Wild M9; Das Kleine aus dem Hause Wild Heerbrugg

Begonnen von A. Büschlen, Juni 01, 2009, 21:04:26 NACHMITTAGS

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A. Büschlen

Hallo,

ich zeige hier einige Bilder zu einem Mikroskop das kaum mehr zu finden ist. Es ist der Vorläufer des legendären Wild M11.
Hier ist es mit einem drei-fach Revolver versehen an dem die Achromaten: 7x, 40x und 85x mit n.A. 1,25 Oil montiert sind. Der Kondensor ist gesteckt und die Leuchte ist zentrierbar. Sie ermöglicht eine kritische Beleuchtung. Das Stativ verfügt über einen Grob- und Feintrieb, ist 31cm hoch und der Staivfuss hat einen Durchmesser von 15,5 cm. Das ganze Mikroskop mit der Haube ist 5,1Kg schwer.
Eine Besonderheit ist die Lampe mit ihrer Stromführung. Die Lampenfassung hat eine Verbindung zur Stromführung ohne Kabel! Sie wird von unten in die Lampenfassung geschraubt. Die Lampenfassung ist mittels zwei Stecker mit dem Stativ verbunden die dann auch die Stromversorgung der Lampe mit 5V / 6W ermöglichen. Hinten am Stativ befindet sich dann eine Steckbuchse für die Stromversorgung ab Trafo.

Ein wunderbares, schier unverwüstliches Reise-und Exkursionsmikroskop.

Nachtrag: Das Wild M 9 wurde ab 1947 gebaut!










Freundliche Grüsse

Arnold Büschlen





Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.

Jürg Braun

Guten Abend Herr Büschlen

Ich hatte einmal ein Wild M10. Da war genau die gleich Leuchte zum anstecken dabei. Das ganze Gerät mutete sehr historisch an. Ihr M9 macht einen moderneren Eindruck. Auch wenn es Zeitgleich mit dem M10 produziert wurde.

Schöner Abend

Jürg

MarcoMartignoni

Guten Morgen, ich bestätige, dass das wilde Heerbrugg M9 ein ausgezeichnetes Mikroskop ist, kompakt, vielseitig und robust. Die Mechanismen sind noch besser als der M11, den ich habe. Marco