Zündung XBO 150 Probleme

Begonnen von Thomas Böder, Juni 18, 2023, 20:09:25 NACHMITTAGS

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Thomas Böder

Guten Abend Freunde.

Ich habe nun ein Panphot Lampenhaus mit XBO 162(150W) Lampe.
Und ich habe auch das originale Vorschaltgerät dafür.

Beim Einschalten passiert jetzt Folgendes...

Der Schalter erzeugt auf halben Wege die Zündspannung.
Der Funken ist deutlich in der Lampe zu sehen, knistert schön und es riecht nach Ozon.
Wenn ich den Schalter weiter drehe, schaltet er die Hochspannung aus und es liegt
Gleichspannung an der Lampe an.
Egal wie lange ich zünde, die Lampe startet nicht.

Laut Schaltung des Zündgerätes müsste oben an der Lampe die Kathode sein.
Sprich, die Lampe steht hochkant und Minus ist oben.
Laut PDF von Osram ist aber in Brennstellung die Anode oben.

Jetzt bin ich etwas ratlos.
Die Lampe sieht sonst gut aus.

Wie schnell zünden bei euch Entladungslampen?!
Normalerweise doch innerhalb von 1-2 Sekunden?!

Grüße, Thomas.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

Thomas Böder

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Thomas Böder

Melde Vollzug.
Die Lampe leuchtet.
Netzteil und Lampenhaus hatten verschiedene Steckerbelegungen.
Warum auch immer...
Plus und Minus vertauscht und ein Pol verschwand im Nichts.
Nun zündet sie in Sekundenbruchteilen.

Grüße, Thomas.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
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Thomas Böder

Die Lampe pendelt sich bei 20V/7A ein.
Passt soweit.
Habe dann ein paar sehr alte Messgeräte verwendet.
Falls die Hochspannung durchschlägt.  ;D

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Jakob_Wittmann

Servus Thomas!

Ich wollte Dir noch eine Nachricht schreiben, weil ich den Verdacht hatte, dass das Vorschaltgerät mehrere Ausgänge hat und Du eventuell einen falschen erwischt hast.

Dann war ich mir allerdings unsicher von wegen Panphot. Ich dachte mir, das uralte Gerät für Kohlenbogenlampen kannst wohl nicht meinen ... :) :D ;)

Falls es eines dieser Typen mit einer Asbestplatte drinnen ist, schau Dir bitte mal diesen Thread an:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=33597.0

Wie auch immer, es funktioniert. Das freut mich für Dich!

In die nicht abgedeckte Xenonlampe würde ich lieber nicht allzu lange schauen. 8) ;)

Diese schönen alten Analog-Messgeräte! Wahrscheinlich hat das Voltmeter einen Zeigerausschlag in die ,,unerwartete" Richtung gehabt ...

Eigentlich sind solche Teile für eine vermutete Überlastung fast schon zu schade. Andererseits hätten Dir chinesische Billigsdorfer um EUR 6,90/Stück die Verpolung nicht so schön gezeigt. Oder?

Ich wünsche Dir noch viel Freude mit diesem Klassiker!


Liebe Grüße

Jakob
jakob.wittmann@hotmail.com


,,Ein Leben mit nur einem schwarzen Mikroskop ist möglich aber sinnlos."

Bernhard-Viktor ,,Vicco" Christoph-Carl von Bülow zugeschrieben

Thomas Böder

Moin Jakob,

Lampenhäuser mit Kohlebogenlampen habe ich auch noch.
Und die funktionieren sogar.  ;D

Asbest ist in den XBO150 Lampenhäusern nicht drin.

Das Voltmeter hat übrigens wie erwartet in die richtige Richtung ausgeschlagen.  8)

Laut Datenblatt müsste die Lampe bei 7,5A und 20V laufen.
Ich bin jetzt bei 7A und 20V.
Das sind 140W. Passt also soweit.
Ich könnte mit dem Strom natürlich noch 0,5A höher gehen.

Grüße, Thomas.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
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ManK

Hallo Thomas,
pass auf deine Klemmprüfspitzen KLEPS auf, die sind eigtl. für 4A und werden bei Überlast schnell heiss.
Auch der Spannungsabfall ist bei der Messung nicht ohne.
Grüße
Manfred

rlu

#7
Hallo Thomas,

wie funktioniert die Lampe und die Schaltung?

Stimmt es, dass es zwei Transformatoren sind?
Einer der Trafos, der die Zündung besorgt mit 28kV und der andere der die Lampe bei niedriger Spannung versorgt.

Wie gehst du vor, dass du keinen Schaden nimmst?
Wo ist jetzt eigentlich die Lampe angeschloßen, oben oder rechts?
Man zündet mit Wechselstrom und betreibt mit Gleichstrom?
Deine Meßgeräte sind scheinbar robust.

Liebe Grüße
Rudolf

Thomas Böder

Hallo Rudolf,

bei mir besteht das eigentliche Netzteil nur aus Trafo, Gleichrichter, Elko und Widerstand.
Die komplette Zündeinheit sitzt im Lampenhaus.
Wenn man den Paketnockenschalter dreht, wird auf halbem Wege zur Stellung 1 kurzeitig die Stromversorgung zum Hochspannungsteil durchgeschaltet.
Im Lampenhaus ist dafür ein Teslatransformator installiert, der die Hochspannung erzeugt.
Auf Endstellung 1, also voll durchgeschaltet, liegt nur noch die Gleichspannung an und die Hochspannungserzeugung ist aus.

Vom Netzteil gehen nur 3 aktive Adern zum Lampenhaus, Plus, Minus, Zündspannung und natürlich der Schutzleiter.

Schön ist, die Lampe ist praktisch sofort auf voller Helligkeit und ändert innerhalb von einer Minute nur noch minimal ihre Stromaufnahme.

Grüße, Thomas.
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Thomas Böder

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Thomas Böder

Alles Gute ist ja nie beisammen.
Die Hochspannungszündung bringt leider ab und zu den 30mA Fi zum Auslösen.
Technisch ist alles so wie es sein soll, auch die Isolationswiderstände sind perfekt.
Zündgerät habe ich auch schon probeweise getauscht.
Gleiches Verhalten...
Naja, gibt Schlimmeres.
Überlege schon im Arbeitszimmer eine Steckdose über einen 100mA Fi anzuschließen.
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