Mikroskop aus dem Jahr 1947

Begonnen von Bernhard Kaiser, Juni 16, 2012, 05:46:52 VORMITTAG

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Bernhard Kaiser

Guten Morgen,

In Wikipedia unter der Rubrik: Was geschah am 16.Juni?
1902: Die Botanikerin Barbara McClintock, für die Entdeckung der Transposons 1983 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, wird geboren.

Dabei ist eine Aufnahme, die in entsprechender Vergrößerung sehr schön ihr Mikroskop aus dem Jahr 1947 zeigt.

Freundliche Grüße
Bernhard Kaiser

Robert Weichsel

Hallo Herr Kaiser
Zu dieser Aufnahme aus dem Jahr 1947
Sehr schönes Mikroskop ...
zur Ergänzung auffallend hübsche Barbara mit
randloser Brille aus dem Jahr 1947 ...?

Gruss Robert

Bernhard Kaiser

Hallo,

ob es im Jahre 1947 in Amerika randlose Brillen gab, kann ich nicht beurteilen.
Warum sollte eine 45 jährige Frau nicht hübsch sein.

Hübsch ist auf jeden Fall das Mikroskop!

Grüße
Bernhard Kaiser

Rolf-Dieter Müller

Zitat von: Bernhard Kaiser in Juni 16, 2012, 09:22:11 VORMITTAG
...
Warum sollte eine 45 jährige Frau nicht hübsch sein.

Hübsch ist auf jeden Fall das Mikroskop!
...

Hallo Herr Kaiser,

da stimme ich Ihnen einfach zu.

Vielen Dank für Ihren Hinweis zu dem sehr informativen Wikipedia-Artikel.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter Müller

Muschelbluemchen

Hallo

Vermutlich war Barbara McClintock Autistin.
ZitatBarbara McClintock war schon in früher Kindheit ungewöhnlich eigenständig und besaß, wie sie es später einmal nannte, eine besondere ,,Fähigkeit, allein zu sein" (,,capacity to be alone"). Zeit ihres Lebens blieb sie alleinstehend, und sie gab an, nie ein Bedürfnis nach einer engen Bindung gehabt zu haben oder auch nur verstanden zu haben, warum man heiraten sollte.

Erinnert mich an die Geschichte einer anderen attraktiven Frau:
Eine Sendung von Quarks&Co über Autismus - in der Sendung ist eine Autistin zu Gast:
http://medien.wdr.de/m/1225828800/quarks/wdr_fernsehen_quarks_und_co_20081104.mp4

Hier noch der Link zu Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_McClintock um den
es hier in der Diskussion geht.

mit freundlichen Mikrogüßen
Leo

Jürgen H.

Autistin? Wieso?

VOn dem jr aber mir geschrieben habt / antworte ich / Es ist dem Menschen gut / das er kein weib berüre / 2 Aber vmb der Hurerey willen / habe ein jglicher sein eigen Weib / vnd eine jgliche haben jren eigen Man. ................8 Jch sage zwar den Ledigen vnd Widwen / Es ist jnen gut / wenn sie auch bleiben wie ich. 9 So sie aber sich nicht enthalten / so las sie freien / Es ist besser freien / denn brunst leiden.

Scöne offtopicgrüße

Jürgen

Fahrenheit

Lieber Bernhard,

danke für die Erinnerung an eine große Wissenschaftlerin. Da kann man immerhin noch von einem Einbruch in eine Männerdomäne reden.  ;)

Aber man sieht es mal wieder: auch damals schon wurden diese Porträts gestellt: ich glaube nicht, dass das Mikroskop da genug Licht auf den Spiegel bekommt und der übrige Aufbau passt auch nicht wirklich zusammen. Da hat der Fotograf wohl (erfolgreich) versucht, ein charakteristisches Bild auf Fr. McClintock zu werfen.  :)
Sieht zumindest fast so aus, als sei die Dame vertieft in ihre Arbeit gerade vom Fotografen angesprochen worden: "Dear Dr. McClintock, could You please look up for a photo? Ah, that's fine! Thank You!" "klick"  ;D

Herzliche GRüße
Jörg
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Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
Für draussen: Leitz HM

Muschelbluemchen

#7
@Jürgen
Zitat von: Jürgen H. in Juni 18, 2012, 08:22:46 VORMITTAG
VOn dem jr aber mir geschrieben habt / antworte ich / Es ist dem Menschen gut / das er kein weib berüre / 2 Aber vmb der Hurerey willen / habe ein jglicher sein eigen Weib / vnd eine jgliche haben jren eigen Man. ................8 Jch sage zwar den Ledigen vnd Widwen / Es ist jnen gut / wenn sie auch bleiben wie ich. 9 So sie aber sich nicht enthalten / so las sie freien / Es ist besser freien / denn brunst leiden.

