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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: siporax in Oktober 14, 2012, 21:39:29 NACHMITTAGS

Titel: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 14, 2012, 21:39:29 NACHMITTAGS
Hallo
Bin neu hier und bauche mal einen Ratschlag zu meinem Eschenbauchmiroskop.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/105867_23867546.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/105867_39045290.jpg)
Möchte damit bei Fischen Parasiten bestimmen,sollte doch ausreichen dafür oder?
Welche Okulare passt in das Modell ?
brauche eins 40x oder 50x.
Danke mal im Voraus für die Antworten dazu.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Nomarski in Oktober 14, 2012, 21:45:43 NACHMITTAGS
Hallo,

ZitatWelche Okulare passt in das Modell ?
brauche eins 40x oder 50x.

ich behaupte mal, die gewünschten 40x oder 50x-Okulare wird es für dieses Mikroskop nicht geben.
In der Regel haben Okulare eine 10-fache Vergrößerung, manchmal auch 16-fach oder maximal 25-fach.
Solche Okulare kommen aber nur zum Einsatz, wenn man was zählen will, weniger für die allgemeine Beobachtung, da man sonst sehr schnell in der Leervergrößerung landet.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: liftboy in Oktober 14, 2012, 21:59:20 NACHMITTAGS
Hallo,  ( ein Name wäre nicht schlecht)

das Gerät ist im Grunde tauglich, wenn man:
Top Objektive hat, und die entsprechenden Okulare (7x und 15x reichen)
Für die Ektoparasiten (Fischläuse, Egel, etc.) brauchst Du eher Makroobjektive,
für die Endoparasien hochwertige Tocken- und Ölobjektive;
dazu das nötige Fachwissen.
( Und ohne sehr gute Beleuchtung geht sowieso nichts)
Erzähl uns also ein bischen mehr über Dein Gerät, und was genau Du damit vorhast.

Gruß
Wolfgang
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 14, 2012, 22:03:22 NACHMITTAGS
Hallo,

ZitatBin neu hier und bauche mal einen Ratschlag zu meinem Eschenbauchmiroskop.

Also so rein aus dem Bauch raus würde ich sagen, dass vielleicht Okulare mit Objektiven verwechselt werden ;D

Und welche Parasiten der Fische sollen denn bestimmt werden? Wie groß sind die? Welche Literatur wird denn benutzt. Oder machst du die Bestimmung aus Erfahrung?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 14, 2012, 22:39:39 NACHMITTAGS
Im übrigen meinet ich wirklich Objektive !


Also die Angaben habe ich erhalten zu Mikroskop


Binokularer Tubus, einseitig verstellbarer Dioptrienausgleich,

10 x vergr. Weitwinkel Okulare,

Objektive : 4X , 10X , 20X , 60x

XY und höhenverstellbarer Kreuztisch

Grob- und Feintrieb

LEITZ WETZLAR Kondensor , 2 fach verstellbare Apertur (Schwenkmechanismus), Irisblende

Stufenlos regelbare Beleuchtung, dazu vom Mikroskop trennbares Netzteil mit (Steckverbindung)

Untersuchen möchte ich an Fischen/Koi

Über einen Hautabstrich z.B

Hautwürmer
Karpfenlaus
Costia
Trchodina
Hautflagelaten

Dazu brauche ich maximal eine 400 Vergrößerung soweit ich das weis.

Die sollten ja alles zu Ektoparasiten gehören.

Also sind dann Makroobjektive angesagt bei mir oder wie ist das damit genau ?
Und welche Objektive sind bei mir den verbaut ?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Nomarski in Oktober 14, 2012, 22:51:11 NACHMITTAGS
ZitatDazu brauche ich maximal eine 400 Vergrößerung soweit ich das weis.

Mit deinem 60er Objektiv kommst du sogar auf eine 600-fache Vergrößerung!
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 14, 2012, 22:58:08 NACHMITTAGS
Ja mit den 600 ist mir klar gewesen.
Möchte halt die 400 haben weil sie oft angegeben werden.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: knipser009 in Oktober 15, 2012, 00:19:47 VORMITTAG
hallo  - Name? -

Die Gesamtvergrößerung eines Mikroskopes ergibt sich nach :

V ( gesamt) = V ( Okular ) x V ( Objektiv )

Mit Deinem Zubehör ist folglich 400x nicht darstellbar - aber man kann ja zukaufen, wobei ich ein 40er Objektiv empfehlen würde.

Wolfgang
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: hebi19 in Oktober 15, 2012, 05:55:07 VORMITTAG
Hallo lieber SIPORAX    (by the way - ich glaub, ich hab auch noch 1 Kg SIPORAX auf dem Dachboden)

Unabhängig der bisher gegebenen Antworten mal als erstes folgender Vergleich:
Jemand stellt ein ein Forum das Bild von einem mittelhochwertigen elektronischen Keyboard und schreibt, er will darauf die Mondscheinsonate von Beethoven spielen, ob das Keyboard geeignet ist - Antwort also:

Man kann auf dem Keyboard diese (und andere Sonaten) spielen- grundsätzlich. Um die Mondscheinsonate darauf spielen zu können, muss man aber einigermaßen Klavier spielen können und jeder Klavierspieler und durchschnittlicher Klavierhöhrer wird ob des Ergebnisses sagen: erkennbar schon, aber schön ist was anderes!
Zum guten Klang der Mondscheinsonate gehört ein gutes Klavier und nicht nur der elektronische Klaviersound aus einem Keyboard. Ausserdem ist die Sonate in den ersten Jahren des Klavierspielen lernens wohl noch nicht einmal richtig erkennbar.

Übertragen auf deine Frage:  man kann mit deinem Mikroskop Fischparasiten ansehen und wohl z.T. bestimmen, aber: es gibt dazu deutlich bessere Geräte, man muss auf alle Fälle dazu mit dem Mikroskop umgehen können UND man muss sich bei den Parasiten und der dazugehörigen Bestimmung GUT auskennen.

Zur Gerätetechnik:  Wie immer der Hinweis, die Mikrofibel durchzulesen - dann kannst Du z.B. die Angaben auf Deinen Objektiven interpretieren und erkennst, dass die Aussage 60x eigentlich nichts sagt. Entscheidend ist diese N.A. (numerische Apertur). Wieder ein Vergleich: Kann ich das auf einem 20 Zoll Monitor erkennen oder nehm ich einen 24 Zoll - der wird halt meistens empfohlen......hier entscheidet im Normalfall auch mehr die Pixelzahl als die mechanische Größe.

