DSLR an Mikroskop?

Begonnen von Roger, April 01, 2012, 04:18:13 VORMITTAG

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Roger

... und hier noch, wie versprochen, die Beschreibung der optischen Ausstattung. Auch eventuell ohne DSLR Lösung ist's vielleicht interessant anzsehen?




Innendurchmesser 37,7mm mit zwei Schrauben


Innendurchmesser 39,1mm auch mit zwei Schrauben befestigt


Gewinde Aussen 29,9mm, Gewinde innen 24,4mm da ist auch sowas wie einel Lupe drin


Viele Grüsse Roger

Peter V.

Hallo Roger,

also, mal ehrlich, so schlecht scheint mit die Micrometrics aber nicht zu sein. So richtig hätte ich an den Bilder nichts auszusetzen, insbesondere nicht an dem Bild mit dem 40er-Objektiv.
Ob es mit der Nikon "schärfer" geht, weiß ich nicht.

Was noch interessant wäre: Was fotografierst Du überhaupt? Vielleicht ist Stacking ja gar kein Thema für Dich. Und hat den wirklich mal jemand ausprobiert, ob mit der DSLR, insbesondere den besagten Canons (auch, wenn hier jetzt eine Nikon zum Einsatz kommen soll) tatsächlich Probleme beim Stacken auftreten?

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Roger

- Hallo Lothar

Sowas wie der beschriebene Ring hatte ein Fotofachgeschäft hier auch, damit könnte ich den Bajonetverschluss zu einem Gewinde adaptieren, dieses ist dann aber für meinen Tubus immer noch zu gross, und kleiner gäbe es im Fotobereich nichts fertiges.

Und danke fürs Angebot bei Ebay was für mich zu kaufen.

- Hallo Peter (V)

Sieht so aus, als hätte ich die Teile, auf welche Dein Link verweist. Wie ich mir sagen liess, hätten diese aber keine zur Fotografie kompatiblen Masse. Ich weiss dabei auch nicht, ob die Kamera ohne Objektiv genutzt würde ud ob das "Lupenteil zu oberst" nötig wäre.

- Hallo Wilfried

Ich könnte meine D5100 auch als Filmkamera einsetzten, dann gäbe es keine Verschluss Verwackelungen. Blitzen sollte ich nicht müssen, sollte genug Licht vom Mikroskop bekommen - oder? Ich hätte sonst auch noch eine recht brauchbare Kaltlichtquelle.
Es gäbe auch eine Software um die Kamera direkt vom PC aus zu steuern, habe den Trial getestet, das würde sehr gut funktionieren.

- Hallo Safari

Die Kamera ht die Möglichkeit, eines geräuschlosenn Modus, da kann ich mehr oder weniger bestimmen, wann der Spiegel zurückklappt, weiss es nicht genau, aber eventuell wäre das etwas um bei Fotos nicht zu wackeln?

- Hallo Peter (H)

Wenn Du meine Zeichenkünste kennen würdest, wüsstest Du, das dieser Vorschlag absolut utopisch ist.  :( Seufz.

Viele Grüsse Roger





Roger

Hallo Peter

Gestackt hatte ich auch schon, mit Helicon Focus und auch mit Photoshop, wobei mir die Photoshop Ergebnisse deutlich besser gefallen haben.

Mene Favoriten sind aber im Wasser lebende Winzlinge - und die wollen einfach (noch) nicht stillhalten, bis ich genug Aufnahmen znum Stacken gemacht habe.



Hier siehst Du aus ca. 6m Entfernung, wie ne Hummel Pipi macht. So etwa hätte ich es gerne.  ;)

Viele Grüsse Roger

Peter V.

#19
Hallo Roger,

also, für Wassertierchen ist ja eine DSLR-Adaption prinzipiell sehr gut.
Das Mikroblitzen erfüllt nicht primär den Zweck, den es bei der normalen Fotografie, erfüllt, nämlich, für "genug Licht" zu sorgen. Licht gibt es am Mikroskop zumeist genug.

Es dient zwei anderen Zwecken:
1) Den Effekt des Spiegel- oder Verschlußschlages bei DSLRs zu unterbinden
2) Extrem kurze Belichtungszeiten zu erreichen, um Bewegungen bei z.B. Ciliaten einzufrieren.
Ich denke, das Thema Mikroblitz können wir zunächst mal außer Acht lassen.

