Euromünzen unter dem Stereomikroskop

Begonnen von Manfred Rath, April 08, 2009, 20:09:23 NACHMITTAGS

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Manfred Rath

Ein herzliches "Grüß Gott" an alle Interessierten,

so manch einer von euch wird denken,dieser Beitrag passe besser in ein Forum für Münzsammler,doch ich glaube,auch hier hat er seine Berechtigung.
Vorweg zur Aufnametechnik:Canon 450EOSD,Stereomikroskop"MP-3400F"

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder ;D

Euromünzen sind die in derzeit 16 Ländern der europäischen Union sowie den Nicht-EU-Staaten Monaco,San Mariono und Vatikanstadt in Umlauf gebrachten Münzen der gemeinsamen europäischen Währung.
Euromünzen wurden ab dem 1.1.2002 eingeführt,das Prägejahr kann aber bis 1999 zurückgehen,dem Jahr,in dem die Währung offiziell als Buchgeld eingeführt wurde.
Bild-1 zeigt die Rückseite einer spanischen 20-Cent-Münze (Prägejahr 1999) mit dem Portrait von Miguel de Cervantes



Alle Eurostaaten haben eine gemeinsame Vorderseite,die den Wert der Münze anzeigt.Auf der 1-,2- und 5-Cent-Münze ist Europa in Relation zur Welt dargestellt:



Auf den 10-,20- und 50-Cent-Münzen sind die einzelnen EU-Staaten (auch EU-Länder,die nicht am Euro teilnehmen,zB.:Grossbritanien) zu sehn,die 1-und 2-Euro-Münzen zeigen ein zusammenhängendes Europa der 15 alten EU-Länder.Alle Münzen zeigen zusätzlich 12 Sterne als Symbol Europas:





Jedes Land,das am Euro teilnimmt,hat seine eigene Gestaltung der Rückseite.Diese reicht von der einfachen Abbildung des Staatsoberhauptes (z.B.:Niederlande) bis zu einer unterschiedlichen Ausführung für jede einzelne Münze (z.B.:Österreich).Alle Münzen zeigen auf dieser Seite die Jahreszahl und die 12 Sterne der EU-Flagge:

1-Cent-Münze-Niederlande:Königin Beatrix



5-Cent-Münze-Österreich:Alpenschlüsselblume



Ende 2007 waren rund 76Mrd.Euromünzen mit einem Gesamtwert von 19Mrd.Euro im Umlauf.Im Vergleich zu den Eurobanknoten machen die Münzen nur 2,8% des gesamten Bargeldumlaufs von 696Mrd.Euro aus.
Bis auf Grossbritanien und Dänemark sind alle EU-Mitgliedsländer verpflichtet,den Euro nach Erfüllung der Konvergenzkriterien einzuführen.

So,hab euch nun lang genug gelangweilt,viel Spaß beim Betrachten der Bilder,liebe Grüße,
Manfred.
P.S.:Ich freu mich über jeden Kommentar

Ich lebe in der Region "Steirisches Vulkanland" - bin aber kein Vulkanier sondern waschechter Steirer.

Peter V.

#1
Zitat von: Privatlabor in April 09, 2009, 21:47:05 NACHMITTAGS



Im Moment kann ich leider noch keine Bilder in die Datenbank stellen, sonst würde ich Ihnen dieses Prinzip gerne zeigen.



Hallo,

aber woran scheitert es denn???
Wenn es über Ihre homepage nicht geht, verwenden Sie doch einfach einen kostenlosen Bilderhost.

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=653.0#eins

Herzliche Grüße
Peter

Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Klaus Herrmann

Hallo Privatlabor,

ZitatEs ist praktisch eine Kombination von Durchlicht und Auflicht, was verhindert, dass nur schwarze Silouhetten von durchscheinenden Objekten fotografiert werden müssen.

Ich kann mir das nicht richtig vorstellen:

werden die Münzen dadurch irgendwie durchsichtig?

##Admis: kann denn dem Privatlabor niemand erklären, wie man Bilder postet? Damit wir nicht länger auf die Folter gespannt werden. Da schlummert ein Schatz von zigtausend Bildern und wir kriegen nix zu sehen!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Peter V.

#3
Hallo Herr Herrmann,

...äh lieber Klaus natürlich! ( jetzt hab' ich doch glatt die "Kläuse" verwechselt )  ;D

hier nochmal eine Anleitung zum Einstellen der Bilder:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=653.0#eins

Mit Photobucket kann's jeder! Und wer sich nicht registrieren will, kann notfalls auch www.fotos-hochladen.net nehmen - noch einfacher!
Also: Jetzt gibt's aber keine Ausrede mehr für nicht gepostete Bilder  :)

Herzliche Grüße
Peter

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Günther Langer

Hallo,

es geht bei "Privatlabor" wahrscheinlich um die Makro-Beleuchtungsmöglichkeiten von Olympus: Auflichtvorsätze PM-El: dabei wird das Licht über einen halbdurchlässigen Spiegel eingeblendet, Lieberkühn-Reflektoren und Durchlichteinrichtung. Diese Komponenten kann man kombinieren. Die Auflichtvorsätze entsprechen im Prinzip dem Blitzwürfel von J. Stahlschmidt, dessen halbdurchlässiger Spiegel das Licht allerdings nach oben leitet.

Die Idee von durchsichtigen Münzen hat was...

