Liebe Freunde,
es ist schon zum Verzweifeln: Da will man in eine Blüte mit dem Stereomikroskop hineinfotografieren und die will einfach auf ihrem Stielansatz nicht senkrecht stehen bleiben!
Mein Tipp:
Nehmt eine kleine Petrischale, füllt sie mit Kieselgur und steckt die Blüte mit dem Stiel voraus hinein. Anschließend kann man die Unebenheiten in der Kieselgur mit einem kleinen Glasspatel (Herstellung: Pasteurpipette auf offener Flamme ausziehen, in der Flamme lassen, bis sich an der Spitze eine kleine Glaskugel bildet und diese dann im weichen Zustand vorsichtig flach drücken). Benetzt man diese mit Ethanol oder Isopropanol und befeuchtet man damit die Kieselgur, dann entsteht mit viel ruhiger Hand ein wunderschön glatter Hintergrund fürs Foto und die Blüte scheint aus diesem Hintergrund hervorzutreten. Da die Alkohole verdunsten, gibt es keine Ränder. Erfordert Geduld, aber schöne Fotos entschädigen!
LG Tom
Hallo,
ich würde an Deiner Stelle schlicht und ergreifend Knete nehmen ;D
Viele Grüße
Günther L.
Ne ne Safari,
das geht alles ruckzuck!
:)
LG Tom
Lieber Günter,
Knete ist umständlich, denn mit Kieselgur kann ich Blüte auch noch leicht bewegen! Probiers mal aus, mein Verfahren hat was! Ach ja, normaler Haushaltspuder aus dem Bad meiner Frau tuts auch :) :) :)
LG Tom
Hallo
Die Idee, Knete zu nehmen unterstütze ich ebenfalls.
Die heutige Knete trocknet aber ein und so ist in der Dose,
wenn man die Knete benötigt, schon etwas angehärtete Knete,
also in der Praxis weniger geeignet.
Ich verwende den grauen Knetgummi, das ist ein knetbarer Radiergummi,
den Kunstmaler verwenden, wenn sie Bleistiftzeichnungen anfertigen.
Dieser bleibt immer weich.
Gut Licht
Kurt
Hallo in die Runde,
mal völlig OT:
welcher Mikroskopiker hat denn noch "Knete" (bei den Einkaufspreisen)
Gruß
Wolfgang
Hallo Tom, Hallo Wolfgang!
Gegenfrage, wer traut sich noch Kieselgut zu kaufen? :-))
Liebe Grüße
Franz
ZitatGegenfrage, wer traut sich noch Kieselgut zu kaufen? :-))
:( :( :( :( :( :( :(
Gruß - EFH
Hallo Tom
wie wäre den schlicht und einfach einbetonieren?? ;D ;D
Aber im Ernst: was hältst Du von Blumensteckschaum von Deinem Gächtner?
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=blumensteckschaum&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=10516524222&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=948002645982759846&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=e&ref=pd_sl_5n6qoy7ks_e
LG Bernhard
Zitat von: Thomas Steffl in September 14, 2012, 16:05:04 NACHMITTAGS
Benetzt man diese mit Ethanol oder Isopropanol und befeuchtet man damit die Kieselgur, dann entsteht mit viel ruhiger Hand ein wunderschön glatter Hintergrund fürs Foto und die Blüte scheint aus diesem Hintergrund hervorzutreten. Da die Alkohole verdunsten, gibt es keine Ränder. Erfordert Geduld, aber schöne Fotos entschädigen!
Guten Abend,
der Clou ist doch die Befestigung der Blüte
und ein homogener Hintergrund ! Ich finde die Idee gut, herzlichen Dank.
Sage ich doch schon lange, ein Mikroskop muß sich auch an das Umfeld anpassen können. Was habe ich an Halterungen gebastelt und über zu wenig Platz unter dem Objektiv gejammert, bis endlich der entscheidende Einschnitt in dieser Infrastruktur kam. Ein Blumentopf sollte das mindeste sein, was auf so einem x-y Tisch verfahrbar sein sollte. Und das senkrecht stellen von Blüten entfällt durch die Schwenkbarkeit des TUBUS.
Abbildung aus p.22 "Edelweiß"
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/103693_50315679.jpg)
Ja und so ein Leuchtenstativ passt auch noch auf den Tisch. Zwecks Verdopplung des Arbeitsabstandes arbeitet das 40 mm Luminar hier mit dem Pola1 Adapter.
