etzold-Grün Präparat - Lunaria rediviva *
« am: Juni 22, 2010, 15:04:25 Nachmittag »
Hermanns Etzold grün ist eingetroffen und ich hatte doch etwas Zeit gefunden mein erstes Präparat anzufertigen -

Ausdauerndes Silberblatt, Lunaria rediviva, Spross quer:


Technik:
Handmikrotomschnitt - ungefähr 30-40 Mikrometer dick
zuvor in PEG1500 eingebettet um die Schneidbarkeit zu verbessern.
Geschnitten mit Rasierklinge im doityourself-Klingenhalter.
Gefärbt mit Etzold Grün nach Klaus Herrmann
Einschluss in Malinol.
Mikroskop: NUR MoticBA310 mit DCM310 über c-mount.

Das komplette Foto kann gedownloaded werden:
http://picasaweb.google.com/linuxtrainer/MikrofotosBotanik?feat=directlink

mit freundlichen Mikrogrüßen
Leopold
« Letzte Änderung: November 08, 2014, 07:45:36 Vormittag von Fahrenheit »

Frank Fox

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #1 am: Juni 22, 2010, 15:48:20 Nachmittag »
Hallo Leopold,

Gratulation, ein sehr schönes erstes Präparat !!!

Herzliche Grüße
Frank

wilfried48

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #2 am: Juni 22, 2010, 17:11:48 Nachmittag »
Hallo Leopold,

warum das "nur" bei Motic und Kamera. Ich habe das Original heruntergeladen und finde die Aufnahme gut !

Mit welchem Objektiv (Vergrösserung) wurde es gemacht und warum hat das Original mehr als 6000 x 6000 Bildpunkte

wo die Kamera doch nur 3 Mpixel hat. Interpoliert da die Software und speichert so grosse Bilder ab ?, oder was für einen Grund

hat die Bildgrösse ?

viele Grüsse

Wilfried
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Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
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Nikon Labo-/Optiphot mit CF ELWD Objektiven

Sammlung ca. 100 Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

Klaus Herrmann

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #3 am: Juni 22, 2010, 17:30:53 Nachmittag »
Hallo Leopold,

mit dem ersten Versuch gleich eine schön differenzierte Färbung, gratuliere!

Der Schnitt ist auch sehr gut gelungen. Kannst Du bitte noch was zur Einbettung sagen? Wie laufen die einzelnen Schritte ab?

Könntest Du noch ein Detail zeigen. Die Farben werden mit höherer Beleuchtungsapertur sicher noch leuchtender!
Du hast ja die Eintopfmischung Etzold grün bekommen. Musstest Du noch differenzieren?
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Peter V.

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #4 am: Juni 22, 2010, 18:16:08 Nachmittag »
Hallo!

Jeder sollte unbedingt dem Download-link im Eingangsposting folgen. Dort "verstecken" sich viele sehr sehenswerte Bilder!!! Besonders der Strandhafer gefällt mi ausgeprochen gut.
Ehrlich gesagt, bin fast überrascht, dass die DCM310 hier so gute Bilder liefert, da insbesondere die Übersichtsbilder mit niedrig vegrößernder Objektiven ja so ihre Tücken aufweisen.
Sind die mit den 4er-Objektiv aufgenommen? Hast Du stark nachbearbeitet?
Welche DCM310 ist das genau? Wenn man danach googelt, kommt bekommt man verschiedene Kameras zu sehen

http://www.made-in-china.com/showroom/carno95/product-detailueJmEKUvJrWN/China-DCM510-DCM310-USB-Microscope-CMOS-Camera.html

oder

http://www.amazon.de/DIGITAL-MIKROSKOP-OKULAR-MIKROSKOPKAMERA-KAMERA/dp/B003JFORPW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1277223548&sr=8-1



Herzliche Grüße
Peter

« Letzte Änderung: Juni 22, 2010, 18:20:36 Nachmittag von Peter V. »
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Ronald Schulte

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #5 am: Juni 22, 2010, 18:36:51 Nachmittag »
Leopold,

Ich finde es für ein ersten schnitt sehr sehr gut gefärbt und vor allem gut aufgenommen. Meine Bilder waren damals Gans anders (schlechter).
Moticam scheint doch nicht gerade schlecht zu sein.
Haben sie die Moticam Bilder von Holger auch schon angesehen http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=6175.0? Sieht meine meinung auch sehr gut aus!