Zu "mit dem Mikroskop umgehen": es ist NICHT so ganz einfach. Zu einem aussagekräftigen Bild in den Okularen muss man das Präparat sachgemäß gewinnen und zur Untersuchung vorbereiten - dann muss man die Beleuchtung einstellen, gerade bei kleinen Parasitten (z.B. Flagellaten, Bakterien) muss die Beleuchtung ganz exakt passen - nicht, weils sonst dunkel ist, sondern weil sonst die Auflösung zu gering ist (siehe z.B. Köhler-Beleuchtung in der Mikrofibel)

Zum Dritten - Auskennen bei den Parasiten: Es gibt DEUTLICH mehr Arten MIKRO-Lebewesen als MAKRO-Lebewesen (sowohl bei den Pflanzen wie den Tieren, PLUS die Reiche, die es nur im Mikrobereich gibt). Du kannst viel finden auf Fischen - nur weil es in einem Abstrich vorkommt ist es nicht unbedingt ein Parasit. Ein paar Seiten Fotos in einer Koi-Fachzeitschrift reichen keineswegs für eine Bestimmung. Ist ungefähr so, wie wenn ich jemand das Foto von 3 Käferarten in die Hand drücke und sage: geh mal ne 1/2 Stunde in den Wald dort drüben, und guck, obs die Käfer dort gibt....

So würde ich den Rat geben: fang zu mikroskopieren an, hangel dich dabei durch die Mikrofibel und ein Einsteigerbuch (z.B. das große Kosmosbuch der Mikroskopie) und in ein paar Wochen wirst Du vielleicht die ersten ERFOLGREICHEN Abstriche von deinen Kois machen und untersuchen können. Bis dorthin hast Du dann auch verstanden, dass ein neues Objektiv deutlich besser geeignet sein kann und vor allem WARUM. Zusätzlich kannst Du dann auch beurteilen, welches neue Objektiv für dein aktuelles Mikroskop geeignet wäre.

Es tut mir leid, dass der Weg nicht einfacher und kürzer ist....

Martin

edit: Rechtschreibung
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: ruhop in Oktober 15, 2012, 11:07:36 VORMITTAG
Hallo, Siporax.

Wenn man neu in ein Forum kommt, um dort Hilfe zu erhalten, sollte man erst einmal einen ordentlichen Ton anschlagen ("Coolness" ist nicht überall beeindruckend) und die normalen Formen mitteleuropäischer Höflichkeit einhalten. Ich empfinde Ihren Ton und Ihren Auftritt in diesem Fall als zumindest unangemessen.

Nun aber zu Ihren Fragen. Sie haben beim Kauf Ihres Mikroskops (eBay, nehme ich an) mehrere Fehler gemacht.

1. Sie haben ein Gerät gekauft, von dessen Anwendung Sie nur eine rudimentäre Ahnung haben, ohne sich vorher fachlichen Rat einzuholen.
2. Sie haben von der Untersuchungstechnik für das von Ihnen angestrebte Gebiet wahrscheinlich keine Ahnung (Fachstudenten machen dafür intensive Praktika und Übungen).

Bevor Sie also an Ihrem Mikroskop etwas ändern oder dazu kaufen, sollten Sie sich zum Gebiet erst einmal "schlau" machen. Fachlich weiterführenden Rat können Sie dann hier im Forum einholen. Die Mitglieder sind alle sehr hilfsbereit. Aber der Ton macht die Musik.

1. Lesen Sie die Mikrofibel (können Sie im Forum herunterladen).
2. Besorgen Sie sich das schon genannte Kosmos-Buch zur Mikroskopie, damit Sie ein Gefühl für Untersuchungstechniken, inklusive der Vorbereitungen, bekommen.
3. Besorgen Sie sich ein gutes Lehrbuch zu den Fischkrankheiten (z. B. Reichenbach Klinke), mit dessen Hilfe Sie Fischparasiten bestimmen können.

Glauben Sie mir, der Weg zur "Fitness" in Ihrem angestrebten Bereich erfordert einiges an Arbeit und Übung. Das passende Mikroskop ist dabei nur eine Sache.

Viel Erfolg

Holger
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Henkel in Oktober 15, 2012, 11:33:06 VORMITTAG
Zitat von: ruhop in Oktober 15, 2012, 11:07:36 VORMITTAG
1. Lesen Sie die Mikrofibel (können Sie im Forum herunterladen).
Holger

Hallo Holger!
Es wäre mir angenehm zu erfahren, wo Sie einen Link "im Forum" zum Herunterladen der Mikrofibel entdeckt haben.
Danke im voraus.
Gruß KH
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 15, 2012, 12:24:55 NACHMITTAGS
Als erste abe ich mich vorher schlau gemacht bei andere Koifreunde welche vorausetzungen man braucht.

Gesagt wurde umbedingt ein Markenmikroskop auszusuchen mit Durchlicht z.B Zeiss;Eschenbach;Leitz.
Ein Kreuzisch mit YX Achse
Maximale vergößer bis 400 langt
Regelbares Licht
Und alle würden nur noch ein Binokular Version kaufen,nach Möglichkeit.Were einfach besser zu händeln.

Denke das alles habe ich berücksichtig bei meinem Kauf oder ?Mir ist schon klar das ich am Anfang nichts sehen werde auf dem Abstrich ,da mir die übung fehlt.
Lass mir aber über die Schulter sehen am Anfang um gewise Techniken zu lernen.

Möchte nur etwas über die Okulare und Objektiv erfahren welche ich verwenden kann,fals ich doch etwas veränder will .

Und im übrigen hat jeder mal angefagen und war Anfänger,soory wenn es in den Fragen halt die Unwissenheit mit durch kommt.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Detlef Kramer in Oktober 15, 2012, 13:14:28 NACHMITTAGS
Lieber Klaus Henkel,

ZitatEs wäre mir angenehm zu erfahren, wo Sie einen Link "im Forum" zum Herunterladen der Mikrofibel entdeckt haben.
Der Link ist in der Tat verschwunden. Ich werde Christian Linkenheld bitten, ihn wieder an hervorgehobener Stelle zu platzieren. Der Link wird unter Ihren/Deinen Freunden immer persönlich weiter gereicht.

Herzliche Grüße
Detlef
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Detlef Kramer in Oktober 15, 2012, 13:18:50 NACHMITTAGS
Hallo Safari,

ZitatAchte auf die Abgleichlänge, da gibt es 160 mm und 170 mm. Damit solltest Du gut klar kommen
Das ist nicht die Abgleichlänge, sondern die Tubuslänge. Die ist in dem Fall gar nicht so wichtig, die Abgleichlänge aber schon! Ich habe keine Ahnung, welche dieses Eschenbach hat, 37 oder 45. Das wäre aber wichtig, wenn sich "Siporax" ein Objektiv zukaufen wollte.

Gruß
Detlef
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Florian Stellmacher in Oktober 15, 2012, 13:23:26 NACHMITTAGS
Hallo siporax,

160 mm bzw. 170 mm sind die Tubuslänge. Ob Dein älteres Eschenbach eine TL von 160 oder von 170 mm hat, weiß ich nicht, ich tippe aber mal auf 160 mm. Die Abgleichlänge ist etwas völlig Anderes, diese dürfte bei Deinen Objektiven 37 mm betragen, somit würde ich Dir entweder ein 40er Eschenbach-Objektiv oder entsprechende 37 mm-Objektive z.B. von Euromex oder Will empfehlen. Soetwas gibt es immer mal für wenig Geld auf Ebay. Vorsicht: Alle diese Firmen haben auch 45 mm-Objektive im Angebot!
Leitz-Objektive sind für ein TL von 170 mm konstruiert, ältere Olympus-Objektive haben z.T. auch 37 mm Abgleich, auch da sollte man sich aber ein bisschen auskennen, um nicht versehentlich 45 mm zu ergattern.

Zunächst würde ich aber mal gucken, ob Du nicht mit dem 20er hinkommst. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass eine Anzeige im Mikromarkt schnell Erfolg zeigt.

Viele Grüße,
Florian

EDIT: Detlef war schneller!
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: liftboy in Oktober 15, 2012, 13:59:21 NACHMITTAGS
Hallo Siporax,

die Mikrofibel gibts hier:

http://www.klaus-henkel.de/mikrofibel.pdf

Gruß
Wolfgang
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: purkinje in Oktober 15, 2012, 14:12:56 NACHMITTAGS
Hallo siprax,

Für Dein Interessengebiet reicht meines Erachtens dein Mikroskop eher nur für den Einstieg- Vorausgesetzt die Optik ist klar und die Mechanik tut es noch halbwegs- Praktischer Tipp: die Abgleichlänge deiner Objektive kannst du abschätzen indem du die Länge deines 60 er Objektivs (ohne Einschraubgewinde!) mißt - sollte so aus der Ferne etwas weniger als 37 mm sein ( die Abgleichlänge ist nämlich die Objektivlänge + der freie Arbeitsabstand (Abstand zwischen Objektivlinse und scharf gestelltem Präparat))
Du hast ja ein Eschenbach ergattert mit Normgewinde (DIN RMS) für die Objektive - oft waren es bei diesem Hersteller kleinere Gewinde. Falls sich eines oder mehrere deiner Objektive als getrübt und nicht putzbar herausstellt, kann ich nur ältere Leitz Objektive (achromat.) empfehlen- die sind zwar für Tubuslänge 170mm gerechnet- funktioniert aber trotzdem gut und es gibt sie für 37 mm Abgleichlänge oft sehr erschwinglich (Achtung es gibt auch welche mit 45 mm Abgleichlänge von Leitz).
Einen schönen Klapplinsenkondensor (n.A 0,9) von Leitz hast du ja jetzt schon mal :D
Hier ist übrigens die Mikrofibel zu finden: http://www.klaus-henkel.de/mikrofibel.pdf.

Beste Grüße
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernhard Lebeda in Oktober 15, 2012, 14:21:49 NACHMITTAGS
Hallo siporax

ich schließe mich Florians Ausführungen an!!

Du solltest noch nach einem Objektiv 40x für 37mm/160mm Ausschau halten. Du kannst übrigens die Baulänge Deines 60er mal messen: wenn die deutlich über 4cm liegt, brauchst Du große Objektive. Da ich das kleine Eschenbach Kolleg auch mal hatte, bin ich ziemlich sicher, daß es die kürzeren waren. u.U. könnte ein Lomo Objektiv ins Auge gefasst werden.

Im übrigen lass Dir bitte Deinen Kauf nicht zu madig machen, das wird für Deine Zwecke schon passen. Der Binotubus scheint mir übrigens nachträglich adaptiert, so sahen die Eschenbach Tuben nicht aus! Das muss aber kein Nachteil sein, wenn Du ein sauberes Bild bekommst ist doch alles bene!

Hast Du denn schon mal durchgeschaut? Sind die Fokussiertriebe weichgängig und halten das Bild im Fokus ohne abzusacken?

Ansonsten mach Dich grob mit der Handhabung eines Mikroskopes vertraut.

http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/biologie/medik/mikro/bau.html

http://www.kgu.de/zmorph/histopatho/histo4/pub/einleitung/mikroskop.html

http://www.mallig.eduvinet.de/bio/5mikro/5zell12.htm

http://www.ggwsf.org/index.php?option=com_content&view=article&id=228:vorbereitung-und-handhabung-des-mikroskops&catid=117:biologie


usw. Google läßt Dich da nicht im Stich! ;)

An Literatur hätte ich für Dein Thema noch folgenden Tipp:

http://www.amazon.de/Mikroskopie-Fotografie-am-Aquarium-Handbuch/dp/3898600203


Na dann mal frisch ans Werk und viel Erfolg beim diagnostizieren!!

Viele Grüße

Bernhard
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 15, 2012, 19:09:55 NACHMITTAGS
Danke ertsmal zu den Antworten.
Sind echt Hilfreich.

Habe nochmal mit dem Vorbesitzer gesprochen.
Die Abgleichlänge hätte 33,5mm soweit er weis,ist aber sich nicht ganz sicher.
Weren Originale von Eschenbach.

Habe in einem Shop für das Eschenbach Mikroskop Objektive von der Firma Plan gesehen.
Kann dazu jemand was sagen?Taugen die was?

Das Mikroskop müsste auf dem SH Kolleg 3430 (SH 45) aufgebaut sein.
Er hat etliche Teile daran ausgewechselt und somit verbessert.

In 2 Tagen werde ich es endlich in den Händen halten können,sollange kann ich auch nichts nachmessen daran.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: beamish in Oktober 15, 2012, 21:05:46 NACHMITTAGS
Zitat von: siporax in Oktober 15, 2012, 19:09:55 NACHMITTAGS
Habe in einem Shop für das Eschenbach Mikroskop Objektive von der Firma Plan gesehen.

Mensch Siporax, lies erstmal was von den empfohlenen Dingen, bevor du sowas rausläßt... "Firma Plan". Plan ist eine mögliche Eigenschaft eines Objektivs und kein Herstellername! Es bedeutet, daß es eine möglichst verzerrungsfreie Abbildungsleistung hat.
Über Mikroskope und die Mikroskopie mußt du mindestens so viel lesen, wie zur theoretischen Prüfung zum Führerschein. Ich denke, eher mehr.

Grüße

Martin
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernhard Lebeda in Oktober 15, 2012, 21:15:12 NACHMITTAGS
Zitat von: siporax in Oktober 15, 2012, 19:09:55 NACHMITTAGS



Das Mikroskop müsste auf dem SH Kolleg 3430 (SH 45) aufgebaut sein.


So isses!!  Ich schlage an dieser Stelle vor, daß wir erstmal warten bis Du das Mikroskop hast. Dann beraten wir weiter, o.k.?

Dürfte man so indiskret sein zu fragen, wieviel Du berappt hast?

LG Bernhard

Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 15, 2012, 21:29:05 NACHMITTAGS
Okay wenn ich das Mikroskop habe reden wir weiter.
Scheint ja so nichts zu bringen.

Ich hoffe ich kann das so offen schreiben wenn nicht bitte Löschen.
Habe es hier gesehen sollten für mein Mikroskop passen.
http://www.lehrmittel-shop.de/monokulare-1_178_195_200/achromatisches_objektiv_40x_0_65_s-247549.html

Gegenfrage was were es den Wert so wie es ist ?
Dannach gebe ich es Peis ,versprochen.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: BergerN in Oktober 15, 2012, 22:24:07 NACHMITTAGS
Zitat von: siporax in Oktober 15, 2012, 21:29:05 NACHMITTAGS
Okay wenn ich das Mikroskop habe reden wir weiter.
So isses.
Ob das Objektiv ( http://www.lehrmittel-shop.de/monokulare-1_178_195_200/achromatisches_objektiv_40x_0_65_s-247549.html )
an dein Mikro paßt wird sich auch dann erst heraus stellen, weil das für unendlich Tuben gerechnet ist, Dein mikro, wenn ich Bernhard richtig versthe, aber 160 mm Tubuslänge hat.
Also , wenn das Mikro ankommt, bitte genau die Bezeichnungen auf den Objektiven hier posten, am besten mit Bild.
Dann kann Dir geholfen werden.
Ein altes Zeiss 40/0,65 160  bei 35mm Abgl-länge gibt es auch für 5€ bei ebay. Falls nicht schick ich's Dir.

Gruß,
Nick


Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 15, 2012, 22:39:41 NACHMITTAGS
Ja der Preis stimmt.

Habe ich zuviel bezahlt oder wars in Ordnung ,was mein ihr ?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 15, 2012, 22:49:52 NACHMITTAGS
Zitat von: siporax in Oktober 15, 2012, 22:39:41 NACHMITTAGS
Ja der Preis stimmt.

Habe ich zuviel bezahlt oder wars in Ordnung ,was mein ihr ?

Hallo,

der Preis ist schon o.k. - mach Dir mal keine Sorgen (vorausgesetzt, alles funktioniert so, wie vom Verkäufer beschrieben). Für das Geld wirst Du kaum etwas Besseres bekommen.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: beamish in Oktober 15, 2012, 23:01:32 NACHMITTAGS
Zitat von: BergerN in Oktober 15, 2012, 22:24:07 NACHMITTAGS
Ob das Objektiv ( http://www.lehrmittel-shop.de/monokulare-1_178_195_200/achromatisches_objektiv_40x_0_65_s-247549.html )
an dein Mikro paßt wird sich auch dann erst heraus stellen, weil das für unendlich Tuben gerechnet ist, Dein mikro, wenn ich Bernhard richtig versthe, aber 160 mm Tubuslänge hat.

Jetzt macht es dem Siporax mit Fehlinformationen nicht noch komplizierter... Das von ihm gezeigte Objektiv ist natürlich nicht für unendlich sondern für einen 160mm Tubus grechnet! Wie wahrscheinlich auch die anderen des von ihm ersteigerten Mikroskops. Wie Bernhard schon sagte, sollte er es erst mal in Händen halten und auf Basis des 60gers die Abgleichlänge eruieren (mit Baulänge ist übrigens das Maß von der Frontlinse bis zum Anschlag, d.h. ohne das Gewinde gemeint).
Die Mischung der Komponenten (Binotubus Lomo?/Kondensor Leitz und Objektive etc.) erscheint vielleicht erstmal ziemlich krude. Kann doch aber erstmal funktionieren. Auch wenn mir der Einkaufspreis ehrlich gesagt dafür zu hoch erscheint. Daß man für dieses Geld in der Bucht auch schon was anderes bekommt, weiß man allerdings auch erst entweder nach Investition von reichlich Lehrgeld oder der Geduld hier zuzuhören... ;-)

Grüße

Martin
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 15, 2012, 23:10:05 NACHMITTAGS
Hallo nochmal,

habe den Thread gerade erst gesehen und "überflogen", allerdings - ich gebe es zu - nicht komplett detailliert gelesen. Sicherlich ist an jedem Post hier in diesem Thread etwas Wahres dran, was ich auch unterschreiben würde. Allerdings ist dennoch der Duktus einiger Posts in diesem Thread genau der Grund, warum ich üblicherweise nicht in Fachforen nachfrage, wenn ich ein Problem mit einer neuen Technik habe.
Der Fragesteller möchte primär nicht "Hobbymikroskopiker" werden, sondern er verfolgt ein konkertes Ziel: Er möchte Fischkrankheiten erkennen und dazu das Mikroskop als reines Werkzeug verwenden. Dazu braucht er keinesfalls die Mikrofobel zu studieren und auch nicht das Kosmos-Buch der Mikroskopie. Kann man natürlich und dümmer wird man dadurch nicht, es ist aber definitiv nicht erforderlich!
Allerdings wurde hier doch mehrfach "tadelnd" eine unzureichende Beschäftigung mit der Materie kritisiert.
Glaubt mir, 90% aller Ärzte, MTAs etc., die tagtäglich mikroskopieren, wissen rein gar nichts von "unendlich", Tubus- und Abgleichlängen, ja, vermutlich wüsste der Großteil nicht einmal den Bino/Trinotubus oder den Kondensor korrekt zu benennen oder gar etwas über die Funktion des Letzteren. Ist das nun schlimm? Nein! Denn es ist nicht (unbedingt) erforderlich! Ob es wünschenswert ist, mag mal dahingestellt sein.

Ich finde es insofern schon kurios, Anfänger hier immer wieder stereotyp auf die Mikrofibel zu verweisen. Ein Werk, dessen Wert zweifelsohne sehr hoch ist und den ich auch keinesfalls in Frage stellen möchte. Aber jemand, der das Mikroskop nur sehr zweckgebunden einsetzen möchte, muß sich nicht über Hunderte von Seiten mit den Grundlagen der Mikroskoptechnik und ihrer Historie auseinandersetzen. Und wer nicht schon Interesse am Mikroskop an sich mitbringt, wird vom Umfang der Mikrofibel meines Erachtens (zumindest ganz am Anfang) eher abgeschreckt. Ich fahre auch ein Auto, ohne mich detailliert mit Einspritzdüsen und Lambdasonden auszkennen.

Viel wichtiger wäre es, dass sich jemand (aus dem Umfeld der Koifreunde?), der schon Erfahrung mit dem Mikroskop hat, mit dem Fragesteller zusammensetzt und ihm praktisch die wichtigsten Handgriffe zeigt. Das meine ich bezogen auf die Technik. (Über die Diagnosestellung möchte ich mich hier nicht auslassen, weil ich selbst nicht weiß, wie komplex die bei Fischparasitosen ist und wie leicht oder schwer zu erlernen ist).
Grau ist nämlich alle Theorie. Ich erinnere mich gerne an eine Dame, die hier vor ca. 3 - 4 Jahren extremst umfangreich zu einem Mikroskopkauf beraten wurde. Sie bekam letztlich von mir ein Standard 20. Ca. 1 Woche später rief ich sie einmal an, sie erzählte mir, was sie alles schon mikroskopiert und sogar fotografiert habe. Und dann kam die Frage, die mich "umhaute": "Sagen sie mal, da ist auf dem Tisch so ein komisches blankes Metallteil mit einer Feder daran, wozu ist das eigentlich gut?"

Also: Wir sollten (und das wurde und  wird auch sicher weiterhin versucht) dem Fragesteller konkret zu helfen. Tatsächlich sollte er das Mikroskop dazu erst einmal haben.

Und ich bin mir sicher, dass es - volle Funktionstüchjtigkeit vorausgesetzt - für den angestrebten Zweck ausreicht.

