Hallo Leute!
Ich hab mir für den Einstieg in die Welt des Mikrokosmos das Motic SMZ-171-TLED (gebraucht) gegönnt.
D. h. ganz zuvor hatte ich das Motic RED 30 S.
Ich war sofort sehr begeistert von der unendlichen Schönheit im Kleinen.
Und weil ich auch gern schöne Sachen fotografisch festhalte bin ich auf das SMZ-171 umgestiegen.
Ich stelle hier meinen absoluten ersten Versuch eines Fotos mit diesem tollen Stereomikroskop ein.
Ich habe meine Olympus OM-D E-M1 Mark III am Fototubus angeschlossen und mal probiert was da so rauskommt.
Beim gezeigten Foto handelt es sich um die Saubbeutel mit Pollen der Blüte des Braunen Storchschnabels.
Es besteht aus 20 Einzelbildern, die ich mit Zerene gestackt hab.
Die Schärfeebenen hab ich jeweils händisch am Mikroskop verändert.
Grundsätzlich geht das alles recht einfach, ich bin überrascht.
Allerdings bin ich mit dem Ergebnis - was die Schärfe betrifft überhaupt nicht zufrieden.
Da muss ich wohl noch Einiges probieren und verändern.
Alois
Hallo Alois,
Dein Foto scheint mir auch etwas unscharf zu sein. Das sollte mit Deiner guten Ausrüstung besser gehen.
Vielleicht schreibst Du noch einmal, wie die Kamera mit den Mik verbunden ist, mit einer Zwischenoptik?
Hast Du über PC scharf gestellt und die Kamera ausgelöst, wurde der elektronische Verschluss gewählt, manuelle Belichtung verwendet, oder Automatik, wie lange hat Du belichtet, etc.?
Von den Farben und der allgemeinen Belichtung finde ich das Bild gelungen!
LG Frank
Hallo Alois,
Ein Stereomikroskop mit einer DSLR oben drauf ist eine ziemlich kopflastige Konstruktion. Die Gefahr zu verwackeln ist sehr groß.
Ansätze Verwackeln zu vermeiden:
Stabiler Stand des Mikroskops!
Nach dem Fokussieren ausschwingen lassen, erst dann auslösen.
Fernauslöser benutzen.
Kurze Verschlusszeit benutzen.
Der elektronische Verschluss bringt leider meist weniger als gehofft wird. Das liegt an der recht langen Auslesezeit des Sensors der meisten Kameras. Die liegt typischerweise im Bereich von 1/30 Sekunde. Nur wenige, sehr teuere, Kameras haben deutlich kürzere Auslesezeiten. Bei einer 4/3 wie deiner Olympus hat der Verschluss ohnehin wenig Masse.
Viele Grüße
Alexander
Hallo Frank!
Danke für deine Antwort.
Muss noch dazusagen, dass die Schärfe des hier gezeigten Fotos zusätzlich gelitten hat durch die VErkleinerung des Fotos. Dazu hab ich nur ein ganz einfaches kostenloses Programm genommen.
Zur Adaptierung der Kamera hab ich die von Herrn Linkenheld vorgeschlagenen Adapter genommen, d.h. den für meine Sensorgröße passenden Adapter und den T2-Adapter passend zum Objektivbajonett meiner Olympus E1 (siehe Foto).
Dafür, dass das nur 2 Rohre ohne Linsen sind, waren sie teuer genug, aber das ist eine andere Geschichte...
Die Ursprungsfotos sind mit einer Zeit von 1/100 belichtet bei einer ISO von 2500.
Ausgelöst allerdings händisch an der Kamera.
Scharfstellung ist sowieso nur direkt am Mik möglich, da ja das Kamerobjektiv nicht vorhanden ist.
Als zusätzliche Fokussierhilfe hab die Lupenfunktion der Kamera benutzt.
Mein nächster Versuch wird sein, dass ich erstens nur den elektronischen Verschluss nehmen werde und zweitens per Fern-Auslösung über den PC. Das muss ich mir aber alles erst einrichten.
Ich wollte zuerst mal schauen, was ohne großen Aufwand möglich ist.
Aber das Ergebnis ist - wie man sieht - ja eher bescheiden.