Grüße Ronald 
Mikroskope:
Leitz Orthoplan (DL, AL-Fluoreszenz und Diskussionseinrichtung).
Leica/Wild M715 Stereomikroskop.
Mikrotome:
A&O 820 Rotationsmikrotom.
LKB 2218 Historange Rotationsmikrotom.

Fahrenheit

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #6 am: Juni 22, 2010, 18:49:38 Nachmittag »
Hallo Leopold,

ein sehr schöner Schnitt und eine gut differenzierte Färbung!

Ich nehme an, Du hast die fixierte Probe in PEG eingebettet? Wie Klaus würde ich mich freuen, etwas mehr über Deine Technik zu lesen.

Herzliche Grüße
Jörg
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Muschelbluemchen

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #7 am: Juni 22, 2010, 21:57:24 Nachmittag »
Hallo

Herzlichen Dank für das Lob und das Interesse.
Wirklich Danke!

Vielleicht mal zur Technik:
Die Stängelteile habe ich in 50%Äthanol fixiert (denke vielleicht ist das wichtig um es für PEG leichter durchdringbar zu machen und um eventuell
vorhandene Lufteinschlüße auszutreiben.
Dann fülle ich in ein Becherglas PEG1500, dem ich ungefähr 5%PEG 1000 und einige Mililiter Triethylenglykol bei mische - der Flüssigkeitsstand
des geschmolzenen PEGs sollte im Becherglas bei 50ml stehen.
Dann wird mit Aqua dest bis zur 250ml-Markierung aufgefüllt. In diese Lösung kommen die Pflanzenteile. Das Becherglas dann mehrere Tage
in den Wärmeschrank bei 55-60 Grad Celsius - solange bis der Flüssigkeitsstand wieder bei 50ml angekommen ist --> d.h. alles H2O ist weg.

Die Pflanzenteile werden raus genommen - kann ich sie nicht gleich verarbeiten, dann lege ich sie auf Alupapier wo das PEG dann fest wird -
vom Alu sind sie leicht abzulösen und das Alu kann zu einem Briefchen gefaltet werden um den Pfanzenteil vor Staub zu schützen und man
kann es beschriften - in PEG sind die Pflanzenteile vermutlich jahrelang haltbar.
Schneide ich sie, so werden die Pflanzenteile in Holundermark eingeklemmt im Handmikrotom geschnitten - die Schnitte mit dem Holunder mit dem
Pinsel abgenommen und in Aqua dest transportiert - das PEG löst sich auf und das Holundermark schwimmt großteils auf.
Schneiden tu ich zur Zeit großteils mit dem Handmikrotom mit Rasierklinge - im selbstgebastelten Halter (hat mir ein Freund gemacht) - das Schlittenmikrotom mit dem 25cm Schwert(Messer) ist mir zu gefährlich, da mein 7jähriger Sohn sehr neugierig und lebhaft ist.

Was die Färbung betrifft bin ich von EtzoldGrün jetzt schon restlos begeistert, weil:
- Leicht anzuwenden
- nur eine Farblösung, gerade bei empfindlichen Objekten ist jeder zusätzliche Schritt ein Problem
- die Lösung enthält eigentlich einen roten, blauen und gelben Farbstoff, die letzten beiden ergeben noch eine grüne Komponente.
aber es können im gefärbten Schnitt daher auch die Farben grün, blau, gelb und rot auftauchen - je nach Objekt und Differenzierung,
ich denke keine Einmalfarblösung kann dies!

