Hallo Forum,
welches wäre wohl die beste Anschlussmöglichkeit (Preis/Leistung) um eine Canon EOS 550D an einem Mikroskop-Tubus mit 23,2mm Durchmesser anzubringen?
Es handelt sich ja um eine Kamera mit Cropsize-CMOS-Chip. Der Chip hat also nicht die volle Kleinbild-Format-Größe (36mm) sondern nur 22mm.
Bei Ebay gibt es nun einige Adapter die entweder 1X oder 2X vergrößern. Was wäre bei einem Cropsize-Chip dann besser?
Hat jemand Erfahrungen mit besonders guten oder schlechten Adaptern gemacht?
Grüsse
Nochwas
Guten Abend Nochwas, ;D
Vielleicht hilft dir das etwas weiter, ist halt die HighEnd Lösung und teurer als dein Kamerabody, aber so hast du einen Anhaltspunkt. ;)
Adapterlösung für Canon EOS 550D (http://www.lmscope.com/produkt22/lmscope_out2.php?Marke=2&Kamera=901&Anschluss=2&Sprache=de&submit=Suche)
Es gibt auch preiswertere Lösungen.....
Beispiel1 (http://www.ebay.de/itm/Microscope-Camera-Adapter-for-Canon-Digital-DSLR-7D-60D-50D-Rebel-T3i-T2i-T2-/400612835252?pt=US_Lens_Adapters_Mounts_Tubes&hash=item5d4662bfb4)
Da würde mich mal umschauen......
Beispiel2 (http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_sacat=0&_nkw=Canon+dslr+adapter&LH_PrefLoc=2)
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
Hallo "Nochwas",
das erste was man wissen müsste: handelt es sich um ein Unendlich-Mikroskop mit auskorrigiertem Zwischenbild oder um ein klassisches Endlich-Mikroskop, das ein Okular zur Korrektur der Restfehler benötigt. In letzterem Fall geht es nämlich nicht ohne passendes Okular und Objektiv (Set-Zoom) an der Kamera. Das aber in jedem Fall sehr gut, wie es hier mehrfach demonstriert wurde.
D.K.
Hallo "Nochwas"
guck doch mal hier, wir haben in unseren Reihen einen begnadeten Adapterbauer:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=17580.0
Gruss
Heike
Guten Abend Heike,
Vielen Dank für den meiner Meinung nach sehr wertvollen Link. Da weiss ich ja schon wer ich demnächst wegen einer Adaption für C-Mount "belästigen" werde. Hoffentlich verschickt er auch in die Schweiz. ;D ;D
Ich brauche nämlich auch nächstens was, ich bin auch am suchen,,, nur dass ich dazu noch eine DSLR Kamera oder sonst was zum fotografieren brauche.
Ich habe aber immer noch absolut keine Ahnung für welches Modell ich mich entscheiden soll. Denn da gehen die Meinungen auseinander.
Ich träume von einer Liste in dem Forum, wo verschiedenste Kameras mit ihrer Adaption und deren Erfahrungen(Vorteile/Nachteile) vorgestellt werden. Damit man für sich entscheiden kann in welche Richtung man suchen soll(kein"Testbericht"). Ich denke für einen Laien wie mich würde das vieles erleichtern bei der Suche. So stellen sich einem Anfänger wie mir viele Fragen wie...... soll ich eine C-Mount Mikroskop Kamera kaufen, wenn ja soll es ein CMOS Chip, SCMOS Chip oder ein CCD Chip sein, Vollformat oder nicht. Soll es eine DSLR Kamera sein...CMOS, SCMOS, oder CCD, Vollformat oder nicht. Was für eine Auslösung, elektrischer Verschluss, oder nicht. Wieviele Pixel macht für was Sinn. Macht es Sinn jetzt schon eine Kamera ohne IR Filter zu kaufen und soll sie bis in den UV Bereich gehen, auch wenn es für meine Anwendungen zur Zeit noch nicht nötig ist. Also mir stellen sich da so viele Fragen, dass ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe. Deshalb träume ich von einer Liste wo für jeden Geschmack eine Kamera mit Adaption und deren Anwendungen mit Vor- und Nachteilen vorgestellt wird. :D So müsste man nicht Wochenlang im Forum und "www" Betreff Kamera und deren Adaption recherchieren. ;)
Vielleicht etwas in diese Richtung, aber es muss kein "Testbericht" in dem Sinne sein, sondern nur eine Hilfe.... "Digital-Kamera Mikroskop-Ranking" (http://www.lmscope.com/produkt22/Camera_Ranking_de.shtml)
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
Hallo,
allen, die bisher geantwortet haben, zunächst einmal ein Dankeschön!