Der der Internetseite LMScope hab ich gelesen, dass man grundsätzlich von Fotos, die am Trinokular-Tubus vom Mikroskop gemacht werden nicht viel erwarten kann und dass man da immer enttäuscht werden wird.
Stattdessen werden dort Makroskope empfohlen.
Aber ehrlich gesagt, möchte ich dafür nicht 2000 Euro und mehr ausgeben.
Da müsste doch mit dem Stereomikroskop auch viel mehr möglich sein.
Vor allem weil ich ja durch die Okulare schauend eine exzellente Schärfe habe.
Alois
Hallo,
Zitat
Der der Internetseite LMScope hab ich gelesen, dass man grundsätzlich von Fotos, die am Trinokular-Tubus vom Mikroskop gemacht werden nicht viel erwarten kann und dass man da immer enttäuscht werden wird.
Das ist eine absolut korrekte Aussage. Man braucht nicht unbedingt ein Makroskop für 2000 EUR; die Hobbyisten, die in diesem Maßbstab arbeiten, verwenden in der Regel eigene Konstruktionen mit niedrig vergrößeenden normalen Mikroskopobjektiven, die mit Zwischenringen oder Balgen an die Kamera adaptiert sind. Da ist dem Einfallsreichtum keine Grenze gesetzt. Das Stereomikroskop ist - das muss man so hinnehmen - definitiv nicht das geeignete Instrument für hochwertige Aufnahmen in diesem Maßstab.
Dass bei einer DSLR, normalem Auslösmodus und das noch per Hand und anschließendem Stacking übrhaupt solche Bilder wie von Dir gezeigt herauskommen, ist schon fast ein unerwartbar gutes Ergebnis! ;)
Arbeitet Deine Kamera im LiveView-Modus - den Du unbedingt verwenden solltest - sicher verschlußschlagfrei wie die häufig verwendeten Canons?
Also, versuch es in der Tat zunächst einmal mit dem elektronischen Auslöser per PC (also ohne Spiegel- und hoffentlich Verschlußschlag) oder Kabelfernsteuerung.
Beim Stakcing kommt am Stemi zudem noch das prinzipielle Problem hinzu, dass sich das Bild in den verschiedenen Fokusebenen minimal lateral verchiebt.
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Alois,
Deine Adaption der Kamera sollte nicht wackelig sein, ich denke da bist Du richtig beraten worden und gut aufgestellt.
Ich vermute den "Fehler" bei der händischen Auslösung, sowie der Nichtktivierung des elektronischen Schutters, oder zu kurze Wartezeit zwischen den Fotos.
Idealerweise im M-Modus fotografieren, dabei vorher die dunkelste Stelle anwählen, damit nicht später etwas unterbelichtet ist. Wenn Du auch mit RAW arbeitest, dann kann man natürlich immer noch etwas herausholen. Den Weissabgleich auch manuell durchführen und so für den gesamten Stack belassen, so kann dann eigentlich auch keine Meckerei von Zerene kommen.
Scharfstellen am PC (also den Fokus natürlich mit Mik nachstellen, aber Kontrolle über die Kamera, nicht die Okulare).
Auslösen immer per Software am PC, wenn das nicht möglich ist, dann mind. Selbstauslöser auf 10s. wählen.
Etwas Zeit zum Ausschwingen der ganzen Mimik lassen, nachdem Du nachfokussiert hast (solltest Du aber am PC-Monitor gut erkennen können).
Vielleicht fängst Du einmal mit etwas flachem an, ohne Stacken (Objektmikrometer vorhanden? oder altes Diapositiv (Durchlicht?), oder Zeitschriftblatt.) Da sollte sich softort zeigen, dass es funktioniert (oder auch nicht).
Banale Frage: ist das Trino sauber, oder hat es ggf. Schmutzreste (Vorbesitzer Raucher)?
Ich vermute Du hast die normale 1x Optik am Mik. Dann löst diese lt. Motic mit max. 220 Linienpaaren/mm (NA0,08) auf. Diese Werte sind schon recht gut, beim Zeiss Stemi auch nicht viel besser. Und ein gutes Stemi wirst Du vermutlich sowiso brauchen (Probenvorbereitung, Beobachtung von Tümpelproben, etc.) , also wohl m.M.n. alles bis hierhin richtig gemacht.
