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#11
Mikroskopie-Forum / Aw: Gar nicht so einfach: LEDi...
Letzter Beitrag von Michael L. - Oktober 14, 2026, 16:36:05 NACHMITTAGS
Hallo Aga Peter,

die von Dir genannte LED ist aber kein echter Ersatz für den Xenon Brenner. Die LED hat einen nutzbaren Spektralbereich von ca. 430nm bis 650nm die Xenon Lampe startet bei 180nm und brennt wunderbar bis ins Infrarote.

Gruß Michael
#12
Mikroskopie-Forum / Aw: Gar nicht so einfach: LEDi...
Letzter Beitrag von Peter Reil - Oktober 14, 2026, 15:19:46 NACHMITTAGS
Tja, wenn das die KI sagt .....   ::)

Gruß
Peter
#13
Mikroskopie-Forum / Aw: Hensoldt 120er Objektiv?!
Letzter Beitrag von purkinje - Oktober 14, 2026, 14:47:00 NACHMITTAGS
Hallo Thomas,
Gratulation. Wenn es nach 1928 ist- dein Ausschnitt lässt mich das vermuten- dann ist es ein "Zeiss Wetzlar"  ;D
Diese hochvergrößernden Objektive waren eine Zeit wohl gefragt, zB ein Fl Oil 114x/1.32 gab es auch bei Leitz; kurz und spät auch gefedert was mir bei dem geringen Arbeitsabstand die Präparate danken  ;)
Wenn Du es nicht mit stark kontrastierenden Objekten zu tun hast bringt ölen des Kondensors wenig, da ja ein Viertel Abblendung eine Apertur von 0,90 bis 0,99 je nach Kondensorapertur bedeutet. Außer natürlich Du jagst nach unscheinbaren Strukturen nahe der Auflösungsgrenze.
Vielleicht sehen wir bald das gesamte gute Stück, gutes gelingen
Beste Grüße Stefan
#14
Mikroskopie-Forum / Aw: Gar nicht so einfach: LEDi...
Letzter Beitrag von aga_peter - Oktober 14, 2026, 13:27:29 NACHMITTAGS
Hallo Peter

Mich würde noch interessieren, ob Du überlegt hast auch die im hinteren Bereich vorhandene Quecksilberhochdrucklampe mit LED zu ersetzen, sofern Du diese Option auch gattest/hast.

Übrigens, die KI hat mir abgeraten die Cree xhp50 zu benutzen, weil es eine multi-dye-led ist.

Als Alternative wurde empfohlen:
Luminus CBT-90-W (teuer!)
Cree XLamp XHP35.2 (Hi-Variante)
Cree XLamp XP-L HI
Wenns unbedingt die XHP50 sein muss, dann nur die 50.3 HI (3. Generation)

Gruss
Peter
#15
Mikrofoto-Forum / Aw: Botanik: Hänge-Birke (Betu...
Letzter Beitrag von Horst Wörmann - Oktober 14, 2026, 10:48:30 VORMITTAG
Hallo Hans-Jürgen,

da haben wir uns mißverstanden. Es ging mir nicht um den chemischen Nachweis. Es heißt: "Betulin ist ein kristallines Terpen...Einlagerungsstoff in der Rinde" und ursächlich für die Reflexion. Wenn dieses reflektiert, dann nur als Feststoff. Folglich müßte man doch Kristalle erkennen können?

Viele Grüße
Horst
#16
Mikroskopie-Forum / Aw: Hensoldt 120er Objektiv?!
Letzter Beitrag von Thomas Böder - Oktober 14, 2026, 10:22:11 VORMITTAG
Naja, erstmal alles wieder gängig machen und reinigen. Dann kommt der optische Test.  :D
#17
Mikrofoto-Forum / Aw: Botanik: Hänge-Birke (Betu...
Letzter Beitrag von Hans-Jürgen Koch - Oktober 14, 2026, 10:03:58 VORMITTAG
Lieber Horst,
danke für dein Lob, ich habe mich sehr gefreut.

Dünnschichtchromatographie (DC) – Der klassische Labor-Nachweis, ist nichts für Anfänger.

Diesen  einfachen Küchen-Reagenztest (Vanillin-Zitronensäure) sollte ich einmal testen.

Was du brauchst:

• Deine Probe: Ein paar Tropfen deines Birkenrinden-Auszugs (alkoholische Tinktur).
• Das Reagenz: 1 Päckchen Vanillinzucker und reine Zitronensäure (Pulver aus der Drogerie/Supermarkt).
• Ein Gefäß: Ein kleines, hitzebeständiges Schnapsglas oder Reagenzglas.
• Wärmequelle: Ein Topf mit heißem Wasser (Wasserbad) oder ein Haartrockner auf heißester Stufe.

