Guten Abend liebe Runde,
ich will jetzt ganz sicher nicht in gekünstelte Jubelmeldungen verfallen, aber als ich soeben diesen LOMO-Achromat mit Diatomeen der Nordsee ausprobiert habe, hat mich die Abbildungsleistung beeindruckt bis begeistert.
Was meint Ihr bitte dazu?
Gemessen an der Tatsache, dass die Anschaffung dieses Objektivs nach wie vor äußerst günstig kommt, ist das meiner Meinung nach ein Schnäppchen.
Oder?
Liebe Grüße, schöne Festtage
Jakob
Hallo Jakob,
Falls du das Objektiv meinst, kann ich deine Annahme nur bestätigen.
Aber die Pleurosigma lässt sich damit noch viel besser auflösen.
LG
Michael
Hallo Michael,
Jakob spricht doch klar von einem "einfachen Achromaten", während auf Deinem Objektiv eindeutig "Plan-Apo" steht. Das Auflösungsvermögen hängt aber von der n.A. ab, das bei beiden Objektiven 0,65 ist, so dass beide Objektive ähnlich gut auflösen sollten, nur dass Dein Plan-Aopchromat sowohl bessere Bildebnung als auch bessere Farbkorrektur aufweisen sollte.
Hallo Jakob,
ich möchte mich aber in dem Punkt Michael anschließen, dass da mehr gehen sollte als nur Streifen, die eigentlich Punktreihen sind.
LG Gerd
Hallo Gerd,
Danke für den Hinweis, ich hätte zuvor google Lens (translate) nutzen sollen. :o Ich bin der russischen Sprache leider nicht mächtig.
LG
Michael
Hallo Jakob,
Wenn Sie sich auf das achromatische Lomo 40x/0.65 beziehen, schien es mir ein gutes Objektiv zu sein, aber nicht super. Aber die Qualität russischer Objektive ist nicht konstant und vielleicht hattest du mehr Glück als ich :)
Ein gutes Lomo-Objektiv gleicher Vergrößerung ist der 40x/0,95 Wasserimmersionsapochromat mit Diadicken-Korrekturring. Sie müssen Glück haben, wenn Sie keine festsitzende kaufen, da der Zusammenbau die Genauigkeit der Einstellringskala nicht garantiert.
Mit freundlichen Grüßen.
Enzo
Zitat von: Michael K. in Dezember 22, 2022, 09:15:23 VORMITTAG
Hallo Jakob,
Falls du das Objektiv meinst, kann ich deine Annahme nur bestätigen.
Aber die Pleurosigma lässt sich damit noch viel besser auflösen.
LG
Michael
Hallo Michael,
ich finde wirklich, dass bei den Objektiven von LOMO das Preisleistungsverhältnis (natürlich gebraucht) sehr gut ist. Ich weiß jetzt nicht welche Stückzahlen produziert wurden, aber da LOMO-Geräte jahrzehntelang angeboten wurden, könnte die Anzahl rekordverdächtig hoch sein. Daher ist es auch heute noch kein Problem, gängige LOMO-Sachen zu bekommen. Gut so, oder? :)
Mit einem besseren Potential an Auflösung hast Du und natürlich auch Gerd recht. Ich habe versucht die gleiche Stelle im Präparat zu finden, bisher ohne Erfolg. Aber das wird schon noch klappen.
Falls Du bitte die Spezies genau bestimmen kannst, wäre eine Mitteilung fein.
Wenn ich nur in die Nähe dieses http://tiny.cc/68c2vz (http://tiny.cc/68c2vz) Bilds käme, wär ich schon froh ... :)
Liebe Grüße
Jakob
Hallo Jakob,
es gibt eigentlich keinen Grund, warum der einfache Lomo-Achromat kein ordentliches Bild liefern sollte. Das ist eine Vorkriegskonstruktion von Zeiss und wenn man ein ordentliches Exemplar hat, funktioniert es zufriedenstellend. Noch bessere Obektive können im direkten Vergleich etwas höher auflösen, ein planeres und etwas schärferes und kontrastreicheres Bild liefern. Aber für ganz viele Aufgaben reicht ein ordentlicher Achromat aus. Die größte Verbesserung Deiner Bildqualität würdest Du aber erreichen können, wenn Du die Schmutzpartikel aus dem Stahlengang entfernen könntest.