Bei meinem Mikroskop handelt es sich um ein LOMO-Biolam mit APO-Objektiven.
Es hat eine 160mm Tubuslänge und 23,2mm Tubusdurchmesser. Es ist wohl ein "Endlich"-Mikroskop.
Die Abgleichlänge der Objektive beträgt 33mm.
Der weiter oben angesprochene Adapter von LM mit 795,- wäre mir am liebsten, ist aber wohl zu teuer...
Sind die billigeren Ebay-Varianten überhaupt brauchbar in meinem Fall?
Oder wieviel Abstriche bei der Qualität müsste man machen?
Vielleicht hat jemand einen Thread mit Beispielaufnahmen einiger Adapter...
Hallo "Nochwas"....ein Vorname oder so wäre echt angenehm.....
Ein Biolam, willkommen im Club, damit kann man noch ganz andere
Sachen anstellen ;D
Naja, wie dem auch sei...mein Rat wäre, für eine Adaption, frag einfach mal Joachim (-JS-)
Wenn sich einer auskennt, dann er.
Gruss
Heike
Guten Abend Nochwas, ;D
Zitat von: Nochwas, ;DSind die billigeren Ebay-Varianten überhaupt brauchbar in meinem Fall?
Also mir wurde schon davon abgeraten. Aber die gleichen "Experten" wiedersprechen sich in jedem Atemzug. Man kann ja scheinbar nicht einmal auf die Empfehlungen des Kamera oder Adaptions-Herstellers vertrauen. Den scheinbar gibt es Leute die das gemacht haben und auf die Nase gefallen sind. Ich müsste laut Adaptions-Hersteller und gewisser Kamera-Hersteller für eine Kamera für C-Mount Anschluss mit Vollformatchip ohne Reduktion arbeiten. Es gibt aber welche die dass gemacht haben und es war falsch ! Scheinbar bräuchte es eine 0,5x Reduktion. Oder das ewige Streitgespräch ob CCD oder CMOS etc. besser sei. Wie gesagt mir erzählt und ich lese seit ich mich für eine andere Kamera interessiere jeder was ganz anderes als der Vorgänger, echt zum verzweifeln. Ich habe das Glück und kenne Leute die bereit sind mir jeweils ihre Kamera zum testen auszuleihen und mir beim testen helfen werden. Darum werde ich zum testen mit günstigen Adaptionen zu den Kameras arbeiten, sonst gebe ich da alleine schon ein Vermögen aus. Wenn ich dann weiss was für eine Kamera ich will und welche Adaption es dazu braucht, ohne unter einer Vignettierung etc. zu leiden, dann kann ich mir immer noch was besseres kaufen. Aber Heikes Tipp würde ich auf alle Fälle mal nachgehen.
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
Hallo Heike,
Mein Vorname lautet: Dominik
Ich denke, dass eigentlich auch bloße Nicknames ihren Dienst ganz gut tun...
Den Nachnamen braucht man ja eh bloß zum Heiraten!
Hallo Reto,
für die ausführliche Antwort ein besonderes Dankeschön in die Schweiz!
P.S.: Mein schönster Jugendurlaub ging nach Maloja (Engadin).
Die Schweiz hat bei mir daher ein Stein im Brett (frühkindliche Prägung).
Also da hätt ich nochwas: unterschreib doch ganz schlicht und einfach mit deinem Vornamen Dominik, dann kann man dich freundlich und persönlich ansprechen. Das hat sich hier so eingebürgert und ist gar nicht mal so übel und weh tuts auch nicht. :D
Deinen Nachnamen haben wir alle schon aus deiner Emailadresse entnommen, den wollen wir gar nicht wissen! ;)
Freundschaftlich
Klaus
Jojo!
Zitat von: Nochwas in November 28, 2013, 15:55:04 NACHMITTAGS
Jojo!
Ich hoffe, mit Jojo meinst Du nicht "Ja ja"! Wofür das mittlerweile synonym ist, weißt Du vermutlich....
Mal so ein kleiner Tipp: Es mag für Dich ungewohnt sein, aber in diesem Forum pflegen wir eine gewissen Umgang miteinander, in dessen Rahmen auch gerne ein Vorname gesehen wird. Sind halt schon komische konservative Typen, diese Mikroskopiker ;)
Aber wenn man sich da ein wenig an etwas altertümlichen Regeln des Umgangs hält, bekommt man hier jede nur erdenkliche Hilfe. "Jojo" gehört eher nicht dazu.... :-\
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Dominik,
die canon 550 D hat einen Halbformatchip mit ca. 25 mm Bilddiagonale.
die Mikroskope haben je nach Ausführung einen Zwischenbildurchmesser von 20 bis 25 mm Durchmesser.
