"Pimp my Standard" - Neue Trinotuben für das Zeiss Standard

Begonnen von Peter V., August 05, 2012, 19:32:16 NACHMITTAGS

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Nomarski

Lieber Peter,

Zitatallerdings stieß auch ich auf das Problem, dass es da noch die Dioptrienkorrektur an beiden Tuben gibt, die ja die Tubuslänge verändert.
das ist aber nicht primär zur Dioptrienkorrektur gedacht, sondern als Ausgleich für die Veränderung des Augenabstandes! Schau mal auf die Skalierung! Diese Werte müssen mit dem Augenabstand (wird in der Mitte vom Tubus angezeigt) übereinstimmen. Denn bei den Schiebebrücken wird durch Veränderung des Augenabstandes auch die Tubuslänge verändert. Die Tubusschnecken sollen das ausgleichen.

Viele Grüße
Bernd

junio

Lieber Peter,

2 Wege fallen mir ein:

1. nimm Deinen Original-Binotubus und stell ein Präparat (z.B. Objektmikrometer) scharf ein. Dann setzt Du den Fremdtubus ein und ermittelst den Bedarf an Nachfokussierung.

2. Du nimmst eine Schieblehre und misst bei aufgesetzten Fremdtubus den Abstand Objektivanschlagfläche am Revolver zum Tubusrand des Fotostutzens. Er sollte 160 mm betragen.

Beste Grüße von Jürgen

Nomarski

Lieber Jürgen,

Zitat2. Du nimmst eine Schieblehre und misst bei aufgesetzten Fremdtubus den Abstand Objektivanschlagfläche am Revolver zum Tubusrand des Fotostutzens. Er sollte 160 mm betragen.
aber auch nur, wenn keine weiteren Linsen oder Prismen dort im Spiel sind. ;)

Viele Grüße
Bernd

Bastian

Lieber Peter,
mir fiel noch eine dritte Variante ein:
Wie wäre es Herrn Immel zu fragen? Als Anbieter sollte es das doch wissen, oder zumindest einfach heraus finden können..  ;)

Bastian

Detlef Kramer

Hallo,

1. ist, wie ich schon erwähnte, schon lange bekannt, dass dieser Tubus kompatibel ist;

2. denke ich auch, dass Immel das überprüft hat. Das war auch einer der Gründe, warum den "Inder" verworfen hat, weil der nämlich eine gringfügige Abweichung bei der Tubuslänge hat.

3. funktioniert Jürgens Methode tatsächlich wohl nicht, weil ja der Strahlenteiler noch dazwischen sitzt.

4. eines kann man machen: zunächst einen Mono-Tubus aufsetzen und mit einem Okular fokussieren. Dann den Trino aufsetzen und das Okular in den Foto-Tubus führen. Dann darf sich die Fokussierung nicht verändern. Ein weiteresw Indiz (schon erwähnt): die Fokussierung darf sich vom Übergang vom Lupen-Objektiv zum 10 x nicht stark verändern. Wichtig ist natürlich, dass der Augenabstand an den Okularstutzen korrekt eingestellt wird. Bei Fehlsichtigkeit muss man die Werte dann allerdings entsprechend korrigieren. Am besten mit einem Okular gegen den Fototubus abgleichen.

Herzliche Grüße
Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

rhamvossen

#20
Hallo,

Da wird soviel Werbung gemacht Für Immel Optik in dieses Forum, könnte Herr Immel keine Sonderpreise machen für die Forum-Mitglieder? ;D. Beste Grüsse,

Rolf

junio

Lieber Detlef, lieber Bernd,

Ihr habt natürlich recht. Sobald optische Elemente, vor allem Linsen, im Strahlengang sind, geht die "Schieblehrenmethode" nicht.

Danke für die berechtigte Korrektur!

Jürgen

Nomarski

Lieber Jürgen,

ich könnte mir auch vorstellen, daß man daraus einen schönen Blitzwürfel machen könnte... ;D

Viele Grüße
Bernd