Erfreulicherweise gibt es im Forum Elektronik-Fachleute, die
mir sicher helfen können.
Wie schließe ich das Potentiometer an die Stromversorgung
für die LED an ?
Bevor ich etwas falsch mache und herumprobiere, frage ich
lieber hier nach.
Freue mich auf fachkundige Anleitung.
Schönen Tag,
Bernhard G.
http://i142.photobucket.com/albums/r114/berngut/Potentiometer.jpg
Hallo Herr Gutwenger,
das ist ganz einfach und falsch machen kann man eigentlich nichts. Zwei Anschlüsse sind ja bereits mit einer Drahtbrücke verbunden, d.h es müssen nur zwei Anschlüsse belegt werden, und zwar mit dem mittleren (Schleifer) und einem der beiden Endkontakte. Ist die Drehrichtung dann falsch, muss man die Anschlüsse gerade tauschen oder den anderen Endanschluss nehmen.
Viel Erfolg,
Detlef Kramer
Hallo Herr Kramer,
Es ist immer wieder erfreulich, wie schnell und fachgerecht
man hier Hilfe und Auskunft erhält.
Vielen Dank,
Bernhard G.
Auf der Schaltung selbst ist ein Anschlussbild abgebildet, nach dem man alle 3 Poti-Anschlüsse anklemmen soll. Dies ist aber überflüssig, man macht es so, wie Detlef Kramer es beschrieben hat. Der dritte Anschluss ist nämlich erst gar nicht auf der Platine angelötet, wenn man mal hineinschaut.
Vielleicht doch ein bisschen anders...?
Die Brücke muss raus und das Poti rein, siehe zB
http://www.led-shop24.de/luxeon-leds/stromversorgungen-stromquellen/700ma/dimmbare-stromversorgung-fuer-3w-luxeon-leds.htm
viele Grüsse
ManK
ZitatVielleicht doch ein bisschen anders...?
Die Brücke muss raus und das Poti rein, siehe zB
Nein, ich habe das seiner Zeit auch geglaubt. Dann hat unser Elektroniker das Gehäuse geöffnet... Das Poti dient wirklich nur als regelbarer Vorwiderstand - bei mir jedenfalls schon seit Jahren.
Gruß
Detlef Kramer
Hallo allerseits,
mit Brücke arbeitet die Schaltung mit 100 % Lichtleistung. Oder man zieht die Brücke heraus und schließt das Poti über den mittleren Anschluß und einen der seitlichen Anschlüsse des Potis an die gleichen Klemmenanschlüsse an. Dann kann man dimmen. Ein Anschluß der Klemme und ein (äußerer) Anschluß des Potis bleiben frei.
Per Messung kann man feststellen, daß man mit dem Poti auf 10% Lichtleistung herunterregeln kann.
mfG
Wolfram Weisshuhn
Hallo zusammen !
Vielleicht sprechen wir ja auch von verschiedenen Schaltungen, die nur äußerlich gleich aus sehen. Dann kann man lange diskutieren.
ZitatPer Messung kann man feststellen, daß man mit dem Poti auf 10% Lichtleistung herunterregeln kann.
Für Hellfeld bei z.B. 4x oder 10x wären 10% immer noch viel zu viel. Das Dimm-Resultat bei dieser Schaltung ist auch nicht besonders überzeugend; ungleichmäßig mit Sprüngen usw. (piept manchmal auch).
Ich benutze mittlerweile die Lösung von Peter Höbel:
http://www.mikroskopie-ph.de/Fluo-Schaltbild-G.jpg
http://www.mikroskopie-ph.de/Fluo-Netzteil-G.jpg
Ganz einfach, aber enorm wirkungsvoll ! Auch bis Null runterzuregeln. Die Transistor-Kennlinie beschert auch automatisch einen etwa logarithmischen Verlauf, sehr angenehm im unteren Regelbereich.
Grüße Udo
ZitatDas Poti dient wirklich nur als regelbarer Vorwiderstand
25 € ! Es ist unglaublich, was man den Leuten für eine Sch.... verkaufen kann . . .