Wenn dieses Zwischenbild völlig auskorrigiert ist also keine Restfehler mehr enthält so kann man dort den Chip direkt hinbringen und braucht hierfür nur eine rein meachnische Adaption.
Dies ist die beste Adaptionsmethode (da möglichst wenig Linsen im Spiel sind) und der Halbformatchip der canon 550 D hat hierfür auch genau die richtige Bilddiagonale sodass man keine zusätzliche Vergrösserung und Verkleinerung mehr braucht.
Bei Kameras mit Vollformatchip braucht man noch eine Vergrösserungsoptik von ca. 1,6 fach um den grösseren Chip voll auszunutzen.
Leider geht dies nur bei Mikroskopen mit auf unendlich korrigierten Objektiven, wo die zugehörige Tubuslinse dieses Zwischenbild in korrigierter Form in diese Zwischenbildebene entwirft.
Bei den älteren Mikroskopen mit auf endliche Tubuslänge von meist 160 mm korrigierten Objektiven braucht man das zugehörige Okular das die Restfehler des Objektivs korrigiert und eine Transferoptik an der Kamera, die das Bild auf den Kamerachip in der richtigen Grösse entwirft. Bewährt haben sich hier die Kombinationen 10x Okular und 40mm Transferoptik oder 8x Okular und 50mm Transferoptik für den Halbformatchip der Canon 550 D.
@ Reto
von Empfehlungen von sogenannten Experten aus dem Bereich der Kamerahersteller oder Adapteranbieter aus dem Internetbereich halte ich nichts, weil sie meist keine Ahnung davon
haben wie ein Mikroskop funktioniert.
viele Grüsse
Wilfried
Guten Abend Dominik,
Gern geschehen, auch wenn ich nicht wirklich weiterhelfen konnte. Maloja (Engadin) ist eine schöne Gegend, aber der Dialekt ist eine Sache für sich, da habe auch ich als Schweizer in manchen Regionen meine Mühe. ;D
Guten Abend Wilfried,
Vielen Dank für deine Infos. Was das mit den "Experten" angeht, sehe ich mittlerweile auch so, obwohl es mich erstaunt. Denn dass kann man ja alles berrechnen da geht es nicht um subjektive Wahrnehmung, und trotzdem sind die Empfehlungen zum Teil so verschieden. Man sollte meinen dass ein Kamerahersteller oder der Zubehörhandel etwas mehr Ahnung von der Materie haben sollten.
Was mir bisher am meisten geholfen hat, ist von vielen unabhängigen Quellen das berühmte "zwischen den Zeilen lesen."
Und die Ratschläge die ich "hinter der Bühne" von Forums-Teilnehmer mit praktischer Erfahrung diesbezüglich erhalten habe. Bei der Gelegenheit.... Dankeschön, das ist flott von euch. :D
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
Zitat von: abbeköhl in November 28, 2013, 22:20:09 NACHMITTAGS
Man sollte meinen dass ein Kamerahersteller oder der Zubehörhandel etwas mehr Ahnung von der Materie haben sollten.
Guten Abend Reto B.!
Es gibt keinen "Zubehörhandel" für Optik-Produkte. Für Autozubehör - ja.
Wenn man
Fotozubehör sucht, geht man ins Fotofachgeschäft und fragt. Dann blättert der Verkäufer verzweifelt im Foto-Hauptkatalog, einem dicken Wälzer, nach dem Gewünschten - und findet das darin - vielleicht, vielleicht auch nicht.
Für die
Mikroskopie gibt es so etwas überhaupt nicht. Mikroskope sind komplizierte Instrumente für die Wissenschaft, die Materialkunde, Biologie, Mineralogie oder Metallurgie oder für Ausbildungszwecke in Hochschule und für die Medizin. Die werden von Unternehmen und Beschaffungsämtern nach Beratung durch das Fachpersonal eines Herstellers als Komplettgeräte gekauft. Wehe dem, der daran dann herumschraubt oder etwas "adaptiert".
Wenn tatsächlich jemand später etwas "adaptieren" will, ruft man im Verkauf beim
Hersteller an und läßt sich etwas technisch passendes heraussuchen und schicken.