Viele Grüße,
Bob
Zitat von: 3nzo in Dezember 22, 2022, 16:54:50 NACHMITTAGS
Hallo Jakob,
Wenn Sie sich auf das achromatische Lomo 40x/0.65 beziehen, schien es mir ein gutes Objektiv zu sein, aber nicht super. Aber die Qualität russischer Objektive ist nicht konstant und vielleicht hattest du mehr Glück als ich :)
Ein gutes Lomo-Objektiv gleicher Vergrößerung ist der 40x/0,95 Wasserimmersionsapochromat mit Diadicken-Korrekturring. Sie müssen Glück haben, wenn Sie keine festsitzende kaufen, da der Zusammenbau die Genauigkeit der Einstellringskala nicht garantiert.
Mit freundlichen Grüßen.
Enzo
Hallo Enzo,
Danke für die interessanten Informationen! Ja, es geht genau um das achromatische 40 × / 0.65. Wobei mir aufgefallen ist, dass es den Achromat in zwei Bauweisen gab, nämlich mit- und ohne Federung zum Schutz des Präparates. Es wäre natürlich interessant zu wissen, ob das optische Design der beiden Varianten identisch ist.
Falls die ersten 2 Ziffern der Seriennummer eine Angabe des Baujahrs sein sollte: Die Seriennummer meines nicht gefederten Exemplars beginnt mit ,,71", die des gefederten mit ,,76". Also könne man vermuten, dass das Letztere eine modernisierte Bauform aus dem Jahr 1976 ist.
Jedenfalls werde ich die beiden sehr genau vergleichen. Bin schon neugierig, was sich ergeben wird.
Deine Hinweise zu Qualitätsschwankungen bei der Fertigung sind meiner Meinung nach sehr richtig. Es ist bei Fotoobjektiven aus Russland übrigens ganz ähnlich gewesen.
Beispielsweise wurde das 58 mm Helios F/2 (Zenit) in riesigen Stückzahlen und über einen sehr langen Zeitraum gefertigt. Dieses Objektiv ist ein Nachbau des Carl Zeiss Biotars. Man muss aber etwas Glück beim Kauf haben: Schwankungen ...
Dennoch ist es auch heute noch ein Geheimtipp. Knackscharf und extrem günstig zu bekommen, schlägt es teilweise ,,moderne" Typen, die zigfach teurer sind.
Danke auch für Deinen Hinweis zum Wasserimmersionsapochromat. Wieder eine Verlockung. :).
Liebe Grüße
Jakob
Hallo Jakob,
Ich stand auch mal vor der Frage was mit dem Mikroskop bzw. dessen Objektive möglich sei. Zu Beginn hatte ich ebenfalls nur solche Bilder wie du es gezeigt hast.
Kann es sein das der Kondensor zu niedrieg steht? Das hat einen ähnlichen Effekt als wenn man die Blende des Kondensors zu zieht.
Angehängt habe ich mal 1 Bild, die ich mit mit dem einfachem 40er gemacht habe. Es sei dazu gesagt das die Probe des Nordseematerials in Naphrax eingeschlossen ist. Das hat ein höheren
BI als Wasser.
Solche Bilder, die in deinem Link gezeigt werden sind also möglich.
Ich weis nun nicht ob es bei dir nur eine Wasserprobe oder ob es verarbeitetes Material, also mit Einschlussmedium versehenes Material ist.
Sollte ich die Bilder raus nehmen, sag Bitte Bescheid.
Gruss
Michael
Hallo Jakob,
Zitat von: BobDie größte Verbesserung Deiner Bildqualität würdest Du aber erreichen können, wenn Du die Schmutzpartikel aus dem Stahlengang entfernen könntest.
Das ist sicher richtig, wobei der Dreck wohl auch nur deshalb so schön zu sehen ist, weil entweder die Aperturblende zu sehr zugezogen war oder mit einer zu kleinflächigen Lampe ein Spielmikroskop betrieben wurde, was auch zu einer zu geringen Beleuchtungsapertur und damit zu starken Kontrasten und Auflösungsverlust führt
LG Gerd
Hallo,
ich kann diese Beobachtungen nur bestätigen. Habe mir vor kurzem ein Lomo Biolam zugelegt als
"Exkursionsmikroskop".
Die Optik kann gut mit meinem PZO Biolar mithalten.
Mittlerweile steht es neben diesem und ich verwende es für Durchlicht sehr gerne.
Euch allen noch ein frohes Weihnachten, LG
Peter
Zitat von: plaenerdd in Dezember 22, 2022, 22:09:16 NACHMITTAGS
Hallo Jakob,
Zitat von: BobDie größte Verbesserung Deiner Bildqualität würdest Du aber erreichen können, wenn Du die Schmutzpartikel aus dem Stahlengang entfernen könntest.