In den Daten "dimmbar" zu schreiben, grenzt an Betrug. Das ist so, als wenn ich bei einem Fotoapparat "zoombar" schreibe und damit meine, daß man an das Objekt ja näher ran gehen kann.
Gruß
Alfred
Hallo,
nein, das ist jetzt ein katastrophales Missverständnis. Das Poti dient als Vorwiderstand, aber nicht für die LED, sondern innerhalb der Schaltung. Ich habe den Begriff gewählt, um den Unterschied zu einer echten Potentiometer-Schaltung klar zu machen. Wucher ist allerdings der Preis, den E-24 für das Poti verlangt.
Hoffentlich jetzt alles klar?
Detlef Kramer
Hallo,
wo kostet ein oder das Poti 25 €? Da ist Stromversorgung und Poti verwechselt worden.
Viele Grüße
Günther Langer
Hallo Günther,
wer hat denn dieses nun behauptet? War wohl schon wieder ein Missverständnis. Auf der HP: http://www.led-shop24.de/luxeon-leds/stromversorgungen-stromquellen/700ma/index.htm
Auf dieser Seite von LED-Shop 24 werden einmal die Schaltung für 25 € und dann das dazu passende Poti für 5 € angeboten. Letzteres halte ich für etwas sehr teuer.
Herzliche Grüße
Detlef Kramer
Hallo Detlev,
ein gewisser Herr Detlev Kramer hat das behauptet ;)
Viele Grüße
Günther L. <- hier hat das Poti nicht alle Buchstaben geschafft! :D
Guten Abend,
so ein passendes Potentiometer läßt sich auch aus manchen alten Elektrogeräten gewinnen. Es muß den passendem Widerstandswert haben, für die Leistung geeignet sein und sollte linear sein, nicht logarithmisch.
Viele Grüße
Bernd
Lieber Günther,
Zitatein gewisser Herr Detlev Kramer hat das behauptet
das habe ich zwar nicht behauptet, sondern ich habe, zugegebenermaßen falsch zitiert. Ich hoffe, die Sache ist nun klar. Ich habe die Schaltung von LED 24 mehrfach eingesetzt und ich bin zufrieden. Das Schöne ist, dass man sich nicht um das Netzteil kümmern muss. Das ist zwar kein Hexenwerk, aber wegen der heute gültigen Sicherheitsbestimmungen immer ein Ritt auf dem Vulkan, so lange man es nicht für sich selbst baut.
Im Übrigen musst Du - leider - meinen Namen mit "f" schreiben; 1943 war das "v" verboten :(
Allen ein schönes Wochenende,
Detlef
Hallo,
an der Stromversorgung sind aber keine Anschlußklemmen mit der Bezeichnung "f" und "v".
Und wieso verboten? Weil da kein Anschluß für den Schutzleiter dran ist?
Viele Grüße
Bernd
Lieber Detlef,
war mir schon klar! Solle nur ein kleiner Spaß sein...
Die Schaltung habe ich übrigens auch - 3-fach. Bin zufrieden damit. Man kann auch problemlos 2-3 LEDs in Serie schalten mit nur ganz geringem Lichtverlust.
Ein schönes sonniges Wochenende
Günther
Lieber Bernd,
Zitatan der Stromversorgung sind aber keine Anschlußklemmen mit der Bezeichnung "f" und "v".
Und wieso verboten? Weil da kein Anschluß für den Schutzleiter dran ist?
Ich meinte die Alternative, ein Netzteil selbst zu bauen aus Sicherung, Trafo, Gleichrichter usw. Habe ich x Mal getan, ist wirklich nicht schwierig; aber als nicht ausgebildeter Elektriker darf man so etwas nicht weitergeben :(.
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo Detlef,
ZitatIch meinte die Alternative, ein Netzteil selbst zu bauen aus Sicherung, Trafo, Gleichrichter usw. Habe ich x Mal getan, ist wirklich nicht schwierig; aber als nicht ausgebildeter Elektriker darf man so etwas nicht weitergeben .