"Anwender", die Teile unterschiedlicher Hersteller kombinieren wollen, müssen sich schon durch intensives Literaturstudium selbst schlau machen. Ein Hersteller kann keinerlei Personal vorhalten, das sich mit irgendwelchen obskuren Adaptionsteilen auskennt. "Auskennen" kostet Geld und verursacht Kosten.
Am besten macht man sich von dem Gedanken frei, solche Teile seien "Zubehör". Das sind sie nicht! Sie gehören nicht zu irgendwelchen Mikroskopmodellen. Wissen darüber kann nicht gebildet und vorgehalten werden. Das haben die Verkäufer nicht gelernt, sondern die haben
Verkaufen gelernt.
Nix für ungut!
Adaptergrüße von KH
Zitat von: Safari in November 28, 2013, 23:37:10 NACHMITTAGS
Zitat von: abbeköhl in November 28, 2013, 22:20:09 NACHMITTAGS
Man sollte meinen dass ein Kamerahersteller oder der Zubehörhandel etwas mehr Ahnung von der Materie haben sollten.
Was mich dabei besonders ärgert ist das Verhalten einer Firma wie Olympus, die sowohl Mikroskope, als auch Kameras herstellen. Vor nicht allzu langer Zeit gab es für die Mikroskope die Olympus E-330. Diese Kamera war wunderbar geeignet und es gab auch die passenden Teile für die Adaption. Jetzt werden nur noch sehr teurere Mikroskop Kameras angeboten. Dabei sollte es für die Firma Olympus ein leichtes sein die Mechanik und Optik für eine gute Kamera Adaption zu liefern.
Hallo Safari"
Selbstverständlich wäre das ein Leichtes. Aber es rentiert sich nicht und verursacht wegen der geringen Stückzahlen nur Kosten und Verluste. Im Fotogeschäft rechnen die großen Konzerne mit Stückzahlen in Millionenhöhe, da werden keine Kleinstserien für einzelne Stücke auf der Drehbank gebastelt für ein paar "Nachfrager" pro Erdteil. Da wird scharf kalkuliert. Viele deutsche Optikfirmen (nicht nur "manche") sind wegen solchen kommerziellen Unsinns bankrott gegangen und von der Landkarte verschwunden.
Weltfirmen der Großindustrie brauchen keine Ratschläge von Amateuren, die ein einziges "Zubehör"-Teil haben möchten, und das für "lau".
KH
Guten Abend Klaus,
Vielen Dank für die informative Antwort. Ich kann alles nachvollziehen bis auf eines. ;) Warum hat man bei der Firma Zeiss die Möglichkeit eine Adaption anhand seines Kameramodells(auch DSLR Kameras) auszusuchen. Die haben auf der Webseite eine wunderbare Suchmaschine mit Filtermöglichkeit, was ich bei Olympus sehr schätzen würde !
Aber wie mir scheint, will Olympus lieber den Kameraverkauf der eigenen Hausmarke fördern.
Das die Nachfrage das Angebot und somit auch den Preis steuert ist klar. Darum tut der Kauf einer C-Mount Mikroskopkamera auch so weh, weil man weiss, dass man die Kamera für einen Bruchteil des Preises produzieren könnte, wenn die Zielgruppe grösser währe. ;)
Nachtrag: Etwas dass für die Mikroskophersteller spricht, die einem die Möglichkeit einer Adaption für diverse Kameras versch. Hersteller auszusuchen nicht bieten, ist meiner Meinung nach folgende.
Wenn ich als Hersteller den besprochenen Service anbiete, besteht immer noch die Gefahr, dass von den Anwendern Fehler gemacht werden. Wie der Mensch so ist, wird zuerst über das Mikroskop geflucht. So läuft der Hersteller Gefahr einen Image-Schaden zu erleiden, obwohl er nichts dafür kann. Also sehe ich es auch als eine Art von Selbstschutz. Ausserdem muss er bei jeder Änderung der versch. Kamerahersteller die angebotenen Adaptionen auf dem neusten Stand halten, was Zeitaufwand und Kosten verursacht.
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
Zitat von: Klaus Henkel in November 29, 2013, 00:01:03 VORMITTAG
Weltfirmen der Großindustrie brauchen keine Ratschläge von Amateuren, die ein einziges "Zubehör"-Teil haben möchten, und das für "lau".
Lieber Herr Henkel,
Safari hat sich doch über Olympus hauptsächlich deshalb beklagt weil sie keine Mikroskopadapter für die Konsumerkameras aus dem eigenen Hause mehr liefern, obwohl sie das früher offensichtlich durchaus getan haben.
Die andere Weltfirma Zeiss liefert dagegen sogar Mikroskopadapter zu praktisch jeder Konsumerkamera, obwohl sie selbst schon längst keine Konsumerkameras mehr produzieren.
Ausserdem haben nicht nur Amateure wenig Geld sondern auch in der Industrie und an Instituten muss gespart werden und da zahlt man ungern den zehnfachen Preis für Mikroskopsystemkameras mit veralteten Chips.
Das Verhalten von Olympus hat bei uns im Institut z.B. dazu geführt, dass auf drei Olympus BX 50 Mikroskopen inzwischen der Kameraname Canon prangt.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried!
Das stimmt schon für die DSLRs, aber Oly hat mittlerweile eine ganze Reihe Mikroskopkamers, die sie gerne mit Adapter und SW verkaufen!
Liebe Grüße
Franz
Hallo,
ich mache es seit Langem mit einem "selbstgestrickten" Stativ (siehe Bilder). Es nimmt nicht viel Platz ein und man kann beliebige Kameras mit beliebigen passenden Objektiven freischwebend - also berührungslos - über dem Photo-Tubus anbringen. Zumindest für Endlichoptik gut brauchbar. Was man zusätzlich benötigt, ist nur ein Kamera-Adapter für astronomische Fernrohre; Letzterer durchaus erschwinglich.
Ist vielleicht nicht so "elegant", aber m. E. sehr flexibel.
P.S.: die schwarze "Tasse" unterm Kamera-Objektiv verhindert nur störenden Licht-Einfall.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/139587_13031222.jpg) (http://s641.photobucket.com/user/clapeyron/media/Stativ5-1.jpg.html) (https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/139587_12393189.jpg) (http://s641.photobucket.com/user/clapeyron/media/Stativ4-1.jpg.html)
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Zitat von: koestlfr in Dezember 05, 2013, 17:39:08 NACHMITTAGS
Hallo Wilfried!
Das stimmt schon für die DSLRs, aber Oly hat mittlerweile eine ganze Reihe Mikroskopkamers, die sie gerne mit Adapter und SW verkaufen!
Liebe Grüße
Franz
Hallo Franz,
aber für die Olympus Mikroskopkamera will ich nicht den zehnfachen Preis bei schlechterer Leistung gegenüber der DSLR zahlen sondern erwarte
dass Olympus auch einen Adapter für DSLRs anbietet so wie Zeiss.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried!
Ganz Recht, aber Oly sieht das so! Aber auch Zeiss verkauft dir lieber die Mikroskopkameras aus Ihrem Programm (und die kosten noch mehr..) und für die Unendlichreihe gibt´s von Fremdherstellern diverse Adapter!
Ich finde es auch nicht gut!
Liebe Grüße
Franz
PS: ich benütze noch immer die Nikon 1 als Mikkamera......
Guten Abend Dominik,
Wie ich sehe ist der Thread wieder aktuell. Dominik ich kann dir nur eins sagen, nütze den Tipp den Heike gegeben hat.
Es ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse der super auf einen eingehen kann und sich deinen Wünschen und Vorstellungen annimmt.
Dank Heikes Tipp habe ich bald einen "Universaladapter"(Olympus Ringschwalbe auf versch. Bajonett-Anschlüsse) ohne Zwischenoptik(1x) der sicher für die meisten DSLR-Kameras diverser Marken(mit APS-C Chip) für Bajonett-Anschlüsse mit verschiedenem Durchmesser passt.
Somit bin ich bald in der Lage ohne lästigen Adapterwechsel verschiedene DSLR Kameras von Kollegen zu testen, ohne jedesmal einen passenden Adapter zu kaufen. Dazu habe ich dank ihm wieder etwas gelehrnt. Somit ist für mich das Thema Adaption abgeschlossen. :D Sowas nenne ich genial. :D :D
Heike,,, ich möchte mich für deinen Tipp nochmals recht herzlich bedanken, super echt. ;)
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
-
Hallo Safari,
ZitatErstens will ich da nichts für lau haben und zweitens bin ich Kunde. Und was den Status Weltfirma angeht, so sind Firmen wie Olympus doch wohl eine Nummer kleiner. In der Automobilindustrie legen wir da etwas andere Maßstäbe an.
