Testbilder mit meiner neuen Adaption

Begonnen von David 15, September 11, 2013, 18:51:15 NACHMITTAGS

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Bernhard Lebeda

Zitat von: David 15 in September 12, 2013, 20:14:28 NACHMITTAGS


@Bernhard

Das Direktschnittverfahren mit Kleber ist durchaus bekannt. Dabei wird das zu schneidende Objekt auf einen Holzklotz mit Sekundenkleber geklebt. Ich habe es bereits einmal in meinem ''Erdnuss'' Beitrag genau beschrieben. Auf diese Weise kommen auch die tollen Längsschnitte von Hans-Jürgen zu Stande ;)



...äh...ja...ich fühlte mich halt eher an meine Schallplattensammlung erinnert  ;D

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-8609.html

aber die Methode kenne ich natürlich.

Das mit dem Tesafilm ist interessant, alldieweil ich auch gerade versuche einen Stängel in PEG am Mikrotom zu zerschibbeln. Leider zerfällt das geschnittene Ding in zig Einzelsegmente. Was heißt denn "mit Tesafilm eindeckeln"  ???  Durch den Film hindurch hat man ja meist grottige Bilder, wie man sie von Abklatschpräparaten kennt.

LG Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

David 15

#16
Hallo nochmals,

Da einige per PN nachgefragt haben wie das Ganze nun mechanisch gelöst wurde, stelle ich dies auch noch kurz vor:

Hier ein Übersichtsbild über die verwendetetn Teile zur Kameradaption:



1. In der Höhe verstellbarer Zeiss Fototubus mit Ringschwalbenaufnahme oben.

2. Zeiss KPL Weitfeld Brille Okular

Jetzt die entscheidenden mechanischen Komponenten für die Adaption:

3. Hierbei handelt es sich um eine Adapterplatte die ein Forenmitglied für mich hergestellt hat. Sie hat auf der Unterseite eine Ringschwalbe sodass sie in den Fototubus passt. Das Gewinde drumherum hat 62mm ( Das nächste Bild zeigt dies mal genauer )

4.Ein gewöhnlicher Step-up Ring ( 52mm - 62mm ) Dieser wird auf die Adapterplatte geschraubt.

5. Canon EOS 650D mit Canon EF 40mm Pancake Objektiv. Das Pancake Objektiv hat 52mm Innengewinde. Somit kann ich die Adapterplatte mit draufgeschraubter Step-up Ring einfach in das Objektiv schrauben und habe somit eine stabile mechanische Verbindung.

Adapterplatte im Detail:



Ich hoffe ich konnte damit die Fragen klären !  :) Falls doch nicht, Joachim ist ein sehr guter Ansprechpartner wenn es um Kameradaption geht   ;)

Viele Grüße
David
''Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.'' ( Albert Schweitzer)

Vorstellung: ''Hier''

A. Büschlen

Hallo David

danke für diese Ergänzung.

Ich habe noch eine Frage zum "Adapter-Teil" 3: für was wird das Gewinde unterhalb der Schwalbe benutzt?

Gruss Arnold Büschlen
Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.

David 15

Hallo nochmals,

Spät aber doch   ;)

@Bernhard:

Normalerweise schon, aber man dreht das Ganze einfach um sodass der Schnitt oben und der Tesafilm auf der Unterseite ist. Dadurch mikroskopiert man nicht ''durch'' den Tesafilm.

@Arnold:

Bei dem unter der Schwalbe liegendem schwarzem Gewinde handelt es sich um eine in der Höhe verstellbare Okularaufnahme. Es hat oben eine zentrische Öffnung. Dadurch kann nicht nur ''glasknutschen'' zwischen Relaisoptik und Okular verhindert werden, sondern er kann auch helfen womöglich vorhandene Hotspots zu verringern.

Viele Grüße
David
''Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.'' ( Albert Schweitzer)

Vorstellung: ''Hier''

Eckhard F. H.

ZitatDaher habe ich in den Sommerferien einen 4-Wöchigen Ferienjob gemacht um mir diese Schmankerl zu leisten.

Alle Wetter - Chapeau!
Gruß - EFH
P.S.: Mein kürzlich erworbenes Phomi macht mich auch an.  ;D