Die Adaption ist ansonsten prinzipiell wirklich simpel. Ich habe Dir zur Verdeutlichung einmal Fotos angefertigt. Wie lang das Rohr sein muss, kann man errechnen, wenn man die Zwischenbildlage des Mikroskops kennt (die müsste von Nikon wohl erfahrbar sein) und das Auflagemaß der Kamera. Dann braucht man "nur" noch....den "Dreher"!
Das dritte Bild zeigt einen originalen 1,6x-Adapter für das Jenaval von Askania (also mit Optik), der aber einen deutlich kleineren Ausschnitt des Mikroskopbildes auf den Kamerachip bringt.








Herzliche Grüße
Peter
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Roger

Hallo Peter

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Leider glaube ich nicht, dass von Nikon irgendwas zu erfahren ist, jede Preisanfrage dauerte sowohl hier wie auch in der Schweiz mehrere Wochen sogar Monate, mit teilweise mehrfachem Nachfassen.  :(

Nikon Service Mikroskopie = mässig (meine Erfahrungen).
Nikon Service Fotografie = Top (auch meine Erfahrungen).

Ich weiss nicht ob das noch hierher gehört - aber das mit der kurzen Verschlusszeit und dem Blitz kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Die DSLR kann mit 1/4000 Sekunde Verschlusszeit aufnehmen. Mit Blitz, egal ob eingebaut oder Zusatzblitz nur 1/200 Sekunde. (Bessere Modelle 1/320 Sekunde) Damit wird mir der Blitz immer wieder zum Bremsklotz bei kurzen Belichtungszeiten. So dürfte der Blitz hier doch eher kein Thema des Vorteils sein? Oder hilft das "Einfrieren" beim Verschlussvorhang mehr als eine ganz kurze Öffnungszeit?

Viele Grüsse Roger

Peter V.

#21
Hallo,

Du hast Recht - aber nicht ganz  ;)

In der Tat gibt es die "Synchronzeit" - das ist die Zeispanne oder besser das Zeitfenster, innerhalb dessen der Blitz gezündet wird. Früher typischerwesie 1/60s oder 1/125s, heute manchmal 1/200s.  Die Abbrenndauer (oder Leuchtdauer) des Blitzes selbst ist aber unter Umständen wesentlich kürzer, z.B. beträgt die Abbrenndauer eines Nikon SB-800 bei 1/32 Leistung ganze 1/17000 (!) Sekunde.
Der Trick besteht darin, die ISO so zu wählen, dass das noch geringe normale Mikroskopierlicht (das möglichst weit herunterregelgelt werden muss) praktisch keinerlei Belichtung erzeugt und die Belichtung ausschließlich durch den sehr kurzen Blitz (eben vielleicht 1/8000 Sekunde) erfolgt.

Herzliche Grüße
Peter

PS: ...auch nicht mein heiliges Wissen. Mußte mir das Verständnis dafür auch mühsam anlesen bzw. hier rerklären lassen, als ich mich erstmalig damit beschäftigte.
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-JS-

#22
Hallo Roger,
wenn Du nicht so lange auf Info von Nikon warten möchtest, kann vielleicht eine Art
'Bastelaufbau zu Probierzwecken' sinnvoll sein.
Dazu nimmst Du zunächst einmal den silbrigen C-Mount Einsatz mit der 'Lupe' vom oberen
Tubusrohr ab.
Dann brauchst Du ein Stativ, welches die Positionierung Deiner Nikon mit Bajonett
senkrecht nach unten zentrisch oberhalb des Fototubus (ohne Optik !) erlaubt.
Ein Stück schwarzer Karton, als Zylinder geformt und verschiebbar auf dem Mikroskoptubus
befestigt, verhindert zunächst einmal provisorisch den seitlichen Lichtzutritt. Ein Balgengerät
oder ein Satz Makro-Zwischenringe ist hierzu auch gut geeignet.
Nach visuellem Fokussieren Deiner Strichplatte schaltest Du an Deinem Tubus auf
Fotobetrieb um und verschiebst nun Deine Nikon am Stativ, bis das Bild auf dem Monitor
schön scharf erscheint. Dabei bitte die Fokussierung  am Mikroskop nicht mehr
verändern.
Dieser kleine Test erhebt nun keinen Anspruch auf absolute Qualität, er soll lediglich
sicher stellen, ob prinzipiell die Kombination Mikroskopobjektiv plus Tubuslinse für
eine zufriedenstellende Abbildungsqualität ausreicht oder ob nicht doch noch eine Relais-
optik gebraucht wird (da schließe ich mich aber Peters Meinung an - ich denke nicht).
So ganz nebenbei erhälst Du zusätzlich die für die Fertigung eines 'anständigen'
Verbindungsstückes notwendigen Maße.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Zeige mal bitte die Bilder davon.
Gruß,
Joachim

