Autor Thema: Gunther Chmela: Azimutales Dunkelfeld  (Gelesen 6261 mal)

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Gunther Chmela: Azimutales Dunkelfeld
« am: Oktober 18, 2008, 09:37:02 Vormittag »
Beitragsinhalt auf Wunsch des Autors gelöscht
« Letzte Änderung: Oktober 25, 2008, 15:36:30 Nachmittag von Mike Guwak »

Günter

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Re: Gunther Chmela: Azimutales Dunkelfeld
« Antwort #1 am: Oktober 23, 2009, 21:27:13 Nachmittag »
Hoffentlich im Sinne von Gunther Chmela kopiere ich seinen ursprünglichen Beitrag
http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,52449,52449#msg-52449   an diese Stelle
Günter


Tip 2: Azimutales Dunkelfeld
geschrieben von: Gunther Chmela
Datum: 10/10/08 00:06

Leider muss ich wieder die Einschränkung machen: Erprobt nur am Zeiss Standard WL mit Phako-Kondensor.

Azimutales Dunkelfeld

Funktioniert mit Objektiven 6,3:1 bis 16:1 (Neofluar, bei niedrigerer Apertur vielleicht auch höher). Präparat im Hellfeld scharfstellen (Köhler!). Durch Optovar oder Einstellfernrohr blicken. Aperturblende so weit wie möglich schließen und durch Drehen des Phako-Revolvers aus der Rastung heraus an den Rand verschieben. Hellfeldbild betrachten. Revolver ggf. noch weiter in dieselbe Richtung verschieben, bis ein gleichmäßig schwarzer Untergrund entsteht. Man wird u.U. jetzt die Helligkeit erhöhen müssen.

Ergebnis: Dunkelfeld, aber im Gegensatz zum normalen Dunkelfeld einseitig beleuchtet. Man hat also Dunkelfeld und Schieflicht kombiniert. Die Bilder können, objektabhängig, ästhetisch recht reizvoll sein (z.B. bei Foraminiferen, Radiolarien). Ob das Verfahren einen wissenschaftlichen Erkenntniswert hat, wage ich nicht zu beurteilen.

Grüße an alle!
Gunther Chmela

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