Höchste Objektivauflösung nicht immer sinnvoll?

Begonnen von Klaus Henkel, Februar 10, 2016, 00:04:24 VORMITTAG

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Rene

Hello Gunther,

Zitat von: Gunther Chmela in Februar 11, 2016, 10:46:01 VORMITTAG
erhält aber auch mit schwächerer Okularvergrößerung außerordentlich brillante Bilder.

That is exactly my experience: a high-NA lens that gives a more detailed image than my eyes can handle, but with higher brilliance. There is a use for high NA outside the 500-1000 NA rule.
(routinely working with 20/0.8 and 60/1.4 objectives)

Best wishes,
Rene


Jürgen Boschert

Hallo zusammen,

diese Erfahrung kann ich nur teilen: Habe das Glück, einen vollen Satz der Plan-Neofluare Imm, einschl. des Plan-Neos 63 / 1,2 W korr. zu haben. Die Brillanz des 25er haut einen förmlich um. Diese hohen Aperturen waren ja für die Fluoreszenz vorgesehen, ebenso wie der Umstand, multiple Immersionsmedien verwenden zu können, darunter eben auch solche ohne Eigenfluoreszenz. Über Preise für diese Objektive will man aber lieber nicht reden, insbesondere das sehr seltene 63er Wasser ist exorbitant teuer, habe selbst dafür dtl. mehr bezahlt als für die anderen 3 zusammen. Habe aber den Kauf nie bereut. Die Plan-Neos sind meine absoluten Lieblingsobjektive.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

l'œil armé

Zitat von: peter-h in Februar 11, 2016, 10:01:14 VORMITTAG

Das Plan Neofluar 63/1,20 W Korr. besitze ich. Aber es ist nicht mein großer Liebling. Es ist extrem empfindlich auf die Korrektur und für Tümpeleien eher nicht zu empfehlen. Unter dem Deckglas Wasser, zwischen Deckglas und Objektiv Wasser und dann den Korrekturring einstellen und den Arbeitsabstand korrigieren. Das kostet Nerven  ;D Da ist Bewegung im Bild !


Guten Tag Peter,

das kann ich nun nicht unbedingt bestätigen. Einerseits ist ein Objektiv mit Korrekturfassung bei Zeissens immer Fummelei, weil man keinen Fokusausgleich hat wie bei Leitz/Leica, aber als richtiges Problem empfinde ich es nicht. Andererseits liegt es aber vielleicht auch daran, dass ich täglich damit (eben auch mit Wasserimmersionen) umgehen muss. Deckgläser fixiere ich aus dem o.a. Grund ganz gerne mit Paraffin oder anderen Mittelchen. Für wässrige Präparate kann ich auch in Verbindung mit Immersions-Objektiven unbedingt Petrischalen mit Deckglasboden in Verbindung mit einem Inversmikroskop empfehlen. Die ganze Geschichte wird dann ganz entschieden stabiler, sich verschiebende Deckgläser gibt es nicht und Korrekturfassungen benötigen zwar meist geschickte Finger, dafür wackelt da nichts weil die Petrischale in ihrer Position auf dem Objekttisch fixiert wird.

Freundliche Grüße

Wolfgang
"Du" fänd' ich absolut in Ordnung

das schönste: Zeiss Lumipan
das liebste: Leitz Ortholux/Panphot
das beste: Zeiss Axiomat

Ich bin übrigens keineswegs mit meinem Umfang an Intelligenz zufrieden; ich bin lediglich froh, mit meiner Dummheit so weit gekommen zu sein.