Hezrliche Grüße
Peter


Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 15, 2012, 23:14:26 NACHMITTAGS
Hallo Nick,

Zitatan dein Mikro paßt wird sich auch dann erst heraus stellen, weil das für unendlich Tuben gerechnet ist

In diesem Beitrag gibt es eine Verwirrung nach der anderen für mich.

Das Objektiv in dem Link ist doch kein unendlich-Objektiv?

Und hat das Mikroskop 136.- gekostet? Woher weiß man das?

Martin sagt was Kluges:
ZitatÜber Mikroskope und die Mikroskopie mußt du mindestens so viel lesen, wie zur theoretischen Prüfung zum Führerschein. Ich denke, eher mehr.

Und ich ergänze noch: auch ein wenig "Fahrpraxis" gehört dazu! ;)

Ansonsten wäre es dringend anzuraten mal die Ankunft des Mikroskops abzuwarten und nicht theoretische Ergänzungen zu diskutieren wo noch nicht mal klar ist, was alles dran ist und ob es denn alles funktioniert.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 15, 2012, 23:16:41 NACHMITTAGS
Lieber Klaus,

klickscht Du auf "136" in Safaris Post. Das ist nämlich ein Link!  ;)

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 15, 2012, 23:31:53 NACHMITTAGS
Lieber Peter,

du hast mir geholfen danke.

Jetzt suche ich noch die Firma Plan und mach mir dann einen, wenn ich sie gefunden habe! ;D
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 15, 2012, 23:41:49 NACHMITTAGS
Genau Wolfgang:

ZitatUnd so ist es auch mit Mikroskopen, wenn das Teil macht was es soll, ja warum soll ich mich da mit unwichtigen Details beschäftigen?

als ich zum ersten Mal eine S-Classe mit der neuen Tiptronik bekam habe ich bei der Wagenübergabe auch gesagt: "danke ich brauche keine langen Erklärungen!" Und hab dann fast den Motor ruiniert, weil ich im ersten Gang versucht habe über 80km/h zu kommen! 8)
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: BergerN in Oktober 16, 2012, 00:03:50 VORMITTAG
Zitat von: Klaus Herrmann in Oktober 15, 2012, 23:41:49 NACHMITTAGS
als ich zum ersten Mal eine S-Classe mit der neuen Tiptronik bekam habe ich bei der Wagenübergabe auch gesagt: "danke ich brauche keine langen Erklärungen!" Und hab dann fast den Motor ruiniert, weil ich im ersten Gang versucht habe über 80km/h zu kommen! 8)
Na das haben wir im Zivildienst auch mit einem Golf II schon geschafft (aber die Drehzahlsperre vorher deaktiviert...)
€all. Entschuldigt die Verwirrung wegen des Objektivs, ich bin nur der Bildüberschrift gefolgt, die da hieß "40x" .
Im übrigen habe auch ich zur Geduld und Eintreffen de Miksoskops geraten.
Danke für die schnelle Aufklärung.
Nick
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 16, 2012, 08:16:40 VORMITTAG
Lieber Martin,

ZitatDaß man für dieses Geld in der Bucht auch schon was anderes bekommt, weiß man allerdings auch erst entweder nach Investition von reichlich Lehrgeld oder der Geduld hier zuzuhören... ;-)

Hmmm - 136 EUR für ein (Bino-)Mikroskop
Da wird es aber auch schon in der "Bucht" ziemlich eng  :-\
Steindorff wäre denkbar, aber so richtig Spass macht deren Optik auch nicht. Das Lomo-Biolan bekommt man dafür, meist aber ohne elektrische Beleuchtung. Selten mal ein Mono-Junior von Zeiss, vielleicht auch mal ein Mono-HM-Lux von Leitz. Aber so wirklich prall siehts unter 150 EUR nicht aus....

Die wilde Optikmischung würde mich - wie Du aber auch schon anmerktest - zunächst nicht unbedingt stören. Wir reden hier ja von einer Preisklasse und einem Anwendungszweck, bei dem unzureichend korrigierte CVD sicher nicht "die" entscheidende Rolle spielt...

Zitathttp://als ich zum ersten Mal eine S-Classe mit der neuen Tiptronik bekam habe ich bei der Wagenübergabe auch gesagt: "danke ich brauche keine langen Erklärungen!" Und hab dann fast den Motor ruiniert, weil ich im ersten Gang versucht habe über 80km/h zu kommen!

@ Klaus: Lieber Klaus,

ich meinte ja auch nicht, dass man sich nicht vor der Benutzung über die "Bedienung" kundig machen sollte. Allerdings bedarf es dazu keines umfangreichen mikroskoptechnischen Werkes wie eben der Mikrofibel, sondern einer knappen, pragmatischen Anweisung zur Bedienung.
Und ich sage es mal so: Wenn der reine "Gebrauchsmikroskopiker", für den maximal mögliche Bildqualität und Auflösung nicht die entscheidende Rolle spielen, die Aperturblende letztlich für eine Art "Kontrastregler" hält - so what? De facto ist sie es ja im Alltag der mikroskopischen Niederungen auch...  ;)

Hezrliche Grüße
Peter

Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: beamish in Oktober 16, 2012, 09:17:11 VORMITTAG
Zitat von: Peter V. in Oktober 16, 2012, 08:16:40 VORMITTAG
Hmmm - 136 EUR für ein (Bino-)Mikroskop

Ja stimmt, an den Binotubus habe ich nicht gedacht...

Grüße

Martin
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 16, 2012, 12:01:15 NACHMITTAGS
Lieber Peter,

ZitatDe facto ist sie es ja im Alltag der mikroskopischen Niederungen auch...  Zwinkernd

claro... und der Köhler ist ein ausgestorbener Beruf - ich kof mir die Grillkohle im Subbermarkt! ;D

Noch kurz was Ernstes: Gerhard hat in Würzburg brillant referiert über die Grundeinstellungen an der Kamera um ein ordentliches Digitalfoto zu machen.

Ich muss bekennen bislang habe ich das Histogramm für Technikschnickschnack gehalten. Nach seinem Vortrag sehe ich das anders!

Natürlich um einen Koi von einem Regenwurm zu unterscheiden braucht man keine Finessen!  ;)
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernd Kaufmann in Oktober 17, 2012, 17:41:57 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,

im vorliegenden Fall sollte man nicht nur an das Wissen um die Mikroskopie denken, denn dabei wird schlimmstenfalls das Gerät beschädigt oder unbrauchbar gemacht. Bei Untersuchungen von Fischen hat man es aber mit Wirbeltieren zu tun, die im deutschen Tierschutzgesetz nicht ohne Grund berücksichtigt sind. Man sollte also als angehender "Fischdoktor" schon wissen, was man tut, bzw., wie man geeignete Präparate gewinnt, ohne den Patienten unnötig zu stressen und wie gegebenenfalls auf gefundene Parasiten zu reagieren ist, wenn man sie denn richtig erkennt. Ich hätte eine Buchempfehlung, die beide Gebiete (Mikroskopie und Fischkrankheiten) verständlich und auf dem aktuellen Stand behandelt: http://www.amazon.de/Krankheiten-Aquarienfische-Diagnose-Behandlung-Gartenteichfische/dp/3440102645/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1350488130&sr=1-1
Koi sind zwar eher keine Aquarienfische, aber ihre Kranheiten unterscheiden sich kaum von denen ihrer Leidensgenossen in Aquarien.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernhard Kaiser in Oktober 18, 2012, 05:47:33 VORMITTAG

Sehr gut Herr Kaufmann. Volle Zustimmung!

