kleine allgemeine Frage

Begonnen von atomflunder, Oktober 17, 2015, 00:04:41 VORMITTAG

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atomflunder

Hallo !

Leider habe ich in diesem Forum keinen Anfängerbereich gefunden, was denke ich sinnvoll wäre für Fragen wie meiner jetzt, um die Profis nicht zu belästigen  ;-)

Ich habe ein "Müller Biosphere B" Mikroskop und war auf der suche nach einem Wasserfloh den ich dann auch gefunden habe. Allerdings musste ich den Objekttisch so
hoch drehen, dass das Objektiv ins Wasser eingetaucht ist...

Was habe ich falsch gemacht ? Wenn ich den Tropfen eigeschlossen hätte mit 2 Objektträgern, so wäre der Abstand durch das Glas sicherlich zu groß um ihn zu sehen.

Eingestellt war: Objektiv: 40x und Okular 10x

Oder hätte ich mir doch ein Elektronenmikroskop kaufen sollen ? :-D

Klaus Herrmann

Hallo,

es gibt hier im Forum einen Bereich in dem sich jeder erst mal vorstellt. Dann können wir auch besser einschätzen, wen wir da beraten und die Kommunikation läuft auch irgendwie besser.

ZitatWenn ich den Tropfen eigeschlossen hätte mit 2 Objektträgern, so wäre der Abstand durch das Glas sicherlich zu groß um ihn zu sehen.
Du bist schon kein reiner Anfänger mehr, du kennst immerhin schon Objektträger. Die nächste Stufe wäre dann auch Deckgläser zu verwenden, das dürfte dein Problem lösen.. In der Gebrauchsanleitung des Mikroskops sollten Deckgläser erwähnt sein. Auch in den uralten, aber nach wie vor guten Broschüren sind die ersten Schritte beschrieben. Schau mal nach G.Stehli Mikroskopie für Jedermann gibt es für Appel und Ei ist aber Gold wert!

Viel Erfolg bei der Weiterbildung!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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the_playstation

Hallo.
Klaus hat Dir ja schon den entscheidenden Tip gegeben.
Der Wasserfloh war wahrscheinlich tief in einem großen Wassertropfen und daher war zuviel Wasser über dem Wasserfloh. Durch das Deckglas und etwas weniger Wasser liegt das Deckglas recht nahe über dem Wasserfloh und das 40x Objektiv kann näher an Ihn heran. Das 40x ist immer sehr nah am Deckglas und berührt es fast.

Beste Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

JB

Hallo,

Der Arbeitsabstand zwischen dem Objektiv 40x und den Objekt ist sehr klein, meist weniger als 1/2 mm. Deshalb sind Sie in den Tropfen eingetaucht. Die Objektive 4x und 10x sind besser fuer Wasserfloehe geeignet. Wie Klaus schon sagte, Sie brauchen ein Deckglaeschen, mit Knetfuesschen, das ist in dieser Broschuere auf Seite 30 beschrieben http://www.amuseum.de/mikroskopie/Anleitungen/LEITZ_HM_LUX3_small.pdf

Die Broschuere ist sehr lesenswert und eine schoene Einfuehrung in die Mikroskopie.

Beste Gruesse,

Jon

Thomas M

Hallo,

Klaus hat ja schon auf den "Stehli" hingewiesen. Auch heute noch ein sehr guter Einstieg.

Als Ergänzung dazu vielleicht noch den "Einführungskurs in die Mikroskopie" den die Berliner Mikroskopische Vereinigung zum Download bereit hält. Weniger Text dafür mehr Bilder und schafft ebenfalls einen guten Grundstock an Erfahrung.

Zum Download geht's hier: http://www.berliner-mikroskopische-gesellschaft.de/download.html

Beste Grüße
Thomas

Klaus Herrmann

Hallo Adi,

Zitatdas große Kosmos-Buch der Mikroskopie ist auch empfehlenswert.
Das ist das bunteste Buch, das ich je gesehen habe :-)

Für einen Anfänger, der noch nicht mal gewusst hat, dass Deckgläser auch wichtig sind eher nicht geeignet. Bunt trifft auf jeden Fall zu, aber ich denke man kann auch drauf verzichten, zum Einstieg sowieso!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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liftboy

Hallo erstmal,

Wasserfloh und 40er Objektiv sind so ziemlich grenzwertig! Was genau möchtest Du bei dem Tier da mit der Mördervergrößerung sehen?
Als Tümpler nutze ich für die Übersicht ein 2,5er und zu Beobachtung für Flöhe ein 10er.
Der Wasserffloh ist immerhin ein ziemlich dickes Kerlchen, welches dann selbst im eingeklemmten Zustand noch in einer mächtigen Wasserschicht liegt; da wirst Du mit dem 40er nicht weit kommen.

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Klaus Herrmann

Hallo Adi,

Zitatfinde das Buch toll :-)

Da bist du nicht alleine! Ich bin einer der Wenigen, die sich öffentlich kritisch dazu äussern. Es ist ein buntes Bilderbuch, versuch mal Infos zu erhalten mit welcher Methode die Bilder jeweils aufgenommen wurden und wie präpariert wurde! Das ist doch das, was ein Anfänger wissen möchte: was muss ich tun, um dieses Ergebnis zu erhalten?

Strebles Wassertropfen ist ein bewährtes Bestimmungsbuch - für Tümpler unverzichtbar!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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RainerTeubner

Hallo,

wenn einfach nachvollziehbare (Färbe)rezepte gefragt sind, dann kann ich den "Wanner" empfehlen.

(Gerhard Wanner: "Mikroskopisch-Botanisches Praktikum, Thieme)

Die Vorschriften sind anfängertauglich, da das Buch sich an Studienanfänger wendet, die Abbildung sind instruktiv und werden erläutert.

Viel Spaß!

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Standard Universal
Bildbearbeitung: Gimp, Helicon focus und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

liftboy

Hallo erstmal,


auch "Mikroskopie" von Werner Schlüter ist gebraucht günstig zu kriegen und ebenfalls Anfängertauglich.

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Oecoprotonucli

Hallo Atomflunder,

ich hoffe, Du hast Dein Objektiv gleich nach dem Unfall vorsichtig mit geeignetem Linsenpapier oder Tuch trockengetupft, oder reinigst es es nun. Natürlich nicht, ohne vorher etwas über das Reinigen von Mikroskopobjektiven hier zu lesen, es gibt dazu hier zahlreiche Beiträge. Bei der Suche können wir Dir bei Bedarf helfen.

Hoffentlich ist kein Wasser ins Objektiv eingedrungen. Für das Eintauchen (Immergieren) gibt es spezielle Immersionsobjektive, da darf man das, sollte aber natürlich auch nach Benutzung reinigen.

Besten Gruß

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)