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Samstagsrätsel

Begonnen von Timo Jenne, Februar 02, 2013, 01:08:58 VORMITTAG

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Timo Jenne

Hallo zusammen,

hier mal wieder ein kleines Rätsel für euch ;)
Ich bitte die starken Unschärfen zu entschuldigen, aber ich habe keine schärfere Einstellung erhalten können, da sich noch zu viel Wasser unter dem Deckglas befand. Da der gesuchte Stoff aber noch weiter auskristallisieren sollte, habe ich die Schichtdicke nicht verringert, und daher nur diese Schwache Qualität  :-

Aber zum Bild: Aufgenommen mit einem 60x, Polarisiertes Licht und ein Farbfilter, welcher genau weiß ich leider nicht mehr genau ;)



Viel Spaß beim Raten  ;D
lg Timo
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Klaus Herrmann

#1
Hallo Timo,

solche Kristallrätsel sind natürlich mit viel Kaffesatzlesen verbunden. Auf jeden Fall schon mal ein schönes orientiert verwachsenes Aggregat.
Ich habe eine Idee, halte mich aber mal zurück.

Meine Idee bezieht sich auf eine anorganische Substanz, die auch in großen Mengen als Mineral vorkommt und abgebaut wird.

Es sind dann 3 orientiert verwachsene Zwillingskristalle.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Timo Jenne

Hi Klaus,

ich weiß, dass das nicht soo einfach ist, aber bei den Rätseln, die hier schon gelöst wurden, dacht ich mir, dass das hier nicht so schwer sein kann  ;)
Deine Vermutungen kann ich auch bestätigen, so schwer scheints dann ja doch nicht zu sein ;D

lg Timo
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MikMike

#3
Gips? Die Winkel stimmen jedenfalls in etwa. Schwalbenschwanz-Zwillinge würde auch passen ( siehe z.B. http://skywalker.cochise.edu/wellerr/mineral/gypsum/swallowtail2.htm ),
Grüsse,
Mike
viele Grüsse,
Mike

Timo Jenne

Hallo Mike,

ne, Gips ist es nicht, wobei deine Vermutung nicht schlecht ist ;)

lg Timo
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Klaus Herrmann

Hallo Timo,

was ich angedeutet habe war natürlich auch Gips, der tatsächlich genau solche Zwillinge ausbilden kann.

Außer Gips ist in meinem Langzeitgedächtnis nichts abgespeichert.

Da musst du dann schon ein paar Hinweise geben!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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MikMike

#6
Zitat von: Klaus Herrmann in Februar 02, 2013, 14:05:09 NACHMITTAGS
Da musst du dann schon ein paar Hinweise geben!

Finde ich auch! Meiner Meinung nach kommen vielleicht noch CaSO4.2H2O oder unter Umständen vielleicht auch noch das Dihydrat von Calciumsulfat in Frage (die beiden haben eine ähnliche Kristallform wie Gips, glaube ich), aber sonst habe ich leider keine weitere Idee  ;)
Viele Grüsse,
Mike
viele Grüsse,
Mike

Klaus Herrmann

ZitatCaSO4.2H2O oder unter Umständen vielleicht auch noch das Dihydrat von Calciumsulfat

Ei der Daus und wie ist dann deiner Meinung nach die Formel von Gips?  ???
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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MikMike

Steht doch schon da: GiPs natürlich!  ;)
viele Grüsse,
Mike

Klaus Herrmann

ZitatSteht doch schon da: GiPs natürlich!

Der Witz ist für mich zu hoch!

Aber Timo, jetzt bist du wieder dran! Nebenbei könntest du die chemische Formel von Gips hier zum Besten geben. Wikipedia sollte hier helfen können.
Und dann brauchen wir einen Hinweis, der uns der Lösung näher bringt!
Vielleicht beschreiben, was du gemacht hast...? :D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Timo Jenne

Also, die chemische Formel von Gips is laut Wikipedia Ca[SO4] • 2 H2O ;)
Soso, ihr wollt noch nen Hinweis: Ist zwar in Wasser löslich, kristallisiert unter dem Objektträger aber nur sehr schwach aus und bildet sehr viele kleine Kristalle, die sich aber (zumindest bei mir) nicht zu größeren Flächen zusammenschließen. Gemacht ist es ganz einfach: Das weiße Pulver (noch ein Tipp :P ) einfach in Wasser bis zu einer gesättigten Lösung gelöst und ab auf den Objektträger ;)
Das Wasser lässt sich danach nicht mehr mit Filterpapier absaugen, daher auch das Problem mit den Unschärfen !