Jetzt muß nur noch eine Wandkonsole her um die Erschütterungen vom Tisch und Boden fernzuhalten. Ab 500 x facher Vergrößerung sieht man sogar Plattenzugriffe vom Rechner auf dem großen Wandbildschirm. ( 32" )
Gruß Lothar
Hallo Tom,
ich finde Deine Idee prima! Hast Du vielleicht auch ein Bild zur Anschauung für uns?
Viele Grüße
Mila
Hallo Blumenstecker,
dieser Blumensteckschaum ist wirklich ganz brauchbar, aber meist nur 1 oder 2x. Das Zeug krümelt und muss gaaanz vorsichtig behandelt werden >:(. Knete ist billig und in allen Farben zu haben. Es muss ja nicht das teuere Zeug von Staedler (FIMO soft) oder Weible Fantasia Knet sein. Das präzise Ausrichten von Insekten z.B. geht eigentlich nur damit wirklich gut. Kieselgur habe ich auch: Zum Putzen von dreckigen Autoscheiben.... ;)
Viele Grüße
Günther L.
Hallo Günther,
wenn ich so etwas nicht anderweitig gelöst hätte, würde ich mit dünnem Draht eine Spirale wickeln, welche den Blumenstiel aufnimmt und mit dem Draht nach unten verlängert einen Ring formen der als Sockel dient. Dann kann man mit der Pinzette an dem nach unten gehenden Stil den Winkel durch verbiegen noch auf Wunsch einstellen. Mit etwas buntem Papier den Ring abgedeckt macht dann den schönen Hintergrund.
Gruß Lothar
Hallo Tom,
das geht noch einfacher :
Ein kleines Sperrholzbrettchen wird mit einem dünnen Nagel durchbohrt, darauf wird dann ein Hintergrundpapier gespießt, dann folgt die Blume.
Simpel, kost´nix und ist wirkungsvoll.
m.f.G.
Herbert
Hallo Lothar, guten Morgen,
dein Bild haut mich um :) :) :)
Ich traue mich gar nicht mehr meine Kieselgur zu verwenden :)
LG Tom
Ach ja, grad vergessen:
Liebe Freunde,
ich meine Kiesgur OHNE Trinitroglycerinesterzusätze ;D
LG Tom
Hallo Tom!
Ich glaube es schlagen weltweit viele Server an, wenn Kieselgur nur im Anhang von irgendwas vorkommt - aber seisdrum - Deine Fixierung finde ich toll!
Liebe Grüße
Franz
Hallo Tom,
ich habe Kieselgur aus der Lüneburger Heide und fertige damit wunderschöne Diatomeen-Präparate.
Leider habe ich nur einen Teelöffel voll.
Hast Du Dein Kieselgur schon mal unterm Mikroskop untersucht?
Wenn die Diatomeen darin noch gut erhalten sind, hätte ich gern ein paar Gramm davon.
Oder falls ein Mitleser etwas abzugeben hat, natürlich gegen Kostenersatz.
Viele Grüße
Herbert
Hallo -
die Kieselgur wird auch häufig als Filtermaterial bei Anschwemmfiltern benutzt - z.B. im Weinbau ;D.
Im Kellereibedarf zu bekommen.
Gruß
Rolf
Hallo,
könnte man nicht auch hochdisperses Siliciumdioxid (Handelsname z.B. Aerosil) verwenden? In der Pharmazie wird es u.a. als Viskositätserhöher/Gelbildner eingesetzt. Aerosil bekommt man in jeder Apotheke. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Kiesels%C3%A4ure
Leider habe ich kein Aerosil zuhause, kann das aber am Montag im Labor testen.
Viele Grüße
Mila
Hallo
die Kieselgur aus der Apotheke und auch aus dem Aquarienhandel ist nur strukturloses Trümmermaterial
man findet darin keine ganze Diatomee - zum Mikroskopieren nicht geeignet.
Zum Blumenstecken - könnte man da nicht einfach feinen Sand verwenden
Die Apothekerin die mir die Kieselgur verkaufte machte mich drauf aufmerksam, dass der
Staub gefährlich sei und ich besser mit einer Staubmaske damit arbeite!?
Viele Grüße
Herbert
Ursprünglich ging es ja darum, eine Blüte zu fixieren!
Das Einatmen des Staubes sollte vermieden werden.
Viele Grüße
Mila
Hallo -
Aerosil könnte beim Einatmen noch gefährlicher sein. Wenn man Pflanzen damit behandelt scheinen die Partikel durch Wachsschicht und Cuticula zu "sickern" und werden erst von der Zellwand aufgehalten.
