Lomo und Bresser Biolam - Unterschied?

Begonnen von Oecoprotonucli, Mai 06, 2013, 18:12:13 NACHMITTAGS

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Oecoprotonucli

Liebe Lomoskopiker,

da ich auch ein Lomo-Objektiv verwende, und hier viel über passende Kompensationsokulare diskutiert wurde, dachte ich, dass ich vielleicht im Optimalfall für Lomo Objektive auch Lomo Okulare verwenden sollte, besonders, falls ich auf die Idee komme, noch mehr Lomo-Objektive anzuschaffen.

So weit ich bisher im Forum gesucht habe, war Lomo bei den Okular-Objektiv-Vergleichen noch nicht dabei (falls ich mich täusche, bitte ich demütigst um einen Link  ;)).

Wenn man nun bei Ebay sucht, findet man äußerlich anscheinend gleiche Okulare von Lomo und Bresser. Auch gibt es ein Lomo Biolam und ein Bresser Biolam.

Hat Bresser sich hier bloß von Lomo beliefern lassen oder gibt es Unterschiede?

Vielen Dank für Aufklärung

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

knipser009

hallo

mein original russisches  Mikro trägt die Aufschrift : LOMO Biolam  ( LOMO = russ.Hersteller, Biolam = Modell )

Bresser ist eine deutsche Vertriebsfirma  mit dem Eigenlabel z.B. Bresser Biolam

lG

Wolfgang
Viele Grüße aus dem SaarPfalzKreis

Wolfgang
gerne per "Du"

Florian Stellmacher

Hallo Sebastian,

die Firma Bresser vertreibt vorwiegend Mikroskope aus Fernost, hat aber traditionell auch noch russische Mikroskope der Firma LOMO (Leningrader Optisch-Mechanische Vereinigung/Werkstätten) im Angebot. Die BIOLAM-Mikroskope sind Weiterentwicklungen des Carl Zeiss Jena Stativs Lg, das zunächst komplett übernommen und auf den originalen Jenaer Maschinen, die 1945 als Reparationszahlung von den Sowjets demontiert und in die Sowjetunion verbracht wurden, produziert wurden. In den 70ern wurde das Stativ dem Zeitgeschmack angepasst und eckiger gestaltet sowie grau lackiert. In den 80ern wurde dann der im Kern noch vom Lg stammende Feintrieb überarbeitet und als Tellerrad in den Fuß eingebaut - wie ich finde, keine allzu geniale Idee. Bresser vertreibt Mikroskope dieser letzten Version unter dem eigenen Label, es sind aber "echte" LOMOs, d.h. die Mikroskope sind optisch zumeist deutlich besser als die offenbar unter erheblichem Kostendruck produzierten Fernostgeräte derselben Marke, sie sind mechanisch auch robuster, allerdings mitunter ziemlich rustikal zusammengesetzt.

Die BIOLAMe haben Objektive der alten Carl Zeiss Jena Abgleichlänge von 33,2 mm, d.h. es passen neben den zahllosen LOMO-Objektiven auch die älteren CZJ-Objektive, z.B. die Apochomaten, die es häufiger für irritierend wenig Geld zu kaufen gibt. Bei den Okularen muss man bedenken, dass der Binokuartubus (AY-12) einen Tubusfaktor von 1,5x hat, sodass man mit stärkeren Okularen schnell in die leere Vergrößerung kommt. Dann hat man vielleicht ein großes Gesichtsfeld (z.B. mit den K15x), das Bild ist aber total unbefriedigend. Für die Apos nimmt man vorzugsweise die Kompensationsokulare K10x, normalerweise werden Huygens-Okulare 7x (furchbar kleines Gesichtsfeld!) oder 10x verwendet.

Was die reine Lehre der Okular-Objektiv-Kombination anbelangt (Thoretiker bitte weschauen!): Ich habe lange Jahre Weitfeldokulare 10x mit SZ 18 von PZO am BIOLAM (Phasekontrast) verwendet und war immer zufrieden. Später brauchte ich die Okulare für ein anderes Mikroskop und habe dann 10x SZ 18 von American Optical genommen, die eignetlich für unendlich gerechnet sind - das ging tatsächlich ziemlich gut. Daher würde ich über Okulare mit größerem Gesichtsfeld nachdenken. Bei den Achromaten kann das durchaus funktionieren und muss nicht viel kosten.

