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Versandkosten USA

Begonnen von Safari, September 20, 2011, 22:15:20 NACHMITTAGS

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Safari

Ich habe ein Angebot für ein sehr schönes Mikroskop in den USA. Das Problem ist nur die Transportkosten bei UPS, rund 500 US$. Ich finde das recht teuer.

Kennt jemand günstigere Möglichkeiten?

Nomarski

ZitatKennt jemand günstigere Möglichkeiten?

Selbst abholen. Das ist kostenlos.

Peter V.

Hallo!

Leidr sind die Versandkosten auf den Staaten immer exorbitant. Ich habe da so meine Erfahrungen - und nach mehrfahcen Begenungen mit den Zolloskowskis auch keine Luste mehr.
Leider...denn dort gibt es viele schöne Mikroskope zu Schapperpreisen, aber die wahnsinnigen Versandkosten und der Aufwand mit dem Zoll machten den Vorteil meist völlig zunichte.

Und bedenk: Auf das Mikroskop werden vom Fiskus noch ca. 25 % ( Einfuhrsteuer und Zoll ) aufgeschlagen und auch auf die Versandkosten kommen nochmal 19% Steuer drauf.

Ein Beispiel:  Mikroskop kostet 500 EUR, Versandkosten 500 EUR: Geamtpreis 1283 EUR ( bei einem Preis des Mikroskops selbst von 500 EUR ).

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Hugo Halfmann

Bedenke bitte, daß der deutsche Zoll auch auf die Versandkosten 19% Einfuhrumsatzsteuer erhebt.
EUSt = (Kaufpreis + Versandkosten) x 19% !!!
Ist das dann immer noch günstig ???

Nachtrag: Auf Mikroskopteile aus den USA sind m.W. keine Zölle fällig!
Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann

Nomarski

#4
ZitatEin Beispiel:  Mikroskop kostet 500 EUR, Versandkosten 500 EUR: Geamtpreis 1283 EUR ( bei einem Preis des Mikroskops selbst von 500 EUR ).

Und was noch hinzukommt:
Wenn sich dann herausstellt, daß der Verkäufer zwar 500 Euro für den Versand abgeknöpft hat, dieser aber nur tatsächlich 100 Euro gekostet hat, so muß man den Versandzoll für die 500 Euro bezahlen!  >:(

ZitatNachtrag: Auf Mikroskopteile aus den USA sind m.W. keine Zölle fällig!


Wo steht das geschrieben? ???

reblaus

Hallo Bernd -

in der Tat musste ich auch nie Zoll bezahlen, nachdem der/die Zollsekretär/in viele Minuten in Listen nachgeschaut hatten, aber die paar Prozent Zoll sind im Vergleich zur Einfuhrumsatzsteuer (19%) und den Frachtkosten bei schweren Teilen wirklich peanuts. Außerdem kommen bei Dorfbewohnern noch die Fahrtkosten dazu.

Viele GRüße

Rolf

Florian Stellmacher

Hallo!

Das ist auch meine Erfahrung nach einigen USA-Geschäften: Die Verkäufer kalkulieren gelegentlich mit Phantasiepreisen. Es könnte sich lohnen, noch einmal explizit nachzufragen. Und Nerven und Zeit braucht die Sache sowieso! Zoll kostet es, soweit ich mich erinnern kann, auch, die Zolloskwskis haben alledings keine Mikroskope in ihrer Liste, sodass ich beschreiben musste, um was es sich genau handelt (es ist übrigens urkomisch, was die stattdessen alles auf ihrer Liste haben!). Leider habe ich gerade keine Zoll-Rechnung greifbar, ich glaube aber, es waren so um die 6%.

Unterm Bruchstrich kann sich die Sache lohnen, aber nur, wenn das Mikroskop selbst gnadenlos günstig ist.

Beste Grüße,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 2
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
Zeiss Axiophot (DIK und AL-Fluoreszenz)
Zeiss Axiovert (Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

TPL

Na klar: kauf ein Mikroskop bei mir. Da liegen die Versandkosten zwischen 7 und 12 Euro. Was darf's denn sein?

Im ernst: ich glaube kaum, ein Anbieter nennt solch einen Preis, um ihn wirklich zu fordern, sondern eher, um dafür zu sorgen, dass eine interationale Auktion vor einer überhasteten Gebotsabgabe "besprochen" wird. Viele Bieter sind sich z.B. nicht darüber im Klaren, dass die Abwicklung in anderen Ländern anders funktioniert und das der Anbieter eventuell keine Lust hat, nach der Auktion in 25 Mails die Details einer Überweisung, der Verzollung oder des Versands gerade zu ziehen. Frage also am besten den Anbieter...