Viele Grüße
Rolf
Im Netz gibt es das Sicherheitsdatenblatt (https://www.google.de/search?q=aerosil+sicherheitsdatenblatt&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a) zu Aerosil von diversen Firmen!
Ich arbeite seit 14 Jahren mindestens einmal pro Woche mit Aerosil. Weder meinen Schülern, noch mir hat es bisher geschadet ;)
Am Montag werde ich ein Aerosil-Gel herstellen, eine Blüte hineinstellen und berichten.
Tom, könntest Du bitte ein Foto einstellen? Danke!
Viele Grüße
Mila
Hallo zusammen,
hier noch einer aus der Bielefelder Trick-Kiste :
Ich arbeite bei der Untersuchung vom Objekten unter´m Stemi oft mit Reis.
Ein Becherglas, gefüllt damit, hält unregelmäßig geformte Körper ( insbesondere Mineralien) sicher in Position.
m.f.G.
Herbert
Hallo Herbert,
für kleinere Sachen verwende ich angelehnt an dein Verfahren ein Blockglasschälchen mit kleinen Glaskügelchen. Die gibt es in alle möglichen Größen. 40 bis 70 µm habe ich jede Menge, falls jemand so etwas mag. Eignet sich auch bestens, um aus einem Tisch ein leichtlaufendes Shuffleboard zu machen. ;D ( Rutschgefahr)
Gruß Lothar
Ich nutze dazu immer die dritte Hand
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/103779_64299683.jpg)
Klappt sehr gut und man kann alles dazwischen klemmen.
Zitat...mit einem dünnen Nagel durchbohrt, darauf wird dann ein Hintergrundpapier gespießt, dann folgt die Blume.
Hallo Herbert,
genauso verfahre ich beim heimischen Fotografieren von Pilzen. Wenn man es gut macht, ist der Nagel unsichtbar.
Gruß - EFH
Hallo Mila,
mit Bildern einstellen tue ich mich schwer, da schlicht zu wenig Vertrauen ins Internet und mich mag mich nicht überall sinnlos anmelden. Da gibt's mittlerweile sehr sehr viele schlechte Erfahrungen in meinem Freundeskreis :o
Aerosil ist sicher auch eine gute Alternative, Puder und Mehl dürfte auch gehen.
Im übrigen gilt für alle Stäube: Einatmen ist nicht gerade gesundheitsförderlich. Ich gebe aber zu bedenken, dass wir in der Regel nicht im Kilogramm- oder Tonnenmaßstab unter dem Mikroskop arbeiten.
LG Tom
Lieber Herbert,
leider besteht meine Kieselgur nur aus sehr feinem Diatmeenbruchmaterial und habe bis heute keine Bacillariophyceae darin gefunden.
LG Tom
Hallo Bernhard,
Blumensteckschaum bewährt sich nicht, da die Stiele zu weich (wenig Holzanteil) sind und der Schaum schnell "ausleiert".
LG Tom
Hallo Lothar,
die Sache mit den Glaskügelchen verwende ich für Aufnahmen unter dem Stereomikroskop. Manchmal stören mich allerdings die Eigenreflexionen in den Kügelchen. Hängt aber auch vom Objekt ab :)
LG Tom
Zitat von: Thomas Steffl in September 16, 2012, 09:02:26 VORMITTAG
leider besteht meine Kieselgur nur aus sehr feinem Diatmeenbruchmaterial und habe bis heute keine Bacillariophyceae darin gefunden.
Ein Scherz? Bin ich da reingefallen, habe die Pointe nicht verstanden?
Wenn nicht, dann gilt folgende Gleichung
Diatomeenbruchmaterial = Bacillariophyceenbruch, da Diatomeae = Bacillariophyceae.
Für die Kieselalgen ist der allein gültige Name Bacillariophyceae.
Als das taxonomisch festgelegt wurde, weil
B. der ältere und gültige Name ist, war der Name
D. aber längst weltweit gebräuchlich. Weil das aber holpriger zu sprechen ist als Diatomeen, blieb man aber beim Sprechen und Schreiben beim althergebrachten Namen. -
B. ist nur im wissenschaftlichen Schrifttum Pflicht, im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Name aber nicht durchgesetzt. Wer eine taxonomische Arbeit abfaßt, muß den offiziellen Namen verwenden. Wer es bei einer Veröffentlichung nicht ganz so streng sieht, der schreibt im Titel
Bacillariophceae und in Klammer darunter (
Diatomeae oder
Diatomeen) und im Text dann immer
Diataomeen.