Friedrich Nietsche: Also sprach Zarathustra:
Rede ich von schmutzigen Dingen? Das ist mir nicht das Schlimmste.
Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.


Hätte Nietsche vor 2000 Jahren gelebt, so wären sein Gedankengänge heute Religion, und er würde als Prophet verehrt werden, so aber hat er es nur bis zum Philosophen geschafft  ;)

Scöne offtopicgrüße

Leo

Jürgen H.

Lieber Leo,

mir ging es mit meinem kurzen Pauluszitat natürlich nicht um Religionen oder "Hurerey", sondern nur darum, zu zeigen, dass es eben "Monomane" gibt wie auch Paulus einer war und diese "Monomanie", wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen will, ihre Kehrseite hat, die andere als Beschränkung verstehen. Ich habe meine Zweifel daran, dass man eine derartige Lebensform als Autismus bezeichnen kann. Schwierigkeiten, mit anderen zu kommunizieren, waren ja offenbar bei McClintock nicht vorhanden, oder irre ich mich da? Nur das Interesse war eben sehr stark auf ein Gebiet gerichtet.

Schöne Grüße

Jürgen

-JS-

Lieber Jörg,

kleiner Einspruch, Euer Ehren.
Zitatich glaube nicht, dass das Mikroskop da genug Licht auf den Spiegel bekommt
Vorn unten rechts auf dem Bild, zwar unscharf abgebildet, aber mit den ganzen Hebelchen und in ihrer Schrägstellung unzweideutig auf den Spiegel gerichtet, ist der Kasten einer Beistell-Leuchte zu sehen. Sollte das Gesamtgefüge gestellt sein, hat man zumindest an die Details gedacht und genau diese Leuchte eben nun einmal nicht vergessen.

@Robert:
Die in Frage gestellte randlose Brille basierte 1947 mit Sicherheit nicht auf der (viel später entwickelten) Nylonhaltefadentechnik, sondern war schlicht und ergreifend unter Verwendung der Kunst gefertigt, Löcher mit sehr kleinen Durchmessern in dünne Gläser zu bohren. Auf diese Weise konnten sowohl der Nasenbügel als auch die Gelenkhalterungen für die Brillenbügel mit jeweiliger Zweipunktbefestigung direkt an den Gläsern in stabiler Form realisiert werden, zu der damaligen Zeit ganz zweifellos eine ultramoderne Entwicklung...

Viele Grüße
Joachim

... bevorzugt es, ge_Du_zt zu werden ...

Robert Weichsel

Lieber Joachim
Hervorragen -- zurück in den optischen Bereich

Die in Frage gestellte randlose Brille basierte 1947 mit Sicherheit nicht auf der (viel später entwickelten) Nylonhaltefadentechnik

Für mich gehört auch eine Brille (wichtig) zur Optik (nicht nur in der Mikroskopie).
Falscherweise hab ich eine randlose Brille in Zusammenhang mit Kunststoffglas gesehen, das war sicher nicht richtig!
Es gab also bereits 1947 (und früher) sehr gute Feinmechaniker unter den Optikern, welche mit dem Werkstoff Glas
umgehen konnten und solche Glas-Metall Verbindungen für Brillen herstellten.
Die Lebensdauer solcher Verbindungen ist sicher ? ....

Gruss Robert

BergerN

Zitat von: Robert  Weichsel in Juni 19, 2012, 09:04:36 VORMITTAG
Es gab also bereits 1947 (und früher) sehr gute Feinmechaniker unter den Optikern, welche mit dem Werkstoff Glas
umgehen konnten und solche Glas-Metall Verbindungen für Brillen herstellten.
Die Lebensdauer solcher Verbindungen ist sicher ? ....
Ich glaube ja eher, das es fraglich ist, ob es nach 1945 noch so gute Feinmechaniker gab, wie vorher!
Alleine schon steigende Löhne und die fehlende Notwendigkeit der handwerklichen Meisterschaft lassen doch wahres Können immer seltener werden.

Meine geerbte Brille, die genau so aussieht, trage ich, mit angepassten Gläsaern natürlich, auch heute noch täglich. Alles eine Frage des sachgerechten Umgangs...

Gruß,
Nick

Fahrenheit

Lieber Joachim,

da muss ich Dir wohl recht geben! Was für eine monströse Leuchte. Weiß jemand zufällig, um welches Gerät es sich da handelt?

Herzliche Grüße
Jörg
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Für draussen: Leitz HM

JB

Zitat:
"Hätte Nietsche [sic] vor 2000 Jahren gelebt, so wären sein Gedankengänge heute Religion, und er würde als Prophet verehrt werden, so aber hat er es nur bis zum Philosophen geschafft"

12 Jahre lang waren seine "Gedankengaenge" ja Religion; das muss erst einmal reichen. 1000 Jahre waren es dann allerdings doch nicht.