Hallo,
was Heiko so meisterlich kann - uns mit schönen Bildern an der Nase herum führen - will ich nun auch mal versuchen! :D
Ich bin ebenfalls in der Küche fündig geworden. Hat sicher jeder schon gesehen, wenn er sich nicht nur an den Tisch setzt und wartet bis Minna das Essen aufträgt.
Ich zeige erst mal drei Bilder. Immer die selbe Einstellung nur unterschiedlich kontrastiert.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182494_45523402.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0004_zpsvykknzuw.jpg.html)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182494_35287174.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0005_zpssva2n3hi.jpg.html)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182494_44419000.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0003_zpsgtzuhqio.jpg.html)
Lieber Klaus,
der erste Eindruck täuscht sprichwörtlich ja oft, weshalb mir ,,Schleifrillen in einem Metall" nicht recht geheuer sind ...
Viele Grüße,
Heiko
Lieber Heiko,
Zitat,,Schleifrillen in einem Metall" nicht recht geheuer sind ...
damit bist du aber schon mal auf der richtigen Fährte! ;)
Demnach, lieber Klaus; könnte ich ,,messerscharf" beobachtet haben?
Ich tippe auf die Klinge eines Kartoffelschälers (nicht rostfrei).
Grüße
Martin
Hallo Klaus.
Ich hätte natürlich auch auf eine Klinge mit suspekter Oberfläche und Politur getippt. So schlimm sehen meine aber nicht aus. ;) ;D
Liebe Grüße Jorrit.
Hallo Klaus,
ich meine, die Ringe zeigen eine leicht konzentrische Anordnung, daher tippe ich auf einen Edelstahl-Pfannen- oder Topfboden.
Viele Grüße Kay
Hallo Kay,
du bist am nächesten dran, aber doch nicht richtig. Schaut euch mal das Auflicht-Pol-Bild an - das sieht für mich überhaupt nicht metallisch aus!
Noch n Bild - diesmal wieder DIC. Alles natürlich Auflicht!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182569_47980820.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0006_zpss34r5fxj.jpg.html)
Lieber Klaus,
wer macht nun die verflixten Rätsel?
Also radiäre Schleifspuren in einem Nichtmetall? Aus der Küche? Der Druckstempel einer Zentrifuge? Den kriegt man aber nicht unter's Mikro.
Was hat es sonst noch für rotierende Küchengeräte? Ihr besitzt doch nicht etwa eine Brot-Schneidemaschine?
???
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Klaus.
Vieleicht eine alte Koch-/Herdplatte. Ich weis nicht, aus was für ein dunkelgrauen "Zeug" die sind. Oder ein Dichtungsring mit Riefen?
Liebe Grüße Jorrit.
Dann eben ganz exotisch: die Pfannenbeschichtung, die die Rillung ihrer Matrix abbildet?
Nabend zusammen....
Ganz klar, das sind eindeutig Züge und Felder, das ist ein Projektil...Klaus hat irgend etwas essbares (wegen KÜCHENrätsel) damit erschossen!
Woher ich das weiß? "Medical Detectivs"...(evtl. leicht überdosiert).....(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182577_35113868.jpg)
Gute Nacht
Heike ;)
Zitat von: Klaus Herrmann in November 22, 2015, 23:58:52 NACHMITTAGS
Hallo Kay,
du bist am nächesten dran, aber doch nicht richtig. Schaut euch mal das Auflicht-Pol-Bild an - das sieht für mich überhaupt nicht metallisch aus!
Noch n Bild - diesmal wieder DIC. Alles natürlich Auflicht!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182581_36620214.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0006_zpss34r5fxj.jpg.html)
Guten Morgen in die Rätselrunde...
@Klaus: Ist das im zitierten Beitrag gezeigte Foto ein Bruchstück des gesuchten Teils / Materials oder zeigt das Foto der Kante eine reale Kontur? Im ersten Beitrag mittleres Foto HF: Ist die Farbe realistisch?
Ich bin gespannt...viele Grüße Kay
Hallo zusammen,
also: das letzte Bild ist eines der vielen Bruchstücke die mir vorlagen, der gelbe Hintergrund ist der unscharf abgebildete OT, der hier durch DIC-Auflicht mit Lambda eben unscharf einheitlich gelb wird, bei anderer Einstellung wird er auch blau - also überhaupt nicht relevant. Größe der Bruchstücks ca 5 mm². Die natürliche Farbe lieber Kay ist am besten auf dem AL-Pol-Bild zu sehen. Deshalb wiederhole ich nochmal: der "metallische" Aspekt wird vorgetäuscht durch die Oberflächenreflexe, aber dadurch kommen eben die kreisförmigen Streifenmuster besonders prägnant raus.
Ich geb mal einen Tipp: Teetrinker sind auf jeden Fall im Vorteil, wenn sie ihren Tee noch richtig aufbrühen und nicht wie die Hightech-Kaffeetrinker in rechnergesteuerten Kapselmaschinen herstellen.
Das nächste Bild, das ich zeigen werde zeigt die Kehrseite des flachen Bruchstücks. Dann wird allen der Seifensieder aufgehen!
# Heiko:
Zitatwer macht nun die verflixten Rätsel?
Für dich sollte es eigentlich besonders einfach sein - wenn ichs genau sehe, hab ich das Rätsel fast nur für dich gemacht, damit du auch mal ein schnelles Erfolgserlebnis hast. :P Wart auf das nächste Bild!