Bernhard Kaiser
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 18, 2012, 15:11:48 NACHMITTAGS
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/106172_12408161.jpg)
So hier mal meine Objektive
Von Links nach rechts
Eschenbach 4/0.15
Eschenbach 10/0.25
Germany Zeis 20:1 N.A.0,35
Eschenbach 40/0,65

Das Zeis Objektiv möchte ich ersetzen oder die 3 Eschenbach mal sehen.
Möchte auf jedenfall 4 gleiche Fabrikate im Gerät haben.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 18, 2012, 15:30:37 NACHMITTAGS
Hallo.

Zitathttp://Das Zeis Objektiv möchte ich ersetzen oder die 3 Eschenbach mal sehen.
Möchte auf jedenfall 4 gleiche Fabrikate im Gerät haben.

Warum? Hast Du sie denn schon ausprobiert? Findest Du bestimmte Objetkive schlecht? Oder kommt es Dir mehr auf die Ästhetik am Revovler an  ???  ???  ??? So Mr.Monk-mäßig?

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: BergerN in Oktober 18, 2012, 15:41:23 NACHMITTAGS
Das sieht doch richtig gut aus mit den Objektiven.
Wenn das 40er nicht in den Objektträger gerammt wird beim Wechsel ,ist alles bestens.
Tauschen würde ich nur, wenn ein Objektiv nicht das leistet, was Du brauchst. Und da kannst du beim 40er erst einmal lange üben, um die Leistung, die es tatsächlich bringt beurteilen zu können. (Wo war gleich noch der Monsti Faden wg unscharfer Objektive?)

LG,
Nick
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 18, 2012, 16:16:28 NACHMITTAGS
Das 20 muss man etwas mehr verstellt werden gegenüber den anderen.

Alle Objektive bringen ein scharfes Bild.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Jürg Braun in Oktober 18, 2012, 16:22:15 NACHMITTAGS
Guten Tag Siporax

Wenn Du das 20x etwas rausschraubst ist es dann mit den anderen scharf? Wenn ja, hilft Papier einlegen, wenn nein, lässt es sich leben damit, das kommt in den besten Familien vor.

Gruss

Jürg
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 18, 2012, 16:30:45 NACHMITTAGS
Zitat von: siporax in Oktober 18, 2012, 16:16:28 NACHMITTAGS
Das 20 muss man etwas mehr verstellt werden gegenüber den anderen.

Alle Objektive bringen ein scharfes Bild.


Hallo,

und warum dann austauschen? Hast Du zuviel Geld? Ist ja nicht so richtig sinnig, erst ein vergleichsweise einfaches Mikroskop für nur 136 EUR zu kaufen, um es dann direkt teurer "aufzurüsten"......  ???

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 18, 2012, 16:44:30 NACHMITTAGS
Klar gibt schlimmeres im Leben.
Wollte nur 4 Gleiche Objektive mehr nicht.
Weis jemand woher ich ein 20 Eschenbach finden kann?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: koestlfr in Oktober 18, 2012, 17:30:29 NACHMITTAGS
Hallo siporax!

Die 20 Objektive sind bei fast allen Fabrikaten eher selten!
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 18, 2012, 17:33:37 NACHMITTAGS
Warum ? Hat das einen besonderen Hintergrund?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Henkel in Oktober 18, 2012, 17:41:32 NACHMITTAGS
Zitat von: siporax in Oktober 18, 2012, 16:44:30 NACHMITTAGS
Klar gibt schlimmeres im Leben.
Wollte nur 4 Gleiche Objektive mehr nicht.
Weis jemand woher ich ein 20 Eschenbach finden kann?

Eventuell bei Ihrem Brillenoptiker umme Ecke. Die führen meist von Eschenbach Lupen, Feldstecher, Brillengläsaer und Mikroskope (ich habe aber beim Blick in ihr Lieferprogramm neulich kein Miksoskop entdeckt. Vielleicht haben sie den Geschäftszeig aufgegeben.)
Die frühere Marke lautete ENURO (= Eschenbach Nürnberg Optik)
Auf Fotobasaren und Flohmärkten findet man diese Sachen oft, manchmal ein voll bestücktes Mikro für 25 Euro.

Rufen Sie doch einfach bei Eschenbach in Nürnberg an!

Gruß
KH
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Jürgen Boschert in Oktober 18, 2012, 18:29:19 NACHMITTAGS
Hallo siporax,

ist das 20er, das Du da hast, wirklich ein Zeiss ? Irgendwie kenne ich kein Objektivdesign bei Zeiss in dieser Art.

Beste Grüße !

JB
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 18, 2012, 18:40:57 NACHMITTAGS
Steht mal Germany drauf
und ein Sympol Rechteck in der mitte ein Z
Habe mal ein Bild gemacht.leider etwas unscharf.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/106194_28913585.jpg)
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: RainerTeubner in Oktober 18, 2012, 19:16:16 NACHMITTAGS
Hallo,

die Firma Karl Zanger (http://www.zanger-mikro.de/start.htm) bietet eine große Auswahl von achromatischen Mikroskopobjektiven mit verschiedenen Vergrößerungen (1:1 bis 100:1), Abgleich- (37 mm und 45 mm) und Tubuslängen (160 mm und 170 mm) an. Phasenkontrastobjektive gibt es auch. Vielleicht fragst Du dort mal an.

Viele Grüße

Rainer
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: beamish in Oktober 18, 2012, 19:30:45 NACHMITTAGS
Hallo Rainer,

nach diesem Logo auf dem Objektiv hatt er ja schon eines von Zanger und nicht von Zeiss...

Grüße

Martin
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernhard Lebeda in Oktober 18, 2012, 21:28:37 NACHMITTAGS
Lieber siporax

ich bin wohl einer der wenigen hier im Forum, die jahrelang mit Eschenbach Mikroskopen gearbeitet haben. Ich hatte sowohl das große AX Kolleg wie auch das kleine SH 45 als Reisemikroskop. Beide Geräte aufzurüsten, Adaptionen zu improvisieren, Ersatzteile zu eruieren und so weiter war mein Lieblingshobby  ;D. Die alten Forumshasen hier werden sich erinnern  ;) :-[

Daher sage ich Dir zu Deiner Situation mal folgendes:

In Anbetracht der Tatsache, daß Du ohne jede Ahnung und Information dieses Gerät in offenbar passablen Zustand und mit kompletter optischen Ausrüstung zu einem vernünftigen Preis ergattern konntest, solltest Du allenthalben Deinen Schutzengel und Dein übergroßes Glück preisen und DICH DAMIT ZUFRIEDEN GEBEN!!!