... bevorzugt es, ge_Du_zt zu werden ...

Peter V.

#23
Zitat von: -JS- in April 01, 2012, 23:12:38 NACHMITTAGS
Hallo Roger,
wenn Du nicht so lange auf Info von Nikon warten möchtest, kann vielleicht eine Art
'Bastelaufbau zu Probierzwecken' sinnvoll sein.
Dazu nimmst Du zunächst einmal den silbrigen C-Mount Einsatz mit der 'Lupe' vom oberen
Tubusrohr ab.
Dann brauchst Du ein Stativ, welches die Positionierung Deiner Nikon mit Bajonett
senkrecht nach unten zentrisch oberhalb des Fototubus (ohne Optik !) erlaubt.
Ein Stück schwarzer Karton, als Zylinder geformt und verschiebbar auf dem Mikroskoptubus
befestigt, verhindert zunächst einmal provisorisch den seitlichen Lichtzutritt. Ein Balgengerät
oder ein Satz Makro-Zwischenringe ist hierzu auch gut geeignet.
Nach visuellem Fokussieren Deiner Strichplatte schaltest Du an Deinem Tubus auf
Fotobetrieb um und verschiebst nun Deine Nikon am Stativ, bis das Bild auf dem Monitor
schön scharf erscheint. Dabei bitte die Fokussierung  am Mikroskop nicht mehr
verändern.
Dieser kleine Test erhebt nun keinen Anspruch auf absolute Qualität, er soll lediglich
sicher stellen, ob prinzipiell die Kombination Mikroskopobjektiv plus Tubuslinse für
eine zufriedenstellende Abbildungsqualität ausreicht oder ob nicht doch noch eine Relais-
optik gebraucht wird (da schließe ich mich aber Peters Meinung an - ich denke nicht).
So ganz nebenbei erhälst Du zusätzlich die für die Fertigung eines 'anständigen'
Verbindungsstückes notwendigen Maße.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Zeige mal bitte die Bilder davon.
Gruß,
Joachim



Hallo Joachim,

(fast) exakt so habe ich es auch gemacht, um das Maß für mein "Rohr" zu bekommen, da es aus verschiedenen Quellen widersprüchliche Angaben zur Zwischebildlage an meinem Mikroskop gab. Wobei ich es noch etwas gemacht habe: Einfach die Kamera freihändig positioniert, und eine zweite Person hat gemessen. Mit Stativ und Pappröhre ist es natürlich deutlich eleganter.

Hezrliche Grüße
Peter

PS:

ZitatLeider glaube ich nicht, dass von Nikon irgendwas zu erfahren ist, jede Preisanfrage dauerte sowohl hier wie auch in der Schweiz mehrere Wochen sogar Monate, mit teilweise mehrfachem Nachfassen.   

Erschreckend!!!!!
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Peter V.

Zitat von: Safari in April 02, 2012, 00:20:59 VORMITTAG
Das ist wirklich Erschreckend. Bei Olympus werde ich nach etwa einer Woche befragt wie zufrieden ich mit den Antworten war.


...kamen denn vorher wenigsten Antworten?  ;)

Herzliche Grüße
Peter
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Roger

Hallo Zusammen

Sehr gute Tipps - danke.

Wie findet man die beiden neuen Testbilder? Habe die Kamera sogar auf das bestehende Tubusrohr (Bild 4 der Beschreibung) auflegen können.  :D
Die Bilder sind auf 800 Pixel Breite reduziert.

Ob wohl jemand eine praktische Befestigung bauen kann? Kamera - Rohr, welche schraubbar ist? Kleben will mir nicht so gefallen.

Olympus verkauft, glaube ich, in Uruguay keine Mikroskope.

10x


40x


Viele Grüsse Roger

Lothar Gutjahr

Das sieht doch schon gut aus Roger,

Übrigens dein Aprilscherz wurde scheinbar nicht als solcher erkannt. Mein Adlerauge sah aber den betauten Spinnenfaden, der da eingebaut wurde. Aber das nur am Rande. Ich hatte mich erst gewundert und versuchte nachzuempfinden welche Oberflächenspannung "Hummelpipi" haben müßte um solche winzigen Kügelchen zu formen. Landete dann gedanklich bei der Spinnenseide.

Daß du die Kamera auflegen konntest ist schon klar. Aber du hast dann vermutlich fokusiert ohne auf das Bild im Okular zu achten. Die üblichen Anstrengungen gehen dahin, daß man mit der Ansicht im Okular konfocal ist. Man also etwas beobachtet und nach Bedarf die Kamera auslöst. Hierdurch entsteht die Problematik, den rechten Abstand herauszufinden. So betrachtet sollte dein Adapter auch ein wenig einstellbar sein um die "Restgenauigkeit" dann einstellen zu können. Ich denke daß sich zur Möglichkeit einer Anfertigung noch jemand meldet.

Schönen Tag, schöne Woche und schönen Monat; um es mal auf griechische Art zu wünschen.

Lothar

Roger

Hallo Lothar

Bei den neueren Fotos habe ich zuerst mit den Okularen scharfgestellt und dann auf den Fotoausgang umgeschaltet, das hat fast gepasst, mit den neuern Erkenntnissen werde ich aber da mal genauer aufpassen und probieren.

Das Du mir bei solch ernsten Themen einen Aprilscherz unterstellst entsetzt mich natürlich masslos. Wenn man das Foto etwas erhellt und zoomt sieht man deutlicher, dass  die Tropfen vom Hummelchen kommen. Zudem war es ca. 15 Uhr als ich das Foto aufnahm und windig, alles absolut trocken. Sogar unsere Strasse, wo ich normalerweise meinen Wasser-Kleinstlebewesen Zoo nachfülle ist absolut trocken.

Also doch Hummmelpipi.  :) Ich habe zur Gegenprobe auch ein Bild, wo ein Kolibri während dem Flug pipelt, sieht sehr ähnlich aus und formt sich auch zu runden Kügelchen, nur etwas grösser.

Ich kann Dir zur genaueren Analyse auch gerne die Originalfotos senden wenn Du möchtest.

Viele Grüsse Roger - Wie man sich hier verabschiedet schreibe ich mal lieber nicht auf, das würde den Textrahmen deutlich sprengen.

Peter V.

Hallo Roger,

das sieht ja wirklich schon sehr gut aus!
Eine absolut "kunstgerechte" Adaption ist in der Tat parfokal, das heißt, dass, wenn das Bild auf dem Kamerachip scharf ist, es auch beim Blick durch das Oklular scharf ist. Dazu muss man dann "erpröbeln" (wie schon von Lothar und Joachim beschrieben), wie hoch die Kameras über dem Trinoausgang sitzen muß.
Wenn Du Dir mein Adapterrohr anschaust, sieht Du, dass das Gewinde über eine sehr lange Strecke geht. Die Länge des Rohres entspricht eben der "ungefähr" ermittelten Zwischenbildlage, die Feinanpassung erfolgt dadurch, dass man den T2-Ring mehr oder weniger weit aufschraubt. Das ght natürlich nur über eine bestimmte Strecke, selbstvertsändlich kann man den Ring nicht so weit aufschrauben, dass wieder ein Teil des Rohres ins Kamerainnere ragt  ;) ).
Ein kleines Bauteil habe ich auf meinem Foto der Einfachheit unterschlagen, nämlich einen zweiten T2-Ring mit (abgefrästem, weil überflüssigem) Bajonett, der als erster Ring aufgeschraubt wird und nur als Konterschraube (von unten" zur Fixierung des eigentlichen T2-Ringes dient, wenn man dessen genauen Sitz eingestellt hat.

