Kieselalgen: Wann sind Unterstützungen angebracht ? -Schichtdicke Medium-

Begonnen von Michael K., Juli 10, 2022, 20:23:22 NACHMITTAGS

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unkenheini

Moin,
Bei der Firma Hasberger Schneider GmbH gibt es Lehrenband. Ich bin der Meinung geht bei 0,005mm los aus Federstahl in diversen Breiten.Dieses wird bei uns in der Metallverarbeitung zum Unterfüttern benutzt.
Viele Grüße Jörg
Mit freundlichen Grüßen
Jörg G.

p.s. Mir ist es lieber mit Du angesprochen zu werden als mit Sie.Danke.

Nochnmikroskop

Hallo Jörg,
danke für den Hinweis. Ich hatte für die Firma so etwas gesucht (0,01 mm) und bin nur in China über Amazon fündig geworden.
Also Suche über Federstahl .... da bin ich noch nicht drauf gekommen.
Mal sehen was so etwas dort kostet.
0,02 mm gibt es übrigens auch als Fühlerblattlehre, die hatte ich mir schonmal zugelegt (sind mit <10 Euro rel. günstig).

Bei ebay gibt es dazu einige Treffer, je dünner, desto teurer!!!!
Man könnte auch Blattgold verwenden, ist wohl noch günstiger, als dieser Federstahl, tzzz.
LG Frank
LG Frank

unkenheini

Moin  Frank,
Schau mal bei Hoffmann Werkzeuge nach.Es gibt die Bleche aber in härteren Federstahl Ausführung aber anscheinend auch in weichere Stahlsorten.
Gruß Jörg
Mit freundlichen Grüßen
Jörg G.

p.s. Mir ist es lieber mit Du angesprochen zu werden als mit Sie.Danke.

Nochnmikroskop

Zitat von: Michael K. in Juli 10, 2022, 20:23:22 NACHMITTAGS
Aber wie sieht es im Verbund mit mehreren anderen dünneren Schalen; z.B ein Kreis Legebild;  aus?  Jede einzelne Schale
hat ja über und unter sich eine gewisse Schichtdicke an Medium, die im die im Gesamten die Schichtdicke erhöht, als wenn es nur eine einzelne Schale wäre.
Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.  Die Schichtdicke ist sicher auch von der Viskosität abhängig.

Gruss
Michael

Hallo Michael,
Deine Frage kannst wahrscheinlich nur Du selber beantworten. Welche Kieselalgen Du in welcher Stellung legst und welches Medium verwendet wird ist ja Deine Entscheidung.

Aus meiner Sicht musst Du die Höhe der höchsten Kieselalge mittels der Z-Achse messen. Eine Skala an dem Feintrieb würde helfen.
Mit einer Messuhr, oder ein Feinmesstaster (am besten digital, dann kann man überall nullen) kann man den Verstellweg des Feintriebes gut überprüfen.
Stellt sich die Frage, wo die Null-Linie zu legen ist. Der Objektträger bietet sich hier an, unbekannt ist dann natürlich die Schichtdicke des "Klebers" auf dem Du die Kieselalgen festsetzt. Da könntest Du Erfahrungswerte auch über eine Messung sammeln, oder einfach schätzen.
Die Messung der höchsten Kieselalge könnte man mit einem 40x/0,65 Objektiv durchführen, die haben eine moderate Schärfentiefe bei noch Sicherheitsreserven in dem Arbeitsabstand.

LG Frank


LG Frank

Nochnmikroskop

Hallo Michael,

Nachtrag:
die Z-Achsen haben etwas Spiel, bewegen sich nicht immer exakt gleich. Beim Hochfahren wird erst das Spiel ausgeglichen, bis sich der Objekttisch bewegt.
Bei meinem Axiolab waren das fast 0,2 mm. Danach hat die angebrachte Skala sehr genau funktioniert, bei mir 0,35 mm pro Umdrehung des Feintriebes.
Zur Sicherheit einfach die Messuhr mitlaufen lassen.

LG Frank
LG Frank

Michael K.

Hallo,

Das sind jetzt sehr viele Informationen.  Erst mal Danke dafür.
Die Skala habe ich in der Tat noch nicht überprüft.  Da würde sich aber auch ein Puppitaster eignen. Ist im Prinzip ein kleiner Messtaster mit  analoger Anzeige.
Auch die Idee mit den Angelschnüren, sagt mir zu.

LG
Michael

jcs

Zitat von: Nochnmikroskop in Juli 17, 2022, 19:48:36 NACHMITTAGS

Die Messung der höchsten Kieselalge könnte man mit einem 40x/0,65 Objektiv durchführen, die haben eine moderate Schärfentiefe bei noch Sicherheitsreserven in dem Arbeitsabstand.

Wenn man mit dem Feintrieb am Mikroskop die Dicke von Objekten unterhalb des Deckglases misst, muss man allerdings den Brechungsindex des Einbettungsmediums mitberücksichtigen, entsprechend folgender Formel:

d=d' * (n_0/n_i)

d' ist dabei die Fokussierungsdifferenz, die man am Feintrieb abliest. n_0 ist der Brechungsindex des Objektes (im Normalfall identisch mit dem Brechungsindex des Einbettungsmediums) und n_i der Brechungsindex des Mediums zwischen Deckglas und Objektiv. d ist dann die wahre Dicke des Objektes.

LG

Jürgen

Nochnmikroskop

Hallo Jürgen,
ich dachte es geht um die Messung vor dem Aufbringen eines Deckglases, damit dieses eben nicht die Objekte quetscht.
Andererseits könnte man mit Deiner Formel wohl auf die Höhe von gelungenen Dauerpräparaten schließen.

LG Frank
LG Frank