Ich möchte das begründen:

zunächst stimmt es IMHO nicht, daß 20er Objektive schwierig zu bekommen seien! Entweder werden die Mikroskope mit entsprechendem Zubehör noch produziert bzw. sind lieferbar oder aber es gibt noch dank EBAY einen florierenden Gebrauchtmarkt.

BEIDES TRIFFT FÜR DEIN MODELL NICHT ZU!!

Die kleinen SH 45 Serie hatte 37er Objektive und Deine sind keine 45er Eschenbachs, die kenne ich sehr gut.

Du musst jetzt mal ganz stark sein: diese ganzen Mikroskope samt der Optik hatten nie was mit Made in Germany zu tun! Eschenbach hat in China angekauft und unter gewissen Qualitätsansprüchen in DE auf den Markt gebracht. Ich fand nie was wirklich entsetzliches daran auszusetzen, es waren durchaus brauchbare Sachen. Nun hat sich aber Eschenbach seit vielen Jahren schon aus dem Mikroskopbereich wieder zurückgezogen (bis vor einigen Jahren gab es allerdings noch das ganz kleine Kindermodell). Das Modell SH 45 hat sozusagen überlebt und wird heute von anderen Anbietern auf dem Markt gehalten. Einen hast Du ja schon gefunden:

http://www.lehrmittel-shop.de/monokulare-1_178_195_200/kurs_mikroskop_sh_kolleg_3430_sh_45-242530.html

ein weiterer wäre jener:

http://www.mikroskop-shop.de/html/sh-45.html


Die Krux ist nun die: aus irgendwelchen Gründen werden die neuen SH 45 immer mit 45er Optik angeboten, sodaß hier für Dich ein Nachkaufen wegfällt. Um ganz sicher zu gehen, könntest Du ja mal bei den Händlern anfragen und Dich nach der Abgleichlänge erkundigen. Bei Eschenbach anzurufen, kannst Du Dir sparen. Das "Vergnügen" hatte ich früher bei meinen Recherchen öfter, ich sag mal kein Kommentar (auweiaweia... ::) ::) ) Jedenfalls wußten die nicht mehr über Mikroskope als ich!

Ich fasse mal zusammen: Dein Neuerwerb macht in der optischen Ausstattung Sinn, der Preis stimmt!! Daran würde ich nix mehr ändern. ( Eine Chance bestünde höchstens darin, nach einem weiteren Eschi Ausschau zu halten, an dem das 20er dran ist und es dann ohne das Objektiv weiter  zu verscherbeln. Qualitativ dürfte das aber wenig bringen!!)  Worüber man nachdenken könnte, wäre die Beleuchtung auf LED umzustellen. Die eingebaute Lampe ist nämlich bei 400x schon ziemlich am Anschlag.

So nun mach Dich vertraut mit dem Umgang mit einem Mikroskop. Wenn ich auch schon einige Links genannt hatte, möchte ich doch auch noch mal eine Lanze für die Mikrofibel brechen! Natürlich ist die sehr ausführlich und kann den Anfänger leicht etwas überfordern. Aber wer sagt denn, das man alles lesen muss  ;) ( bitte um milde Strafe, lieber Herr Henkel  :-[) Aber der praktische Teil in dem es um Einstellen der Beleuchtung und allgemeinen Umgang mit dem Mikroskop geht, sind meiner Ansicht nach in ihrer Praxisnähe ungeschlagen in der Literatur!!!



So weit mein Senf zur Lage

Viele Mikrogrüße

Bernhard








Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 18, 2012, 21:49:46 NACHMITTAGS
Hallo,

mit vielen wahren Worten hat Bernhard, unser wahrer "Eschi"-Spezialist, noch einmal das erklärt, was ich mit zwei/drei Säzen ja auch schon ähnlich ausdrücken wollte: Sei froh, dass Du für recht wenig Geld ein offenbar komplettes und funktionierendes Mikroskop ergattern konntest. Es gibt auch keinen Grund, das Zanger-Objektiv (wenn es gut ist) gegen ein Original-Eschenbach auszutauschen! Keinesfalls mus das Eschenbach nämlich besser sein! Und Parfokalität (was bedeutet, dass man zwischen den einzelenn Objektiven nicht nennenswert nachfokussieren muss) ist auch oft bei Objektiven eines Herstellers nicht unbedingt gegeben (und stört ja auch im praktischen Leben nicht wirklich).
Wie Bernhard schon schrieb: Eschenbach ist auch kein "deutscher" Hersteller,, sondern hat ebenfalls zuletzt nur "Chinaware" unter seinem Namen vertrieben. Wenn es Dir nur darum geht, vier herstelleridentische Objektive am Mikroskop zu haben, hat das vielleicht ästhetische oder psychologische Gründe, aber mikroskoptechnisch ist das nicht erforderlich. (Ich hatte auch mal einen Studienkollegen, der die Bücher in seiner Bücherwand nach Umschlagfarben geordnet hat  ;))
Ich wäre also auch mit dem System so, wie es ist, zufrieden und würde es so lassen.

Herzliche Grüße
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Henkel in Oktober 18, 2012, 21:55:01 NACHMITTAGS
Zitat von: Bernhard Lebeda in Oktober 18, 2012, 21:28:37 NACHMITTAGS

So nun mach Dich vertraut mit dem Umgang mit einem Mikroskop. Wenn ich auch schon einige Links genannt hatte, möchte ich doch auch noch mal eine Lanze für die Mikrofibel brechen! Natürlich ist die sehr ausführlich und kann den Anfänger leicht etwas überfordern. Aber wer sagt denn, das man alles lesen muss  ;) ( bitte um milde Strafe, lieber Herr Henkel  :-[) Aber der praktische Teil in dem es um Einstellen der Beleuchtung und allgemeinen Umgang mit dem Mikroskop geht, sind meiner Ansicht nach in ihrer Praxisnähe ungeschlagen in der Literatur!!!


Lieber Herr Lebeda!
Wie könnte ich Ihnen angesichts des zweiten, hervorgehobenen Satzes wegen des ersten zürnen?!

Das war gewiß kein süßer Münchner Weißwurstsenf, den Sie da abgegeben haben, sondern eher ein Düsseldorfer Löwensenf extra scharf. Aber recht haben Sie, das sollte schon gesagt sein.

Grüße!
KH
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernhard Lebeda in Oktober 18, 2012, 22:12:36 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in Oktober 18, 2012, 21:49:46 NACHMITTAGS
. (Ich hatte auch mal einen Studienkollegen, der die Bücher in seiner Bücherwand nach Umschlagfarben geordnet hat  ;))



...ddder steht doch wohl nicht mittlerweile im angestrebten Beruf??? Ich geh sofort wieder joggen ;D ;D

LG Bernhard
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Peter V. in Oktober 18, 2012, 22:16:25 NACHMITTAGS
Zitat von: Bernhard Lebeda in Oktober 18, 2012, 22:12:36 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in Oktober 18, 2012, 21:49:46 NACHMITTAGS
. (Ich hatte auch mal einen Studienkollegen, der die Bücher in seiner Bücherwand nach Umschlagfarben geordnet hat  ;))



...ddder steht doch wohl nicht mittlerweile im angestrebten Beruf??? Ich geh sofort wieder joggen ;D ;D

LG Bernhard

doch, doch - er ist meines Wissens Psychiater. Aber keine Sorge - in Griechenland (ernsthaft).