Das ist sicher richtig, wobei der Dreck wohl auch nur deshalb so schön zu sehen ist, weil entweder die Aperturblende zu sehr zugezogen war oder mit einer zu kleinflächigen Lampe ein Spielmikroskop betrieben wurde, was auch zu einer zu geringen Beleuchtungsapertur und damit zu starken Kontrasten und Auflösungsverlust führt
LG Gerd
Hallo Gerd,
Nicht so ganz. Die Aperturblende war nahezu maximal geöffnet und die Beleuchtung erfolgte mit dem LOMO-Beleuchter ОИ-35 mit der originalen Glühlampe mit Sockel BA 15d, angeschlossen am Trafo.
Selbstverständlich ist es vollkommen richtig, dass der Lichtweg verschmutzt ist. Das verwendete Mikroskop ist ein Biolam mit der Scheibe für den Feintrieb im Fuß. Leider passt die Aussparung unten für die Leuchte nicht ganz optimal. Ich schließe daher nicht aus, dass etwas NACH der Köhler-Justage verrutscht sein dürfte.
Ach ja, was meinst Du bitte mit ,,Spielmikroskop", Gerd? Ein Spielzeug hoffentlich nicht, dafür bin ich etwas zu alt ... :) ;)
Ein nur provisorisch aufgebautes Mikroskop etwa?
Liebe Grüße
Jakob
Hallo Jakob,
in den 80er Jahren kamen viele Flüchtlinge aus Russland durch Rom und man konnte alles, auch Neuware, zu einem guten Preis kaufen.
Russische optische Geräte wurden mit Handbüchern und vielen Garantiereparaturgutscheinen (in Russland) geliefert. Wir Einkäufer auf diesen Straßenmärkten sagten, dass die Garantie notwendig sei, weil die Objekte bereits Fabrikationsfehler seien :D
Trotzdem bin ich ein Fan von nicht defekten russischen Optiken, weil sie von ausgezeichneter Qualität sind. Nicht nur, weil sie Zeiss-Klone sind, sondern auch für spätere in Russland hergestellte Varianten.
Die hervorragende Lomo OI-35-Beleuchtung passt möglicherweise nicht zu Ihrem Mikroskop, da die Lampenbox nicht über die erhöhten Füße verfügt, um sie an das Biolam mit mikrometrischer Basis und daher mit der höheren Basis anzupassen. Pova, um den Lampenkasten anzuheben und zu sehen, ob er in das Loch passt.
Was das gefederte achromatische 40x betrifft, so ist es meiner Erfahrung nach zu empfindlich für schräge Strahlen und im Dunkelfeld kritisch. Wenn Ihr OI-35 außeraxial bleibt, haben Sie möglicherweise eine verzerrte Beleuchtung und einen hohen Kontrast.
Viel Spaß und viele Grüße
Enzo
Hallo Jakob,
Enzo hat recht! Das Problem der OI-35 Füße ist bekannt, aber einfach zu beheben!
Den Lampenkopf in die Öffnung stecken, fest nach unten drücken bis er plan aufliegt. Dann die Befestigungsschraube anziehen. Jetzt die Differenz vom Lampenhaus zum Boden messen. Dann die Lampe wieder vom Mikro trennen, auf den "Rücken" legen, die beiden vorderen Schrauben des Lüfungsgitters entfernen und zwei Schrauben mit gleichem Gewinde und der gemessenen Länge plus 5mm ersetzen.
Dann Die Leuchte wieder wie oben in die Fußöffnung setzen, und die Schrauben soweit herausdrehen, dass sie das Gehäuse abstützen. Fertig! Wer will, kann auf die Schrauben noch Muttern zum Kontern aufdrehen oder die Schraubenköpfe mit Gummifüßen versehen; alles Geschmackssache :-)
Zu den 40x Objektiven gibt es folgendes zu sagen:
Es gab in den Anfängen die einfachen Achromaten ohne Objetivschutz, dann wurden die gleichen Objektive mit Objektivschutz versehen. Die Planobjektive und die Planachromaten hatten nie einen Objektivschutz (das war der User). Das 40xBI (Wasserimmersion) hat ebenfalls keinen Objektivschutz (wofür auch). Ich hätte sogar noch eines abzugeben.
Grüße
Wolfgang
Edit
Das Objektiv ist weg
Hallo Jakob,
ZitatAch ja, was meinst Du bitte mit ,,Spielmikroskop", Gerd? Ein Spielzeug hoffentlich nicht, dafür bin ich etwas zu alt ... :) ;)
Das war ein schlichter Verschreiber. Ich meine ein
Spiegel-Mikroskop. Ich weiß ja, was Du für Mikroskope hast und die werden ja normalerweise über den Spiegel beleuchtet.
