Fotoadaption an Jenamed/Jenaval

Begonnen von Klaus Herrmann, September 04, 2012, 22:34:50 NACHMITTAGS

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Peter V.

Hallo Anatoly,

Du hast ja schon zahlreiche Adaptionen! Wenn ich das recht verstehe, möchtest Du den 1,6-er Adapter als eine Art nachvergrößernde Optik verwenden, um die Schwäche der niedrig vergrößernden Objektive bei Diatomeen auszugleichen. Da würde ich aber lieber das Geld in eine höhere Vergrößerung mit DIK investieren als in einen teuren Adapter.

Oder sehe ich da etwas falsch?

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Anatol


Hallo Peter!

Zitat von: Peter V. in September 05, 2012, 18:21:16 NACHMITTAGS

Du hast ja schon zahlreiche Adaptionen! Wenn ich das recht verstehe, möchtest Du den 1,6-er Adapter als eine Art nachvergrößernde Optik verwenden, um die Schwäche der niedrig vergrößernden Objektive bei Diatomeen auszugleichen.

Ja, das ist richtig. Und müssen auch Bedingung parfokal visuellen Kanal und Fotokanal (условие парфокальности визуального канала и канала фоторегистрации). Für Video mit Canon 600D.

Zitat von: Peter V. in September 05, 2012, 18:21:16 NACHMITTAGS
Da würde ich aber lieber das Geld in eine höhere Vergrößerung mit DIK investieren als in einen teuren Adapter.

Ich wusste nicht, dass der Adapter 1.6x sehr teuer ...
Ich weiß nicht, wo DIK Jenaval kaufen...
Herzliche Grüße

Anatoly

wilfried48

Zitat von: Peter V. in September 05, 2012, 18:21:16 NACHMITTAGS
Wenn ich das recht verstehe, möchtest Du den 1,6-er Adapter als eine Art nachvergrößernde Optik verwenden, um die Schwäche der niedrig vergrößernden Objektive bei Diatomeen auszugleichen.

Hallo,
wo hat denn der 1:1 Ofenrohradapter bei einem 18 Megapixel APS Chip eine Schwäche. Die elektronische Nachvergrösserung reicht doch bequem um auch das Auflösungsvermögen der niedrigvergrössernden
hochaperturigen Planapochromate zu zeigen.  Theoretisch haben wir doch früher schon mal ausgerechnet (ich finde jetzt gerade den thread nicht), dass etwa 12 Megapixel genügen und auch praktisch habe ich das am Zeiss Testobjekt geprüft.

viele Grüsse
Wilfried
vorzugsweise per Du

Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
Zeiss Stemi 2000 C
Nikon Labo-/Optiphot mit CF ELWD Objektiven

Sammlung Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

Anatol

Hallo!

Und wenn den Ofenrohradaper und  Telekonverter Canon 1.4x, 2x verwenden?
Herzliche Grüße

Anatoly

Rolf-Dieter Müller

Zitat von: Anatol in September 06, 2012, 08:10:48 VORMITTAG
...
Und wenn den Ofenrohradaper und  Telekonverter Canon 1.4x, 2x verwenden?
...

Hallo Anatoly,

probieren geht über studieren.

Aber, im Gegensatz zur allgemeinen Forumsmeinung sehe ich es jedoch als problematisch an, Fremdoptiken für ein optimales Ergebnis an Mikroskopen einzusetzen, bzw. auf optische Teile (Okulare, Projektive) ganz zu verzichten, die eigentlich am Mikroskop für hinreichende Abbildungsqualität sorgen sollen.

Deshalb würde ich mich schon auf die in der Mikrofibel vorgeschlagenen Adaptionen konzentrieren.

Auf Seite 146 (Absatz 2 "Die optische Anpassung",  2.1. "Die grundlegenden Methoden") sind alle Möglichkeiten in Bild 2 aufgezeigt.

Bild 2b = Anpassung mit Kamera und dazu passendes Kameraobjektiv (wie auch von Klaus Herrmann und Detlef Kramer vorgeschlagen).

Bild 2d = Anpassung mit "geschultertem" Serienokular das natürlich für die jeweilige Mikroskopoptik gerechnet sein muss.

Bild 2e = Anpassung mit Projektiv.

Die Mikrofibel ist ein Standardwerk, das von Klaus Henkel verfasst wurde und auf der Webseite von Klaus Henkel zum Herunterladen bereitgestellt ist.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter