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Wasser

Begonnen von Gerd H., März 12, 2014, 08:47:10 VORMITTAG

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Gerd H.

Hallo,

ich bin absoluter Neuling und wüsste gern was für eine Ausrüstung ich brauche um Wasser zu untersuchen.
Ein Mikroskop natürlich und wie ich schon gelesen habe benötige ich einen Dunkelfeld-Kondensator.
Kann man jedes Mikroskop dahin umrüsten und was muss man beachten, gibt es qualitative Unterschiede bei den Kondensatoren?
Braucht es auch spezielle Objektive?

Gruß

Gerd

Stefan_O

Hallo Gerd,

was genau meinst Du mit "Wasser"? Was für Wasser (woher?), oder was für Lebewesen darin (Bakterien, Algen etc) möchtest Du untersuchen? Wo hast Du vom Dunkelfeld-Kondensor im Zusammenhang mit Wasser gelesen?

Gruss,
Stefan

Gerd H.

Hallo Stefan,

da ist einmal das Wasser in meinem Pool (Leitungswasser +Regenwasser), das dauernd grün wird, und das Wasser in meinen Wasserspeichern (Regenwasser), 2 x 1100l.
Gelesen habe ich davon unter "http://www.hartmutschmitt.de/mikroskop.htm" zum Beispiel.
Ich dachte es wäre interessant das Wasser mal unter das Mikroskop zu nehmen und zu sehen was da so alles rumschwimmt..

Gruß
Gerd

Klaus Herrmann

Willkommen Gerd,
hier bist du richtig und der Link ist auch weitgehend seriös. Nur eine Kleinigkeit fiel mir auf: beginnt mit einem Bild eines Zeiss-Mikroskops und am Schluss wird ausschließlich für Bresser geworben.
Wie man sieht: auch in Mineralwässern kann es Leben geben! Es gibt also viel zu kucken!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Gerd H.

Hallo Klaus und Stefan,

da wäre noch die Seite "https://www.maunawai.com/uploads/assets/MAUNAWAI-Mikroskopische-Wasseruntersuchungen.pdf"
Wie  schon gesagt: Ich bin der Neue und dachte mit Wasser fang ich mal an und schaue wie sich das entwickelt.
Das schwierigste dabei ist wohl erstmal ein vernüftiges Mikroskop zu finden, das einem mehrere Möglichkeiten offen lässt.

Gruß
Gerd

Gerd H.

Hi,

wollte dabei aber keine Reklame für dieses Filtersystem machen, fand nur die Aufnahmen interessant.

Gruß Gerd

ruhop

Hallo, Gerd.

Bevor Du Dich da auf irgend welche merkwürdigen Wasserbilder einläßt, solltest Du lieber überlegen, was Du eigentlich über das Wasser in Deinem Pool und Deinen Speichern wissen willst. Willst Du Dich auf esoterische Mätzchen einlassen oder willst Du Dich über die physikalischen, chemischen und biologischen Gegebenheiten des Wassers in Deinen "Biotopen" informieren? Für letzteres brauchst Du einige, relativ leicht beschaffbare Dinge und, natürlich, ein ordentliches Mikroskop. Dunkelfeld ist dabei ganz hübsch, aber nicht essentiell.

Wenn es Dir um letzteres geht, wirst Du bestimmt in diesem Forum jede Menge Rat und Hilfe erhalten.

Schönen Gruß aus dem Hintertaunus

Holger

Gerd H.

Hallo Holger,

nein mit Esoterik hab ich nix am Hut, aber die Bilder fand ich interessant, was sich da so alles im Wasser tummelt, organisch und anorganisch.
Ich kenne aber die Theorien von Schauberger.

Gruß aus dem Rheinland

gerd

Haus@Hund

Hallo Gerd,

für die Überwachung von Belebtschlamm über die Anzahl und Vitalität der darin enthaltenen Mikroorganismen gibt es Mikroskope, die mit Hellfeld, Phasenkontrast und Dunkelfeld ausgerüstet sind, in der Regel umschaltbar über einen Kombikondensor. Das Dunkelfeld wird dabei häufiger in der Trinkwasser- als in der Abwasseranalyse eingesetzt, reicht bei einem Kondensor mit NA 1,25 aber auch nur bis zum 40:1 - wenn der Kondensor denn auch ölimmergiert wird! Für den Hausgebrauch reicht üblicherweise ein Lichtring im Filterhalter des Kondensors, den man sich auch leicht selbst herstellen kann.

Und: Die Beleuchtung sollte stark genug sein, 20 W Halogen ist grenzwertig, 30 W Halogen ausreichend.

Gruß aus Wetzlar
Jörg

Gerd H.

Hallo Jörg,

danke für die Info.
Ich wollte eigentlich so maximal 500€ anlegen.
Ich könnte mir ohne weiteres auch ein teures Gerät zulegen, aber ich bin mir nicht sicher ob es das braucht.
Ich erwarte hier auch keine konkreten Vorschläge, aber nehmen wir mal das Mikroskop welches hier im Forum von Peter V.
getestet bzw. er einen Erfahrungsbericht angefertigt hat, das Müller Biolab-T.
Das scheint gar nicht so übel zu sein, aber ich habe halt zu wenig Erfahrung um das beurteilen zu können.
Da können die erfahrenen Mikroskopierer sicher eher was zu sagen.

