Autor Thema: Mikroskopisches auf dem Tübinger Marktplatz am 24. Mai: 5. Tübinger Kulturnacht  (Gelesen 3584 mal)

Alfons Renz

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Liebe Kulturfreunde und Mikroskopiker,

Auch in diesem Jahr wird es auf der 5. Tübinger Kulturnacht wieder Mikroskopisches zu bewundern geben. Dieses Mal mitten auf dem Marktplatz und gleichzeitig in der H-Fischer-Galerie in der Herrenberger Strasse.

Einen Vorgeschmack auf die Präsentationen vermitteln die beiden bei Youtube eingestellten Kurzfilme von Herrn Rainer Mehnert und Prof. Manfred Kage:

www.youtube.com/watch?v=o3tB0jk_Qqg (Seifenblasen-Mehnert)
und
www.youtube.com/watch?v=CoUMLQqSaHw (Mikrowelten-Kage)

Näheres zum Gesamtprogramm (über 100 Veranstaltungen!) ist jetzt auf der offiziellen Seite der Kulturnacht eingestellt worden:

http://www.kulturnacht-tuebingen.de

=> unter /ruckblick sind dort die Bilder vergangenen Kulturnächte zu sehen!

Und auch bei Facebook: https://www.facebook.com/kulturnachttuebingen

Es lohnt sich also auf jeden Fall, diese Gelegenheit zu einem Besuch der historischen Altstadt Tübingens zu nutzen.

Herzliche Mikro-Grrüße,

Alfons
« Letzte Änderung: April 29, 2014, 08:56:56 Vormittag von Alfons Renz »

Alfons Renz

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Liebes Forum,

   Mit fast 150 Veranstaltungen ist die Tübinger Kulturnacht der Treffpunkt für Kulturfreunde und Nachtbummler der ganzen Region: Mit Schwerpunkt in der historischen Altstadt präsentierte sich die bunte Palette kultureller Aktivitäten, dieses Jahr am 24. Mai zum 5. Mal. Und auch wieder mit Beteiligung der Tübinger Mikroskopischen Gesellschaft (TMG) unter dem Motto: „MikroKultur: Je kleiner je toller!“


Stand der TMG auf dem Marktplatz

Mitten auf dem Marktplatz hatten die TMG einen Pavillon und mehrere große Video-Bildschirme aufgebaut. Bis zum Abbau nach Mitternacht war der Stand umlagert, und der Pustefix-Seifenblasenbär DIE Attraktion für Jung und Alt!
 

Die ersten Besucher kommen


Und um so leuchtender in der Nacht! Die Attraktion für Jung und AlT: Der Seifenblasen-Bär der Firma Pustefix in Kilchberg bei Tübingen.

Wer mehr über die faszinierende Mikrofotografie von schillernden Seifenhäutchen erfahren wollte, musste kurze 7 Minuten bis zur H. Fischer Galerie laufen, um sich vom Meister Rainer Mehnert persönlich die Technik zeigen zu lassen. Dort gab es, passend zum Thema, LebendKulturen von Harald Fischer, ein Präsentationsmikroskop mit 20 Objekten von Klaus Dönnebrink und die Wassertropfenfall-Maschine von Robert Görke. Untermalt von Naomi am Konzertflügel. Frau Elisabeth Barth hatte Alles aufgeboten, um die Besucher mit Speis' und Trank zu empfangen: Der Besuch hat sich, in Verbindung mit den Bildern der TMG und von H. Fischer an den Wänden auf jeden Fall gelohnt!


Eingang zu den H. Fischer Ausstellungsräumen


Seifenhaut, fotografiert von Rainer Mehnert


Besucher in der H. Fischer Galerie


Wassertropfen, fotografiert im H. Fischer von Robert Görke.

Im Pavillon auf dem Marktplatz gab es Mikroskopisches zu bestaunen:  Millionen Jahre alte Radiolarien unter dem historischen, über hundert Jahre alten Leitz-Messingmikroskop, den filigranen Bau des Pflanzenstängels , Zecken aus dem Schönbuch und die sich behäbig drehenden, leuchtend grünen Volvox-Algen unter dem neuesten Axiolab von Zeiss. Unermüdlich den zahlreichen Besuchern erklärt von Michael Franke sowie Ninja Kage und Oliver Gerstenberger vom Kage-Institut für wissenschaftliche Fotografie, die auch ihre neuesten Video-Filme der faszinierenden Mikrowelten präsentierten.


Stand auf dem Marktplatz

 
Eine lange Diskussion mit einem jugendlichen Besucher, ob denn die Schönheit der Radiolarien zu ‚Kunst oder Kultur‘ zählt, und ob Einzeller überhaupt Kultur besäßen, blieb letztlich unentschieden!


Fossile Radiolarien: Kunstformen der Natur unter dem historischen Leitz-Mikroskop


Der Pustefix-Bär bei Nacht!

Schlangen bildeten sich vor dem Tübinger Mückenkarussell, einer kuriosen Konstruktion mit Drehscheibe, auf der es die 'Frühjahrsernte toter Insekten von der Lustnauer Fensterbank' zu bestaunen gab - ein Hingucker mit Grimassen-Effekt!







Auch wenn der Aufwand für unsere 'mikroskopisch kleine' Gesellschaft riesig war, am Ende waren sich Alle einig: Es hat sich gelohnt und Alle waren vom Einblick in die MikroKultur Tübingens begeistert!

Alfons Renz

Homepage der Tübinger Mikroskopischen Gesellschaft: www.tmg-tuebingen.de