Genau so geht es mir als nicht ausgebildeter Mikroskopiker. :D
Beste Grüße
Bernd
ZitatIm Übrigen musst Du - leider - meinen Namen mit "f" schreiben; 1943 war das "v" verboten
Das v ist wirklich ein überflüssiger Buchstabe. Keiner weiß so richtig, damit etwas anzufangen. Wir sprechen es wie ein f, die Engländer wie ein w, und die Spanier haben sich entschieden, es wie ein b auszusprechen. Es wird noch mehr Varianten geben.
Da wundert man sich, dass das Verbot dann später wieder aufgehoben wurde. ???
Grüße Udo
Zitat von: Udo Hammermeister in April 25, 2010, 10:01:41 VORMITTAG
Das v ist wirklich ein überflüssiger Buchstabe. Keiner weiß so richtig, damit etwas anzufangen. Wir sprechen es wie ein f, die Engländer wie ein w, und die Spanier haben sich entschieden, es wie ein b auszusprechen. Es wird noch mehr Varianten geben.
Vorsicht, VDO!
Im römischen Reich hättest Du auf den Anfangsbuchstaben Deines Namens sicher nicht verzichten wollen ;D.
Schönen Gruß, Thomas
Zitatdie Alternative, ein Netzteil selbst zu bauen aus Sicherung, Trafo, Gleichrichter usw. Habe ich x Mal getan, ist wirklich nicht schwierig; aber als nicht ausgebildeter Elektriker darf man so etwas nicht weitergeben
Das ist vielleicht auch nicht das geschickteste Konzept.
a. Ich möchte in meinem Mikroskop keine 230 V haben !
b. Ich möchte für n Mikrosskope nur
1 Regler bauen bzw. kaufen.
c. Ich möchte nach Wechsel auf eine andere LED nicht den kompletten Regler wegschmeißen.
Also kaufe ich für ein paar Euro ein vergossenes, geregeltes Steckernetzteil, z.B. 12V/2A. Damit sind die Sicherheitsfragen erledigt.
Der Regler (mit Stromfühlwiderstand, Op-Amp, BUZ-11 und zuschaltbarem Taktgenerator für Strobo-Effekte) sitzt in einem eigenen kleinen Gehäuse. Im Mikroskop sitzt nur die LED mit Kühlkörper.
Bei Übergang auf eine andere Diode wechsele ich nur den Stromfühlwiderstand im Regler (10 Cent).
Gruß
Alfred
Hallo an alle Nutzer der eingangs erwähnten Stromversorgung:
Betr.: Erweiterung des Regelbereichs
http://www.led-shop24.de/luxeon-leds/stromversorgungen-stromquellen/700ma/dimmbare-stromversorgung-fuer-3w-luxeon-leds.htm
ich wärme diesen thread wieder auf, weil ich auf eine Möglichkeit gestoßen bin, die dies ohne Eingriff in die Schaltung selbst erlaubt.
Nachdem ich mich nach vielen vergeblichen Versuchen mit dem Regelbereich 10%-100% abgefunden hatte, wollte ich wenigstens noch ein Kontrolllämpchen für das Gerät einbauen und habe eine alte 5 mm Billigleuchtdiode mit einem Serienwiderstand von 50 Ohm der Leistungs-LED parallel geschaltet.
Dank der Eigenart einer LED-Kennlinie vermindert nun diese Parallelllast die Maximalleistung bei 700 mA (Innenwiderstand der LED ca 5 Ohm) nur um einige Prozent, jedoch im unteren Regelbereich (Innenwiderstand der LED um die 40 Ohm) weit unter den zunächst geschätzten Wert weil dort der Innenwiderstand der LED um die 40 Ohm beträgt und durch die Stromaufteilung sogar noch weiter vermindert wird.
Gemessen habe ich den Strom noch nicht, bin aber vorläufig zufrieden, dass ich die Cree XR-E Q3 LED nunmehr auch ohne Blendung mit dem Plan 2,5 bei Durchlicht und offener Aperturblende benutzen kann. Das Interessante dabei ist, dass der Parallelwiderstand höchstens mit einem halben Watt belastet wird, also überall platziert werden kann.
Gruß
Rolf