Den LOMO-Beleuchter kenne ich allerdings nicht persönlich.
LG Gerd
Hallo Gerd,
ist ein feines Spielzeug aber etwas sperrig :-) lässt sich aber leicht auf Halo oder LED umrüsten.
Hier hast Du:
http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/dateien/Oi-35-de.pdf (http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/dateien/Oi-35-de.pdf)
Viele Grüße
wolfgang
Zitat von: plaenerdd in Dezember 24, 2022, 08:40:11 VORMITTAG
Hallo Jakob,
ZitatAch ja, was meinst Du bitte mit ,,Spielmikroskop", Gerd? Ein Spielzeug hoffentlich nicht, dafür bin ich etwas zu alt ... :) ;)
Das war ein schlichter Verschreiber. Ich meine ein Spiegel-Mikroskop. Ich weiß ja, was Du für Mikroskope hast und die werden ja normalerweise über den Spiegel beleuchtet.
Den LOMO-Beleuchter kenne ich allerdings nicht persönlich.
LG Gerd
Hallo Gerd,
OMG, das ist mir nun fast schon peinlich, das zu vermuten, hätte ich eigentlich selber schaffen sollen. :)
Danke!
Mikroskope mit Spiegel ...
Dazu war Dein Tipp zum Verwenden eines Diffusors wirklich sehr gut. Weißes Papier reicht vollkommen. Das Bild ist scharf und das gleichmäßige Ausleuchten problemlos möglich.
Möglicherweise ist das die unschlagbar preisgünstigste Methode schlechthin, mit billig angebotenen aber dennoch guten Mikroskopen (neu: teils unter 100 Euro, gebraucht ab 30- oder 40 Euro) mit Objektiven bis 20-fach (eingeschränkt und mit Kondensor auch 40-fach) zu absolut akzeptablen Ergebnissen zu kommen.
Ganz sicher ist die Abbildung damit besser als die der diversen populären Biolux-Typen.
Bei mir ist der LOMO-Beleuchter auch deswegen praktisch, weil man ihn problemlos unter Mikroskope mit Hufeisen-Design schieben kann und das einwandfrei funktioniert.
Danke nochmals für alles, lieber Gerd, schöne Festtage, beste Grüße
Jakob
Hallo Wolfgang,
wenn ich mir das Teil so ansehe, bin ich mir nicht sicher, ob der Lichtaustritt nicht ein wenig zu klein ist? Das ist natürlich schwer, aus Fotos abzuschätzen. Wenn die untere Kondensorlinse nicht vollständig ausgeleuchtet ist, ist das ja auch, als wenn die Aperturblende nicht ganz offen ist, aber das können natürlich nur die beurteilen, die das System selber benutzen.
Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest!
Gerd
Hallo zusammen!
Ich möchte bitte Wolfgang nicht unhöflich vorgreifen, aber zu Gerds interessanter Frage bzw. interessanten Hinweisen: Es ist ja kein großer Aufwand, mit einem Messschieber die Durchmesser zu bestimmen.
Die Lichtaustrittsöffnung hat einen Durchmesser von 28,5 mm, die untere Öffnung bei der Aperturblende des von mir verwendeten LOMO-Kondensors 29,6 mm, wobei diesem der ausschwenkbare Filterhalter fehlt.
Ich verwende den LOMO-Beleuchter auch für ein CZJ-Lg, das einen Kondensor mit leicht größerem Durchmesser1 hat. Ist bei diesem der Filterhalter eingeschwenkt, verdeckt dieser einen geringen Teil der Kondensoröffnung bei der Aperturblende.
Mit Filterhalterung eingeschwenkt erhält man eine Öffnung unten am Kondensor von 29,8 mm (evtl. auch 29,9 mm).
Wird sie ausgeschwenkt, sind es ≈ 32,9 mm. Allerdings ragt oberhalb der Aperturblende (noch vor dem Linsensystem) die innere Wand der Steckhülse ein ganz klein wenig in den Strahlengang. Ca. 0,5 mm, will man also dann ganz, ganz genau sein, kann man noch ≈1 mm von den ≈ 32,9 mm abziehen. ;)
1) Der Durchmesser der Steckhülse von CZJ-Lg-Kondensoren beträgt 39,5 mm, der von den entsprechenden LOMO-Typen 36,7 oder auch 36,8 (meine zwei schwanken da ... ja, wirklich :) ;) )
Genug der Wichtigmacherei :) :)
Euch allen schöne Feiertage! Beste Grüße
Jakob
Hallo Jakob,
dann musst Du doch besser putzen. Der geringe Unterschied sollte sich nicht negativ auswirken. Der Kondensor muss aber natürlich in der richtigen Höhe stehen, sehr dicht unter dem Objektträger.