Herzliche Grüße,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 2
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
Zeiss Axiophot (DIK und AL-Fluoreszenz)
Zeiss Axiovert (Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

liftboy

Hallo Sebastian,

ehe ich mich hier lange über LOMO auslasse (Florian hat recht)
guckst Du:
http://mikroskopfreunde-nordhessen.de/index.htm
Persönlich muss ich sagen, dass die Kompensationsokulare ein etwas besseres Bild liefern.
Jetzt bitte nicht schlagen!
An meinen Geräten verwende ich Okulare von Lomo, Zeiss/J, noname und viele andere Hersteller; alle liefern zufriedenstellende Bilder!
Ausnahme: Bausch&Lomb mit einer gräßlichen Randunschärfe.
Da ich zur Tümplerfraktion gehöre, arbeite ich vorzugsweise mit kleineren Objektiven. Da gehen die genannten Weitfeldokulare wunderbar!
Du bist gerne eingeladen das alles mal vor Ort zu prüfen.

Viele Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Jürgen Boschert

Hallo zusammen,

Lomo hat die Objektivkonstruktion von Zeiss praktisch komplett übernommen, einschließlich der CVD. Dementsprechend würden auch KPL-Okulare von Zeiss / West gut harmonieren.

Beste Grüße !

JB
Beste Grüße !

JB

Oecoprotonucli

#5
Hallo Florian, Wolfgang und Jürgen!

Ich danke Euch allen für die interessanten Hinweise, vor allem Florian hat mal wieder einen sehr informativen, sauberen Beitrag hingelegt...  ;)

Und natürlich kannte ich die Mikroskopiefreunde Nordhessen-Internetseite schon, allerdings braucht es etwas, um sie komplett durchzulesen (nochmal zwinker:  ;) ). Eben bin ich gerade auf die Reparaturanleitung für das 40er Objektiv gestoßen, aber das ist ein anderes Thema.

Wie man ja an meiner Signatur sehen kann, besitze ich dieses eine Leitz-Mikroskop und daran sind die Periplan GF 10x Okulare, mit denen ich auch mein 40er Lomo (Phaco 40/0.75  160/0.17 Wasserimmersion) benutzt habe. Laut einem derzeitigen entsprechenden Ebay-Angebot übrigens Abgleichlänge 32,7 mm. Das Objektiv sitzt auf einem Verlängerungsring (ohne Optik). Wenn man ein Objektmikrometer betrachtet, hat diese Kombination doch eine ganz schön große Randunschärfe (ein vernünftiges Foto davon kann ich noch nicht machen, höchstens vom mittleren Bereich, der Rand paßt bei meiner bisherigen Kamera-Anordnung nicht auf den Kamerachip). Ansonsten kann man damit schon ganz gut mikroskopieren, aber da muß ich noch mehr Erfahrung sammeln und drauf achten.

Also dann würden evtl. K10x Okulare von Lomo, CZ Jena-Okulare und KPL von Zeiss West ein besseres Ergebnis erbringen, was man letztendlich aber wohl an diesem Fremdmikroskop wieder ausprobieren müsste...

Und die Okulare K10x von Bresser, die aussehen wie die Lomos, wären dann wahrscheinlich tatsächlich Lomo-baugleich (mit leichtem Fragezeichen).

Über weitere Lomo-Objektive sollte man (ich) vielleicht erst nachdenken, wenn das funktioniert hat.

Wenn es gut mit KPL ginge, könnte ich natürlich die Objektivjagd auch noch auf Zeiss West ausdehnen und hätte so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Oecoprotonucli

Zitat von: liftboy in Mai 06, 2013, 20:31:10 NACHMITTAGS
Da ich zur Tümplerfraktion gehöre, arbeite ich vorzugsweise mit kleineren Objektiven. Da gehen die genannten Weitfeldokulare wunderbar!

Du bist gerne eingeladen das alles mal vor Ort zu prüfen.

Lieber Wolfgang, vielen Dank, vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit! Ich habe ja als kleinere Objektive die Leitz'schen 3,5x , 10x (mit und ohne Ph) und ein 32x Ph L (auch ganz praktisch beim Tümpeln, der lange Arbeitsabstand, und Phaco finde ich dazu eben auch sehr vorteilhaft). Das 40er Lomo kann ich dann eintauchen. Oder eben ein 40er Leitz mit Deckglas nehmen. ...Insofern schon einige Möglichkeiten, ich denke halt nur schon an eine Qualitätsverbesserung durch Objektive höherer Korrekturklassen. Aber eins nach dem Anderen. Das derzeitige Projekt heißt eigentlich Kamera-Adaption...