Einen Sonntagsgruß vom Oberlehrer!
KH
Guten Morgen Herr Henkel,
da fällt mir zu Thomas Entlastung ein: "vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen" ;D
Einen schönen Sonntag !
Lothar
Zitat von: Klaus Henkel in September 16, 2012, 10:20:43 VORMITTAG
....
Ein Scherz? Bin ich da reingefallen, habe die Pointe nicht verstanden?
.....
Hallo Herr Henkel,
vielleicht:
".... leider besteht meine Kieselgur nur aus sehr feinem Diatmeenbruchmaterial und habe bis heute keine
vollständige Bacillariophyceae darin gefunden."
Einen schönen Sonntag
Frank Donat
Guten Morgen,
ich danke für die vielseitige "Verteidigung" hier im Forum, find ich übrigens super, solche Diskussionen.
Meine sprachliche Aussage ist vollkommen korrekt: unter einer Bacillariophyceae ist eine eindeutig taxonomisch zu bestimmende Kieselalge zu verstehen. Lieber Herr Henkel, ein Konstruktum wie "Bacillariophyceenbruch" ist somit in diesem Zusammenhang Unsinn und bringt dem Geschäft der Systematik keinen Zugewinn.
Vielleicht gibt es aber besondere Bestimmungsbücher, die aus SiO^2-Staub heraus eine Zuordnung in ein taxonomisches System erlauben. Mir ist solche Spezialliteratur nicht bekannt (kennt auch meine Uni nicht), bin aber für einen solchen Tipp doch dankbar :) Was würde man sich da an Zeit hinterm Okular sparen :) :)
Im Übrigen möchte ich doch dazu aufrufen, wissenschaftlich exakte Namen zu verwenden. Bei Diatomeen gruselts mich immer wieder mal ;D. Wenn dann denn schon :) Dafür gibt's die Dinger ja. Ein exakter Titulus ist wichtig, da wir in den nächsten Jahren gravierende Umwälzungen in der Taxonomie erleben werden durch den Einsatz der DNA-Analyse.
Es grüßt Euch alle unter der Algenlaus heraus!
Euer Tom
P.S.: Für die Fans von Namen: Gemeint ist bei der Laus Cocconeis pediculus oder Cocconeis placentula. Möge sich jeder seine Laus aussuchen, nach seinem Geschmack ;)
Hallo Thomas,
die Glaskügelchen sind für ein senkrechtes Auflicht ungeeignet (Rückstrahler) . Aber alles was nicht direkt aus dem Betrachtungswinkel kommt sollte funktionieren.
Gruß Lothar
Hallo zusammen,
vielleicht stehe ich auch heftig auf dem Pneu aber ich finde, das was Klaus Henkel geschrieben hat ist ziemlich richtig.
Diese Aussage dagegen verstehe ich nicht:
Zitatunter einer Bacillariophyceae ist eine eindeutig taxonomisch zu bestimmende Kieselage zu verstehen
Siehe hier:
http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/1174
oder wie sieht denn diese eindeutig zu bestimmende
Bacillariophyceae aus? Gibt es ein Bild von ihr? Ich glaub der "Oberlehrer" hat schon recht! :D
Hallo Thomas,
ich denke Klaus Herrmann hat recht.
ZitatMeine sprachliche Aussage ist vollkommen korrekt: unter einer Bacillariophyceae ist eine eindeutig taxonomisch zu bestimmende Kieselalge zu verstehen
Bacillariophyceae ist der Name der Familie und es ist völlig klar, dass Kieselgur aus den Schalen dieser Algen oder deren Bruchstücken besteht. Damit ist nichts zu einer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gattung oder Art gesagt.
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
Zitatich denke Klaus Herrmann hat recht.
... natürlich, wie immer ;D 8) ;D
aber in diesem Fall gebührt die Ehre dem
Henkels Klaus :)
Hallo Detlef, hallo Klaus,
da sieht man mal wieder, wie kompliziert Sprache zu verstehen sein kann und wie schön sie Unordnung stiften kann :)
Ne Kieselalge, die den Namen Bacillariophyceae trägt, gibt's natürlich nicht, sondern die versammeln sich unter diesem Familiennamen. Das ist von mir so gemeint, heute Mittag leider total missverständlich geschrieben worden. Hm, da war der Gedanke exakter und schneller als der schreibende Finger :) Da hab ich mir doch gleich selber ein Bein gestellt - das tut mir leid.