Durchführung:

1. Probe eintrocknen lassen: Gib 5 bis 10 Tropfen deines Extrakts in das Glas. Lass den Alkohol vollständig verdunsten (z. B. auf der warmen Heizung oder im sanften Luftstrom des Föhns), bis am Boden nur ein trockener, hellbrauner bis weißer Harz-Rückstand bleibt.
2. Mischung herstellen: Löse einen halben Teelöffel Zitronensäure-Pulver und eine Prise Vanillinzucker in ganz wenig klarem Alkohol (z. B. Weingeist oder hochprozentiger Wodka) auf, sodass eine konzentrierte, klare Flüssigkeit entsteht.
3. Reaktion starten: Gib ein paar Tropfen dieser Vanillin-Säure-Mischung direkt auf deinen getrockneten Proben-Rückstand.
4. Erwärmen: Stelle das Glas für einige Minuten in ein heißes Wasserbad (ca. 70–80 °C) oder föhne es von unten warm an.

Das Ergebnis:

Sobald die Mischung warm wird, reagiert das Vanillin in Gegenwart der Säure mit dem Betulin. Der zuvor farblose oder bräunliche Rückstand verfärbt sich deutlich intensiv rötlich-violett bis hin zu einem tiefen Violett-Blau.

Warum funktioniert das?

Betulin gehört chemisch zur Gruppe der Triterpene. Diese Moleküle besitzen eine ganz bestimmte Ringstruktur, die sich unter Hitze und Säureeinwirkung mit aromatischen Aldehyden (wie dem Vanillin) zu Farbstoffen verknüpft. Andere Stoffe aus der Rinde (wie Gerbstoffe) färben sich bei diesem Test meist nur braun oder gelblich – das tiefe Violett ist der typische Fingerabdruck des Betulins.

Grüß´ Dich Peter,

danke für deine Worte.
Kunst ist zu hoch gegriffen. Ich denke, mit dem Mikrotom zu arbeiten ist eine reine Übungssache.

Gruß
Hans-Jürgen
#18
Mikroskopie-Forum / Aw: Hensoldt 120er Objektiv?!
Letzter Beitrag von liftboy - Oktober 14, 2026, 10:03:38 VORMITTAG
Hallo Thomas,

aus den Gesetzen der Optik kommt man leider nicht raus :-)
Alles über NA 1 geht nicht ohne Immersion, und wenn die Beleuchtung nur NA 1 ist, wirst Du oben mit Öl nicht mehr bekommen :-( Bei NA 1,35 brauchst Du sogar Spezialöl.

Grüße
Wolfgang
#19
Mikroskopie-Forum / Hensoldt Mikroskop mit 120er O...
Letzter Beitrag von Thomas Böder - Oktober 14, 2026, 09:17:24 VORMITTAG
Moin ihr Lieben.

Ich habe mal wieder ein Mikroskop gekauft.
Diesmal ein älteres Hensoldt.
Schönes Teil und sehr hochwertig.

Dabei ist auch ein 120er Objektiv mit NA 1,35.
Ist das irgendein spezielles Teil?
Ohne Deckglas?
Theoretisch müsste ich doch auch den Kondensor immergieren...

Grüße, Thomas.


#20
Mikroskopie-Forum / Aw: Vogelbestimmung durch Fede...
Letzter Beitrag von Peter T. - Oktober 13, 2026, 17:33:18 NACHMITTAGS
Hallo Florian,

vielen Dank für den Artikel und die Idee!

Die Blauelster hatten weder ich noch die anderen auf dem Schirm. Juan Sanz, der auch schon Blauelstern auf iNaturalist bestimmt hat, hat nicht daran gedacht.

Es könnte an folgendem liegen: Direkt am Fundort wurde am selben Tag ein Mönchssittich fotografiert (schlechtes Handyfoto, aber erkennbar). Außerdem gab es direkt am Fundort (Park des Hotels Alfonso XIII 37,382 N, 5,993 W) 251 bestätigte Beobachtungen vom Mönchssittich und keine der Blauelster. (Die nächste Beobachtung liegt etwa 3 km südlich davon.)

Das beweist natürlich nicht, dass die Feder nicht doch von einer (durchziehenden) Blauelster stammen könnte, aber die Wahrscheinlichkeit liegt eher beim Mönchssittich.
Weiter werden wir da wohl nicht kommen. Es gibt noch einige Unterscheidungsmöglichkeiten anhand der Dunenbarbulae, aber leider habe ich keine solche vorliegen.

Schöne Grüße

Peter