Na, dass Du ausgerechnet dieses Beispiel anführst.... :-\ ;)
Da ich meine Autos gebraucht kaufe und uns erst der Schrottplatz trennt, habe ich wenig Erfahrung mit Neukäufen. Allerdings erinnere ich mit noch gut daran, dass man zumindest bei VW (vermutlich bei allen Autoherstellern) kein Auto mit einer Verkabelung und einem Schacht für ein Autoradio kaufen konnte, ohne ein schon skurril überteuertes(!!) Einfachstradio (damals meist irgendwelche umgelabelten Blaupunktmodelle) zwangsläufig mit abnehmen zu müssen. Da wurde dann sofort gegen ein Sony oder ein sonstiges vernünftiges Modell ausgetauscht und das "Alpha", "Beta" (ode wie die Dinger hießen) vergammelte - ohne je einmal eingeschaltet worden zu sein - im Keller. Und auch heute wird beim Autoneukauf sicher nicht jeder Individualwunsch des Käufers erfüllt.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Safari in Dezember 05, 2013, 23:48:21 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
das Beispiel mit dem Autoradio ist sehr lustig, aber davon bin ich auch betroffen. Ich fahre einen neu gekauften Audi. Es gibt für das Auto kein vernünftiges Navi System. Das einzige was angeboten wird, kenne ich sehr gut weil ich an der Entwicklung beteiligt war. Das Ding ist Schrott. So, was habe ich gemacht, ich habe das Auto mit einem gutem Radio bestellt, weil ich die Lautsprecher und Antennen brauchte. Das Radio habe ich sofort gegen Chinesischen Radio Navigation System ausgetauscht. Das Teil sieht optisch gut aus, die Navi ist gut, CD ok, aber das Radio kommt mit dem Dual Antennen System nicht zurecht. Also, ein mieser Radioempfang. Ich hatte gedacht das ich bei Audi ein paar Spezialisten finde die sich damit auskennen, oder einen Prototyp von einem neuem System. Aber was ist passiert, ich habe nur noch Aufträge von Mercedes bekommen.
Zu welchem Forum gehört dieser Beitrag?
Zitat von: Nochwas in November 27, 2013, 20:06:23 NACHMITTAGS
Welches wäre wohl die beste Anschlussmöglichkeit (Preis/Leistung) um eine Canon EOS 550D an einem Mikroskop-Tubus mit 23,2mm Durchmesser anzubringen?
Hallo Dominik,
Welchen Trinotubus haben Sie an Ihrem Biolam? Bitte posten Sie ein Photo.
Die Adaptation von DSLRs an den Trinotubus HT-30 wird hier diskutiert:
http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=11387&view=next&sid=302cd5fc7fd8e27527f6583374a0d115
Demnach benoetigen Sie den Photoanschluss VA-F2 (moeglicherweise sitzt der auch schon an Ihrem Trino), der eine passende 2.4x Relaisoptik enthaelt. Als naechstes denen Adapterring T2 auf Canon EF (muss die richtige Hoehe haben; ich hatte schon billige Adapter die einige mm zu lang waren, genau so wie bei photomacrography.net beschrieben). Fertig.
Kosten waeren $20 plus Importsteuern fuer den VA-F2 ( http://www.amazon.com/Photo-Adapter-Lomographische-Trinocular-Microscope/dp/B005J6JAUG ) und 10 Euro fuer den Adapterring. Die Relaisoptik 2.4x nutzt zwar die Chip-Diagonale der EOS 550D nicht voll aus (muss sie auch nicht, denn Sie haben keine Planobjektive), aber die Adaptation ist preiswert und mechanisch stabil.
Ich habe das Biolam selbst nicht. Vielleicht koennen die Lomokenner noch etwas dazu sagen.
Beste Gruesse,
Jon
P.S. Ich ging davon aus, dass Sie einen Trinotubus haben. Eine DSLR an einem geneigten Bino- oder Monotubus waere wahrscheinlich zu schwer und unpraktisch.
Erst einmal herzlichen Dank an alle, die hier ausführlich oder auch nur kurz geantwortet haben!
Ich bin einem der ersteren Ratschläge gefolgt und habe mir nun probehalber den 2X-Adapter von AmScope bestellt.
Die Rezensionen gehen bei diesem Adapter, der inklusive Zoll und Porto für 99,- Euro zu haben war, enorm auseinander.
In einigen Reviews wird von gewaltigen Farbsäumen berichtet (chromatische Aberration). Dies ist wohl, wie weiter oben im Thread bereits erklärt wurde, dem Umstand geschuldet, dass der Adapter ohne eingelegtes Okular an den Tubus angesetzt wird.
Von anderen wurde der Adapter aber sehr gelobt. Wer hat nun recht?
Aufgrund meines geringen Budgets war ich bereit, Kompromisse zu machen und einen Test zu wagen.
Ich hoffe, dass durch die Verwendung meiner APOs die Farbsäume weniger stark in Erscheinung treten werden als bei normalen Achromaten.
Sobald ich Probefotos habe, werde ich sie hier mal posten...
Dominik (Nochwas)
Guten Tag Dominik,
Zitat von: DominikVon anderen wurde der Adapter aber sehr gelobt. Wer hat nun recht?
Tja, wenn man das immer wüsste, wär vieles einfacher im Leben. ;)
Zitat von: DominikSobald ich Probefotos habe, werde ich sie hier mal posten...
Ja. mach dass,,, ich bin gespannt.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz, Reto B.
Hallo,
Ich glaube die ganze Thematik Kameraadaption ist recht problematisch und komplex.
Welche Objektive werden verwendet,
welches Okular, Projektiv oder welcher Adapter.
Welche Chipgröße, ...
Der eine hat mit Setup xy super Ergebnisse. der andere mit sehr ähnlichem Setup ein schlechtes Ergebnis.
Glaube, der beste Weg ist das vorherige, provisorische Ausprobieren oder die Hilfe eines anderen Mikroskopikers in der Nähe,
der einem mit der Adaption hilft oder vieleicht zum Testen Adaptionskomponenten mitbringt.
Je nach Objektiv muß auskorrigiert werden. In wieweit das verwendete Okular, die Relais-Linse, ... das auch 100% tut?
Und das Sichtfeld an die Chipgröße anpaßt?
Leider gibt es von der Industrie (merkwürdigerweise) noch kein passenden, halbwegs günstigen, universellen Adapter.
Dabei dürfte das doch eigentlich kein Problem darstellen.
Liebe Grüße Jorrit.
Zitat von: the_playstation in Dezember 13, 2013, 12:39:40 NACHMITTAGS
universellen Adapter
;D
Wie soll denn das gehen? Ein universeller Adapter, der alle Objektiventwicklungen und Kompensationsokulare, von den 80ern (1880ern, bei Lomo) bis zu den Nikon CFN abdeckt??
Eine universelle Loesung gibt es ja: Okular des Herstellers+Kameraobjektiv. Warum man sich nur so gegen diese optisch fast ideale und auch noch kostenguenstige Loesung stemmt??
Jon
Zitat von: the_playstation in Dezember 13, 2013, 12:39:40 NACHMITTAGS(...)Leider gibt es von der Industrie (merkwürdigerweise) noch kein passenden, halbwegs günstigen, universellen Adapter.
Dabei dürfte das doch eigentlich kein Problem darstellen.(...)
Hallo Jorrit,
anders 'rum wird ein Schuh draus: leider überfallen uns Industrie und Handel gelegentlich mit vermeintlichen Universal-Adaptern, die zwar mechanisch einigermaßen universell sind, aber optisch nur zu ganz bestimmten Mikroskopen passen.
@ Dominik (Nochwas): Soweit ich weiß, verwendete LOMO (wie nahezu alle anderen Herrsteller dieser Zeit) kompensierende Optik. Bei diesem System der Fehlerkorrektur erfordert ein Objektiv zur Reduzierung seiner Restfehler ein darauf abgestimmtes, nämlich kompensierendes, Okular (oder Projektiv). Solange Du keine kompensierende Optik für Deine Adaption einsetzt, ist es egal, ob Du Achromaten oder Apochromaten einsetzt: ein erheblicher Teil der optischen Fehler (chromatische Vergrößerungsdifferenz, Bildfeldebnung) bleibt dann unkorrigiert. Das kann im Einzelfall gut ausgehen, besonders wenn man duch einen vergrößernden Adapter nur den fehlerärmeren Mittelteil zur Bildgebung nutzt. In der Regel sind Ergebnisse mit solchen Lösungen aber unbefriedigend.
Grüße, Thomas
Hallo zusammen,
ZitatEine universelle Loesung gibt es ja: Okular des Herstellers+Kameraobjektiv. Warum man sich nur so gegen diese optisch fast ideale und auch noch kostenguenstige Loesung stemmt??
Was Jon schreibt ist absolut richtig. Nur gibt es den wirklichen "Universaladapter" schon deshalb nicht, weil die mechanische Adaption fast immer individuelle Lösungen erfordert.
Bei weitgehend auskorrigierten Unendlichsystemen hat man es oft leichter: da braucht man keine Kompensationsoptik. Ich habe so am Axioplan eine Canon EOS 600 adaptiert und am Olympus BX 50 ebenfalls. Diese Adaption hatte ich auch schon vorgestellt. Das sind nur "Ofenrohre" im richtigen Abstand (Auflagemaße sind zu beachten)
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14927.0
Hallo,
gerade hatte ich Zeit, meinen neuen Amscope-Canon-Adapter zu testen.
