Autor Thema: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C  (Gelesen 16431 mal)

Dypsis

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #15 am: Februar 13, 2013, 20:00:05 Nachmittag »
Hallo Kay,

ja genau, diesen Thread hatte ich gemeint. Aber wie weiter oben schon gezeigt wurde, ist es wohl doch keine Kassler Spezialität. Wär ja nett gewesen, aber hat nicht sollen sein. :)

Grüße
Thmas
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hinrich husemann

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #16 am: Februar 13, 2013, 20:21:49 Nachmittag »
Nur zur Ergänzung:
Hertel&Reuss- Mikroskope hatten m.W. eine Tubuslänge von 170mm; ich meine mal gehört zu haben, dass die Optik auch bei Seibert (Wetzlar) hergestellt wurde.
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann

Sahnie

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #17 am: Februar 13, 2013, 23:12:09 Nachmittag »
Hier mal 2 Katalogabbildungen aus 69 und 70.


TPL

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #18 am: Februar 13, 2013, 23:34:57 Nachmittag »
der umgedrehte Tisch war eine Spezialität von Steindorff (Berlin). Ob da ein Zusammenhang besteht, weiß vielleicht jemand anderes.

Hallo Martin,
das stimmt aber nur für einige Modelle. Beim Mikrobenjäger stimmt es nicht: Da gibt es nur eine Einblick-Möglichkeit, und von der aus sieht man Tisch- und Trieb-Skalen aufrecht und der tiefliegende Tischtrieb liegt hinten rechts.

Im Übgrigen habe ich leichte Zweifel, ob der Tisch dieses wunderschönen (!) Hertel & Reuss-Mikroskops von Dypsis-Thomas wirklich nicht einfach umgekehrt montiert werden kann. Zumindest bei den Zeiss-Kreuztischen waren die Bohrungen dafür vorhanden und die um 180° gedrehte Montage ist oftmals nur eine Frage des freien Verfahrweges.

Grüße, Thomas
« Letzte Änderung: Februar 13, 2013, 23:37:58 Nachmittag von TPL »

Dypsis

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #19 am: Februar 14, 2013, 00:25:09 Vormittag »
Hallo Thomas,

ja, das war auch mein erster Gedanke, "der ist einfach falsch rum montiert". Da sind auch Bohrungen, die anscheinend ein Umdrehen des Tisches ermöglichen. Scheint aber nur so, sie liegen weiter auseinander als die jetzt verwendeten Bohrungen. Da geht nichts mit umgekehrt montieren. Morgen baue ich ihn mal ab, vielleicht geht doch irgendwie irgendwas.
Auf der anderen Seite ist es wirklich bei allen H+R Stativen die diesen Tisch haben (zumindest die ich bisher gesehen habe) so, dass er so falsch herum ist.
Hätte nicht gedacht, dass das Kleine solche großen Geheimnisse birgt  :D

Grüße
Thomas
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beamish

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #20 am: Februar 24, 2013, 20:18:25 Nachmittag »
Hallo nochmal,

jetzt wo die Auktion vorbei ist, kann mans ja zeigen. Sogar bei Zeiss gabs das offenbar, ein WL mit "verkehrtrummem" Tisch... :
http://www.ebay.de/itm/230928758130?nma=true&si=4odsyw%2FdAqGNgRVD1G3Y4dI6Kcs%3D&rt=nc&_trksid=p4340.l2557&orig_cvip=true
Den Endpreis finde ich übrigens gelindegesagt bemerkenswert, zumal ich da keinen Phako-Kondensor sehe, oder?

Grüße

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

RainerTeubner

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #21 am: Februar 24, 2013, 21:14:35 Nachmittag »
Hallo Martin,

 den Phako-Kondensor habe ich an dem Mikrosko auch gesucht, preistreibend dürfte aber auch der Phototubus gewesen sein.

Veile Grüße

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Jena Jenaval
Bildbearbeitung: Gimp und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

-JS-

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Re: Darf ich vorstellen: Hertel&Reusss, Studio C
« Antwort #22 am: Februar 24, 2013, 21:37:14 Nachmittag »
Hallo Martin,
so selten ist die Geschichte mit dem 'verkehrtrummenen' Tisch gar nicht.
Beim viereckigen Kreuztisch Zeiss Nr. 47 34 14 sind an der Unterseite sogar entsprechende Bohrungen für die Halterungsschrauben des Tisches für 'richtigrum' (Triebknöpfe näher am Stativhals) als auch für 'verkehrtrum' (Triebknöpfe auf Höhe bzw. vor der LFB) werksseitig eingebracht. Zudem lassen sich wegen ebenfalls dafür vorbereiteter Bohrungen / Gewindelöcher die Triebknöpfe an allen vier Ecken des Tisches positionieren, inklusive der dafür notwendigen Zahnstangen. Natürlich muß die Oberplatte entsprechend anders positioniert werden, die dort vorliegende Triebführung ist nur jeweils an einer Seite verbaubar.
Theoretisch wäre auch eine Anbringung des Tisches quer zur Hauptrichtung des Mikroskopes denkbar, also 'total verkehrt herum' - Mikroskopiker können ja zuweilen überaus erfinderisch sein  ;D
Viele Grüße
Joachim
« Letzte Änderung: Februar 25, 2013, 22:01:33 Nachmittag von -JS- »
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