Lindenzweige - Schwierigkeiten mit der Weiterverarbeitung der Schnitte

Begonnen von Hugo Halfmann, Juli 15, 2013, 21:57:22 NACHMITTAGS

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Hugo Halfmann

Hallo,

ich habe heute versucht, mit dem Handzylindermikrotom Lindenzweige zu schneiden. Die Schnitte sind ganz gut gelungen, jedoch Quoll nach einiger Zeit im Wasser ein kleisterartiger Glibber aus den Zellen, der eine Weiterverarbeitung sehr erschwert hat. Wie wird man diesen "Kleister" am besten los? Evtl. mit Klorix / "Eau de Javelle" ? Oder was ganz anderes ?
Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann

Klaus Herrmann

Lieber Hugo,

Lindenholz ist traumhaft für Schnitzer! Siehe Isenheimer Altar und andere gothische Kostbarkeiten - aber für Schnibbler eher zum Verzweifeln.
Klorix könnte den Glibber entfernen. Probiers einfach mal!

Viel Erfolg!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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RainerTeubner

Hallo,

in einem älteren Mikrokosmos-Artikel von F. Buxbaum (Neue Tricks bei botanischen Untersuchung mit Präparierlupe und Mikroskop, Mikrokosmos, Band 49(7), S. 216 (1960)) wird Ca(OH)2-Lösung als Mittel empfohlen, um den Schleim aufzulösen.

Ich habe es leider noch nicht ausprobiert, den unangenehmen Schleim bei Schnitten durch einen Lindenzweig kenn ich auch.

Meine e-mail ist offen, eine Kopie des Artikels kann ich gerne verschicken.

Viele Grüße

Rainer

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Eckhard

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