Konfiguration: Lomo-Biolam-Mikroskop mit Kondensor 1,4 N.A., 70fach Wasserimmersions-APO-Objektiv (Lomo), Canon EOS 550D, LED-Beleuchtung, Amscope-Mikroskop-Adapter.
Alle Aufnahmen im RAW-Modus gemacht und in Lightroom entwickelt.
Mein erster Test ist hier eine Pleurosigma angulatum. Die Poren im Kalkskelett dieser Kieselalge sind etwa 0,6 Mikrometer im Durchmesser. Daher wird sie gerne als Test-Diatome verwendet, mit deren Hilfe man das Auflösungsvermögen eines Objektivs nachkontrollieren kann.
http://i1036.photobucket.com/albums/a444/Nochwas/PLeurosigmaangulatum-1_zpsa86df5a9.jpg
Und nun ein mit CombineZ gestacktes Bild der Kieselalge (aus 4 Aufnahmen):
http://i1036.photobucket.com/albums/a444/Nochwas/Pleuro_out_zps8e347422.jpg
Ich bin mit der Qualität des Adapters zufrieden. Für 100,- Euro kann man nicht meckern...
P.S.: bei Photobucket hochgeladene Bilder werden automatisch deutlich "eingedampft" - weswegen Ihr leider nicht die volle Originalauflösung der Bilder bekommt...
Hier mal eine Ausschnittsvergrösserung der Pleurosigma angulatum:
http://s1036.photobucket.com/user/Nochwas/media/PleurosigmaAusschnitt_zps47a9ee10.jpg.html
Zitat von: hinrich husemann in Dezember 05, 2013, 18:11:26 NACHMITTAGS
Hallo,
ich mache es seit Langem mit einem "selbstgestrickten" Stativ (siehe Bilder). Es nimmt nicht viel Platz ein und man kann beliebige Kameras mit beliebigen passenden Objektiven freischwebend - also berührungslos - über dem Photo-Tubus anbringen. Zumindest für Endlichoptik gut brauchbar. Was man zusätzlich benötigt, ist nur ein Kamera-Adapter für astronomische Fernrohre; Letzterer durchaus erschwinglich.
Ist vielleicht nicht so "elegant", aber m. E. sehr flexibel.
P.S.: die schwarze "Tasse" unterm Kamera-Objektiv verhindert nur störenden Licht-Einfall.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/170777_48690759.jpg) (http://s641.photobucket.com/user/clapeyron/media/Stativ5-1.jpg.html) (https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/170777_43600526.jpg) (http://s641.photobucket.com/user/clapeyron/media/Stativ4-1.jpg.html)
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Zitat von: Nochwas in Februar 26, 2014, 22:13:46 NACHMITTAGS
Mein erster Test ist hier eine Pleurosigma angulatum. Die Poren im Kalkskelett dieser Kieselalge sind etwa 0,6 Mikrometer im Durchmesser. Daher wird sie gerne als Test-Diatome verwendet, mit deren Hilfe man das Auflösungsvermögen eines Objektivs nachkontrollieren kann.
Ja, Nochwas. Da hätten Sie recht, wenn Sie das 1920 geschrieben hätten. Damals verwendete man noch oft Objektive unbekannter Herkunft, die von miserabler Qualität waren, ausgenommen solche von Carl Zeiss, Jena, oder Ernst Leitz, Wetzlar. Später nach 1945 war Pleurosigma angulatum eigentlich out. Da gab es keine Objektive mehr, die bei einer num. Apertur von 0,60 bis 0,65 die Areolen von Pl. ang. nicht aufgelöst hätten. Hinzu kommt, daß gerade diese Diatomee in ihrer Länge bei der vegetativen Vermehrung stetig abnimmt, bis ihre Nachkommen nur noch etwa 70% der Länge ihrer Urururgroßmutter haben. Die Areolen haben also keine konstante Größe.
Heute dient Pl. ang. oft als willkommenes Objekt, um die Eigenart, Justierung und Qualität des Beleuchtungsstrahlengangs im Mik zu prüfen.
Grüße!
KH
Das hat mich auch schon gewundert, dass mir vorher nie ein Hinweis auf die recht variable Größe der Individuen und Areolen von P. angulatum begegnet ist - zumindest nicht im Zusammenhang mit deren Eignung als Testobjekt.
Viele Grüße
Rolf