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Fetter Pixelfehler.....

Begonnen von Gerd-G, Januar 07, 2011, 22:00:02 NACHMITTAGS

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Gerd-G



.....entsteht, wenn man einen (ausgedienten  ;) ) CCD Chip für Auflicht
präpariert. Da ohne Deckglas gearbeitet wird, muss das Fenster und das Gehäuse
zerstört werden, ohne den Chip zu schreddern... :-[
Hierbei ist die Bayer Maske durch einen abgeplatzten Splitter aufritzt...
Objektiv 50x, Auflicht-Hellfeld.
Grüße in die Runde,
Gerd

rekuwi

Lieber Gerd,

ein interessantes Foto! Mich würde noch die freie helle Schicht unter den Pixel interessieren. Dort müßten bei anderer Schärfenlage doch irgendwie die elektronischen Ableitungen der einzelnen Pixel (ein Quadrat aus einem blauen, einem roten und zwei grünen Sensoren) erkennbar sein. Habe keine Ahnung wie das bei dieser Winzigkeit funktioniert.

Liebe Grüße
Regi

Detlef Kramer

Liebe Regi,

ich glaube, das hast Du missverstanden. Die roten, grünen und blauen Punkte sind die Farbfilter ("Bayer-Maske). Die hat Gerd an besagter Stelle entfernt und das was darunter erscheint ist der eigentliche Chip. Da wandelt jeder dieser kleinen Punkte jeweils das Licht in Spannung um und da es sich vermutlich um einen cMOS-Chip handelt, werden diese Spannungen gleich nach einem komplizierten Algorithmus verrechnet und die Werte werden über einen Bus (Bündel von Leitungen) an die nachgeschaltete Elektronik weiter gegeben. Anders und einfacher sähe es bei einem CCD-Chip aus. Da fehlt die Elektronik im Chip und die Spannungswerte werden nach dem Prinzip der Eimer-Ketten-Schaltung abgeführt.

Wir können das ja beim nächsten Treffen in WI einmal genauer beleuchte.

Herzliche Grüße

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

Wolfram Weisshuhn

Hallo allerseits,

zunächst dem Gerd vielen Dank für die schöne Aufnahme. Eine Bemerkung möchte ich noch an Detlefs Beitrag anhängen:

ZitatDie roten, grünen und blauen Punkte sind die Farbfilter ("Bayer-Maske).

In einem Feld von 4 Pixelpunkten gibt es 1x blau, 1x rot und 2x grün. Die grünen Pixelpunkte sind also mit 50 % vertreten.

Weitere Einzelheiten hierzu findet man in der Literatur von Jörg Piper.

viele Grüße

Wolfram