Gruß Gerd


hebi19

Hallo Gerd

Zitat von: Gerd H. in März 12, 2014, 13:34:30 NACHMITTAGS

Da können die erfahrenen Mikroskopierer sicher eher was zu sagen.


Das habe Sie doch schon zur "absoluten" Genüge.........
Es gibt bei deinem Budget 2 Richtungen/Möglichkeiten
Die eine ist ein "NEUES" Günstig-Mikroskopsystem wie das besagte Müller.
Ist sicherlich für dieses Budget ein gangbarer Weg!

Die zweite Möglichkeit ist ein gebrauchtes Markengerät wie ein Zeiss Standard oder ein Leitz oder ein Olympus oder..... - bei einem seriösen Händler  oder einem Forumsmitglied in diesem Preisbereich gut zu bekommen und mit etwas Geduld beim Suchen nahezu unendlich ausbaubar (Phasenkontrast/DIK/Polarisation/Floureszens/Fotografie etc), qualitativ schon noch deutlich über dem Müller.....

Dann gibt es noch "Sonderlösungen"  fürs kleinere Budget wie (kaum/nicht ausbaufähige alte Steindorffs oder die russische Biolam-Richtung, die wieder fast "voll ausbaubar".

Idealerweise besucht man mal ein Mikrokopiker-Treffen oder einen Forum-Fan und hat dort die Möglichkeit zum DIREKTEN VERGLEICH (eigentlich durch nichts zu ersetzen, erst dann sieht man den Unterschied auf den ersten Blick und weiß, von was die anderen dauernd schreiben....)
Einstieg für so ein Treffen:  gib doch mal deinen "ungefähren" Wohnort preis, dann kann man gucken, wer oder welche Gruppe in der Nähe ist.

Für 500 Euronen bekommt man im übrigen schon vernünftiges, um die Algenblüte in einem Pool zu beurteilen. Mit zusätzlich Bücher für 50 bis 100 Euro kann man sie dann sogar bestimmen.........

Würde mich freuen, wenn Du einen Einstieg in dieses interesannte Hobby findest.

Grüße aus (Mittel-)Franken
Martin
Grüße von
Martin alias hebi19

Motic BA-300, div Lomo, Stereo-Mikroskop noname

Gerd Schmahl

#11
Hallo Namensvetter,
die Frage, welches Mik das richtige für einen Neuling ist, wird hier immer wieder gestellt. Bitte lies als erstes mal die Kaufberatung für absolute Anfänger:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9026.0

Dann wäre es gut, wenn Du Dich bei "Mikroskopiker im Netz" kurz vorstellst. Dabei solltest Du vielleicht auch sagen, in welcher Ecke des deutschsprachigen Raumes Du Dich für gewöhnlich aufhältst. Dann bekommst Du vielleicht auch Einladungen zu Regionalgruppen. Da kannst Du dann mal durch verschiedene Geräte schauen und Dir erklären lassen worauf es ankommt. Da lernst Du an einem Abend weit mehr als an 10 Abenden vor dem Computer.

Es wird immer wieder die Empfehlung ausgesprochen, sich ein gebrauchtes Markengerät bei einem seriösen Händler oder in unserem Mikro-Markt zu besorgen. Das hat den Vorteil, dass es kaum einen Preisverfall hat. Wenn Du merkst, dass die Mikroskopie doch nicht so dein Ding ist, hast Du keine 500,-€ in den Wind gesetzt. Bei einem Neumikroskop ist es wie bei einem Neuwagen, den Du vom berühmten Hof des Autohändlers rollst: Preisverfall beim Auspacken. Ich könnt Dir für den Anfang auch erstmal ein ganz einfaches Gerät von Zeiss-Jena (ein Lg-Stativ) für ein viertel Jahr leihen. Da kannst Du erste Gehversuche in der Mikroskopie machen und weißt dann worauf Du achten musst, wenn Du Dir selber ein Mik kaufen willst.

Falls Du daran Interesse hast, schicke mir bitte ein e-mail (Briefsymbol unter meinem Bild) oder PM.

Beste Grüße
Gerd aus Dresden

Edit: War der Martin etwas schneller...
Edit II: Ich sehe gerade, dass Du Dich schon heute morgen vorgestellt hast - einschließlich geografischer Angabe.
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Gerd H.

#12
Hallo,

ja, ich glaube das ist die richtige Vorgehensweise.
Gelesen habe ich hier im Forum sehr viel schon bevor ich Mitglied wurde.
Gekauft ist ein Mikroskop schnell und erst später stellt man fest ob man die richtige Wahl getroffen hat.
Manchmal neige ich dazu etwas mehr auszugeben als nötig.
Ich wohne übrigens in Erkelenz, das liegt direkt an der A46.

Gruß Gerd