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 19, 2012, 11:44:31 VORMITTAG
Danke für die Informationen hier.
Entäuscht bin ich nicht mal nebenbei,das Mikroskop macht seinen Dienst was auch zu erwarten war.

Möchte aber für die Zukunft dennoch wissen welche Objektive/Okulare ich brauche wenn ich mal was ändern will !

Wie sieht es mit den Okularen den aus,scheint mir fast einfacher was passendes zu finden.
Ich habe die 23,2mm Variante mit 10x.
Gibt es da was zu beachten für mein Eschenbach ?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 20, 2012, 15:25:02 NACHMITTAGS
Hat keiner was zu den Okularen zu sagen,kann mann alle nehmen die das einsteckmass von 23,2mm und damit bei mir passen würden?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 20, 2012, 15:44:24 NACHMITTAGS
Hallo,

ZitatIch habe die 23,2mm Variante mit 10x.

Was willst du mehr? Sind die nicht in Ordnung?

Ich schätze mal, dass 90% der Mikroskopiker - so wie ich auch seit 40 Jahren - mit 10ern absolut zufrieden sind!
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 20, 2012, 16:01:11 NACHMITTAGS
Ich zufrieden mit dem Mikroskop!
Mir gehte es mehr darum wenn ich mal doch was ändern möchte.
Mehr nicht.
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 20, 2012, 16:29:27 NACHMITTAGS
ZitatMir gehte es mehr darum wenn ich mal doch was ändern möchte.

dann kann ich nur empfehlen nach planapochromatischen Objektiven zu schauen, das wäre noch mal eine qualitative Steigerung!

Und nun wäre doch mal intensives Mikroskopieren angesagt? :D
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: hebi19 in Oktober 20, 2012, 17:11:48 NACHMITTAGS
Zitat von: Safari in Oktober 20, 2012, 16:50:40 NACHMITTAGS
... blau, oder gebacken.

"gebacken" ist die beste Färbung "im Bierteig". Aber Koi im Bierteig ist wohl eher ein Sakreleg - so wie Eschenbach-Objektive an einem Standard ???
(duck und weg)

@Siporax:  die Okulare zu wechseln ist eher nebensächlich. Bei ganz hochwertigen Objektiven gehören passende Okulare dazu, die gleichen dann noch die Restfehler des Objektivs aus - so hab ich das hier im Forum gelernt. Bei den Eschenbach-Objektiven dürfte das aber nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Mit den 10ern sieht man alle Dinge, welche die Objektive auflösen. Mit 15ern oder gar 20ern wirds zwar größer, man sieht aber definitiv NICHT MEHR !! - man sieht deutlich weniger, weil das Gesichtsfeld viel kleiner wird. Es macht sich halt im Prospekt und in der Internetanzeige gut und ist wohl verkaufsfördernd, wenn steht: "bis zu 2000-facher Vergrößerung". Dazu legen dann die Händler 2 billige 20er-Okulare mit bei. Also: bei Binokularmikroskopen (und auch bei Monokular-) bringen zusätzliche Okulare meist nicht viel.  Ganz anders ist das bei Stereomikroskopen. Habe aufgrund eines Tipps hier im Forum mein MSL 4330 mit neuen Leica-Okularen aufgerüstet und es ist wirklich so - "Du meinst Du hast den Kopf aus dem Fenster!"

Also - erst mal eifrig mikroskopieren und die Schwachstellen des Eschenbachs entdecken, dann dort investieren. Die Schwachstellen sind aber wohl eher bei den Objektiven und/oder der Mechanik.

Grüße auch aus Franken
Martin


edit: Schreibfehler
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Eckhard in Oktober 20, 2012, 17:50:12 NACHMITTAGS
Hallo Martin,

Bei Stereomikroskopen ist oft der Arbeitsabstand wichtig, um z.B. einen Einzeller aus einer Petrischale heraus zu pipettieren. Da höher auflösende und vergrössernde Objektive immer einen stark reduzierten Arbeitsabstand benötigen, hilft man sich gerne mit Okularen, die stärker vergrössern. Die geringere Auflösung und das Verlassen des Bereiches der förderlichen Vergrösserung wird dabei zugunsten der Manipulationsmöglichkeiten unter mikroskopischer Kontrolle in Kauf genommen.

Für die Anwendung, Koi Parasiten zu bestimmen, spielt das keine Rolle - man will ja den Karpfen nicht unter das Mikroskop legen.

Herzliche Grüsse
Eckhard
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: siporax in Oktober 20, 2012, 20:02:01 NACHMITTAGS
So habe mal weiter gebropt mit dem Mikroskop.

Ist es eigentlich normal das im Mikroskop die bewegungen falschherum zu sehen sind.
z.B. drehe den Tisch nach links im Mikroskop gehts aber nacht recht.

P.S Beim 20x Objektiv muss ich wesentlich weiter herangehen als wie bei den andern.
Gibts da ein Adapter das es Länger wird ?
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Gerd Schmahl in Oktober 20, 2012, 22:39:14 NACHMITTAGS
Hallo

ZitatIst es eigentlich normal das im Mikroskop die bewegungen falschherum zu sehen sind.
z.B. drehe den Tisch nach links im Mikroskop gehts aber nacht recht.

Ja, das ist so. Nur bei Präpariermikroskopen = Stereolupen ist es alles richtig herum. Die sind aber nach einem anderen optischen Prinzip gebaut.

Adapter, die die Abgleichlänge ausgleichen gibt es auch. Für deinen speziellen Fall weiß ich aber nicht, welche Du brauchst, da ich die Abgleichlängen nicht kenne. Du musst JETZT aber gut aufpassen, dass Du Dein 40er Objektiv nicht beschädigst. Immer erst ein Stück hochfahren und dann das 40er einschwenken! Ich könnte mir auch vorstellen, dass 20er einfach ab zu bauen, wenn Du diese Vergrößerung nicht oft brauchst, dann kannst Du besser wechseln, ohne großes Hoch- und Runterfahren, oder Du überspringst es. Aber je mehr Du mit Deinem Mikroskop arbeitest, um besser wirst Du zurecht kommen. Ist wie beim Autofahren: Wenn man die Macken von seinem Wagen kennt, kann man wunderbar damit fahren. Irgendwann denkt man nicht mehr darüber nach, wo welches Objektiv ist. Die Hände wissen es.

Viel Freude wünscht Dir
Gerd



Gerd
Titel: Re: Eschenbachmikroskop
Beitrag von: Bernhard Lebeda in Oktober 29, 2012, 16:39:21 NACHMITTAGS
Hallo siporax

Schau mal was ich in den Tiefen des Netzes für Dich gefischt habe:  ;)

http://www.brunelmicroscopes.co.uk/fish-parasites.html


Trainiert die englische Sprache gleich mit. :D

Viele Grüße

Bernhard