Bei meinem ersten Präparat habe ich ungefähr 10Minuten in EtzoldGrün gefärbt und dann zweimal in Aquadest ausgewaschen und differenziert -
dann Athanol 50% - sehr schnell - wenige Sekunden -> dann Isopropanol -> Intermedium ->Malinol

Zur Kamera und zum Mikroskop:
Die Kamera ist die DCM310, gekauft nicht beim "Alles Mü...." aber so ähnlich - schien mir praktisch, anstelle des Okulars die Kamera verwenden zu können. Doch die Optik ist echt mies (Hotspot) - glücklicherweise kann man die Optik abschrauben (Garantie ade??) und als c-mount Kamera
verwenden - ohne deren Optik ist der Hotspot auch weg.
Als Adapter verwende ich einen c-mount-Teil von Motic, aber wie gesagt die Kamera selbst ist nicht von Motic!
Nun wollte ich von meinen Pflanzenpräparaten schöne Bilder erzeugen (eigentlich als Weihnachtsgeschenk für meine Frau - die wollte was zum
Aufhängen in der Wohnung).
Doch was tun wenn das MoticBA310 mit dem 4er Objektiv nicht das ganze Präparat erfassen kann? Und wenn mit dem 4er das Sehfeld gleichmäßig
ausgeleuchtet ist, doch die Kamera da anderer Meinung ist? Und im Wohnzimmer ein Plakat hängen soll von einem Pflanzenquerschnitt und
die Auflösung von 3mpx (die vermutlich real gar keine 3mpx sind ??? ) für ein Plakat keine gute Ausgangsbasis darstellen?
Und die Frau das Familienbudget eingefroren hat und keine neuen Anschaffungen bewilligt werden (bessere Kamera mit höhere Pixelzahl, ..)

die Lösung:
http://microscopiumsimplex.blogspot.com/2010/03/mikrobilder-stitchen-mit-autostitch.html

Hab da ein Mikroskopblog begonnen - mal schauen ob da mehr daraus wird ;)
Vielleicht ist meine Methode von Interesse - für meine Bedürfnisse reicht es und auch wenn die Bilder etwas arbeit sind - ich habe
Spass daran - und so soll es auch bleiben!
Have a lot of fun! (Motto einer Linuxdistribution)

herzliche Mikrogrüße
Leopold








Fahrenheit

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #8 am: Juni 22, 2010, 22:29:21 Nachmittag »
Lieber Leopold,

danke für Deine Verfahrensbeschreibung! Ich schneide auch mit dem Handmikrotom und PEG hört sich interessant an. Das muss ich bei Gelegenheit mal probieren - obwohl mir der Wärmeschrank fehlt.

Differenzieren muss man die Etzold grün Färbung in aller Regel nicht. Du kannst Dir also beim Entwässern die ZwischenStufe mit 50% Ethanol sparen und gleich mit reinem (!) Isopropanol arbeiten. Ich wechsele mehrmals: 2* 10 Sekunden, 2* 30 Sekunden, 2* 3 Minuten.

Ach ja: wenn Du die Schnitte in der Farblösung einmal bis kurz vor dem Sieden (keine Blasen!) erhitzt, zieht das Chrysoidin besser auf die Cuticula auf. Diese bekommt dann eine satte Orangefärbung. 

Herzliche Grüße
Jörg

p.s.: Der Strandhafer ist auch mein Favorit.  :)
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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #9 am: Juni 22, 2010, 23:35:47 Nachmittag »
Hallo Leopold,

danke für die ausführliche Beschreibung. Hatte schon gedacht, Dein Motic und die DCM310 seien mit einer "Wunderoptik" ausgestattet. Nun bin ich froh, dass Du auch "nur" mit Wasser kochst ( das jedoch in höchster Qualität! )
Versuche mit Autostitch habe ich auch mal unternommen, ich war allerdings vom Ergebnis enttäuscht. Allerdings hatte ich letztlich auch ein niedrig vergrößerndes Objektiv verwendet, sodass das Feld weiterhin inhomogen ausgeleuchtet war, was sich letztlich im Resultat aus 4 oder 8 Einzelbilder besonders tsörend ausgewirkt hat.
Wie ich bei Dir sehe ( und das ist wohl der einzige Weg, zu guten Resultaten zu kommen ) liegt liegt das Geheimnis darin, sehr viele Detailbilder mit einem vergleichsweise hoch vergrößernden Objektiv zusammenzufügen. Ist natürlich viel Arbeit ( die sich aber lohnt, wie man an Deinen Ergebnissen sieht ).

