Literatur zur Analyse von alten Briefen und Büchern (Papier)

Begonnen von littbarski, Mai 16, 2025, 17:06:55 NACHMITTAGS

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momotaro

#15
Pulp and paper microscopy

isenberg_irving_h_196705.pdf (88.2 MB)
Author
Isenberg, Irving Harry
Download Link:
https://repository.gatech.edu/entities/publication/379c3d87-412d-4d28-8958-ddf101a338d0

LG Helmut
,,Die Kunst ist lang, das Leben kurz, das Urteil schwierig, die Gelegenheit flüchtig." — Johann Wolfgang von Goethe Wilhelm Meister's Lehrjahre (1786–1830)

littbarski

Danke vielmals, ich denke mal der Isenberg ist ein Treffer :). Dort sind ja wirklich viele Fotos enthalten, natürlich ist das Buch ein halbes Jahrhundert alt und dadurch die Fotos nicht hochauflösend, aber sie sind dafür doch sehr gut dargestellt und hilfreich. Da haben wir mal Lesestoff.  :)

Gerd Schmahl

Hallo,
Zitat, natürlich ist das Buch ein halbes Jahrhundert alt und dadurch die Fotos nicht hochauflösend
Dein "B-Mikroskop" ist sicher auch nicht so hochauflösend.

Ich habe Dir in Deinem Vorstellungsfaden einen Hinweis gegeben, welcher Art Mikroskop Du benötigst und auch ein Standartwerk genannt.

LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

littbarski

vielen Dank für deine Tipps im Vorstellungsthema! Hatte es gar nicht gesehen.
Ja, so ein B-Teil ist natürlich nicht das Optimum, da werden wir aber in jedem Fall dabei bleiben. Die Bilder (per Auge) sind auch wirklich für uns als Anfänger ausreichend aufgelöst. Das von dir genannte Werk ist natürlich auch ein sehr guter Tipp, danke. Ich fürchte nur, dass ich so langsam fast zu viel gesammelt habe an Infos und Büchern... Wir werden das nun erstmal alles sichten und dann am Papierbeispiel vergleichen, wie wir weiterkommen. Es stimmt aber, dass am Ende oft die Auflösung und Einfärbung steht. Daher werden wir uns wohl auch auf ganz auffällige Fasern stürzen am Papierrand, die wirklich eindeutige Dinge zeigen, die man dann eben anhand von Fotos vergleichen kann.

Gerd Schmahl

Hallo,
Bilder vergleichen ist das Eine, aber für zuverlässige Bestimmungen sind oft auch Messungen notwendig, z.B. der Faserdicken.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Peter G.

Und meinen Hinweis auf Restauratoren zur zerstörungsfreien Untersuchung darfst du ruhig auch in Erwägung ziehen.
Dennoch wird´s schwierig, da die Papierfasern durch mechanische und chemische Einwirkungen ohne weitere Kenntnisse nicht mehr einfach zu bestimmen sind.

Wenn Du aber lediglich etwas über die Papierherstellung erfahren willst, fange mit modernen Papieren an und versuche dich über die Bestandteile (Fasern und Füllstoffe), Siebstrukturen (Rundsieb, Langsieb, Handschöpfung) und Nachbehandlung an die technische Entwicklung anzuähern. Möglicherweise kannst Du dann auch Übereinstimmungen zu deinen historischen Papieren feststellen. 

Gruß
Peter G.
 

Gerd Schmahl

Hallo ...... (wir reden uns hier gerne mit Namen an, und wie Du siehst, hat jeder, der Dir geantwortet hat, mit (s)einem Namen "unterschrieben")
Was ist denn eigentlich das ZIEL Deiner Analysen? Eine Alterseinschätzung über die Zusammensetzung oder ob exotische Materialien verwendet wurden, weil die Briefe aus exotischen Gegenden stammen?
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

littbarski

#22
Vielen Dank nochmals für die vielen Tipps. Es ist sicher offensichtlich, dass ich das ganze Thema nicht (semi)professionell angehe, daher auch keine Fragen von mir dazu, welches Mikroskop ich wie genau verwenden soll oder welche Schritte ich genau für die Analyse durchführen soll. Vielmehr war meine Frage und der eigentliche Grund für dieses Thema einfach nur, ob es Literatur dazu gibt, in dem man echte Fotos sehen kann. Vielleicht kommen wir am Ende sogar dazu, dass wir uns einfach nur diese Fotos ansehen und gar nicht analysieren. Vielleicht aber schauen wir auch interessiert mit dem Mikroskop, welche Fasern wir wiedererkennen (ja, z.B. bestimmte Baumarten, die wir hier nicht für Papier verwenden). Vielleicht kommen wir auch dann nicht weiter und ich frage hier doch nochmal nach :).

Ich hoffe, es war in Ordnung, den Schwerpunkt meines Themas auf die Literatur zu legen und keinerlei Anspruch auf eine richtige Versuchsanordnung zu erheben.  ;)

PS: Name vergessen - viele Grüße Peter

Peter G.

Hallo Peter

jetzt hab ich´s begriffen:
Hier ergänzend zu den Hinweisen, die du hier schon erhalten hast, ein Link zur Papiermacherschule Gernsbach:
https://www.papierzentrum.org/schule
Dort kannst Du bestimmt nach passender Literatur fragen und möglicherweise auch etwas ausleihen.
Und wenn Du dann viel gelesen hast und Du vielleicht auch noch mikroskopieren willst (so hat sich´s ja anfangs auch angehört), kannst Du ja wieder hier im Mikroskopieforum nachfragen.

Gruß,
Peter G.

littbarski

Hallo Peter,

natürlich geht es auch ums Mikroskopieren, klar, nur ist es eben auch einfach gar nicht so schlimm, wenn wir nicht alles erkennen oder bestimmen werden. Ein bisschen der Weg ist das Ziel :).

viele Grüße
Peter

liftboy

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

littbarski

Hallo Wolfgang,

danke vielmals, habe geantwortet. Wir bleiben erstmal dabei, nicht zu viel auf einmal anzufangen, daher erstmal nur die Literaturrecherche und das mittelmäßige Bresser-Mikroskop. Das ist schon absolut in Ordnung für den Anfang.

Viele Grüße
Peter