Viele Grüße

Sebastian
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wilfried48

Zitat von: Oecoprotonucli in Mai 06, 2013, 21:47:10 NACHMITTAGS
....Wie man ja an meiner Signatur sehen kann, besitze ich dieses eine Leitz-Mikroskop und daran sind die Periplan GF 10x Okulare, mit denen ich auch mein 40er Lomo (Phaco 40/0.75  160/0.17 Wasserimmersion) benutzt habe. Laut einem derzeitigen entsprechenden Ebay-Angebot übrigens Abgleichlänge 32,7 mm. Das Objektiv sitzt auf einem Verlängerungsring (ohne Optik). Wenn man ein Objektmikrometer betrachtet, hat diese Kombination doch eine ganz schön große Randunschärfe (ein vernünftiges Foto davon kann ich noch nicht machen, höchstens vom mittleren Bereich, der Rand paßt bei meiner bisherigen Kamera-Anordnung nicht auf den Kamerachip). Ansonsten kann man damit schon ganz gut mikroskopieren, aber da muß ich noch mehr Erfahrung sammeln und drauf achten.

Also dann würden evtl. K10x Okulare von Lomo, CZ Jena-Okulare und KPL von Zeiss West ein besseres Ergebnis erbringen, was man letztendlich aber wohl an diesem Fremdmikroskop wieder ausprobieren müsste...

Und die Okulare K10x von Bresser, die aussehen wie die Lomos, wären dann wahrscheinlich tatsächlich Lomo-baugleich (mit leichtem Fragezeichen).

Über weitere Lomo-Objektive sollte man (ich) vielleicht erst nachdenken, wenn das funktioniert hat.

Wenn es gut mit KPL ginge, könnte ich natürlich die Objektivjagd auch noch auf Zeiss West ausdehnen und hätte so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Also das Lomo Wasserimmersionsobjektiv ist ja ein gewöhnlicher Achromat und daher auch mit dem besten dazu passenden Planokular im Randbereich nicht plan zu bekommen. Und wenn man ein nichtpassendes Planokular wie z.B. ein KPl von Zeiss West oder PK Zeiss Jena nimmt handelt man sich noch eine zusätzliche CVD ein, die das Objektiv selbst mit dem dazu passenden Planokular nicht hätte.

Die einzigen Okulare die von der CVD Kompensation her dazu passen sind die Lomo K oder die Zeiss Jena K Okulare die für alten Objektive mit 32,7 mm Abgleichlänge gerechnet sind. Lomo hat nur die Vorkriegsoptik von Carl Zeiss Jena abgekupfert.

Das Lomo Wasserimmersionsobjektiv mit einem Verlängerungsring mit 45 mm Abgleichlänge zu betreiben ist sowieso auch suboptimal, da dann die Tubuslänge nicht mehr stimmt für die es ursprünglich gerechnet wurde.

Also das schöne Lomo Wasserimmersionsobjektiv gehört an ein Lomo Stativ oder ein CJZ Lg Stativ mit anderen 32,7 mm Objektiven und mit K Okularen der betreffenden Firmen.

Ein vernünftiges Bild in Bildmitte, wo weder CVD noch Planarität eingehen, gibt es natürlich immer und mit einfachen Fotoanpassungen, die nur diese Bildmitte mitnehmen, sogar auch ein vernünftiges Foto. Aber dann sollte man auch nicht enttäscut sein, wenn man ein planes Objekt wie ein Objektmikrometer am Rand betrachtet.

viele Grüsse
Wilfried
vorzugsweise per Du

Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
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Sammlung Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

Oecoprotonucli

Hallo Wilfried,

ein vollkommen planes Bild hätte ich natürlich mit dem einfachen Achromaten nicht erwartet - meine Beschreibung bezog sich auf den Vergleich zu den passenden Leitz-Objektiven, will heißen, die Verzerrung am Rand mit dem Lomo ist doch schon erheblich.

Da Du nun auch noch einmal auf den Verlängerungsring eingegangen bist, werde ich also wohl vorsichtig mit der Hoffnung sein, Lomo-Objektive an meinem Mikroskop in wirklich guter Qualität betreiben zu können, selbst wenn ich die richtigen Okulare einsetze. Dein Tip, dass da ein Lomo- (oder CZJ-) Mikroskop drumherum gehört, ist wohl zu überdenken. Die Mikroskope bekommt man ja schon recht billig, nur wenn man dann Sachen wie Phaco und Foto dranhaben will, wird es wohl schon wieder mehr Aufwand. Dann vielleicht doch lieber nach passenden Leitz-Varianten suchen, wobei eben z.B. Sachen wie Wasserimmersion da wirklich selten zu finden sind.