Herzliche Grüße
Peter
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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #10 am: Juni 23, 2010, 08:11:41 Vormittag »
@Fahrenheit

danke für Deine Verfahrensbeschreibung! Ich schneide auch mit dem Handmikrotom und PEG hört sich interessant an. Das muss ich bei Gelegenheit mal probieren - obwohl mir der Wärmeschrank fehlt.
Meinen Wärmeschrank ist ein alter Meller um 60Euro von ebäy - ist wirklich alt - funktioniert aber noch einwandfrei und ich verwende in zum Trocknen
der Präparate (Malinol ist so nach einer Woche fest) und für mein PEG!

Zitat
Differenzieren muss man die Etzold grün Färbung in aller Regel nicht. Du kannst Dir also beim Entwässern die ZwischenStufe mit 50% Ethanol sparen und gleich mit reinem (!) Isopropanol arbeiten. Ich wechsele mehrmals: 2* 10 Sekunden, 2* 30 Sekunden, 2* 3 Minuten.
Hab ich mir nicht wirklich getraut so von Null auf Hundert - werde es das nächstemal versuchen und mich wieder freuen einen Schritt weniger
zu haben  :D

Zitat
Ach ja: wenn Du die Schnitte in der Farblösung einmal bis kurz vor dem Sieden (keine Blasen!) erhitzt, zieht das Chrysoidin besser auf die Cuticula auf. Diese bekommt dann eine satte Orangefärbung. 
Wirklich ein heißer Tipp ;D - danke! Die Cuticula zusätzlich zu färben mit Sudanfarbstoff ist bei Harzeinschluß nicht zielführend - wenn es so geht
dann freu ich mich  wirklich!

@Peter
Danke für deine Anerkennung!
Die Idee habe ich eigentlich in Grundzügen von meinem Moticverkäufer - der hat mir erzählt die Chinesen (und vermutlich nicht nur die) arbeiten
daran die Mikroaufnahmen zu automatisieren - d.h. ein Labor erstellt einen Gewebeschnitt, der Schnitt kommt unter das Mikroskop, welches automatisch fokusiert, aufnimmt und das Präparat weiterbewegt.
Ein Computer erstellt ein hochauflösendes Bild, dieses wird an einen Arzt geschickt zur Diagnose - alles automatisch. Nur für das Erstellen des
Präparats und zur Funktionsüberwachung des Mikroskops braucht es Manpower.
Leider muss ich die Einzelaufnahmen durch Weiterbewegen des Präparats selbst erstellen - meine Spitzenleistung war eine Mikroaufnahme aus 296
Einzelphotos.
Eigentlich träume ich von einer Mikroaufnahme wobei die Einzelphotos mit der Ölimmersion gemacht wurden, und raus kommt ein Mikrophoto mit Detail-
schärfe bis in den kleinsten Bereich.
Doch bei autostitch dürfte die Latte bei meinen 3mpx-Bilder irgendwo bei 300 Einzelbildern liegen, da autostitch nicht mehr als 2GRam verwenden kann
und es auch nichts bringt wenn man 64GRam in den Blechtrottel steckt, aber autostitch ist ein Programm und kann verbessert werden -
vielleicht macht der Programmierer da mal was.
Du hast eine PN von mir!

liebe Mikrogrüße
Leopold

Fahrenheit

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Re: Mein erstes Etzold-Grün Präparat
« Antwort #11 am: Juni 23, 2010, 09:09:54 Vormittag »
Lieber Leopold,

ja, das geht so.  ;D

Buchsbaum hat z.B. eine schön ausgeprägte Cuticula. Diese ist im Beispiel hier ebenfalls mit Chrysoidin angefärbt, auch wenn die Färbung nicht Etzold Grün sondern SAC (Safranin, Astrablau, Chrysoidin) ist.
In diesem Falle wird nur die letzte Stufe der Dreifachfärbung (eben das Chrysoidin) während der Einwirkzeit kurz erhitzt.

Herzliche Grüße
Jörg
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