Dann noch ein Tipp von mir...könnte es ein Stück Verkalkung vom Boden eines Wasserkochers sein, in dem sich die Riefen des Edelstahlbodens (konzentrische Ringe) abgezeichnet haben?
Viele Grüße Kay
Edit: Könnte natürlich auch Verkalkung von einem Topfboden sein...
Bingo lieber Kay,
die Kehrseite des "Kesselsteins" sieht natürlich riefenfrei aus und da können auch Calcitkristalle frei wachsen. Der Boden unseres Wasserkochers ist (hoffentlich) aus Edelstahl. Er ist gebürstet und hat deshalb diese feine Riefenstruktur.
Herzlichen Dank für Eure Teilnahme und die kreativen Ideen. Heiko ist ein guter Lehrer in Sachen Verschleierungstechnik. Wobei man doch sagen muss, dass jedes Bild seine Berechtigung hat!
Auflicht DF, das Detailbild mit dem 50er Objektiv, da wird es dann schon eng mit dem Arbeitsabstand und stacken wollte ich schon gar nicht mehr.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182613_37296927.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0001_zpszi1ubglr.jpg.html)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/182613_640117.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0002_zpsgrkku88u.jpg.html)
Hallo Klaus, vielen Dank für das Rätsel, welches mir nicht ganz fremd war, hab auch ich beruflich ab und an mit Kesselstein und nahezu immer mit gebürstetem Edelstahl zu tun.
Viele Grüße Kay
Halo Klaus.
Da hast Du uns aber ganz schön aufs Glatteis bzw auf den Glattkalk geführt. ) Aber da der Riefenabdruck paßt, bin ich beruhigt :)
Liebe Grüße Jorrit.
Lieber Klaus,
umwegig nur einmal, wie Du uns hier gefoppt hast: eine Struktur, die zwei Materialien verbindet – kompliziert durch verschiedene Abbildungsverfahren. Genial.
Ich sinne schon auf Rache. :D
Viele Grüße,
Heiko
ZitatIch sinne schon auf Rache. Lächelnd
Da habe ich keine Sorge lieber Heiko, dass dir was einfallen wird! :D
Hallo Klaus,
erstmal danke für die Bilder.
so wie ich deine Bilder verstehe ist das weiße der Kalk und das Grünbraune der Boden deines Wasserkochers.
Ich bin somit jetzt auf den stand, das Kalkristalle wie diese weißen Blumen aussehen. Da sie auf beiden Bildern zu erkennen sind.
Ich habe gesehen, dass Schnee viele unterschiedliche Kristalle hat.
Ich frage mich jetzt, wie ist es bei Kalk?
1. Ändert sich die Form, wenn der Boden anders ist?
2. Sind diese Kristalle reine Kalk Kristalle oder sind noch andere Spurenelement oder Mineralien dabei?
Liebe Grüße
Peter
Hallo Peter,
das hast du nicht ganz richig verstanden. Das ganze ist eine dünne Kalkplatte vom Boden meines Wasserkochers. Zuerst habe ich diese optisch verfremdetete Seite gezeigt, die praktisch einen exakten Abdruck der gebürsteten Metalloberfläche des Bodens ist. Auf der anderen Seite - die Seite, die zum Wasser hin schaut - ist natürlich Platz für freies Kristallwachstum. Da sind reine klare Calzitkristallbüschel gewachsen. Die Kalkplatte selbst besteht sicher zu einem großen Teil aus Calzit, aber da sind auch Beimengungen drin; ich vermute Eisencarbonat und das, was man im Trinkwasser sonst noch an Nebenbestandteilen findet. Siehe Analysenergebnisse der Wasserwerke. Durch diese Beimengungen wird das Ganze grau-braun-grün mit einem Stich ins Gelbe wie Loriot das so schön gesagt hat. Da gings allerdings um eine Anzugfarbe. :D
Wenn du einen Wasserkocher hast, dann hast du auch Kesselstein. Kann man übrigens sauber ablösen durch kochen einer 10%igen Zitronensäurelösung im Kocher. Lebensmitteltechnisch unbedenklich und billiger, als die handelsüblichen Entferner, die oft Amidosulfonsäure enthalten.
Der Einfluss der Umweltbedingungen auf die Kristallausbildung ist selten genau verstanden. Bekannt sind Temperatureinflüsse z. B. beim Quarz: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?lang=de&language=german&mineral=Hochquarz
Bei Schneekristallen ist es noch gar nicht verstanden. Angeblich gibt es keine Wiederholung, jeder ist ein Individuum. So mein Kenntnisstand.
Guten Tag, Klaus.
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Das mit den Schneeflocken war auch mein Kenntnisstand. In großen Höhen gilt das wohl nicht mehr: siehe auch http://www.abc.net.au/science/articles/2006/11/13/1784760.htm
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Mit schneefreien Grüßen
Volker
Zitat von: Klaus Herrmann in Dezember 19, 2015, 12:50:16 NACHMITTAGS
Bei Schneekristallen ist es noch gar nicht verstanden. Angeblich gibt es keine Wiederholung, jeder ist ein Individuum. So mein Kenntnisstand.
Hallo Klaus.
Aber auch nur, weil man noch nie alle 1000000000000 Schneeflocken pro Jahr analysiert hat. ;) ;) ;D
Liebe Grüße Jorrit.
Hallo Jorrit,
sorry, ich bescheinige Dir (nur ungern) eine Nullenschwäche. ;D
Gruß - EFH