Viele Grüße

Sebastian
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Oecoprotonucli

Zitat von: wilfried48 in Mai 07, 2013, 14:07:58 NACHMITTAGS
Die einzigen Okulare die von der CVD Kompensation her dazu passen sind die Lomo K oder die Zeiss Jena K Okulare die für alten Objektive mit 32,7 mm Abgleichlänge gerechnet sind. Lomo hat nur die Vorkriegsoptik von Carl Zeiss Jena abgekupfert.

...und wenn ich es doch mal ausprobieren wollte und nur die Lomo K Okulare suchen würde: Woher weiß ich, erkenne ich äußerlich beim Kauf, z.B. über Ebay, dass es eben diese alten Okulare sind? Und: Gibt es überhaupt unterschiedliche Lomo K Okulare, oder sind die bis heute gleichgeblieben?

Viele Grüße

Sebastian
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Florian Stellmacher

Hallo Sebastian,

die Kompensationsokulare von LOMO sehen so aus. Sie haben eine Metallfassung und sind mit K7x, K10x oder K15x beschriftet. Mehr steht nicht drauf, es sei denn es handelt sich um Fotookulare oder unendlich gerechnete Okulare z.B. für die METAMs. Mag sein, es gibt noch mehr Kennzeichnungen für POL etc. Wenn Du diese Okulare ausprobieren möchtest, dann such Dir am besten die K10x wie auf dem Bild.

Herzliche Grüße,
Florian
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wilfried48

Hallo Sebastian,

damit du mich nicht falsch verstehst, auf das Mikroskopstativ kommt es nicht an, also ein Zeiss Jena Lg Stativ oder das davon abgekupferte Lomo muss es nicht sein. Du musst nur zusammenpassende Optik

aus dieser Zeit verwenden. Das kann auch an deinem Leitz SM Stativ geschehen, es ist dann nur nicht kompatibel (Objektivabgleich, CVD Kompensation) zur restlichen Leitz Optik.

Ich werde heut abend mal ein paar Fotos von einem Objektmikrometer mit dem Lomo 40er Wasserimmersion und dem zugehörigen K7 von Lomo oder CZJ schiessen.

viele Grüsse
Wilfried

vorzugsweise per Du

Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
Zeiss Stemi 2000 C
Nikon Labo-/Optiphot mit CF ELWD Objektiven

Sammlung Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

Oecoprotonucli

Hallo, ich danke Euch wieder einmal.

Zitat von: wilfried48 in Mai 07, 2013, 15:25:08 NACHMITTAGS
Du musst nur zusammenpassende Optik aus dieser Zeit verwenden. Das kann auch an deinem Leitz SM Stativ geschehen, es ist dann nur nicht kompatibel (Objektivabgleich, CVD Kompensation) zur restlichen Leitz Optik.

Naja, Linsen wären ja keine mehr dazwischen, wenn ich ein Lomo-Objektiv und Lomo-Okular nehmen würde. Es wären dann nur die optischen Wege im Tubus (und das Prisma) anders, und eben der Zwischenring direkt am Lomo-Objektiv.

Zitat von: wilfried48 in Mai 07, 2013, 15:25:08 NACHMITTAGS
Ich werde heut abend mal ein paar Fotos von einem Objektmikrometer mit dem Lomo 40er Wasserimmersion und dem zugehörigen K7 von Lomo oder CZJ schiessen.

Ich würde es ja eben auch gerne direkt an meinem System ausprobieren... Falls ich mich durchringe und wenigstens ein Lomo-Okular kaufe, berichte ich auch...

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
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liftboy

Mein Gott, Sebastian!

Wenns mehr nicht ist!
Sag, welche Okulare Du brauchst, und ich leihe Dir welche.

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

wilfried48

#14
Hallo Sebastian,

hier die versprochenen Fotos mit dem 40 er Lomo Wasserimmersionsobjektiv durch das Lomo Kompensokular K7.

Fotografiert wurde mit der Canon 600 D am Zeiss Trinoadapter mit 63 mm Optik.

Da das Zeiss Standard Stativ auf 45 mm Abgleichlänge ausgelegt ist kann der Tisch nicht soweit hochgedreht werden, dass man das Lomo Objektiv mit 32,7 mm Abgleichlänge direkt verwenden kann. Ich habe es also mit dem bekannten 12 mm Distanzring auf 45 mm Abgleichlänge angepasst.

Wie vermutet sieht der von der Photoadaption übertragene Bereich nicht schlecht aus:



anbei noch die Aufnahme einer Diatomee aus Peter Höbels Crum Creeek Präparat mit der gleichen Objektiv Okularkombination:



die Bilder sind  nur auf Forumsgrösse reduziert und sonst unbearbeitet

viele Grüsse
Wilfried

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