Bei den Makroskopen, wo Mikroskopobjektive adaptiert wurden, ist bei gleicher Vergrößerung deutlich mehr drin. Z.B. mit dem Mitutoyo 10x/0,28 (NA0,28) sind es dann ca. 900 LP/MM. Aber erstens sind die neu teuer, zweitens braucht man dann schon eine sehr gute Stackvorrichtung und entsprechend der geringen Schärfentiefe auch viele Bilder/Stack. Und die Belichtung wird immer schwieriger, je größer die Vergrößerung, da der Arbeitsabstand sich stark verringert.
LG Frank
Hallo Frank,
Du hast mit (fast ;)) allem Recht, aaaaber: Es müsen nicht immer die Highend-Objektive von Mitutoyo sein, die natürlich die Goldklasse darstellen.
Heike, die heute das Focusstackingsforum betreibt, hat hier vor Jahren gezeigt, dass man mit einem UHU-Setup (unter 100 EUR ;)) hevorragende Ergenisse erzielen kann. Sie hatte damals ein Lomo-Biolam-Stativ, zudem ein einfaches altes niedrig vergrößerndes Zeiss Jena-Objektiv, eine optiklos adaptierte Kamera, 2 Jansjös und ein paar Joghurtbecher oder Tischennisbälle als Diffusor. Und hat damit beeindruckende Makrofotos angefertigt, die man mit einem gebrauchten Makroskop für 2000 EUR keinesfalls hätte besser machen können.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Alois,
nur als kleiner "Mutmacher". Ich habe hier das SMZ-168, praktisch der Vorgänger des SMZ-171. Fotos mach ich damit nur sehr selten, aber hier ist ein Beispiel, woran du sehen kannst, dass man damit schon recht scharfe Bilder machen kann: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=37372.msg274866#msg274866 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=37372.msg274866#msg274866)
Ich denke, es ist in den anderen Beiträgen schon alles gesagt worden, worauf du achten solltest. Ich denke aber, die Handauslösung ist das Hauptproblem.
Beste Grüße
Michael
Hallo Peter,
natürlich hast Du recht, Heike kannˋs. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, außer Dachdecker-Meister.
Hallo Michael,
Deine "Mutmacher" sind klasse, auch Du kannst es und zeigst es hier!!!
Gewittrige Grüße aus Minden,
Frank
Ich möchte mich einfach mal global bedanken für eure Antworten zu meinem Beitrag.
Ich werde auf jeden Fall versuchen, das Optimum aus meinem derzeitigen System herauszuholen.
Der wichtigste Punkt wird - wie vermutet - die Verwacklungsfreiheit sein.
An den Einstellungsmöglichkeiten an meiner Kamera wird es nicht scheitern, ist ja eine Top-Kamera.
Der Flaschenhals von der Optik her wird aber wohl das Objektiv des Stemi´s sein.
Wenn ich hier lese, dass dieses nur mit etwa 220 lp/mm auflöst, wird mir klar, dass da nicht sonderlich viel Schärfe möglich ist. Im Vergleich dazu löst mein 60mm Makro.Objektiv mit bis zu knapp 2500 lp/mm auf.
Alois
Hallo Alois -
ääähhh - 2500 lp/mm - so ein Objektiv hätte ich auch gerne ;D !
Viel Erfolg beim Schärfen!
Rolf
Zitat von: reblaus in Mai 19, 2022, 23:22:41 NACHMITTAGS
ääähhh - 2500 lp/mm - so ein Objektiv hätte ich auch gerne ;D !
Rolf
Ja, da bin ich wohl einem Irrtum unterlegen. Ich hab die Zahlen von einem Test auf traumflieger.de und ich denke die 2500 lp beziehen sich auf die gesamte Sensorgröße und nicht auf einen Millimeter.
Aber vielleicht kann da jemand Genaueres dazu sagen.....
Alois
Hallo Alois,
Der Traumflieger gibt die Auflösung in LP auf die Bildhöhe, also die kurze Seite des Sensors an. Du must die 2500 LP von Traumflieger also durch 12,98 teilen um LP/mm zu erhalten. Plötzlich ist die Auflösung des Mikroskops gar nicht mehr so übel. ;)
Viele Grüße
Alexander
Hallo zusammen,
mal eine ganz banale Frage, ist die Kamera parfokal?
lg
anne
Stimmt, Alexander.
Aber wenn nun das Auflösungsvermögen des Mikroskop-Objektivs größer ist als das vom Kamera-Objektiv, müsste doch Grundsätzlich eine bessere Schärfe damit erreichbar sein - oder? Vorausgesetzt natürlich dass ordentlich fokussiert wird und eine Verwacklung ausgeschlossen ist.
Alois
Zitat von: anne in Mai 20, 2022, 07:43:02 VORMITTAG
Hallo zusammen,
mal eine ganz banale Frage, ist die Kamera parfokal?
lg
anne
Wie meinst du deine Frage Anne?
Eine Kamera kann nicht parfokal sein, ein Zoom-Objektiv schon.
Parfokalität bedeutet doch, dass ein auf einen Punkt fokussiertes Objektiv den Fokus auch bei Veränderung der Brennweite konstant beibehält.
Alois
Hallo,
Parfokal am Mikroskop bedeutet, dass das Bild im Okular und auf dem Kamerachip exakt die gleiche Schärfeebene haben. Spirch, wenn es im Okular schafrf ist, ist es auch auf dem Kamerachip scharf.
Herzliche Grüße
Peter
Die Parfokalität zwischen den Okularen am Mikroskop und dem Kamerachip hab ich bei meiner Konstellation noch nicht überprüft.
Auf jeden Fall hab ich für die Aufnahmen über LiveView an der Kamera (sogar mit Lupenfunktion) fokussiert.
Selbst wenn ich keine Parfokalität hätte, würde das also auf die Bildschärfe keinen Einfluss haben.
Alois
Hallo,
der Adapter besteht ja aus 2 Teilen. Eimal der T2-Adapter an der Kamera und dann noch ein Adapter am Mikroskop, der wohl ein T2-Gewinde hat. Woher stammt der untere Adapter?
Von der Länge her könnte der untere Adapter durchaus passen. Man muss allerdings wissen, dass beim Stereomikroskop die Parfokalität zwischen Okularen und Kamerabild noch kritischer ist, als am Mikroskop. Eine geringe Abweichtung erzeugt hier sofort eine deutliche Unschärfe. Die bildseitige Schärfentiefe ist hier einfach geringer, als bei den stärkeren Vergrößerungen eines "richtigen" Mikroskops.
viele Grüße
Christian
Zitat von: Christian Linkenheld in Mai 20, 2022, 10:01:34 VORMITTAG
Hallo,
der Adapter besteht ja aus 2 Teilen. Eimal der T2-Adapter an der Kamera und dann noch ein Adapter am Mikroskop, der wohl ein T2-Gewinde hat. Woher stammt der untere Adapter?
Von der Länge her könnte der untere Adapter durchaus passen. ...
viele Grüße
Christian
Hallo Christian!
Ich habe beide Adapter bei dir gekauft, auf deinen Rat hin.
Alois
Zitat von: Alois1965 in Mai 19, 2022, 23:56:31 NACHMITTAGS
Zitat von: reblaus in Mai 19, 2022, 23:22:41 NACHMITTAGS
ääähhh - 2500 lp/mm - so ein Objektiv hätte ich auch gerne ;D !
Rolf
Aber vielleicht kann da jemand Genaueres dazu sagen.....
Alois
Hallo Alois,
ich benutze das Olympus 60 mm Makro-Objektiv an meiner Panasonic G9, das ist schon sauscharf. ;D
Die max. Auflösung die ich eben erreicht habe war per Pixelshift 200 LP/mm.
Wie schon in anderen Beiträgen hier im Forum beschrieben, sollte man beim Greenough-Stereomikroskop die Schräge des Strahlenganges für optimale Fotoergebnisse ausgleichen. (Primitiv-Version in Anlage)
Die dann beim Stacken leicht versetzten Bilder gleicht i.d.R. die Stacksoftware gut aus, das brauchbare Endergebnis wird dann etwas kleiner.
Wie bei der Makroskopie sollten
mehrere Bilder innerhalb der Schärfentiefe angefertigt werden.
LG Frank
Zitat von: Alois1965 in Mai 20, 2022, 11:44:10 VORMITTAG
Hallo Christian!
Ich habe beide Adapter bei dir gekauft, auf deinen Rat hin.
Alois
Deshalb kommt mir das so bekannt vor...
Am besten einmal ein flaches Objekt (z.B. eine Buchseite) nehmen. Dann einen eher schwachen Zoomfaktor einstellen (z.B. 10X) und für die Kamera in der Bildmitte - das ist wichtig - möglichst scharf einstellen. Dann mit dem Dioptrienausgleich für die Okulare scharf einstellen. Dann müsste der Abgleich passen. Vielleicht dann einfach einmal so ein paar Buchstaben fotografieren und das Bild hier posten.
viele Grüße
Christian
Zitat von: Nochnmikroskop in Mai 20, 2022, 11:44:30 VORMITTAG
...
ich benutze das Olympus 60 mm Makro-Objektiv an meiner Panasonic G9, das ist schon sauscharf. ;D
Die max. Auflösung die ich eben erreicht habe war per Pixelshift 200 LP/mm.
...
Hallo Frank,
mit welcher Blende und bei welchem Abbildungsmaßstab hast Du dieses Ergebnis erreicht?
Viele Grüße,
Rolf
Hallo Rolf,
Blende war 3,2 und bei 1:1, also der kürzesten Entfernung. Die Beleuchtung war eine Jansjö auf ein Blatt Papier als Diffusor.
Das Bild stammt aus JPG.
Unter opimalen Bedingungen geht ggf. noch etwas mehr.
LG Frank
Hallo,
hier ein paar Buchstaben von einem DHL-Ausdruck, damit einmal ein Eindruck entsteht, was man von einem Bild mit dem Stereomikroskop erwarten kann.
1. Bild: Handyfoto (ich habe erst später bemerkt, dass das noch einige Flusen auf dem Papier waren, die ich dann weggeblasen habe.
2. Bild: Olympus SZX-12 45x-Vergrößerung, Canon EOS 650D 1/400 s Beleuchtung mit Ringlicht, Folussierung via Kameramonitor und "Lupe". Bild völlig unbearbeitet, nur für das Forum komprimiert.
Das SZX12 spielt in der "Bundesliga" der Stemis! ;)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures012/325506_36849274.jpg) (https://ibb.co/DbQSjLL)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures012/325506_63208015.jpg) (https://ibb.co/Y49Vmsg)
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo zusammen,
ich habe gerade nochmal die Auflösungstests mit einem stabilen Stackschlitten wiederholt.
Panasonic Lumix G9 Standardauflösung (20 Megapixel), Olympus Makro 60 mm bei 2,8 und 1:1 --> 100 bis 110 Linienpaare/mm
Panasonic Lumix G9 Pixelshift (80 Megapixel), Olympus Makro 60 mm bei 2,8 und 1:1 --> 200 Linienpaare/mm
Pixelshift ist aber für Stacking eine Zumutung, da der Zeitaufwand recht groß ist und die Dateigrößen gewaltige Ausmaße annehmen.
Im Prinzip muss man also beim Motic SMZ-171 die 220 LP/mm der Standardauflösung des Olympus Makro Objektiv gegenüberstellen (100 LP/mm).
Hallo Peter,
hat Dein Olympus SZX-12 (Galilean Optical System) noch ein weiteres Objektiv angeschraubt und voll vergrößert, oder hast Du nur die Vergrößerung des Motic nachgestellt? Es sollte ca. 450 LP/mm bei 1x, bzw. 900 LP/mm bei 2x (Plan Apochromat) auflösen, läge dann ja schon bei dem 10x Mitutoyo ::).
LG Frank
Hallo Frank,
ich habe an dem System einen 1x - Planapochromaten und die Vegrößerung etwa auf den Bereich des Motic (40x - 45x) gestellt; das SZX-12 vergrößert bis 90x. Leider habe ich so etwas wie ein Testtarget nicht.
Hezrliche Grüße
Peter