LG Gerd
Hallo Jakob,
Zitatmeine zwei schwanken da ... ja, wirklich
der Begriff "Toleranz" sagt Dir was?... Die Russen sind da seehr tolerant :-) das betrifft aber den gesamten Ostblock und was die neuere Produktion betrifft, auch den asiatischen Raum!
@ Gerd
ich hatte mit der Beleuchtung noch nie Schwierigkeiten, egal welches Mikro und welcher Hersteller.
Grüße
Wolfgang
Zitat von: liftboy in Dezember 25, 2022, 13:49:36 NACHMITTAGS
Hallo Jakob,
Zitatmeine zwei schwanken da ... ja, wirklich
der Begriff "Toleranz" sagt Dir was?... Die Russen sind da seehr tolerant :-) das betrifft aber den gesamten Ostblock und was die neuere Produktion betrifft, auch den asiatischen Raum!
@ Gerd
ich hatte mit der Beleuchtung noch nie Schwierigkeiten, egal welches Mikro und welcher Hersteller.
Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Danke! Sagt mir natürlich was. ;) Die Toleranzen im 0,1 mm Bereich sind ja bei einer steckbaren Verbindung, die noch dazu mit einer Rändelschraube gesichert wird, vollkommen wurscht ...
Ich wünsche Dir schöne Feiertage und alles Beste, liebe Grüße, Wolfgang!
(bitte Junkordner checken ... ;) )Jakob
Zitat von: Michael K. in Dezember 22, 2022, 21:26:46 NACHMITTAGS
Hallo Jakob,
Ich stand auch mal vor der Frage was mit dem Mikroskop bzw. dessen Objektive möglich sei. Zu Beginn hatte ich ebenfalls nur solche Bilder wie du es gezeigt hast.
Kann es sein das der Kondensor zu niedrieg steht? Das hat einen ähnlichen Effekt als wenn man die Blende des Kondensors zu zieht.
Angehängt habe ich mal 1 Bild, die ich mit mit dem einfachem 40er gemacht habe. Es sei dazu gesagt das die Probe des Nordseematerials in Naphrax eingeschlossen ist. Das hat ein höheren
BI als Wasser.
Solche Bilder, die in deinem Link gezeigt werden sind also möglich.
Ich weis nun nicht ob es bei dir nur eine Wasserprobe oder ob es verarbeitetes Material, also mit Einschlussmedium versehenes Material ist.
Sollte ich die Bilder raus nehmen, sag Bitte Bescheid.
Gruss
Michael
Hallo Michael,
Ein ,,etwas" verspätetes ;) Danke für Deine Reaktion und für Deine Hinweise.
Zuerst aber bitte, Michael: Selbstverständlich brauchst/sollst Du nichts rausnehmen. Ich stelle hier in diesem Forum Fotos rein, damit ich Tipps zur Verbesserung bekomme. Dass ich von klaglos gelungenen Fotos noch eher weit entfernt bin, ist mir klar. Gerade auch deswegen sind Eure Tipps für mich ausgesprochen hilfreich, denn man lernt tatsächlich fortwährend dazu.
Zur Stellung des Kondensors: Dieser Hinweis von Dir war sehr gut. Ich dachte, dass bei einem 40-fach Objektiv eine Kondensorstellung ca. 15 mm unter der höchstmöglichen Position doch ,,noch geht". Na ja, ,,gehen" tut bald was, allerdings merkt man bei richtig justierter Beleuchtung und behutsam langsam erfolgender Fokussierung nach dem Höherstellen eine Verbesserung der Auflösung.
Ich habe bei diesen Diatomeen, mit dem Revue (am Revue 1600; ein chin. Nachbau Zeiss Standard) 40-fach Achromat fotografiert, bemerkt, dass die kleinen Details des Lochmusters erkennbar werden. Das war ein typischer Fall von Aha-Erlebnis, denn mir scheint, es ist besser gelungen als das von mir gezeigte Foto oben.
Ich habe übrigens vier 40-Fach Achromaten (Zeiss Jena, Revue, LOMO gefedert, LOMO ungefedert) mit ein dem selben Objekt hintereinander ausprobiert. Die Unterschiede in der Schärfe sind gering. Auffällig ist, dass die 2 LOMO-Objektive in der Helligkeit variieren.
Liebe Grüße, guten Rutsch
Jakob