Als Hilfe noch ein kleines Bild, die Struktur geht auch anders ;) Bild diesmal mit Hellgrün-Filter und Polarisation


Das sollte an Tipps eigentlich reichen, oder?  :D

Viel Spaß noch beim Raten ;)
Timo
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Klaus Herrmann

ZitatDas weiße Pulver (noch ein Tipp  ) einfach in Wasser bis zu einer gesättigten Lösung gelöst
na jetzt wir das Ganze ja richtig eingeengt: da passen so ca 10000 kristalline Substanzen - wasserlöslich und weiß!

Ich sags jetzt nicht um nicht der Spaßverderber zu sein! Es ist kein Gips, der ist nämlich schwer löslich!
Aber lieber Timo hüte dich davor zu schnell zu sagen ob es anorganisch oder organisch ist, dann lachen sich nämlich alle scheps, weil es dann ja kinderleicht wird - dann sind es nämlich nur noch 5000 Möglichkeiten, gegen den 6er im Lotto fast schon irre einfach!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Timo Jenne

#12
Ich hatte indirekt bereits gesagt, dass die Substanz anorganisch ist, da ich deine Vermutung hier bereits bestätigt habe ;)

Zitat von: Klaus Herrmann in Februar 02, 2013, 01:19:18 VORMITTAG
Meine Idee bezieht sich auf eine anorganische Substanz, die auch in großen Mengen als Mineral vorkommt und abgebaut wird.

Aber ich kann auch nochmal ganz offiziell verkünden, dass es sich hier um eine anorganische Substanz handelt  :D
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MikMike

#13
Zitat von: MikMike in Februar 02, 2013, 18:35:59 NACHMITTAGS
Zitat von: Klaus Herrmann in Februar 02, 2013, 14:05:09 NACHMITTAGS
Da musst du dann schon ein paar Hinweise geben!

Finde ich auch! Meiner Meinung nach kommen vielleicht noch CaSO4.2H2O oder unter Umständen vielleicht auch noch das Dihydrat von Calciumsulfat in Frage (die beiden haben eine ähnliche Kristallform wie Gips, glaube ich), aber sonst habe ich leider keine weitere Idee  ;)
Viele Grüsse,
Mike
Zitat von: Klaus Herrmann in Februar 02, 2013, 20:43:59 NACHMITTAGS
ZitatCaSO4.2H2O oder unter Umständen vielleicht auch noch das Dihydrat von Calciumsulfat

Ei der Daus und wie ist dann deiner Meinung nach die Formel von Gips?  ???
Zitat von: Klaus Herrmann in Februar 02, 2013, 22:27:45 NACHMITTAGS
ZitatSteht doch schon da: GiPs natürlich!
Der Witz ist für mich zu hoch!
Sorry Klaus, ich war wohl schon schon zu Beginn etwas zu sparsam mit den Smilies....

Also, wenn farblos, dann tippe ich auf Kationen der ersten beiden Hauptgruppen (ev aber auch Ammonium oder auch Al), d.h vermutlich Na, K, Mg oder Ca,  die anderen sind wohl zu speziell. Als Anion kommen die Halogenide wohl nicht in Frage, die kristallisieren eher kubisch, bleiben also die mehratomigen bekannteren Anionen wie Sulfat, Phosphat, Nitrat, Carbonat, (ev. Chlorat) etc. Wenn es einigermassen gut löslich sein soll, dann ev. eher die Alkalimetall-Kationen also Na oder K. Wenn man beim Raten eine Chance haben sollte, müsste es etwas relativ Bekanntes sein, also etwas, das möglicherwese einen Trivialnamen hat: Glaubersalz, Salpeter, Alaun, "Unkraut-Ex" etc, etc.... . Dennoch lässt mich das Gefühl nicht los, dass wir mit dem Gips nicht so schlecht lagen: Selbst der monokline Winkel mit gemessenen ca. 118o passt perfekt auf Gips. Deshalb behaupte ich mal ganz frech: Du wolltest Glaubersalz Na2SO4 aus Hahnenwasser kristallisieren und wohnst in einer Gegend mit sehr hartem Wasser  ;D .
Ansonsten geb ich auf, wie Klaus schon anmerkte, es hat hier einfach zuviele Möglichkeiten...
viele Grüsse,
Mike
viele Grüsse,
Mike

Timo Jenne

Okay, noch ein Tipp, wir haben ein zweifach positiv geladenes Übergangsmetall und ein einfach negativ geladenes Halogen ;)
Das Zeug hat sich Gefahrstoffkennzeichen Ätzend und Umweltgefährlich.
Das Metall wird in Batterien für negative Elektroden (Anoden) genutzt.
Reicht das jetzt??  ;D
Vorstellung: hier