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Eschenbachmikroskop

Begonnen von siporax, Oktober 14, 2012, 21:39:29 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

ZitatMir gehte es mehr darum wenn ich mal doch was ändern möchte.

dann kann ich nur empfehlen nach planapochromatischen Objektiven zu schauen, das wäre noch mal eine qualitative Steigerung!

Und nun wäre doch mal intensives Mikroskopieren angesagt? :D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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hebi19

#61
Zitat von: Safari in Oktober 20, 2012, 16:50:40 NACHMITTAGS
... blau, oder gebacken.

"gebacken" ist die beste Färbung "im Bierteig". Aber Koi im Bierteig ist wohl eher ein Sakreleg - so wie Eschenbach-Objektive an einem Standard ???
(duck und weg)

@Siporax:  die Okulare zu wechseln ist eher nebensächlich. Bei ganz hochwertigen Objektiven gehören passende Okulare dazu, die gleichen dann noch die Restfehler des Objektivs aus - so hab ich das hier im Forum gelernt. Bei den Eschenbach-Objektiven dürfte das aber nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Mit den 10ern sieht man alle Dinge, welche die Objektive auflösen. Mit 15ern oder gar 20ern wirds zwar größer, man sieht aber definitiv NICHT MEHR !! - man sieht deutlich weniger, weil das Gesichtsfeld viel kleiner wird. Es macht sich halt im Prospekt und in der Internetanzeige gut und ist wohl verkaufsfördernd, wenn steht: "bis zu 2000-facher Vergrößerung". Dazu legen dann die Händler 2 billige 20er-Okulare mit bei. Also: bei Binokularmikroskopen (und auch bei Monokular-) bringen zusätzliche Okulare meist nicht viel.  Ganz anders ist das bei Stereomikroskopen. Habe aufgrund eines Tipps hier im Forum mein MSL 4330 mit neuen Leica-Okularen aufgerüstet und es ist wirklich so - "Du meinst Du hast den Kopf aus dem Fenster!"

Also - erst mal eifrig mikroskopieren und die Schwachstellen des Eschenbachs entdecken, dann dort investieren. Die Schwachstellen sind aber wohl eher bei den Objektiven und/oder der Mechanik.

Grüße auch aus Franken
Martin


edit: Schreibfehler
Grüße von
Martin alias hebi19

Motic BA-300, div Lomo, Stereo-Mikroskop noname

Eckhard

Hallo Martin,

Bei Stereomikroskopen ist oft der Arbeitsabstand wichtig, um z.B. einen Einzeller aus einer Petrischale heraus zu pipettieren. Da höher auflösende und vergrössernde Objektive immer einen stark reduzierten Arbeitsabstand benötigen, hilft man sich gerne mit Okularen, die stärker vergrössern. Die geringere Auflösung und das Verlassen des Bereiches der förderlichen Vergrösserung wird dabei zugunsten der Manipulationsmöglichkeiten unter mikroskopischer Kontrolle in Kauf genommen.

Für die Anwendung, Koi Parasiten zu bestimmen, spielt das keine Rolle - man will ja den Karpfen nicht unter das Mikroskop legen.

Herzliche Grüsse
Eckhard
Zeiss Axioscope.A1 (HF, DF, DIK, Ph, Pol, Epifluoreszenz)
Nikon SE2000U (HF, DIK, Ph)
Olympus SZX 12 (HF, DF, Pol)
Zeiss Sigma (ETSE, InLens SE)

www.wunderkanone.de
www.penard.de
www.flickr.com/wunderkanone

siporax

So habe mal weiter gebropt mit dem Mikroskop.

Ist es eigentlich normal das im Mikroskop die bewegungen falschherum zu sehen sind.
z.B. drehe den Tisch nach links im Mikroskop gehts aber nacht recht.

P.S Beim 20x Objektiv muss ich wesentlich weiter herangehen als wie bei den andern.
Gibts da ein Adapter das es Länger wird ?

Gerd Schmahl

Hallo

ZitatIst es eigentlich normal das im Mikroskop die bewegungen falschherum zu sehen sind.
z.B. drehe den Tisch nach links im Mikroskop gehts aber nacht recht.

Ja, das ist so. Nur bei Präpariermikroskopen = Stereolupen ist es alles richtig herum. Die sind aber nach einem anderen optischen Prinzip gebaut.

Adapter, die die Abgleichlänge ausgleichen gibt es auch. Für deinen speziellen Fall weiß ich aber nicht, welche Du brauchst, da ich die Abgleichlängen nicht kenne. Du musst JETZT aber gut aufpassen, dass Du Dein 40er Objektiv nicht beschädigst. Immer erst ein Stück hochfahren und dann das 40er einschwenken! Ich könnte mir auch vorstellen, dass 20er einfach ab zu bauen, wenn Du diese Vergrößerung nicht oft brauchst, dann kannst Du besser wechseln, ohne großes Hoch- und Runterfahren, oder Du überspringst es. Aber je mehr Du mit Deinem Mikroskop arbeitest, um besser wirst Du zurecht kommen. Ist wie beim Autofahren: Wenn man die Macken von seinem Wagen kennt, kann man wunderbar damit fahren. Irgendwann denkt man nicht mehr darüber nach, wo welches Objektiv ist. Die Hände wissen es.

Viel Freude wünscht Dir
Gerd



Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Bernhard Lebeda

Hallo siporax

Schau mal was ich in den Tiefen des Netzes für Dich gefischt habe:  ;)

http://www.brunelmicroscopes.co.uk/fish-parasites.html


Trainiert die englische Sprache gleich mit. :D

Viele Grüße

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung