Videokonferenz Mikroskopie Hagen

Begonnen von junio, Oktober 20, 2026, 12:12:38 NACHMITTAGS

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junio

Liebe Mikrofreundinnen und Mikrofreunde,
die Urlaubszeit ist nun für die meisten vorbei und die Mikroskopie kann nun wieder die gebührende Beachtung finden.
Wir erinnern uns gerne an den tollen und launigen Vortrag von Prof. Dr. Heribert Cypionka über die wundersamen Achromatien, von denen wir Vieles nicht wissen. Zwischenzeitlich hat Heribert Cypionka den Vortrag dankenswerter Weise bei YouTube eingestellt. Wer ihn verpasst hat oder die erhaltenen Informationen vertiefen möchte... hier der Link
https://youtu.be/S9fzq4_eNiM?si=j993PbM_XvoV4ucJ 
Nun geht es wieder in die unbelebte Natur. Dr. Olaf Medenbach, ein Spezialist für Fragen der mikroskopischen Mineralogie, möchte uns mit einem wichtigen mikroskopischen Verfahren in der Reihe der mikroskopischen Mineralbestimmung bekannt machen.
Achsenbilder- Einblicke in das Innere der Kristalle
Wir dürfen sehr neugierig sein auf diese Einblicke in die Historie, die Technik und die im Ergebnis wundervollen Farbspiele, die wir genießen können.
Der Veranstalter freut sich mit Ihnen und Euch auf einen wissenschaftlichen Vortrag mit gleichzeitig reichlichem Augenschmaus anlässlich des virtuellen Treffens am
Samstag, dem 24.10.2026 um 15:00 Uhr
Herzliche Grüße von Jürgen Stahlschmidt

Nun noch zur Ablauforganisation!
Wer an der Zoom-Videokonferenz teilnehmen möchte, von dem erbitte ich eine Nachricht unter Angabe des Namens und der persönlichen E-Mail-Adresse.
Ich antworte mit der Zusendung eines Links, den braucht man dann nur zum Konferenzzeitpunkt anzuklicken.
Eine Registrierung oder Programminstallation ist nicht erforderlich und Lizenzkosten fallen auch nicht an.

Manfred Kretzschmar

Hallo,

ich habe leider den Vortrag von Herrn Dr.Medenbach am 24.10.2026 versäumt.
Wurde der Vortrag ins Internet gestellt?
Wenn dies so ist bitte ich um einen Link.

mfG

Manfred

olaf.med

Hallo Manfred,

der Vortrag wurde zwar aufgezeichnet, ist aber nicht im Internet verfügbar. Ich schicke Dir gerne die Datei, das geht wegen der Größe aber nur über WeTransfer und da bräuchte ich Deine Email-Adresse (per PN).

Herzliche Grüße,

Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

Manfred Kretzschmar

Hallo Olaf,

vielen Dank für Deine Nachricht.
Meine mail-Adresse:miaka_aya@gmx.net.
Ich freue mich schon auf den Vortrag.

mfG
Manfred

Heiko

Lieber Olaf,

in Deiner Präsentation stellst Du anschaulich dar, dass Interferenzmuster mit einfachsten Mitteln zu erhalten sind.
Erlaube bitte, dass ich zwei Beispiel beisteuere.
Die im folgenden Foto gezeigte Anordnung zeigt ein Tablet, auf dem eine ausgemusterte Handy-Schutzfolie liegt. Diese Folie ist ein Gitter (unter dem Mikro gut zu erkennen, soll störendes Seitenlicht auf dem Handy-Display blockieren). Auf der Folie liegt ein Kamera-Pol-Filter (richtig herum liegt er, wenn er das linear polarisierte Tablet-Licht auslöscht). Und dann kommt schon die Kamera des Handys:
Interferenz Handy-Schutzfolie, verkl.jpg

Wohl dem, der weiterhin kristalline Scheiben im Makroformat sein Eigen nennt. Im hier gezeigten Beispiel ein Uhr-Saphirglas zwischen Tablet und Handy:
Saphirglas, Tablet und Handy.jpg

Was wäre unsere Welt ohne Farben?

Viele Grüße,
Heiko

olaf.med

Lieber Heiko,

es macht mich glücklich, dass Du als wissbegieriger und eifriger Jünger der Kristalloptik dieses Feld weiter beackerst und und so schöne Bilder zeigst. Dass Du dafür sogar Deine Rolex - oder wars die Breitling? - opferst, finde ich ganz toll ;D !. Weiter so!!!

Herzliche Pol_Grüße,

Olaf

PS.: Dass das Saphir (Korund)-Uhrglas, das ja, wie man direkt sieht, kein Glas sondern ein perfekter Einkristall ist, so genau kristallographisch orientert ist, hat sicher einen technologischen Grund, den ich aber nicht kenne.
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

Peter_le

Guten Morgen,

Saphirgläser (oder angebliche) kann man günstig für ein paar Euros auf eBay kaufen.

Ich schätze, dass beim Verneuil-Verfahren der Impfkristall orientiert ausgerichtet wird. Vielleicht, um das Kristallwachstum zu optimieren, welches in die zwei Achsen vermutlich nicht gleichschnell ist. Kann auch sein, dass es Vorteile beim Schneiden gibt.

Vielleicht ist es auch einfach Zufall dass der Impfkristall in einer festen Vorrichtung ist. Oder liegt wie die Saccharose-Kristalle in einer günstigen Position.

Grüße
Peter

Peter V.

Hallo,

iPads scheinen ein anderen Bildschirmaufbau zu haben als andere Monitore. Beim iPad erreicht man in keiner Stellung mit einem Linearpolfilter gute Auslöschung, nur eine mäßige Abschwöchung.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.