Gruß, Thomas

Hugo Halfmann

Hallo Bernd

das hab´ ich von den Kollegen vom Zoll, wir arbeiten ja hin und wieder zusammen. Du kannst Dich auch durch den Zolltarifnummerndschungel wühlen, aber das ist gruseligst. Ein Anruf beim Zollamt sollte genügen, das kann und darf jeder.

Mir wäre die größere Sicherheit bei einem Kauf in good old Germany jedoch auch ein paar Kröten mehr wert.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann

Nomarski

ZitatNein, ich finde da nur UPS Kosten sehr hoch, da muss es andere Möglichkeiten geben.

Das kommt darauf an, wie groß und wie schwer der Artikel ist, den du kaufst. Wenn es in ein Briefumschlag oder ein kleines Kartönchen passt, ist der Versand bei USPS sicher nicht so teuer als ein komplettes Mikroskop auf der Palette.


Peter V.

Hallo Hugo,

ZitatAuf Mikroskopteile aus den USA sind m.W. keine Zölle fällig!

doch, doch! So um die 5 - 6 %.
Dazu schaut doch der Zolloskowski immer in seinen Rechner, in dem jeder Gegenstand, der je von einem Menschen produziert wurde, eingeordnet werden kann/muss. Und da findet er leider auch Mikroskope und auch einen Zolltarif für die Staaten ( außer, er hat keine Lust, wie offenbar es offenbar bei Rolfs "Zolli" der Fall ist ).

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Peter V.

#11
Hallo Hugo,

ZitatMir wäre die größere Sicherheit bei einem Kauf in good old Germany jedoch auch ein paar Kröten mehr wert.

Na ja, manche Sachen werden aber leider auch in "Good old Germany" so gut wie nie angeboten...  :-\

@olf: Doch, Mikroskope gibt es in den Tiefen des Zollcomputernetzes durchaus. Nur...wenns einfach wäre, könnte es ja jeder: Natürlich(!) gibt es nicht "Mikroskop" oder "Stereomikroskop"! Das wäre ja viel zu einfach, dann hätte der Zolloskowski weniger Arbeit ( und man bräuchte weniger Stellen ) und der Bürger würde es verstehen ( noch schlimmer ). Nein, es gibt da Waren wie etwa "Mikroskope mit Lasererinrichtung zur Untersuchung von vitalen zellulären Strukturen mit einer Laserleustung unter soundsoviel Milliwatt", "Mikroskope zur festen Anbringung an Zerspanungsmaschinen" ( Beispiele sind jetzt erfunden, aber etwas so müsst ihr Euch das vorstellen). Aber definitiv gibt es nicht ein nur einfaches "Mikroskop". Da aber der Zöllner auf jeden Fall "irgendetwas" verzollen möchte und ich nicht immer bis zum Dinstschluß in der linoleumschwangeren Amtsstube verbleiben mochte, habe ich bislang die Suche immer abgebrochen mit den Worten: "Nehmen sie irgendeines, am besten das mit dem geringsten Zoll".

Ach ja, und denkt daran: Bei einer zu versteuernden Summe von über 1000 EUR müsst ihr zuvor noch eine umfangreiche Zollerklärung ausfüllen, und das - so sagte mir der Zollbeamte - schafft niemand! Und er selbst dürfe dabei nicht helfen, er müsse ja neutral bleiben.(  ??? )
Man möge zu einem Spediteur ins nächste Bürogebäude gehen und das dort ausfüllen lassen, die können das. Also nochmal 1/2 Std. Zeitaufwand, nochmal zwischen 50 und 100 EUR Kosten.....
Übrigens läuft das Ganze wohl auch von Zollamt zu Zollamt unterschiedlich, da gibt es wohl viele Ermessensspielräume.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

TPL

Zitat von: Nomarski in September 20, 2011, 22:55:14 NACHMITTAGS
ZitatNein, ich finde da nur UPS Kosten sehr hoch, da muss es andere Möglichkeiten geben.

Das kommt darauf an, wie groß und wie schwer der Artikel ist, den du kaufst. Wenn es in ein Briefumschlag oder ein kleines Kartönchen passt, ist der Versand bei USPS sicher nicht so teuer als ein komplettes Mikroskop auf der Palette.

UPS und USPS ist absolut nicht das Gleiche, auch wenn's sich so ähnlich anhört.

Nomarski

ZitatUPS und USPS ist absolut nicht das Gleiche, auch wenn's sich so ähnlich anhört.
Aber es sind zwei verschiedene Möglichkeiten, etwas zu versenden.

reblaus

Hallo Safari -

natürlich ist die clearance durch UPS nicht für umme und kann den Preis für kleinere Teile in uninteressante Höhen treiben!

Gruß

Rolf