Trotzdem verstehe ich die Antwort von Hr. Henkel nicht so recht. Jedenfalls habe ich bis dato in meiner Kieselgur unter dem Mikroskop nicht einmal etwas im Ansatz gefunden, was auf eine Zugehörigkeit zu den Bac. schließen lässt bzw. auf irgendeine Art rückschließen lässt. Wohl wissend, dass dieses extrem fein aufbereitete Material genau aus diesen Schalen hergestellt worden ist.
So, nicht dass ich heute Nacht noch davon träume :) :)
Danke Euch für die Meldungen, wünsche ne gute Nacht!
LG Tom
Hallo Tom,
ZitatJedenfalls habe ich bis dato in meiner Kieselgur unter dem Mikroskop nicht einmal etwas im Ansatz gefunden, was auf eine Zugehörigkeit zu den Bac. schließen lässt bzw. auf irgendeine Art rückschließen lässt.
Ich habe noch kein Kieselgur gehabt, in dem nicht deutliche Trümmer von Diatomeen zu sehen sind.
Vielleicht hast du welches aus einer Dynamitpatrone
nach der Explosion? ;D
Hallo Tom,
oder jemand hat dich angeschmiert und dir gemahlenen Sand verkauft. ;D
Ernsthaft : In meiner Kieselerde sind die Trümmer der sehr kleinen D. deutlich zu erkennen.
m.f.G.
Herbert
Hallo,
wir haben im Arbeistkreis auch mal im Rahmen des Themas "Diatomeen" Kieselgur mikroskopiert und auch nicht die Spur von Diatomeenresten gefunden. Wir haben uns darauf gescheinigt, dass das Produkt auch "Besch....." ist und es sich eher um sehr fein gemahlenes Glas handelt.... :-\
Hezrliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in September 17, 2012, 21:10:52 NACHMITTAGS
es sich eher um sehr fein gemahlenes Glas handelt.... :-\
:-\ Ist das einer, der sagen soll, daß es ein Scherz ist? Wenn ja, dann ist er echt gut. Ich mußte sogar kurz schmunzeln! Aber dann verderbe ich den Spaß jetzt: Ja Glas, richtig! Die Kieselsäureschalen der Diatomeen sind tatsächlich Glasschalen. So - jetzt war ich ein Spaßverderber.
KH
Lieber Herr Henkel,
Der das ( :-\ ) sollte zum Ausdruck bringen, dass die Kieselerde zwar "Glas" ist, das aber vemrutlich nicht von Diatomeenschalen stammt.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Kieselerdige,
ich glaubs nicht weil Kieselerde fast so billig ist wie Dreck, da lohnt sich kein "Beschiss" !
Nur zur Klarstellung: "Heilerde" ist was Anderes, da findet man keine Diatomeentrümmer drin!
Wo sich SiO^2 überall findet :) :)
Da hat meine Fensterscheibe eher ne Ähnlichkeit mit einer aus den Bacillariophyceae als meine Kieselgur ;D
Aber mal im Ernst: wenn ich wieder ein paar Tage Urlaub habe, dann jage ich mal die ganze Probe durchs Mikroskop. Ich kann es mir nur durch den Herstellungsprozess erklären, dass die Schalen so weit zertrümmert sind, dass sie nicht als solche erkennbar sind.
LG Tom
P.S.: Nein lieber Klaus, meine Probe stammt nicht aus einer Dynamitstange, weder vor noch nach der Explosion ;D ;D Wenn nicht eher meine Nerven explodieren ;)
In diesem Forum lieber Tom,
ZitatWenn nicht eher meine Nerven explodieren Zwinkernd
ist eine gewisse Gelassenheit von Vorteil - wir Schwaben sagen dazu:
mr braucht a digge Kuddl! 8)
Fachlich: Natürlich wird die natürliche Kieselerde aufbereitet: Mit Säure gewaschen, eventuell oxidierend behandelt, geglüht, gemahlen
Und da gehts wie dem Korn und Max und Moritz: nach ricke-racke erkennt man nichts mehr von der ursprünglichen äußeren und inneren Form!
Also: zurück zu den Wurzeln: du brauchst natürliche Kieselerde!
Wer erbarmt sich?
Lieber Klaus, einen wunderschönen guten Morgen,
ja, das mit der Gelassenheit :) :)
Sollte mir als Oberpfälzer durch und durch eigentlich nicht fremd sein ;D
LG Tom