Schöne Ostern und halbdurchlässige Grüße 

Günther Langer
Zeiss Standard WL, 14 und Phomi II
Zeiss DRC und SV 8
Leitz Laborlux 12
Makro-Setup: Leitz Aristophot mit Balgen u. StackShot
Nikon D90, D700, Canon EOS 600D, EOS 5D Mark III
Suche: Leitz Photar 12,5 mm

Klaus Herrmann

Hallo Manfred,

zu Deinen schönen Münzbilder füge ich noch 2 dazu - nur zur Ergänzung wegen der Beleuchtungsart.

Zuerst am Stereomikroskop mit Ringlicht:



Und nun noch eine Aufnahme am Makroskop mit koaxialem Auflicht. Eigentlich die klassische Beleuchtung in der AL-Mikroskopie, wo über einen halbdurchlässigen Spiegel durch das Objektiv beleuchtet wird (wie Günther Langer das schon beschrieben hat).
Nur ist das bei Stereomikroskopen eher selten realisiert, weil es problematisch ist bei sehr kleinen Vergrößerungen genügend Licht einzuspiegeln (ich habe hier etwa 3x als Vergrößerungsfaktor).

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Peter V.

#6
Hallo!

Zwar nicht mit dem Stemi, aber dennoch reizvoll: Detail eines 1 EUR-Stückes unter dem Mikroskop im Auflicht-Dunkelfeld ( am Olympus Vanox, die Dunkelfeldbeleuchtung erfolgt durch das spezielle AL-DF-Objektiv ).
Leider gibt das Foto die beeindruckende dreidimensionale schroffe "Felslandschaft", die sich bei Blick durch das Mikroskop bietet, nicht hinreichend wieder - allenfalls erahnbar.



Herzliche Grüße
Peter
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derda

Hallo Zusammen,

was stellt man so alles mit seinem Stemi an?

Wenn man gar nicht weiterweiss, fotografiert man wohl einfach Münzen. Nicht das Münzen keine brauchbaren Objekte wären aber doch bitte nicht so!!!

Mir gefallen die Aufnahmen nämlich überhaupt nicht und das aus folgenden Gründen:

1. die Randschärfe der oberen Bilder ist nicht gut => vielleicht sollte man etwas weniger mit dem Stemi reinzoomen und dann ein kleineres Sehfeld knipsen

2. der Weißabgleich des darauffolgenden Bildes (verdammt rotstichig)

Viele Grüße

Erik

Klaus Herrmann

Hallo Erik,

die Kritik "zu rot" ist berechtigt, war aber nicht der Weissabgleich, sondern zu viel "Sättigung" bei der Bearbeitung:

Hier jetzt etwas dezenter:



Die Münze selber ist schon recht verdatscht, aber neue kann ich mir nicht leisten!  ;)

Solche Makrofotos werden mit konventioneller Balgentechnik und Makroobjektiv viel schöner, das mach ich aber nicht, weil ich das praktisch nie brauche.

Die Randunschärfe bei Manfred kommt sicher von einem normalen Stemiobjektiv - die Plan bzw Planapos sind halt recht teuer!

Ansonsten finde ich seine Aufnahmen recht gut!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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fraureuter

Hallo,
das hat mich doch nicht ruhen lassen - ich hab eben mal ausprobiert, wie es denn aussieht, wenn ich eine Münze einfach mit dem Makroobjektiv meiner Kamera knipse (Mikro Nikkor 60mm an Nikon D3). Da sind die Randunschärfen dann tatsächlich besser (also kaum vorhanden). Bis zu einem gewissen Abbildungsmaßstab ist die Aufnahme mit dem Makro oder dem Balgen tatsächlich um einiges besser. Würde mich nun interessieren, mit welchen Stemi man qualitativ an die mit der "Knipse" gemachten Bilder herankommt...falls man mal ein wirklich hochwertiges Stemi unterm Weihnachtsbaum haben möchte ;-)

Gruß an euch alle + frohe Ostern

Martin

Hier mein Testbild mit einem 100% Ausschnitt, das Geldstück ist etwa so groß wie ein 2 Euro-Stück:






Nichts ist so klein, als dass es nicht auch gegessen werden könnte.

Klaus Herrmann

Hallo Martin,

danke für Deine überzeugene Bestätigung meines Postulats!

Deine "Knipse" kostet mit dem Makro aber auch etwas mehr, als ein normales Stemi?

Um diese Qualität der Makroabbildung mit einem Stemi zu erzielen muss man m. E. schon ein Planapo-Objektiv haben und dann ein 0,5er, weil die Vergrößerung zu hoch wird.

Alles hat seinen Spezialanwendungsbereich. Die Eier legende Wollmilchoptik ist halt noch nicht erfunden!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Peter V.

Hallo!

Und wer kann mir sagen, wie dieses Bild entstanden ist?






Herzliche Grüße
Peter
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fraureuter

Hallo Peter,
sieht nach einem Scanner für 109 Euro aus.
Habe ich etwas gewonnen?
Gruß
Martin
Nichts ist so klein, als dass es nicht auch gegessen werden könnte.

Peter V.

Hallo Martin,

hmnmmm...nicht ganz!  ;D
Ich meine, der Scanner hat vor ein paar Jahren so um die 60 EUR gekostet.

Herzliche Grüße
Peter
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Peter V.

Hallo!

Nein, Martin hatte schon Recht: Es ist wirklich ein simpler Canon-Scanner für 59 EUR.

Herzliche Grüße
Peter
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