Zwei "Drehbefähigte" habe ich Dir ja per PN genant. Was der Mechaniker braucht, ist eben die besagte ermittelte Länge des Rohres und die Maße der (Rimngschwalben)aufnahme am Mikroskop.

Was mir einfällt: Ich kenne die Infrasturktur von Uruguay nicht und weiß nicht, wo Du genau tätig bist. Aber man hört doch oft, dass es gerade in nicht so stark industrialisierten Ländern noch gute "alleskönnende" Handwerker und kleine Werkstätten gibt, die mit einfachen Mitteln und für wenig Geld mechanische "Wunder" vollbringen. Ob sich da niemand vor Ort findet?

Herzliche Grüße
Peter
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-JS-

#29
Hallo Roger,
nach Vorstellung Deiner neuen Strichplattenergebnisse mit auf den Fototubs aufgelegter Kamera habe ich mal versucht, einen passenden Adapter zu skizzieren.
Er basiert auf einer T2-Lösung ähnlich der, die Peter bereits gezeigt hat, sowie auf dem in Deinem dritten Bild des Mikroskopaufbaus gezeigten Fototubus.
Der Zwischentubus (viertes Bild) wird hier nicht benötigt, da er zusammen mit einem T2-Adapter nach Deinen neuen Strichplattenaufnahmen wohl zu lang werden würde.
Basis ist ein Drehteil aus Al, schwarzes Polyoxymethylen (POM) ist jedoch auch sehr gut geeignet. Der angedachte Adapter trägt oben ein Gewinde M42 x 0.75 zur Aufnahme eines T2-Adapters (Nikon) sowie einen Anschlag, ausgestattet mit drei Gewindestiften M2.5. Letztere werden später für Feinjustierarbeiten benötigt.
Die Gesamtlänge des Drehteils inkl. aufgesetztem T2-Adapter ist so hoch wie die Gesamthöhe des Original-Zwischentubus (viertes Bild), also inkl. des in den Triple-Tubus hineinragenden Bereiches. Dieses Gesamt-Längenmaß müsstest Du bitte noch einmal mitteilen.
Ein Konterring (ebenfalls aus Al oder POM, arrettierbar mit drei Gewindestiften M2.5) vervollständigt den skizzierten neuen Tubus.
Angedachte Vorgehensweise:
T2-Adapter auf das neue Tubuszwischenstück schrauben, Anschlagring von unten auf das Zwischenstück schieben, Kamera auf den T2-Anschluß bajonettieren und die ganze Angelegenheit in die Fotoaufnahme Deines Triple-Tubus stecken (Dein drittes Bild vom Eclipse).
Objekt visuell scharf einstellen, anschließend den neuen Tubus so lange anheben, bis auf dem Chip (einigermaßen) gute Schärfe erzielt ist, Konterring in dieser Position mittels Stiftschrauben zunächst arretieren.
Probeaufnahme.
Wenn nun noch leichte Unschärfen vorhanden sind, kann entweder durch vorsichtiges Verschieben des Konterringes oder durch leichtes Verändern der Verschraubungshöhe am T2-Adapter sehr fein abgeglichen werden. Die Vorgehensweise am T2 ist für die Einstellarbeit m.E. bedeutend bequemer.
Der T2-Adapter wird nach dem Erzielen guter Konfokalität mit den drei Stiftschrauben gekontert.
Skizze (um vorzugreifen: sie soll keinerlei Anspruch auf DIN- oder ISO-Treue erheben  :D):



Die in der Skizze mit (xx) bzw. (xy) bezeichneten Bemaßungen sind vom Längenmaß Deines Zwischentubus /viertes Bild/ abhängig.
Vielleicht findet sich ja jemand aus der Leserschaft, der den hier vorgeschlagenen Tubus (gemeinhin auch als 'Ofenrohrlösung' bezeichnet, weil keine zusätzliche Optik implementiert ist) für den Roger wie gezeigt oder ähnlich herstellen kann.
Ich selbst habe leider keine Drehbank zur Verfügung.
Viele Grüße
Joachim
... bevorzugt es, ge_Du_zt zu werden ...